Der Heimkinoraum von Aries

  • Das kann ich gut nachvollziehen. Die Unterschiede, die Du rausgearbeitet hast, zeigen mMn. aber auch, dass wir hier schon auf einem gehobenen Niveau vergleichen. Als ich damals diverse Endstufen verglichen hatten in preislich etwas niedrigeren Regionen, waren die Unterschiede "großflächiger". Auch die Bassqualität, Kontrolle etc. unterschied sich dort deutlich.


    Die Feinheiten bezüglich Auflösung, Abbildung etc. die Du schilderst, machen dann nachher den Unterschied von "gut" zu "sehr gut" aus. Ich kann mir gut vorstellen, dass das in einer schlechteren Kette auch weniger deutlich wäre - Deine Vorstufe und die LS helfen da sicherlich auch, sowas rausarbeiten zu können + der Raum.

    Ja!

    Meine Aussage ist nicht, dass die Stagelines schlecht sind, die Aussage ist, dass es bei meiner Installation noch Luft nach oben gab.

    Ob sich das in anderen Installationen auch so auswirkt ist offen, und es ist natürlich auch eine Frage ob man solch einen großen Wert auf Musikwiedergabe legt wie ich.

    Für regulären Filmton erwarte ich weniger "gefühlten" Unterschied.

    Last but not least sind die Purifi Module ja auch deutlich teurer, insbesondere wenn man für aktiv getrennte Setups viele Kanäle benötigt (z.B. bei mir sind es 46 / 48 für die Hauptlautsprecher ohne Subwoofer).

  • Jepp, das deckt sich ja auch mit den Erfahrungen die unser Vergleich gezeigt hat. Wir sprechen hier nicht von Welten - aber das was Aries beschreibt, deckt sich mit recht genau mit dem wie ich es beschrieben habe. Wir hatten ja einen Fullrange Lautsprecher dran und da passt das "Nüchterne" schon gut. Wir dachten ja auch zu erste es ist weniger Bass da, aber es war einfach aufgeräumter, Detailreicher und losgelöster. Mein Fazit war: Im direkten Blindtest würde ich mir zutrauen die Endstufen zu unterscheiden - aber halt auch nur im direkten Vergleich.

    :sbier:


    Was mich interessieren würde, wäre noch der Vergleich im Bass. Bei den Fullrange Lautsprechern war der Unterschied im Bass deutlich. Ähnlich ging es mir, als ich bei meinem DBA von der iNuke auf die STA gewechselt habe. Ich könnte mir vorstellen, dass hier auch noch was passiert - mann muss nur mehr Endstufen nehmen (400Watt pro 2x12 Zoll) - wären bei dir 8 Kanäle.

    Da du ja genug Endstufen hast, würde ich das mal testen, sofern es von der Verkabelung passt.

    Im Zuge des Umbaus habe ich auch die Verkabelung aufgeräumt, das war viel Arbeit und da möchte ich ungern noch einmal ran.

    Ich glaube auch, dass im Sub Bereich die Anforderungen andere sind, da kommt es mMn im wesentlichen auf die Potenz an und ich erwarte, dass die Purifi Vorzüge da wenig wirksam sind.

    Nach meiner Kenntnis ist bei den Subs daher weiterhin die Empfehlung "klassisches Eisenschwein" statt Class D.

  • Hallo Aries,

    ich lese gerade deine letzten Beiträge.

    Insbesondere der Wechsel zwischen den IMG- und den Purifi Modul-Amp's interessiert mich sehr.

    Ich konnte bislang keine techn. Daten zu diesen Amp's finden. Weil du den Beyma TP 150 (mit einem vergleichsweise hohen SPL) einsetzt wird das sehr interessant im Hinblick auf den bereits erwähnten "Noise-Floor" - den ich nur zu gut kenne!

    In dieser Hinsicht erstaunt mich die Verwendung der Purifi-Amp's - ohne Poti!

    Hast du in dieser Richtung keine Bedenken?

    Aus meiner Erfahrung kann ich sagen das Amp's ohne Regelung -in Kombination mit Treibern mit hohem SPL- praktisch nicht rauschfrei (im Leerlauf = ohne Signal) zu bekommen sind.

