Posts by Aries

    mich störte das viele Gesinge

    Das störte mich nicht und da Lucy in dem Film die Sängerin einer Band ist passt das für mich auch.


    Die vorigen Teile fand ich auch besser alleine schon wegen Jennifer Lawrence

    JL in den original Teilen fand ich ebenfalls sehr gut, Rachel Zegler als Lucy hat mir ebenso gefallen.

    So weit für mich also okay.


    Wie empfindest du denn den Anfang (ersten 3min), ist schon sehr dunkel auch mit deinem Lichtstarken Projektor?

    Ja, sehr dunkel.

    Ich denke, das wird selbst mit Lichtkanonen a la Christie so sein weil diese Szenen so dunkel gemastert sind.

    Gothika


    An sich ist ein Film, den ich den Genres Psycho-Grusel / Mystery / Thriller zuordne, weniger mein Ding.

    Mit 5,8 bei imdb ist Gothika auch nicht so toll bewertet.

    Da ich Halle Berry, die hier die Hauptfigur verkörpert, gerne sehe, habe ich Gothika eine Chance gegeben.


    Die Geschichte fand ich spannend, v.a. bis



    und ich fand sie auch hinreichend kreativ.

    Dass die Mystery Elemente letztlich nicht sehr gut "erklärt" werden könnte man allerdings kritisieren.


    Für einen Film von 2003 fand ich das Bild in Ordnung.

    Die deutsche Tonspur bewerte ich als sehr gut, Bass- und Surroundeffekte haben mir sehr gefallen.


    In Summe ist Gothika für mich eine 7/10.

    Die vorherigen Tribute Filme haben mir mit 8, 9, 7, 8 (/10) deutlich überdurchschnittlich gefallen, daher hatte ich mir wieder einen sehr guten Film erhofft.

    Leider hat sich das nicht bestätigt, es wurden dieses Mal nur 6/10.


    Meine Haupt-Kritikpunkte:

    - Die Handlungen der Protagonisten sind teilweise nicht nachvollziehbar.

    - Die Entwicklung des Charakters von C.S. ist ebenfalls nicht nachvollziehbar.

    - Die Welt von Panem wird (zu) wenig erklärt, es fehlt Kontext.


    Positiv bewerte ich wiederum die visuelle Steampunk Ästhetik von Panem.

    In der Tat sind allerdings viele Szenen sehr dunkel, vermutlich als Stilmittel um das dunkle Zeitalter zu betonen.

    Ansonsten fand ich Bild und Ton okay.


    PS

    Ich habe den Film zusammen mit 2 Freunden geschaut, die waren übrigens auch nicht begeistert.

    Was mir aber fehlt: Hat den niemand hier V oder UFO geschaut?

    UFO war vor meiner Zeit.

    Da die Serie bei imdb gut bewertet ist hatte ich in meiner Heimkino-Anfangszeit (vor 15 bis 20 Jahren) einige DVDs bei lovefilm geliehen.

    Die ersten Folgen haben mir gefallen - aus moderner Sicht wirkte es auf mich "retrofuturistisch", z.B. die High-Tech Bandlaufwerke der Mainframes.

    Die Stories waren allerdings eher einfach gestrickt und die Plots wiederholten sich auch öfters, daher habe ich dann nicht weiter geschaut.

    Ich denke mir aber, dass die Serie zu ihrer Zeit eine hohe Anziehungskraft hatte.

    Es ist wie mit Star Trek TOS, es kommt sehr darauf an, wann man diese Serie zum ersten Mal gesehen hat.


    V kenne ich nicht.

    Captain Future hab ich damals auch jede Folge hin gefiebert.

    Hab ich seinerzeit auch recht gerne geschaut.

    Zeichentrick spricht mich allerdings nicht so an, von daher zählte ich es nicht unter Lieblingsserien.

    Vor einiger Zeit habe ich trotzdem mal wieder eine Folge geschaut (nach imdb eine der besser bewerteten) - nö, das geht für mich gar nicht mehr.


