Beiträge von George Lucas

    Zum Waschen käme anschließend noch trocknen und Bügeln. Das ist nicht nötig, weil der Stoff sofort genutzt werden kann.

    Die Lautsprecherbespannung wäscht ja auch niemand oder die Leinwand.

    Hab die eben bekommen und etwas überrascht festgestellt, dass selbst die extended Fassungen zur Abwechselung mal nur auf EINER Disk sind. (Hatte ich nicht gelesen vorher oder nicht drauf geachtet)


    Ist der Kompressionsalgorythmus so viel effizienter bei UHD?

    Die Extended Edition von Herr der Ringe liegt auf UHD auf zwei Discs vor, Birdie. Schau noch mal genau hin.

    :zwinker2:

    Lieber Michael


    dass dieser Kommentar von mir wirklich nur ein Jux war, sollte klar erkennbar sein.

    Das kam bei mir nicht als Jux an, weil sich derlei Beiträge zuletzt leider häufen.

    Da lasse ich es dann halt, mir die Zeit für seitenlange Reviews zu nehmen.


    Und das Löschen deines Original-Posts lässt ja nun all deine Spekulationen offen..

    Wenn kein Interesse besteht an meine Reviews, habe ich überhaupt kein Problem damit und lass es bleiben. In meiner Freizeit weiß ich genug andere Dinge anzufangen. Wenn ich aber angegangen werden, gibt es halt keine Reviews mehr.

    Ich glaube, du kommst um eine eigene Sichtung der zur Auswahl stehenden Projektoren nicht herum

    Ohne den Vergleich helfen Dir (IMO) Beschreibungen alleine nur wenig.


    Kontaktiere vielleicht mal den einen oder anderen User, die entsprechende Beamer zu Hause haben. Oder warte, bis die Händler wieder öffnen und vergleiche dort.

    Du kannst dir allerdings auch den Beamer online bestellen und selbst zu Hause ausprobieren. Wenn er dir nicht gefällt, geht er halt zurück.

    Bei einem Budget von 6.000 Euro würde ich persönlich sofort zu einem JVC DLA-N5 greifen.

    Ich finde, dass dieser Projektor für das Budget derzeit die beste Bildperformance in Summe liefert.


    Sollte ein JVC DLA-Z1 oder Sony VPL-VW5000 vorhanden sein, würde ich nicht auf einen DLA-NX9 umsteigen, sondern einen madVR Envy oder Radison Pro dazu kaufen und weiterhin die Vorteile der "betagten" Boliden nutzen. Günstiger kann man (IMO) sein altes Schätzchen nicht auf aktuellen Stand bringen und Dynamisches Tone Mapping genießen.

    GL sieht auch zum Pana nur einen geringen bis keinen Vorteil von MadVR.

    Damals nicht in den Vorführungen, heute ja. MadVR hat sich sehr stark gemausert.

    Die Unterschiede zwischen Frame Adapt HDR, madVR und Lumagen Radison Pro fallen für mich eher in den Bereich der Geschmacksache. Sattere Farben auf der einen Seite, flachere Gammakurve auf der anderen Seite. Je nach Filme, Szene oder Standbild liegt mal der ein, mal der andere leicht vorne. Welten sind das nicht.


    Wenn ich von Welten höre, stellt sich am Ende meistens heraus, dass die digitalen Schärfe- und Rauschfilter viel zu stark eingesetzt worden sind, und an anderer Stelle zu Unzulänglichkeiten führen. So meine bisherigen Beobachtungen.


    MadVR.
    Leider (da ich eigentlich keinen PC fürs HK wollte) muss ich sagen, dass MadVR doch deutlich vorlegt.

    Wenn ich im Hifi-Forum lese, was du alles "durchmachst", um deinen MadVR-HTPC mal fehlerfrei zum Laufen zu bringen - seit Wochen (!!!) - dann ist das für mich der blanke Horror. Sogar nachdem Leute deinen PC eingerichtet haben, die vorgeben viel Ahnung zu haben und MadVR-Workshops geben, läuft deine Kiste immer noch nicht fehlerfrei. Neue Filme können nicht abgespielt werden. Ich würde Irre werden. Vor allem, weil du einen fix und fertig konfigurierten Media PC erworben hast, wenn ich das richtig verstanden habe.

    Gut finde ich, dass du nicht aufgibst - und gut finde ich, dass du im Hifi-Forum so offen alles kommunizierst!

    :sbier:


    Wenn ich demgegenüber sehen, wie leicht Frame Adapt HDR eingerichtet wird, wie geil die Performance damit ist. Jeder Film läuft hier bislang. Fehlerfrei.



    Den X7900 konnte ich nicht mit dem Envy sehen. Ich denke, dass er dann nicht weit weg wäre vom N7, vielleicht sogar besser, ist aber Spekulation. Selbst dann verbleibt die höhere Schärfe der N-Serie.

