Beiträge von Moe

    Den zielfrequenzgang der einzelnen zweige herstellen. Laufzeit, Addition usw kommt dann separat. Wichtig ist dass du wenn du bei 80hz trennst. Z. B. Möglichst Einen frequenzgang erzeugst der relativ linear ist und dann der gewünschteb zielkurve 80hz/24db folgt. Wenn in dem Bereich Einbrüche sind, zu viel Pegel usw. Wird es keine saubere addition geben.

    Bitte nicht falsch verstehen, aber 2 oder 3 lagen basotect in 12cm sind einfach humbug. Dafür gibt es sinnvollere Materialien. Es ist egal, ob die gelben Flächen schon gemacht sind oder nicht. Mehr als eine Lage 12cm basotect macht keinen Sinn, auch nicht mit Abstand. Das Material ist schlicht zu dicht. Daher ist deine Argumentation dahingehend einfach nicht stimmig.

    Wenn die gelben Flächen schon gemacht sind ok, ansonsten wird da eher noch zu wenig sein vor allen dingen wenn man die Teile ohne Abstand zur Wand aufstellt was mMn. sinnfrei ist, da 30cm Absorber mit 30cm Wandabstand genauso wirken wie 50cm ohne Wandabstand

    Ähnliches gilt ebenfalls für die seitlichen Absorber das „Schnellemaximum bestimmt den Wandabstand (1/4Lambda).

    Da ein Absorber im „Druckmaximum“ nicht viel Effekt hat reichen aber schon ein 1/8 Lambda.
    Das „Schnellemaximum“ der untersten Frequenz kann man einfach berechnen z.B. 500Hz als untere Frequenz
    Abstand = 344 / (500 * 4) = 17cm da 1/8 Lambda reicht, macht das dann die hälfte also 8,5 cm.

    Der Raum hat vielleicht 60m2 Fläche an Wänden und Decke. Warum sollen 20m2 da zu wenig sein. Das ist mMn Unfug. Mehr als 10-12cm dicke macht bei basotect auch keinen Sinn. Tiefere Absorber sollten aus Material mit weniger Strömungswiderstand bestehen. Sieht man auch gut in deinen Simulationen. Nimm da mal Material mit deutlich weniger Widerstand. Dahingehend sollte man das akustische Konzept noch einmal überarbeiten, wenn 20m2 für diesen Raum nicht ausreichend sein sollten.

    Ich habe heute 20qm Basotect 12cm geschenkt bekommen... war also ein Schnäppchen :rofl:

    Wenn was übrig bleibt, wovon ich ausgehe... dann geb ich Bescheid.. Also falls jemand sucht.

    Krass, das sind mal eben >1000€. Glückwunsch. Ich bin schon froh, wenn ich nicht in Diskussionen Geräte, wenn ich hier mal weniger als 75% des günstigsten neupreises biete.

    Servus. Immer erst linearisieren auf die entsprechende zielfunktion. Ich starte immer damit die Front anzubinden. Dafür ist ein surround als timing Reference gut geeignet, da du diesen erst einmal nicht in der Laufzeit änderst.

    Danach schaust in den Impulsen und passt die Mains in der Laufzeit untereinander an und auch welcher grobe zeitbereich für den sub sinnvoll erscheint.

    Danach kannst dann mit dem alignment tool in dem zeitbereich die Optionen abklopfen. Die verifizierst und optimiert du dann mit Messungen. Am Ende muss es zu allen speakern möglichst gut addieren bzw. Verpolt subtrahieren.

    Du brauchst nicht draussen messen. Mit entsprechendem Fenster kannst du den relevanten bereich ausreichend gut darstellen. Mich wundert nicht unbedingt dass die senke nicht mega ist, sondern das gleichzeitig der ht lauter wird verpolt.


    Evtl r/l unterschiedliche eq? Setz mal das Fenster auf 3-4ms.

    Vergiss nicht, dass der Effekt unter Umständen für alle speaker gilt. Ich halte "Angst" für unbegründet. Wenn du es alternativ leer lässt, würde ich es definitiv befüllen und vergleichen.

    Servus Frini, also im ersten Step solltest du die Timings optimieren. Bei der automatischen Einmessung kommen die Surrounds oft deutlich später. Ich bin mir nicht sicher, ob das gewollt ist, um mehr Raum zu schaffen. Ich bin jedoch kein Freund davon. Ich vermute mal, dass dein Mikro ~2cm weiter rechts stand, als bei der automatischen Einmessung, daher sind deine ganzen linken Kanäle um ~0,12ms verzögert, das ignorieren wir einfach. Davon unabhängig würde ich jedoch im Denon die Abstände der Surrounds um ~65cm und die der Surround Backs um ~85cm erhöhen, damit diese zeitlich früher beim Hörer eintreffen. Das Ganze kannst du hier ablesen:



    Weiterhin sieht man hier dass das DBA im Delay schon garnicht so verkehrt ist. Wenn ich z.B. mit dem FL vergleiche sollte das DBA zunächst maximal im Bereich +0,8 bis -1,3ms verschoben werden, da sonst zwar vielleicht die Phase besser passt, aber das Timing nicht mehr.