    Absolutes Highlight aus Anfang 2000 war dann für mich Stargate.

    Wurde einige Male genannt, die Serie ist an mir vorbeigegangen, d.h. habe ich nicht geschaut.

    Da es auch nur DVDs gibt wird das auch nichts mehr.


    Firefly wurde leider viel zu schnell abgesetzt, hat genau meinen Geschmack getroffen.

    Firefly hatte ich in meinem Beitrag vergessen!

    Die Serie fand ich damals auch sehr gut.


    The Expanse.
    Seit Anbeginn dabei, mit fast jeder neuen Staffel wieder von vorne begonnen, diesen Winter den zweiten Komplett-Durchlauf.

    Ich mag die Figuren einfach. Besonders Avasarlala als resolute Strippenziehern, Amos aus absolut geradlinigen Kämpfer, kaltblütig und gereicht gleichzeitig.

    Amos fand ich cool, Avasarala mochte ich hingegen nicht, die war mir viel zu eingebildet (da bin ich allergisch gegen).


    Star Trek - Deep Space Nine


    In vielerlei Hinsicht ist "DS9" völlig anders als "TNG", obwohl es in derselben Zeit oder kurz danach spielt. Anfänglich gibt es zu viel Religionsgequatsche und langweilige Bajoraner, aber ab Staffel 3 geht es richtig los. Und dann wird diese Serie so spannend wie kaum eine andere "Star Trek"-Serie. Denn es gibt Krieg!

    Die Jem'Hadar und das Dominion allgemein sind ein unglaublich effektiver und bedrohlicher Gegner. Es gibt Massenschlachten, alle großen Völker sind dabei (Klingonen, Romulaner, Cardassianer und Dominion) und es gibt ein neues, extrem starkes Kampfschiff. Genau wie bei "Babylon 5" gibt es das erste Mal bei "Star Trek" einen großen Handlungsbogen, der sich über die weiteren Staffeln zieht.

    Da hört sich die dritte Staffel interessant an.

    Leider aber auch nur DVD.


    Star Trek - Das nächste Jahrhundert


    Damit ging es bei mir los. Anfänglich musste sich die Serie noch etwas finden, dann wurde es richtig gut. Sehr kreative und spannende Einzelfolgen, schön viel Technikgebrabbel, sympathische Charaktere und ein sehr cooles Raumschiffdesign machen die Serie für mich zu einer der besten Science-Fiction-Serien überhaupt. Picard ist mein Captain! Bei keiner Star-Trek-Serie wurde sich wohl mehr Mühe gegeben, Physik, Technik und Design zu modellieren wie bei dieser. Die Serie ist nach wie vor der Maßstab für mich, was "Star Trek" angeht. Und hier wurden die Borg eingeführt, der wohl bedrohlichste Gegner überhaupt.

    Die Borg fand ich auch sehr gelungen!

    Dafür gab es bei der TNG aber auch so einen Typen, der wie ein immer wieder wie ein Gott erschienen ist - der wiederum ging mir auf die Nerven.


    Und ein persönliches Highlight für mich war auch Space 2063 , weswegen ich Pilotfilm und Serie auch als DVD Box habe. Das ist auch das einzige, was ich mir freiwllig in SD gebe

    Kannte ich bisher nicht.

    Schade, gibt es auch nur als DVD.


    = = = = =


    Immer wieder interessant, wie die Meinungen (teilweise) auseinander gehen.

    :sbier:

    Da in unserer Umfrage Science-Fiction als beliebtestes Genre gewählt wurde, denke ich, dass ein Thread zu diesem Thema auf Interesse stoßen könnte.

    :)


    Um den Beitrag nicht allzu sehr ausufern zu lassen beschränke ich mich auf "Weltall" Serien mit besonderem Schwerpunkt auf dem Star Trek Franchise.



    Serien der 60er bis 80er Jahre


    Schon als Kind war ich dem Sci-Fi Genre hoffnungslos verfallen.

