Sony Beamer VPL-XW5000ES / VPL-XW7000ES


  • Altes Muster, wenn Du nicht mehr weiter weißt.... hilft es Dir die Dinge aus dem Zusammenhang zu reißen.


    Hier deshalb noch mal Dein O-Ton.

    Ich mache mir vielmehr Gedanken darüber:

    Was ist die Intention einer Händlerkette, plötzlich (ältere) Sony-Projektoren deutschlandweit mit inszenierten Messungen (die in den eigenen Fachhandelsgeschäften als Mess-Event stattfinden sollen) als "kaputt" zu diagnostizieren?


    Für mich ist das sinngemäß eine "Behauptung". Über dessen Sachverhalt und Hintergründe Du Dir Gedanken machst.


    PS: Dein Spruch mit der Schule zeigt Dein Niveau, auf das ich nicht eingehen will.

    Ich habe weder die Lust noch die Zeit das weiter zu führen. Es kann sich jeder sein eigenes Bild machen.

  • Wieviele JVC nutzt du rein Privat in den letzten Jahren. War da überhaupt ein Sony dauerhaft in den letzten 10 - 15 Jahren dabei?

    In meinem Heimkino nutze ich seit dem DLA-HD550 eigentlich nur JVC-Projektoren. Diese laufen zum Teil bis 6.000 Stunden, bevor ich sie gegen ein neues Gerät ersetze. In diesem Zeitraum untersuche ich die Projektoren regelmäßig. Die Messergebnisse von Helligkeit, Kontrast, Gamma und Farbdarstellung finde ich sehr aufschlussreich und stelle sie auch regelmäßig online.

    Bei noch keinem dieser von mir genutzten JVC-Projektoren konnte ich einen nennenswerten Gamma/Kontrastdrift ermitteln, der seine Ursache nicht in der Lampenalterung hatte. Denn mit neuer Lampe waren die Werte in aller Regel wieder auf Neukauf-Niveau.


    Ganz Ähnliches berichtet Mori über seinen Sony-Projektor.

    Ich gehe davon aus, dass hier belastbare Messungen durchgeführt worden sind, die zeigen: Sein Sony-Projektor besitzt keinen Gamma/Farbraum/Kontrastdrift.

    Viele andere Sony-Projektoren hingegen schon, wie deren Besitzer glaubhaft berichten. Viele davon nutzen ihren Projektor unregelmäßig/wenig.


    Da stellt sich mir die Frage:

    Warum ist das so?


    Oder präziser:

    Warum sind diese Projektoren mit hohen Laufzeiten (offensichtlich) weniger vom Gamma/Kontrast/Farbraumdrift betroffen?


    Ursachen haben Ekki und andere Techniker/Installer bei ihren Untersuchungen ja herausgefunden und machen sie auch öffentlich.

    Während im Pro-Bereich (also die Kinoprojektoren von Sony) bezüglich Kontrasteinbruch und Gammadrift reversibel sein sollen, mittels Instandsetzung bei regelmäßiger Wartung durch einen Fachmann, so dass sie praktisch wieder den Neuzustand erreichen, scheint das bei den Consumer-Modellen nicht der Fall zu sein. Laut einem mir bekannten Techniker sollte es aber auch möglich sein, die VPL-Reihe entsprechend "reparieren" zu können. Eine genauere Klärung diesbezüglich ist bislang nicht möglich gewesen, weil sich leider kein Termin finden ließ, um dem Sachverhalt gemeinsam nachzugehen.


    Ein Grund für die Probleme (neben der Oxidation der nicht gekapselten Wire-Grid) ist die Neuanordnung der Flüssigkristalle der SXRD-Chips. Durch eine kürzere Laufzeit/Nutzungsdauer verändern diese sich und sorgen ebenso für den Farbraum/Gammadrift. Werden die Heim-Projektoren hingegen regelmäßig betrieben, sind obige Probleme allem Anschein nach deutlich seltener oder gar nicht vorhanden - so wie es bei den Projektoren von Mori und den von mir genutzten Geräten der Fall ist.

    Wir beide nutzen unsere Projektoren fast wie TV-Geräte - also rund 1.000 Stunden pro Jahr in durchweg geheizten Räumlichkeiten.


    Für mich bedeutet das:

    Werden Sony-Projektoren regelmäßig genutzt in durchweg beheizten Räumlichkeiten, ist die Gefahr eines Kontrast/Gamma/Farbraumdrifts geringer. Aber auch hier können nur Messungen Klarheit verschaffen.


    Für dich Privat war das nie ein Grund lieber keinen Sony zu kaufen?