    Selbst mit meinen extrem rauscharmen Crown CT-Endstufen kann ich nur die klassische Pegelabsenkung meine JBL-Treiber nahezu rauschfrei bekommen. Mit den vorher verwendeten Apart Champ 4 -Endstufen war dieses Thema noch schwieriger in den Griff zu bekommen. Unmittelbar am HT kann ich immer noch minimales "Zissen" wahrnehmen -am Hörplatz ist dagegen "Ruhe im Karton."


    Gruss

    Willi


    PS: Für den Subbetrieb ist m.E.n. eine "potente" Class D-Endstufe alà Yamaha XP 5- oder 7000 für unsere Nutzung allerbestens geeignet. Wenn man in höhere Preisgefilde aufsteigen möchte gibt es z.B. wunderbare LAB-Gruppen Amp's.... mit 1 HE!

  • In dieser Hinsicht erstaunt mich die Verwendung der Purifi-Amp's - ohne Poti!

    Der Verstärkungsfaktor kann mit einem Schieberegler in 4 Stufen zwischen 12,8 dB und 29,0 dB eingestellt werden.

    Jeweils 2 Kanäle werden zusammengefasst eingestellt.

    Die Lösung mit dem Schiebeschalter gefällt mir dabei besser als mit einem ungenauen Drehpoti.


    Und hier noch ein Foto ... jeweils 24 Kanäle Apollon (2 x 12) und Stageline (6 x 4):


  • Mit dem gainpoti an anderen amps wird aber ja nicht der Verstärkungsfaktor geändert, oder? Gerade das finde ich an den Teilen ja so toll, dass sich der Verstärkungsfaktor so weit runter regeln lässt. Dafür brauchts dann am Eingang Feuer :)

  • Genau d a s ist der Grund für die Reduktion des s.g. Eigenrauschens was sich leider(!) bei Hoch SPL-Chassis wie z.B. Horntreibern zeigt.

    Zur Präzision der Dreh-Potis kann ich sagen das die rückseitigen Rasterpotis an meinen Crown-CT Endstufen sehr präzise arbeiten. Das gilt selbstverständlich auch für meine Yamaha's.

    Meine vorherigen 3 Apart-Endstufen waren diesbezüglich nicht ganz so präzise -aber dennoch brauchbar!

    Wie das bei den Monacor-Amp's ist kann ich nicht beurteilen.

  • schauki  Hank

    Auf Euren speziellen Wunsch habe ich noch einmal die vorherige Einmessung aktiviert (ist ja alles noch gespeichert).

    Wie erwartet passen die Pegel der Subs nicht, damit stimmt die Addition zu den Hauptlautsprechern auch nicht.

    Auf manuelle Korrekturen um das wieder hinzubiegen habe ich verzichtet, das war mir dann doch zu viel Aufwand.

    Insofern klang es nicht stimmig, dennoch war die grundsätzliche Charakteristik so wie oben beschrieben noch erkennbar.

  • Ein Foto im Schrank mit den neuen Endstufen





    Die Apollon Endstufen sind in den beiden oberen Fächern untergebracht und bespielen die 4 Aries Front und die 6 KEF Deckenlautsprecher.

    Im dritten Fach befinden sich die 10 neuen miniDSP Flex für die aktive Trennung der Aries Lautsprecher.

    Darunter sind die Altitude 32 sowie der HTPC untergebracht.

    In den Fächern 6 und 7 sind aktuell noch 4 Stageline Endstufen welche die 4 Surround Lautsprecher ansteuern, diese werden dann durch 2 weitere Apollon Endstufen ersetzt für die zukünftig 6 Surround Lautsprecher.

    Die beiden unteren Fächern beherbergen schließlich die 4 Yamaha P7000S Endstufen für die Subwoofer.


    Ich weiß, dass es vielen egal ist, aber für mich spielen Optik, Haptik und Wertigkeit der Geräte eine Rolle.

    Mit den Stagelines war ich nie so recht glücklich.

    Für PA finde ich sie zwar überdurchschnittlich, aber wertig und schick ist doch anders.


    Hinsichtlich Haptik und Wertigkeit sind die Apollon ein deutlicher Fortschritt.

    Bei meiner persönlichen Bewertung des Designs bin ich noch nicht so recht sicher, ob ich sie nun klobig und langweilig oder monolithisch - puristisch - elegant finden soll.

    Wie auch immer, die Teile wirken alleine schon durch ihre Größe und Massivität recht beeindruckend, und es ist eine Abwechslung zum konformistischen "eckiger Kasten mit Alufront gebürstet" Design.

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