    Im nächsten Step würde ich alle Speaker erst einmal auf die Zielfunktion linearisieren. Dazu hat dir Nilsens auch schon eine Richtung gegeben. Das sehe ich auch ähnlich z.B. beim FL könnte das so aussehen für den Anfang, da muss man aber wirklich vorsichtig rangehen und auch mal statische Messungen mit Wedelungen / RTA vergleichen und auch mal im Raum horchen usw. Da kommt es drauf an, ob man wirklich nur einen Platz optimieren möchte, oder mehrere.



    Das DBA könnte man auch so noch deutlich oben heraus erweitern:



    Dann wirst du da auch zu deutlich sinnvolleren Timings und Additionen in den Übergängen kommen.

    Das würde mich echt mal interessieren. Das heißt anstelle dem Umik kommt das Interface per USB an den Laptop und ich kann 1:1 die "Zielkurve" des Yamaha sehen? Fände ich durchaus sinnvoll hier einen Überblick zu bekommen.

    Gibt es da günstige Einstiegsgeräte?

    Reicht da sowas? M-Audio M-Track Solo oder sowas Behringer UMC22 Computer Audio Interface

    Ja genau. Ich würde jedoch direkt ein zweikanaliges Interface nehmen. Wenn du dir mal noch ein gutes Mikro kaufen magst, geht es sonst wieder von vorn los, da du 2-kanalig mit Loopback messen kannst. Ich würde nach einem gebrauchten Focusrite Scarlet 2i2 oder ähnlichem schauen. Ich selbst nutze 3x M.Audio Fast Track Pro und 1x Motu M2.


    Noch eine Frage hierzu. Wenn ich das tue kann ich aber nicht von dem verändern der Phase ausgehen wie sie zb. für verschiedene Filter gegeben sind. Zb.


    Ein Tiefpass 1. Ordnung / 6dB pro Oktave dreht die Phase also um -45°

    Ein Tiefpass 2. Ordnung / 12dB pro Oktave dreht die Phase um -90°

    Diese Filter drehen die vorhandene Phase aber der Trennfrequenz zusätzlich um die gegebenen Werte. Mit dem Eingriff des EQ stellst du sozusagen überhaupt erstmal ene angemessene Ausgangslage her. Am Ende könntest du die Filter auch einfach nur per EQ modellieren. Völlig egal. Wenn du zwei identische Frequennzgänge erzeugst, ist egal, ob du einen Filter oder 3 EQ-Bänder dazu eingesetzt hast. Wenn der Frequenzgang absolut identisch ist, wird es mit IIR-Filtern auch die Phase sein.


    Das ist ja echt genial :thumbup: Laut diesem Tool hätte beim verpolen des Centers einen viel besseren Verlauf um die Trennfrequenz.

    Kann man sowas mal testen (Center verpolen und FL + FR nicht) oder ist das ein NoGo? Vielleicht auch mal beim Center eine andere Trennfrequenz testen? Bin vielleicht immer zu sehr auf die 80Hz fixiert.


    Das wird Quark, da der Fehler woanders liegt (deutlich abweichender Frequenz / Phasengang schon aufgrund der unterschiedlichen räumlichen Bedingungen und auch weil du Refelxionen mit misst und nicht nur den Direktschall). Das kannst du dir auch gern anschauen, in dem du mit dem Alignmenttool mal R+L anguckst und dann mal R+C und L+C. Verpole dann einfach mal den Center :freu:


    Trotz allem war das jetzt schon echt ein hörbarer Fortschritt. Habe gestern mal das Rennen von Ready Player One geschaut. Das war echt klasse. Obwohl ich mittlerweile den Sub wieder 3-4 dB abgesenkt habe.

    Freut mich. Dass der Sub zu laut ist, wurde ja schon angedeutet :)


    Danke dir Moe und euch allen für die Unterstützung und Geduld

    Gern.

    Auro77 Bei dir geht's heute abend weiter :big_smile:


    Bezüglich Frini, der denon bietet da leider etwas begrenztere Möglichkeiten bzw. Bin ich mit audyssey ausserhalb schlecht bedämpfter Wohnzimmer auch nie richtig warm geworden. Ich denke aber auch, dass eine gewissenhafte einmessung eine bessere Grundlage bieten könnte. Diese kann man ja mit der App im frequenzbereich auf den bass und grundton begrenzen.