    Neben den vielen Büchern, die ich verschlungen habe, versuchte ich alle Sci-Fi Serien zu schauen, die im damals noch sehr übersichtlichen Fernsehprogramm liefen.

    Wenn man mich als 12 Jährigen gefragt hätte, welches meine liebsten Serien sind, dann hätte ich "Raumschiff Enterprise" auf Platz 1 und "Mondbasis Alpha 1" und "Die Mädchen aus dem Weltall" auf die nachfolgenden Plätze gesetzt.

    Und es wurmte mich damals sehr, dass ich Raumpatrouille Orion nicht schauen konnte, weil die Serie als Wiederholung bei einem dritten Programm ausgestrahlt wurde, welches wir nicht empfangen konnten. Ein Schulfreund, bei dem der Empfang funktionierte, erzählte mir einige Male davon wie das Raumschiff von seiner Unterwasser Basis startete - wie cool war das denn!


    Eine Unterwasserbasis gab es bei Raumschiff Enterprise zwar nicht, aber schon das ikonische Intro ...


    Der Weltraum, unendliche Weiten ...


    ... und der kleine Trekkie saß gebannt vor dem Schwarz-Weiß Fernseher (meine Eltern waren nicht vermögend und wir sind erst spät auf einen Farbfernseher umgestiegen).

    Jede Woche fieberte ich mit Cpt. Kirk, Spock und Pille den neuesten Abenteuern entgegen.

    Klar, Cpt Kirk war der Boss, dazu ein cooler Frauenheld, Pille war der sympathische Kumpeltyp, aber Spock ... war F A S Z I N I E R E N D!

    Die Vulkanier hatten es mir angetan und ich wäre ohne zu zögern nach Vulkan ausgewandert.


    Aus heutiger Sicht sind die Stories der TOS oft sehr simpel und nach dem selben Muster gestrickt, als Kind hat mich das in keiner Weise gestört.

    Mit Nostalgiefaktor schaue ich mir auch heute noch die ein oder andere Folge gerne an.


    Mondbasis Alpha 1 fand ich als Kind auch gut, da habe ich vor einigen Jahren bei erneuter Sichtung einiger Folgen jedoch festgestellt, dass mich diese Serie nicht mehr packt.

    Die Mädchen aus dem Weltall finde ich hingegen heute noch richtig kultig.

    Allerdings sollte man ein Kind dieser Zeit sein und eine gehörige Portion Nostalgie Bonus dazu geben (ist bei mir so), sonst wird das mit den Medusen wohl eher nichts.

    Kult ist ohne Frage natürlich auch Raumpatrouille (Orion) - die berühmteste deutsche Sci-Fi Serie habe ich erst um 2008 herum erstmalig gesehen.



    Serien der 90er Jahre


    Gerade dem Teenager Alter entwachsen wurde im ZDF die zweite Serie aus dem Star Trek Universum ausgestrahlt - "Das nächste Jahrhundert", oder im OT "The Next Generation".

    Die Stories waren besser geworden und es gab interessante neue Features wie das Holo-Deck, aber die Crew war für mich eine Enttäuschung.

    Ganz vorneweg "Data". Als Wissenschaftsoffizier war es statt eines Vulkaniers nun ein Android. Ein Maschinenwesen, das so aussah wie ein Mensch und das so sein wollte wie die Menschen - mit Emotionen.

    Ich fand das bescheuert und so blieb Data für mich ein zweitklassiger Abklatsch von Spock.

    Cpt Picard und v.a. #1 Riker empfand ich ebenfalls als eher farblose Figuren, zu denen ich keine emotionale Bindung aufbauen konnte.

    Das gelang mir immerhin zu den Crushers, allerdings im negativen Sinne. Ich denke, dazu brauche ich nichts weiter zu schreiben ...

    Als Fazit war TNG für mich "kann man mal schauen, muss man aber nicht" und entsprechend habe ich den Fernseher bei der TNG nur sporadisch eingeschaltet.