    Natürlich standen mir Sony-Projektoren zur Verfügung. Für Testzwecke bekam ich Presse-Samples, die ich zwischen 2 Tagen und 6 Wochen lang nutzen konnte. Besonders die 4K-Auflösung hatte es mir schon immer angetan, weil ich das Auflösungsplus gegenüber Full-HD-Projektoren sofort deutlich sehe. Nur war es in der Vergangenheit so, dass mir persönlich das Bild mit 2- bis 4-mal höherem Kontrast der JVC-Projektoren besser gefiel.

    Mit der NZ-Serie hat JVC bezüglich Auflösung (4K) zu Sony aufgeschlossen. Die Vorteile des besseren Kontrastumfangs innerhalb der gleichen Preisklasse ist nach wie vor vorhanden - außerdem gefällt mir das dynamische Tone Mapping des JVC besser als das statische Tone Mapping mit dynamischer Regelung der Sony, weil die JVCs alle Inhalte des Bildsignals zeigen, die Sonys nur nach händischer Einstellung vorab.


    Die Stärken und wenigen Mankos des Sony VPL-XW7000ES habe ich ja in meinem Test ausführlich beschrieben. Sogar wie eine bessere Durchzeichnung von dunklen Inhalten möglich ist, habe ich aufgezeigt und mit Messungen belegt.



    Sony ist hier kein "Erststraftäter" wo die Unschuldsvermutung gilt.

    Das Drift-Problem ist ja nicht neu bei Sony. Schon 2014 und 2016 war das ein Thema auf den Blogger-Events, die Sony im Rahmen der IFA in Berlin durchgeführt hat.

    Davon wussten aber auch die allermeisten Fachhändler. Ich selbst bin Zeuge von Aussagen wie: "Das ist ein Forenproblem." - "Sie haben bis zu 5 Jahre Garantie." - "Das ist überhaupt nicht zu sehen."

    Das Problem wurde also nicht nur von Sony runtergespielt, sondern auch von einigen Fachhändlern.

    Inzwischen sind über 6 Jahre vergangen - was mich zu oben gestellter Frage veranlasst hat.

    Da ich die Antwort inzwischen kenne, ist mit klar, warum einzelne Filialen von Heimkinoraum unter Franchise-Geber VNX-Pro die Sony-Mess-Events mit Ekki durchführen.


    Für mich ist das Thema nun abgeschlossen.

    Für viele andere aber noch nicht. Es gibt gut informierte User aus den Foren, die sich nach wie vor Sony-Projektoren kaufen, gleichwohl sie von der Drift-Problematik wissen - es sie aber nicht stört, weil ihre Projektoren nicht davon betroffen sind, oder sie das Problem nicht wahrnehmen über die Jahre. In beiden Fällen geben Messungen Aufschluss darüber, ob ein Drift vorhanden ist oder nicht - und viel wichtiger für die meisten Nutzer: Sehe ich das Problem überhaupt?

  • Es ist halt eine Frage der Alternativen. Diese sind jetzt IMO mit den JVC absolut da. Also würde ich heute keinen 760er / 790 oder XW7000 mehr kaufen. Wobei ich mich gerne wiederhole, dass ich bei meinem Gerät keinen Kontrasteinbruch verzeichnen musste (oder konnte). So sehr das einige offenbar stört. Ich hatte damals die Hoffnung, dass sich Laser grundsätzlicher stabiler beim on/off zeigen würden. Diese Hypothese hat sich leider nicht bestätigt, wie inzwischen viele Bsp. zeigten. Mit dem NZ9 kam für mich zur richtigen Zeit eine tolle Alternative auf dem Markt. Allerdings kostete mich der Spass auch fast das Doppelte ... bei diesen Summen finde ich auch, dass man dieses grosse Risiko eines Kontrasteinbruches nicht mehr wirklich vertreten kann. Jetzt muss ich mit dem Risiko leben, nur 2 Jahre Garantie zu haben ... auch nicht gerade ideal.

    Ich lese hier von Anfang an mit und hatte auch die Hoffnung das der Kontrast Drift mit den Neuen Panels nun kein Thema mehr ist.

    Was wir alle bei der wichtigen Diskussion nicht vergessen sollten, ist die Tatsache das für Sony selbst, das Problem offiziell garNICHT existiert.

    Korrigiert mich aber seit dem Auftreten der ersten Berichte vor 10 ? Jahren, gab es nicht eine offizielle Reaktion von Sony aus der man heraus lesen könnte, das diese Problematik überhaupt existiert.Das Sie nun die Hinweise ins Handbuch aufnehmen, fällt für mich auch nicht unter darunter, obwohl das glücklicherweise ein Auslöser war, den Kontrast Drift zu thematisieren.