    Die Vorteile in Auflösung und Schärfe bleiben erhalten vom N7 gegenüber dem X7900. So meine Beobachtung neulich erst bei einem Heimkinofreund in Hamburg. Aber das ist schon ein Vergleich auf einen verdammt hohem Niveau. Mit einem X7900 kann man im Grunde sehr, sehr glücklich werden zu Hause.

    Echtes 4K gibts erst ab den 1,3" Chips, welche nur in prof. Geräten verbaut werden.

    Korrekt. Und die 0,47 Zoll DLP-Chips geben alles in 60 Hz aus, wenn ich das Datenblatt von Texas Instruments richtig in Erinnerung habe. Erst die FI kann das Pulldown-Ruckeln von 24 Hz-Content ausbügeln.


    Im Grunde ärgern mich diese falschen Auflösungsangaben, weil ich sie irreführend finde. Ebenso die überzogenen Kontrastangaben, die in der Praxis nur den Bruchteil des beworbenen Wertes nativ erreichen.

    I AM LEGEND


    Beitrag gelöscht.



    Bislang dachte ich, dass diese Beiträge durchaus hilfreich sind.

    Wenn das Resultat aber ist, dass Einzelne wiederholt nur nach einem Anlass suchen, Klugzuscheißen, haltlos schlechte Recherche vorzuwerfen oder Textbausteine zu unterstellen, ist ein Punkt erreicht, da macht es mir keinen Spaß mehr.

    Mal schauen, wie ich das in Zukunft halte. Vielleicht verlinke ich auch meine Filmrezensionen zukünftig nur noch, so wie ich es bei den Projektoren seit geraumer Zeit mache.

    Sind die Preise für den X7900er so sehr angezogen?

    Die Versandkosten aus Asien sind massiv gestiegen. Teilweise werden die Preise sogar im Hafen nachverhandelt. Wer am meisten zahlt, deren Ware wird mitgenommen. Die übrige Ware bleibt stehen! Unfassbar, was einige Hersteller und Händler diesbezüglich berichten.

    Mittlerweile haben viele Hersteller ihre Preise an die höheren Versandkosten angepasst. Hinzu kommt wohl auch noch, dass momentan mehr Projektoren bestellt als produziert werden (können!), aufgrund der Pandemie bedingten Umstände.

    300



    Film: 9/10 Punkte

    Großkönig Xerxes von Persien marschiert in Griechenland ein. Leonidas von Sparta widersetzt sich der riesigen Übermacht mit 300 Kriegern.

    Zack Sneider gelang im Jahr 2006 eine kurzweilige Comic-Verfilmung, die mit einzigartig choreografierten Kampfszenen zu begeistern versteht. Gerard Butler als König Leonidas läuft muskelgestählt zu Höchstform auf.


    4K-Bild: 8/10 Punkte

    Der CinemaScope-Transfer ist extrem stark stilisiert. Neben markantem "Filmkorn" und steilem Kontrast sind das goldbraune Farben. Im Vergleich mit der Full-HD-Fassung kann die 4K-Version in allen Belangen deutlich sichtbar zulegen. Bereits das Warner-Logo sieht aus wie in Stein gemeißelt. Während auf der Full-HD-Fassung die roten Umhänge der Spartaner wenig Zeichnung besitzen und Gesichter durchweg weichgezeichnet erscheinen, schält die 4K-Version unfassbar viele Details aus Umhängen und Gesichter heraus. Das wirkt sich auch auf das prägnannte Korn aus, durchweg rauscht es grob in Vorder- und Hinterründen. Darüber hinaus macht sich der größere Kontrastumfang der UHD allzeit bemerkbar. Der strahlend helle Himmel zeigt noch Wolkenstrukturen, wenn die Full-HD-Fassung diese bereits komplett ins Weiß überstrahlt. Als das neue Schwert geschmiedet wird, erscheint die Spitze auf der Full-HD-Fassung leicht unscharf und das glühende Metall sieht unnatürlich blass aus. Nicht so die 4K-Version. Diese zeigt die Schwertspitze gestochen scharf, das glühende Metall leuchtet überragend hell, fein nuanciert und fast schon bedrohlich. Der erweiterte Farbraum macht sich auch in der Grundfarbstimmung bezahlt. Während die Full-HD-Fassung eher hellbraune Farbtöne nutzt, steigert die 4K-Version die Nuancierung klar in Richtung Gold, Braun, Rot. Die Dächer auf dem Senatsgebäude sehen unfassbar detailreich aus. Überhaupt wirkt die 4K-Version sehr viel plastischer. In jeder Szene. In jeder Sekunde!


    Ton: 10/10 Punkte

    Der "Dolby Digital 5.1"-Mix beweist einmal mehr, dass auch Nicht-HD-Tonspuren ganz großes Kino machen können. Kräftige und sonore Männerstimmen klingen aus dem Center. Action-Szenen lassen das Heimkino fundamental erbeben, so satt drückt der Bass. Dynamiksprünge sind schnell, brachial und mitreißend.


