Beiträge von cat54

    Hat jemand "Alien" gesagt? :big_smile:


    Eine meiner liebsten Filmreihen. Alien und Aliens sind für mich absolute Meisterwerke der Filmkunst. Ich sehe das wie Simon2, jeder Regisseur interpretiert den Stoff auf seine Weise und das sieht man. Teil 3 hatte zusätzlich mit Produktionsproblemen zu kämpfen. Wer die anderen Filme von David Fincher kennt, der weiß, dass er es besser gekonnt hätte. So ein Drehbuch mit einer Idee dahinter ist schon nicht schlecht, wenn man eins hat, stimmt's?


    Meine Bewertungen (ich bewerte Filme nach diesem Schema) :

    • Alien - Meisterwerk
    • Aliens - Meisterwerk
    • Alien 3 - Gut (für die Atmosphäre)
    • Alien Resurrection - Zwischen Mittelmaß und Gut
    • Prometheus - Gut
    • Alien Covenant - Ärgernis (ich habe mich wirklich über den Film geärgert! :yoda: )

    Mit Walton Goggins - den mag ich seit "The Shield" sehr!


    Der Trailer wirkt auf mich allerdings so, als sollte man um den Film besser einen Bogen machen... :zwinker2:

    Lockout (2012), angeschaut über Netflix


    Bewertung (ich bewerte Filme nach diesem Schema) :

    • Film: Mittelmaß - für Fans, aber auch für die mit Einschränkungen
    • Sound: Gut
    • Bild: Gut

    Worum gehts:

    Gefangene werden in der Zukunft in einem Gefängnis in der Umlaufbahn im Tiefschlaf verwahrt - ausbruchssicher und geräuschlos. Die Tochter des US-Präsidenten gerät dort während eines Besuchs in die Gewalt der Insassen. Ein wortkarger Einzelgänger soll sie da wieder rausholen.


    Fazit:

    Vor ein paar Tagen hatten wir es im Thread "Heiteres wer oder was bin ich raten" von dem Film, den ich bislang gar nicht kannte. Mit einer IMDB-Wertung von 6,1 flog der Streifen auch unter meinem Radar. Aber hey, ein franzözischer Actionfilm in einer dystopischen Zukunft mit einem wenig gesprächigen Agenten - der muss zumindest für Die-Hard-Fans was taugen, oder?

    Nun ja, eingeschränkt. Ich ärgerte mich zwar nicht über den Film, er fesselte mich aber auch nicht. Kennt Ihr das, wenn man während des Films z.B. in der IMDB die Seite Trivia dazu liest, weil der Film einem selbst egal ist? Genau so war es bei Lockout.

    Woran hakte es? Die Story hatte Logiklöcher so groß wie die ISS, die Sprüche der Hauptrolle Snow (gespielt von Guy "Memento" Pearce) zünden häufig nicht, generell tut der Film viel zu wenig dafür, um wenigstens halbwegs glaubwürdig zu wirken. Und wenn etwas nicht glaubwürdig ist, wird man den Charakteren gegenüber gleichgültig. Gut fand ich, dass in einem Film mal wieder kompromisslos Geiseln umgebracht wurden. Das trägt etwas zur Bedrohung durch den Bösewicht bei. In Summe: Schade, aus der Idee hätte man so viel mehr machen können!

    Die Spezialeffekte der Verfolgungsjagd am Anfang des Films sehen übrigens nicht gut aus (ich meine damit die Qualität der Animation, nicht die Bildqualität), da bieten manche aktuelle Konsolenspiele glaubwürdigere Bilder.

    Ava (2020)


    Bewertung (ich bewerte Filme nach diesem Schema) :

    • Film: Mittelmaß
    • Sound: Gut
    • Bild: Gut

    Worum gehts:

    Eine Auftragskillerin gerät selbst auf die Abschussliste.


    Fazit:

    Auch ich hätte wegen der durchwachsenen IMDB-Wertung von 5,3 einen Bogen um den Film gemacht, wenn er hier nicht positiv besprochen worden wäre. Aber da die Hauptdarstellerin Jessica Chastain rote Haare hat, dachte ich "schau halt mal rein". :zwinker2:

    Der Streifen hat die IMDB-Bewertung zu Recht. Ich kann gar nicht so richtig sagen, warum er bei mir nicht zündete. Zum einen haben die Action-Szenen mich nicht überzeugt. Da wurde viel mit Schnitten und Kamera gearbeitet, um zu kaschieren, dass die Hauptdarstellerin kein Kampftraining absolvierte. Zum anderen hatte die Story zu viel Drama, das in der Kombi mit dem Thema Auftragskillerin für mich persönlich nicht funktioniert hat. Und Jessica Chastain hat irgendwie nicht in die Rolle gepasst.