    Damit war auch der Reiz der neueren Star Trek Serien für mich bis auf weiteres ziemlich erloschen und die nächsten Serien Deep Space Nine und Voyager hatte ich als mittlerweile Erwachsener damals unbesehen vorüberziehen lassen.

    Von Voyager habe ich viele Jahre später die erste Staffel geschaut, jedoch erging es mir ähnlich wie bei TNG, "kann man mal schauen, muss man aber nicht".

    Mit der ersten Staffel von Voyager habe ich es dann bewenden lassen und DSN habe ich bis heute nicht gesehen.


    Als Erwachsener ist es offensichtlich schon schwieriger sich für etwas zu begeistern so wie man das als Kind konnte.

    Geschafft hat dies dann jedoch:

    Babylon 5


    Im zugehörigen Forumsthread schrieb ich:


    Genau dieser Punkt der emotionalen Verbundenheit ist es, was Babylon 5 für mich auszeichnet.

    Und das insbesondere im Hinblick auf die „außerirdischen“ Charaktere Delenn, Lenier, Londo, Vir und G’Kar.

    Das und die große Geschichte über mehrere Staffeln ist das, was B5 für mich besonders macht.


    Pro und Contra für B5 im Überblick:


    + Große Storyline über 5 Staffeln

    + Interessante und vielschichtige Charaktere (nicht schwarz – Weiß / gut – schlecht)

    + Entwicklung der Charaktere im Laufe der Geschichte

    + Im Vergleich zu anderen SciFi Serien wie Star Trek mehr Fokus auf die außerirdischen Charaktere und Kulturen

    + Einige „philosophische“ Szenen (mir gefällt es, wenn jemand Weisheiten sagt, die ich für wert halte sich daran zu erinnern)

    + Die Geschichte beinhaltet einige unerwartete Wendungen

    + Kein Hollywood Happy-End


    - Optik und Sound eher mit den alten Star Trek Serien als mit moderneren Serien zu vergleichen (die Vorzüge eines Heimkinos kommen damit weniger zur Geltung)

    - Die ersten Folgen und insbesondere der Pilotfilm weniger gelungen

    - V.a. in der ersten Staffel einige Lückenfüller-Folgen, die nichts mit der großen Geschichte zu tun haben


    Ab der zweiten Hälfte der ersten Staffel entwickelt sich die Geschichte und die Folgen der weiteren Staffeln sind dann fast durchgängig auf einem guten oder sehr guten Niveau.

    In Summe bewerte ich B5 nach wie vor als meine Lieblings Sci-Fi Serie.



    Serien der 2000er Jahre


    Nachdem ich die letzten Serien aus dem Star Trek Universum weniger überzeugend fand kam zu Anfang des neuen Milleniums die Serie Enterprise.

    Zwar habe ich diese Serie erst ein paar Jahre später gesehen, aaaber hallo, das wurde umgehend meine neue Lieblingsserie im Star Trek Universum!

    Zugegeben, Enterprise kopiert an einigen Stellen das Rezept der TOS, so gibt es wieder einen vulkanischen Wissenschaftsoffizier, dieses Mal eine "sie".

    Eine würdigere Nachfolgerin (in unserer Zeitschiene) hätte Spock aber nicht finden können.

    Die spannende Mischung aus extrem rational und verborgenen Emotionen sind bei einem weiblichen Vulkanier natürlich noch faszinierender.

    Und, es sollte nicht unerwähnt bleiben, es ist eine ausgesprochen hübsche Vulkanierin (die einige Male auch nett in Szene gesetzt wird).

    Neben T'Pol gefallen wir auch die anderen Charaktere bei "Enterprise" gut.

    Allen voran Cpt Archer, der als idealistischer Entdecker öfters durch moralische Dilemma Situationen auf die Probe gestellt wird, und auch die Crewmitglieder Trip, Travis, Malcolm, Hoshi und Phlox finde ich gut "gelungen".


    Dass man Enterprise noch in der Zeitlinie vor die TOS gequetscht hat fand ich nicht ganz überzeugend, aber da will ich nicht kleinlich sein.