    P.S.Ich werde nun nach 8 Jahren Sony VW 1100, auf einen gebrauchten Christie 3chip Dlp 1080 umsteigen, allerdings die Entwicklung des VW 7000 weiter genau beobachten !

    Ich bin betrunken vom Kitsch und bitter vor Neid.

    Frag ich den Regisseur, sagt er:Es tut mir leid,

    Das alles ist doch nur zur Unterhaltung gedacht.

    Was kann ich dafür, wenn ihr daraus ein Drama macht ?!“


    Aus dem Lied "Kintopp" von Keimzeit 1990

  • Werden Sony-Projektoren regelmäßig genutzt in durchweg beheizten Räumlichkeiten, ist die Gefahr eines Kontrast/Gamma/Farbraumdrifts geringer.

    Das ist leider ein Trugschluss.

    Meine Räumlichkeiten sind vollständig klimatisiert (Heizung, Klimaanlage, Luftbefeuchtung) und trotzdem waren alle Sony Projektoren - trotz täglicher Nutzung von ca. 2h - betroffen, vom Kontrasteinbruch bis hin zu völlig degradierten Panels (Farben zerlaufen).

  • Das ist leider ein Trugschluss.

    Meine Räumlichkeiten sind vollständig klimatisiert (Heizung, Klimaanlage, Luftbefeuchtung) und trotzdem waren alle Sony Projektoren - trotz täglicher Nutzung von ca. 2h - betroffen, vom Kontrasteinbruch bis hin zu völlig degradierten Panels (Farben zerlaufen).

    Das ist natürlich ärgerlich.

    Wie viele Sony-Projektoren hast du denn genutzt - und nach welchem Zeitraum war der Kontrasteinbruch aufgefallen?

  • Das ist natürlich ärgerlich.

    Wie viele Sony-Projektoren hast du denn genutzt - und nach welchem Zeitraum war der Kontrasteinbruch aufgefallen?

    ich schaute auch über 1200h im jahr und beide VW1000 haben nach einem jahr deutlich abgebaut. nach 2 jahren hatten sie nur noch 2500:1. mitlerweile zeigt sich der kontrasteinbruch erst nach 2 jahren deutlich! also, sony weiß schon bescheid und hat die alterung deutlich verlangsamt.

    aber durch viel schauen kann man da gar nichts aufhalten, solche aussagen machen das problem nur viel schlimmer, da viele denken sie hätten einen einfluß...

  • Das ist natürlich ärgerlich.

    Wie viele Sony-Projektoren hast du denn genutzt - und nach welchem Zeitraum war der Kontrasteinbruch aufgefallen?



    Über einen Zeitraum von 10 Jahren:

    90ES, 95ES, 500ES (2), 520ES, 760ES (2) und 870ES. Die Problematik wurde mir erst so richtig mit dem 500ES bewusst. da hielt ich das allerdings noch für einen Einzelfall.


    Ab dem 760ES hatte ich die Hoffnung, dass die Laserprojektoren nicht betroffen sind.


    Farb- und Gammadrift traten bei allen Geräten nach ca. 12-15 Monaten auf, das war / ist aber gut behebbar.


    Mit einem sichtbaren Kontrasteinbruch ist eher nach ca. 24 Monaten zu rechnen.

  • reversibel sein sollen, mittels Instandsetzung bei regelmäßiger Wartung

    Reversibel, indem der ganze, optische Block getauscht wird ;)


    Wurde scheinbar unrentabel, zumindest hat Sony die Kino-Projektoren auslaufen lassen.

    ist die Tatsache das für Sony selbst, das Problem offiziell garNICHT existiert.

    Doch, siehe den schon öfters zitierten Absatz in der BDA über die Möglichkeit der Beschädigung bei geringen Laufzeiten ;)

  • Das Problem ist eben, dass der ganze optische Block getauscht werden muss und Sony dabei bis zu 8.000 Euro (!) aufruft (beim 870ES).


    Für 500-1000 Euro fände ich das ja noch bezahlbar und Sony wäre noch weiterhin eine Alternative für mich.

  • Espny

    Naja 1000 Euro alle 2 Jahre zu zahlen mit dem Wissen dass das immer abbaut? Das würde ich nicht dauerhaft machen.


    Bemerkenswert ist es, dass du trotz der Probleme seit deinem 500er es so oft versucht hast mit Sony.


    Wenn das trotzdem mit über 1000 Std passieren kann bleibt nur noch die Frage offen was Sony mit geringer Laufzeit meint. Evtl kann es das maximal verringern. An eine dauerhafte Vermeidung durch 2000 Std. Jahr kann ich ehrlich gesagt nicht glauben.