    It Follows (2014)


    Bewertung (ich bewerte Filme nach diesem Schema) :

    Film: Sehr gut

    Sound: Sehr gut

    Bild: mind. Gut (hab nicht so drauf geachtet)


    Worum gehts:

    Die 19-Jährige Jay hat ein Date und wird im Anschluss von einem unheimlichen Etwas verfolgt. Das Etwas nimmt dabei verschiedene Formen an, bewegt sich aber stets maximal mit Schrittgeschwindigkeit.


    Fazit:

    Unbedingt ansehen! Tolle Idee für einen Film, klasse umgesetzt, tolle Musik, die stark an John Carpenters Horrorfilme erinnert. Wieder mal ein schönes Beispiel für einen Film, der zeigt, wie es ohne Riesenbudget geht.

    Hallo Flo, willkommen in der geschlossenen Heimkino-Anstalt.


    Visite (=Forum öffnen) ist jeden morgen um 09:00 Uhr. Du musst hier wie verordnet regelmäßig Deine Medizin nehmen (=Heimkino ausbauen). Eine Entlassung ist bislang nicht vergekommen! :big_smile:


    Spaß beiseite, bin aus Stuttgart und tüftle derzeit ebenfalls an meinem Provisorium im Keller: Thread

    Hallo aus Stuttgart in die "Nachbarschaft" und willkommen bei den Heimkino-Verrückten.


    Wenn man regelmäßig seine Tabletten (=Heimkino aufrüsten) nimmt kann man es hier sehr gut aushalten! :big_smile:

    Die Rezension aus dem Thread Welche Blu-Ray war gestern bei Dir im Player poste ich auch hier:


    A Quiet Place (2018)


    Bewertung (ich bewerte nach folgendem Schema )

    • Film: Sehr gut
    • Sound: Zwischen Sehr Gut und Meisterwerk
    • Bild: Mindestens Gut (um ehrlich zu sein war ich von dem Film so begeistert, dass ich nicht wirklich auf das Bild achten konnte)


    Worum gehts:

    Die Erde ist von Monstern überrannt worden. Die Monster sind blind, haben aber ein extrem feines Gehör. Das nutzen sie, um Jagd auf Menschen (und Tiere) zu machen, sobald diese Geräusche machen. Die wenigen überlebenden Menschen müssen deswegen absolute Stille bewahren. Der Film erzählt die Geschichte einer Familie mit drei Kindern, die versucht, in dieser lautlosen Welt zu überleben.


    Fazit:

    Der Film ging bisher völlig an mir vorbei. Er wurde mir kürzlich von einem Freund empfohlen, der mir netterweise gleich die Blu-Ray dazu lieh. Zum Glück wurde ich auf den Film aufmerksam gemacht, denn ich bin schwer begeistert von dem Streifen! :thumbup::thumbup:

    Regie führte John Krasinski, der gleichzeitig zusammen mit seiner Ehefrau Emily Blunt eine der Hauptrollen spielte. John Krasinski war mir aus 13 Hours (2016) noch in sehr guter Erinnerung. Als Regisseur hatte ich den bislang allerdings überhaupt nicht auf dem Radar. Zu unrecht.

    Es ist irre, was er aus dem Film herausholt. Sehr früh im Film zeigt er dem Zuschauer, was pasiert, wenn die Menschen sich nicht absolut still verhalten. Ab diesem Moment versucht man auch als Zuschauer, möglichst leise zu atmen... Da im Film praktisch nicht gesprochen wird, bleibt den Schauspielern im Wesentlichen nur Mimik und Gestik für ihren Job. Und den machen alle Beteiligten, auch die Kinder, sehr gut. Wenn die Schauspieler in Momenten größter Angst mit weit aufgerissenen Augen versuchen, still zu sein - großartig!

    Großartig, dieses Attribut trifft auch auf den Sound zu. Da nicht gesprochen wird, haben leiseste Geräusche, beispielsweise Rascheln von Papier, Reibung von Stoffen, etc., einen viel größeren Stellenwert als in anderen Filmen. Und bei jedem Geräusch befürchtet man als Zuschauer, dass es zu laut gewesen sein könnte. Wenn ein Geräusch dann wirklich mal zu laut war und die Monster anlockt, dann schepperts dafür umso gewaltiger aus den Lautsprechern! :woohoo:

    Sehr schön auch die Details, wie die Familie den Alltag ohne Geräusche organisiert.

    Ich vermute, der Film hat ein paar Logiklöcher; beim ersten Ansehen fiel mir aber nichts auf. Denn der Film macht genau das, was sehr gute Filme machen sollen: den Zuschauer fesseln. Unbedingt ansehen!