    Interessanterweise war Enterprise eine der weniger erfolgreichen Star Trek Serien, für mich völlig unverständlich.

    Übrigens, gerade schaue ich diese Serie zum zweiten Mal und aktuell bin ich in der zweiten Staffel.

    Von meiner Erstsichtung weiß ich noch, dass mir die vierte Staffel am besten gefallen hatte da es hier auch einen größeren Spannungsbogen gibt.


    Eine weitere Serie aus dieser Dekade, die mir gut gefällt, ist Battlestar Galactica (die neue Serie 2003 - 2009, nicht das Original aus den 70ern).

    Die Geschichte - die Menschheit wird von den Cylonen, intelligenten Maschinenwesen, die sie selbst geschaffen hat, überfallen und flieht mit einem Raumschifftrek auf der Suche nach einem legendären Planeten namens Erde - dürfte den meisten auch aus der Original Serie der 70er bekannt sein.

    Neben Sci-Fi enthält BG jede Menge Drama, was in Anbetracht der verzweifelten Lage der Menschheit durchaus plausibel ist.

    Im Unterschied zu vielen anderen Weltraum-Sci-Fi Serien kommen bei BG keine Aliens vor, nur die Menschen und die Cylonen.

    Und im Unterschied zur ersten "Kampfstern Galactica" gibt es dieses mal auch biologische Cylonen, die wie Menschen aussehen.


    Die Geschichte wird über 4 1/2 Staffeln erzählt und man muss schon Freude an so einem langen Spannungsbogen haben.

    Zwischendurch gibt es auch ein paar Wendungen, die ich weniger interessant und spannend fand, aber in gewisser Weise passt das auch zur Geschichte - eine solche Flucht beinhaltet Irrungen und Wirrungen.

    In Summe finde ich lange Geschichten gut, so auch bei BG.


    Was mir bei BG auch gut gefällt ist, dass es keine schwarz-weiß Figuren gibt, insbesondere die "Helden" haben ihre Fehler.

    Wobei mich das manchmal sogar schon wieder etwas genervt hat, wenn z.B. Adm. Adama seine Emotionen nicht im Griff hatte und sinnlose Dinge getan hat.

    In ihrer Verzweiflung konsumieren die Protagonisten auch bedenkliche Mengen an Alkohol, nun ja, Drama.

    Auch die Beziehungen zwischen den Protagonisten und -innen sind meistens kompliziert, even more Drama.

    Wer auf leichte oder vorwiegend technische Sci-Fi Kost steht, dem wird das möglicherweise zu viel Drama sein.


    Es gibt bei BG auch diverse Mystery Elemente, z.B. spielt ein Traum eine wesentliche Rolle, einige Protagonisten haben Visionen und auch die geheimnisvolle Musik und ihre Bedeutung ist schon sehr mysteriös.

    Die Mystery Elemente haben mir gut gefallen, aber auch das wird nicht jeder mögen - zumal diverse Aspekte auch nicht aufgeklärt werden.

    Ich finde es gut, wenn manches im unklaren bleibt weil mich das zum Nachdenken anregt, bei BG hätte ich mir aber tatsächlich an einigen Stellen gewünscht, dass es eine Erklärung gegeben hätte. So bleiben doch einige wesentliche Fragen offen.



    Serien der 10er Jahre


    Von dieser Dekade am besten gefallen hat mir The Expanse.

    Interessant finde ich insbesondere, dass die Technologie der Menschen nicht so weit von dem entfernt ist was für die zweite Hälfte dieses Jahrhunderts denkbar ist.

    Auch die Geschichte insgesamt finde ich gut gemacht, weniger sympathisch fand ich die Protagonisten, so dass ich mich nicht so recht mit ihnen identifizieren konnte.

    In Summe trotzdem eine der guten Serien, sehenswert sind dabei auch die sehr guten Weltraumaufnahmen.


    Daneben gab es leider auch zwei Serien, an die ich aufgrund vieler guter Kritiken höhere Erwartungen hatte, die mich jedoch weniger überzeugt haben:

    The Orville - der Humor war so gar nicht mein Ding.