    In dem Fall muss der PJ ja während der Arbeitszeit gewerblich permanent laufen. Mit dementsprechnenden Stromkosten und anderen Verschleiß.


    @ Mori


    wie Alt war denn dein letzter Sony bevor du den JVC gekauft hast?

  • Espny

    Naja 1000 Euro alle 2 Jahre zu zahlen mit dem Wissen dass das immer abbaut? Das würde ich nicht dauerhaft machen.


    Bemerkenswert ist es, dass du trotz der Probleme seit deinem 500er es so oft versucht hast mit Sony.

    Es ginge mir persönlich nicht darum, alle zwei Jahre 1000 Euro zu bezahlen. Es ist mehr die Möglichkeit, diese PJ bei sichtbar werdendem Kontrastverlust JEDERZEIT kostengünstig reparieren zu können.


    Nicht jeder merkt den Kontrastverlust gleich nach 24 Monaten, das ist ja ein schleichender Prozess. Aber für den Weiterverkauf ist das schon enorm wichtig.


    Für mich gab es auch zu keinem Zeitpunkt wirkliche Alternativen im nativen 4K Bereich (zur Zeit der 500ES Serie). Und auch mit den Laserprojektoren (ab760ES) hoffte man zunächst, dass das Thema passé sei...


    Für mich ist Sony jedenfalls raus.

  • Die Stärken und wenigen Mankos des Sony VPL-XW7000ES habe ich ja in meinem Test ausführlich beschrieben. Sogar wie eine bessere Durchzeichnung von dunklen Inhalten möglich ist, habe ich aufgezeigt und mit Messungen belegt.

    interessant die kleine Tabelle mit den von empfohlenen hdr Einstellungen je nach Max nits. Nur woher weiß ich vorzugsweise im Voraus, wie welcher Film/Serie gemastert ist?

    Tschau

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    MinMax - Birdies Heimkino

  • Nur woher weiß ich vorzugsweise im Voraus, wie welcher Film/Serie gemastert ist?

    Dafür musst du den Film (leider) schon starten. Erst dann zeigen die Player von Panasonic die hinterlegten Metadaten an.

    Leider sind die angezeigten Werte aber nicht immer korrekt. Zum Beispiel enthält "Sully" Bildsignale bis 10.000 Nits, obwohl in den Metadaten nur 4.000 Nits angezeigt werden. Das zeigen die Echtzeitanalysen eines Lumagen, den ich hier zum Testen im A/B-Vergleich habe.


    Auch "Unsere Erde 2" mit nativen Rec.2020-Farbraum enthält fehlerhafte Metadaten. Hier ist beispielsweise die durchschnittliche Leuchtdichte höher angegeben als der Maximalwert. Was natürlich Unsinn ist.

  • ich schaute auch über 1200h im jahr und beide VW1000 haben nach einem jahr deutlich abgebaut. nach 2 jahren hatten sie nur noch 2500:1. mitlerweile zeigt sich der kontrasteinbruch erst nach 2 jahren deutlich! also, sony weiß schon bescheid und hat die alterung deutlich verlangsamt.

    aber durch viel schauen kann man da gar nichts aufhalten, solche aussagen machen das problem nur viel schlimmer, da viele denken sie hätten einen einfluß...

    Der VW1000 hatte eine Xenon Lampe, nicht wahr ? Das Spektrum der Lampe ist ziemlich aggressiv (UV Anteil) soweit ich mich erinnere. Die enormen Probleme und die Abkehr von dieser Lampe sind vermutlich diesem Umstand geschuldet. 2500: 1 ist DLP Niveau ...

    @ Mori


    wie Alt war denn dein letzter Sony bevor du den JVC gekauft hast?

    Mein 760er war einer der ersten in Europa. Dürfte November 2017 gewesen sein. Er hatte damals je nach Kalibration und Laserleistung einen Kontrast (on/off) von 1:13'000 bis über 1:20'000. Ich hatte damals im AVS Forum als wohl der erste berichtet, dass der Kontrast von der Laserleistung abhängt. Was für Skepsis sorgte, aber später von diversen Leuten bestätigt wurde. Kalibriert und bei Laser 80 hatte er rund 1:18'000. Das erachtete ich als überdurchschnittlich. Ich behielt ihn, obwohl er eine leichte Verfärbung im unteren Bildbereich hatte (was mich aber nicht störte) und mich die sehr vielen negativen Berichte über den Prime Support abhielten, ihn einzuschicken, Bis er bei rund 2500 Std eine blockierte Blende hatte, so dass kaum mehr Licht vorhanden war. Also reklamierte ich auch die Verfärbung. Die Reparaturstelle in F tauschte - wie oto richtig schrieb - gleich den ganzen Block, obwohl sie den "Fehler" gar nicht beurteilen konnten. Das zweite Panel war dann leider nicht ganz so gut: es hatte weniger Kontrast (1:16'000 wenn ich mich recht erinnere) als das alte Panel, das ich ca 2 Wochen vor dem Defekt mass (rund 1:18 '000). Aber er war dafür etwas schärfer. Ich messe in der Regel alle Quartal (immer wenn der Quartalsbonus eintrifft, wechsle ich die elektrische Zahnbürste und checke das Gamma :big_smile: ). Auch bei diesem Panel im ersten Jahr kein Gammadrift. Der kommt dann im zweiten Jahr . Leider ist der Abfall der Lichtleistung relativ gross, so dass ich die Laserleistung sukzessive erhöhen musste. So mass ich im letzten Winter (Dez. 21) bei diesem IMO eher durchschnittlichem Panel dann sogar über 1:20000 als ich mir ein Gamma von 2.4 speziell für SDR (Apple TV) erstellte. Damals hatte das Gerät 5200 Std und somit nach 2700 Stunden kein Kontrasteinbruch. Mittlerweile bin ich bei 5970 Std (eben nachgeschaut), Die 6000 std Laufleistung will ich noch brechen, bevor dann der NZ9 installiert wird. Ich bin mittlerweile bei den Abschlussarbeiten des neuen Kino und wollte weder die Stewart noch dem JVC einem vorzeitigem Risiko aussetzen. Ich hatte nur ca 1 Woche kein Kinobetrieb. Das Bild auf der kleinen LW sieht für mich sehr gut aus, so dass ich mich problemlos zurückhalten konnte - Elektroschrottt sieht für mich anders aus. :zwinker2:

    sein Pj war zwischdurch beim service, auch wenn es ein anderes problem war, wurde da der ganze optische block incl. objektiv getauscht (das macht sony so). somit hat er brandneue panels bekommen!

    Ja, das ist richtig. :thumbup:


    Allerdings ist es so, dass die Gammakalibrierung mit der zeit immer aufwändiger wird. Letztes Mal (im April) brauchte ich ca 2.5 Stunden für das Gamma (2.2), um es für madVR perfekt zu haben. Kalibriert waren es da rund 1:18'000, Laser 75, wenn ich mich richtig erinnere). Leider nur noch 100 Nits ...


    Unten noch ein Screenshot meines 760er , den ich umletzten Winter im Whatsup teilte (" Heimkinoidioten" - Chat). Mit einem Schwarzwert von 0.006 Nits kombiniert mit brauchbaren Laserdimming macht das schon Laune und die Vorfreude auf den NZ9 nahm nochmals deutlich zu. Blut geleckt ... Deshalb hätte ich auch Mühe, einen XW7000 zu kaufen. Und damit die Kurve zum Thema des thread gerade noch geschafft :)

  • Ja, sehr ausgiebig sogar. Sony XW5000 vs Epson LS12000 vs JVC NP5 und NZ7 mein ich. Die große Überraschung war der Epson, der in den meisten Szenen ein wirklich tolles Bild ablieferte - nur bei extremen Dunkelszenen hatte er deutlich das Nachsehen gegenüber Sony und JVC. Das wäre für mich eventuell der Grund, den Sony zu nehmen, der zwar nicht ganz so gut wie die JVC ist in Sachen Schwarzwert aber definitiv näher am JVC dran ist, als der Epson. Es hieß Sony hat ein drittel Abstand zum JVC, zwei drittel zum Epson. Im direkten Vergleich mit Dunkelszenen z.b. aus Dune war der Unterschied schon deutlich. Aber sobald es etwas heller zugeht, hält der Epson erstaunlich gut mit. Wenn man mit dem Schwarzwert des Epson leben kann, ist der Sony eher uninteressant, da er meiner Meinung nach sonst nichts besser macht als der Epson.

    Liebe Grüße,

    Frank

    Edited once, last by Lauti ().

  • Mal eine vielleicht erstmal seltsam klingende Frage:


    Diejenigen, die mit den Kontrasteinbrüchen der alten Sonys zu tun hatten, haben die evtl. den Projektor bei Nichtbenutzung stromlos geschaltet? (Stecker raus bzw Schaltsteckdose)


    Ich mache das jedenfalls nicht (bisher), was gleich meine nächste Frage einläutet:

    Schadet es einem Projektor eher oder nicht, den "wirklich" jedes mal vom Strom zu trennen?

    Tschau

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