    Star Wars The Mandalorian - die Stories waren mir zu eintönig und Schema F.



    Serien der 20er Jahre


    Mein (bisheriges) Highlight der 20er ist Star Wars - Andor.

    Die Serie zeigt die Anfänge der Rebellion, und aller Anfang ist bekanntlich schwer.

    Hier sind die Rebellen keine strahlenden Helden sondern eher vom Leben gezeichnete Leute (mit Ausnahme der höhergestellten Anführer auf Coruscant).

    Auch die Vertreter des Imperiums sind auf ihre Weise typisch menschlich gezeichnet, seien es ehrgeizige Karrieristen oder die Mitläufer aus der zweiten Reihe.

    mMn ist Andor den Star Wars Filmen dahingehend ein Stück weit voraus.

    Die Schauspieler in Andor verkörpern diese Charaktere hervorragend, auch das ist mMn auf hohem Filmniveau.


    Gut, wenn auch nicht ganz überzeugend fand ich die erste Staffel von Foundation.

    In Summe muss ich allerdings leider sagen, dass ich mir ausgehend von der literarischen Vorlage mehr erwartet hatte.


    Enttäuschend fand ich hingegen Star Trek Discovery und Picard habe ich mir dann gar nicht erst angeschaut.

    Strange New Worlds werde ich jedoch wohl eine Chance geben.


    = = = = =


    Was sind Eure Favoriten?

    Insbesondere wie bewertet Ihr die verschiedenen Serien aus dem Star Trek Franchise?

    Wenn man den liest sollte es doch klar sein dass es anstatt neuer Modelle mehrere Softwareupdates für die N Modelle gab und nicht wie bei der Xxxxx Reihen jedes Jahr bis zur 900er Reihe "Neugeräte" kamen.

    Der Satz ist richtig.

    Das Thema war aber ein anderes - wird es noch Updates geben, wenn die Nachfolgerserie da ist.

    Das war nach meiner Kenntnis bisher nicht der Fall.


    Klar würde ich mir für den NZ9 auch wünschen, dass die Verbesserungen der NZx00 Reihe wie Laserdimming Modes, Eshift Schärfealgorithmen und FI in Form eines Firmware Updates für den NZ9 geliefert werden.

    Das wird aber nicht passieren, schließlich will JVC neue Projektoren verkaufen.

    Daran sehe ich auch nichts kritikwürdiges, wir haben alle die Projektoren zum jeweiligen Stand der Technologie gekauft, eine Updatezusage war nicht enthalten.

    Mir hat True Lies - gestern nach sehr langer Zeit wieder einmal geschaut, daher hatte ich die Story komplett vergessen - hervorragend gefallen.

    Sowohl die Action als auch den Humor fand ich gelungen, dazu mag ich Arnie einfach gerne.

    8/10


    Das Bild fand ich für das Alter des Films insgesamt sehr ordentlich - ich habe aber nicht nach Fehlern gesucht.

    Da gibt es moderne Filme, die durch übertriebene "Stilmittel" deutlich schlechter aussehen.

    Auch der Ton (dt.) hat mir gut gefallen.


    Fazit

    Die Kritiken in diesem Thread sind sehr gemischt, mein Eindruck ist hingegen klar positiv und ich habe True Lies als ein schönes Wiedersehen mit einem alten Bekannten empfunden.

    :thumbup:

    Eine mittlere dritte FI Stufe wäre ja ein Traum, aber da wird man wohl ewig drauf warten können.

    +1


    Und dabei sollte so etwas kein großer Aufwand sein.

    Da verstehe ich bei JVC nicht warum sie nicht mehr auf die Kundenwünsche eingehen.

    Im AVS schrieb man von effizienterer Nutzung der Laser-Dioden. Das könnte eine Veränderung der Spektralverteilung bedeuten.


    Was wäre die Motivation, die Spektralverteilung der Laser-Dioden zu verändern?


    Mehr Licht oder einen größeren Farbraum sehe ich da eher nicht, da:

    Bei der Lichtstärke kommt es v.a. auf den Phosphor an, da Grün den größten Teil zur Helligkeit beiträgt (und den Berichten nach hat sich die Lichtstärke netto nicht erhöht).

    Ebenso ist für den Farbraum der Phosphor wichtiger da das Laserblau jetzt schon die Farbe ist, die den Farbraum am meisten ausschöpft und v.a. grün limitiert.

    Ein paar Eindrücke zu einem NZ900 Vorseriengerät aus dem HCFR Forum:


    Die Kollegen aus Frankreich hatten damals als die NZ Serie neu vorgestellt wurde ihre Erfahrungsberichte zum NZ9 gepostet, für mich passte das gut zu meinem persönlichen Eindruck.

    Eine gewisse Verbesserung der Bildqualität scheint sich also abzuzeichnen.

    Wobei es nicht die Datenblattwerte + 10% Helligkeit und +50% Kontrast sind (von denen bei realistischen Einstellungen praktisch nichts ankommt) sondern Prozessing in Form von e-shift Upscaling, FI und Laserdimming verbessert wurden.

    Keine große Kunst ;)

    Da kann ich nicht widersprechen.

    Finde ich aber trotzdem erwähnenswert, dass die Besetzung für die Serie so viel besser war als für den Kinofilm damals.

    :)

    Lediglich die Maske und das Make-Up in der "Augenszene" geht überhaupt gar nicht mehr. Das sieht einfach scheiße und völlig anders als der Terminator im restlichen Film aus. Nahm man das damals auch so wahr?


    Ich habe T1 damals als Schüler bei einem Freund von VHS auf dem TV geschaut.

    Da hat man solche Unzulänglichkeiten nur am Rande wahrgenommen, von daher fand ich diese Szene sogar sehr beeindruckend.

    Natürlich ist das mit dem heutigen Anspruch aus technischer Sicht "Steinzeit".

    Stört mich jedoch in diesem Fall auch heutzutage überhaupt nicht.


    Die Terminator-Reihe zeigt auch eindrucksvoll, wie man ein Franchise richtig verbocken kann.


    Zugegeben, die Filme sind in sich nicht konsistent und nach T2 wurde das Rad auch nicht mehr neu erfunden.

    Für sich betrachtet sind die Filme mMn jedoch sehenswert und unterhaltsam.


    Da bin ich jetzt sehr gespannt, wie du Teil 2 findest. Dieser ist in meinen Augen ein absolutes Meisterwerk, die Action-Referenz schlechthin, bei dem auch wirklich jeder Effekt perfekt gealtert ist und auch heute noch funktioniert.


    T2 habe ich dann im Kino gesehen.

    Das war damals eine extrem beeindruckende Erfahrung und einige Effekte fühlten sich an wie "krass, jetzt sind wir in der Zukunft".

    Damals ein wirklich ein bahnbrechender Actionfilm.


    Ich halte die beiden Teile für Meilensteine der Filmgeschichte.


    +1!!!


    T1 & T2 zähle ich zu meiner persönlichen Film-Lebensgeschichte dazu.

    Ohne diese Filme würde mir da etwas fehlen.

    Nico du hast das schönste Heimkino das ich je besuchen durfte


    Letzte Woche ergab sich für mich die Gelegenheit, das Mirage zu besuchen, und ich kann bestätigen:


    Nico's Werk ist ein Highlight.

    :respect:


    Mit dem großzügigen Raum, den stimmigen Materialien und der raffinierten Beleuchtung wirkt das Mirage sehr stylisch und strahlt zugleich eine tolle Wohlfühlatmosphäre aus.

    Sehr gut gefällt mir dabei auch, dass sich die erste Sitzreihe mit dem Referenzplatz auf einem Podest befindet, so dass der Blickwinkel zur Leinwand auch für mich sehr passend ist.

    Meine früheren Besuche zeigten mir bereits, dass hier ein tolles Kino entstehen wird - das Ergebnis hat meine Erwartungen noch übertroffen.


    Besonders gespannt war ich natürlich auf die akustische Seite des Mirage.

    Hier zeigt sich mit edlem Equipment wie der Storm Audio Vorstufe und den MLV Lautsprechern sowie einer ganzen Bataillon an Endstufen

    - das Equipment füllt zwei separate raumhohe Geräteracks! Das ist Dekadenz, so wie wir sie lieben :zwinker2: -

    dass das Mirage neben dem schönen Schein auch innere Werte zu bieten hat.


    Wir starteten die Session mit Stereo Musik - für mich die beste Art, die feindynamischen akustischen Qualitäten auszuloten.

    Dabei haben wir auch ein paar interessante Vergleiche durchgeführt, Dirac ART mit und ohne Korrektur über die Deckenlautsprecher, Dirac ART vs Dirac Bass Control sowie Spotify vs original CD Tracks.

    Das auszuführen würde hier jedoch zu weit führen und festzuhalten ist:

    Das klangliche Ergebnis befriedigt auch hohe Ansprüche.


    Natürlich haben wir uns auch einige Filmschnipsel und Trailer angeschaut und nun kamen die Subs ordentlich zur Geltung.

    Über mangelnden Pegel kann man sich sicher nicht beschweren.


    Des weiteren leistet ART gute Arbeit und bewirkt ein schnelles Abklingen oberhalb 25 Hz und so wie ich Nico verstanden habe ist das Ergebnis mit ART besser als vorher mit der Konfiguration der Subs als DBA.

    Wir haben zwischendurch eine REW Messung für den LFE gemacht, was diesen Befund bestätigt hat (Nico wollte auch sein UMIK mit meinem Audix vergleichen).

    Surround-Umhüllung und -Geschlossenheit funktionieren ebenfalls gut wie die einschlägigen Trailer gezeigt haben.


    Hinsichtlich der Bildperformance zeigte sich jedoch, dass noch etwas nichts stimmte (siehe auch klick).

    Wobei ich nach viel Lob für Ästhetik und Ton an dieser Stelle ehrlicherweise konstatiere, dass das Bild - auch jenseits des Punktes limited range / full range - demgegenüber abfällt.

    Wie erwartet ist der Projektor eine Lichtkanone, auch wie erwartet sind Bewegtbild (keine FI), FHD Fliegengitter (bei dem Windows Desktop vom Referenzplatz aus für mich gut erkennbar) und Schwarzwert weniger überzeugend, etwas überraschend fand ich die für die DLPs so gelobte Bildschärfe eher mäßig.

    Das muss man aber in Anbetracht des (relativ!) günstigen Anschaffungspreises des Panasonic DLPs sehen und der Nico ist so jung, da braucht es noch Optionen für spätere Upgrades.


    Für mich zeigt dieses Kino wieder einmal, was mit Eigenleistung und Support durch unser Forum möglich ist:

    Ein Kino der Spitzenklasse.


    Lieber Nico,

    last but not least war es wie immer schön, mit Dir über unser Hobby zu philosophieren.

    Bis bald bei unserer Reise zum Sommerfest!

    :sbier:

    Interessant!

    Deine Erfahrungen sind sehr ähnlich wie meine (z.B. hatte ich auch die Son B als Lautsprecher im Wohnzimmer).

    Für mich war nach weiteren Vergleichen die Conclusio, dass das spezifische Abstrahlverhalten der AMTs den Unterschied macht.

    Auf dieser Basis haben wir die Aries Lautsprecher entwickelt, die durch die paarweise Anordnung der Treiber dieses Abstrahlverhalten bis in den tieffrequenten Bereich aufweisen:

    http://hannover-hardcore.de/in…s%20M%20Dokumentation.pdf


    Auch der Punkt mit Ohrhöhe exakt wie Höhe AMT entspricht meiner Hörerfahrung (die im Detail etwas anders ausfällt, aber zum identischen Ergebnis führt).