    Fazit:

    Bei so alten Filmen stellt sich natürlich zuerst die Frage: Lohnt sich ein (teures) Update von der Full-HD-Fassung auf die 4K-Blu-ray? - Meine Meinung: Ja! 300 sieht auf der 4K-Blu-ray fantastisch aus und ist der Full-HD-Fassung in Farbdarstellung, Kontrast, Durchzeichnung, Detaildarstellung und Auflösung in jeder Sekunde deutlich sichtbar überlegen. Mir ist dieses Upgrade jeden Cent wert!

    DIE STOCKHOLM STORY



    Blu-ray


    Film: 9/10 Punkte

    Stockholm, 1973. Lars überfällt die schwedische Kreditbank, nimmt Geiseln und fordert die Freilassung eines inhaftierten Kumpels und eine Million Dollar.
    Der Film mit Ethan Hawke, Noomi Rapace und Mark Strong ist teilweise so überdreht und skuril, dass er zweifelsfrei Kultpotential besitzt.


    Bild: 8/10 Punkte

    Der CinemaScope-Transfer gefällt mit guter Schärfe und natürlichen Farben.


    Ton: 7/10 Punkte

    Der 5.1-Mix setzt Stimmen gut verständlich um. Schüsse tönen impulsiv und richtig laut und wuchtig. Überhaupt wird der LFE punktuell recht spektakulär eingesetzt.

    FLUCHT AUS PRETORIA


    Film: 9/10 Punkte

    Südafrika, zur Zeit der Apartheit. Zwei weiße politische Aktivisten werden zu acht und zwölf Jahren Haft verurteilt. Bereits am ersten Tag entschließen sie sich, zu flüchten.

    Überaus spannender Film nach wahren Begebenheiten, in dem Daniel Redcliffe überaus glaubwürdig agiert. Die realen Personen sind am Film beteiligt und kommen in einem Interview in den Extras zu Wort. Kleine Filmperle aus 2019!


    Bild: 9/10 Punkte

    Der CinemaScope-Transfer besticht mit einer vorzüglichen Schärfe. Die dunkle Umgebung im Gefängnis besitzt eine hervorragende Durchzeichnung. Helle Tageslichtaufnahmen sprühen dann nur so vor Feindetails.


    Ton: 8/10 Punkte

    Der "DTS-HD MA 5.1"-Mix besitzt klare Stimmen und macht via Neural:X-Upmixer großen Spaß. Wenn die Wache die Treppe über den Gefangenen hinaufgeht, kommen diese Effekte direkt von der Zimmerdecke.

    Große Freiheit Nr. 7


    Film: 10/10 Punkte

    Nahe der Reeperbahn tritt Hannes Kröger (Hans Albers) als singender Seemann im Hippodrom in der Straße Große Freiheit auf, einer Mischung aus Zirkus und Bar. Als er die geliebte seines verstorbenen Bruders bei sich aufnimmt, gerät Hannes Lebens mächtig ins Wanken.
    Trotz des hohen Alters macht der Klassiker aus 1943 riesigen Spaß, da Geschichte und schauspielerische Leistungen gefallen. Der Hamburger Dialekt tönt überaus sympathisch. Nicht Hamburger werden mit einigen Begriffen wie "Buscherump" ihre Schwierigkeiten haben. Im Film wird aber erklärt, was das ist.

    Obwohl der Film von Helmut Käutner auf Sicherheitsfilm (Agfacolor) gedreht wurde, versagte das NS-Regime dem Streifen 1943 die Kinoaufführung. Die Mischung aus Musikfilm, Melodram und Film Noir wurde 2018 aufwändig restauriert. Herangezogen wurde dafür das original Negativ, das in Teilen zerstört war. Für die fehlenden Inhalte wurde Kinokopien verwendet.


    Bild: 7/10 Punkte

    Der 4:3-Transfer besitzt natürliche Farben. Trotz aufwändiger Restaurierung treten regelmäßig kleine Filmbeschädigungen auf, welche die 35-mm-Filmvorlage überaus authentisch auf Blu-ray wiedergibt. Die Schärfe überrascht über weite Strecken positiv. Außenaufnahmen (Sagebiels Fährhaus in Blankenese, Hafenrundfahrt) machen wirklich Spaß. Aber auch die Aufnahmen im "schummrigen" Hippodrom gefallen, da auch weiter entfernt sitzende Personen klar und deutlich zu erkennen sind.


    Ton: 4/10 Punkte

    Mono. Der "DTS-HD MA 5.1"-Mix nutzt lediglich den Center. Stimmen sind sehr gut zu verstehen, manchmal etwas kratzig. Vor allem die Musik überzeugt. Sogar sowas wie Bass ist vorhanden. In Summe ein toller Tonmix, der im Kino damals sicherlich nicht besser geklungen hat.

    HERR DER RINGE: DIE RÜCKKEHR DES KÖNIGS


    4K-Blu-ray

    Film: 10/10 Punkte (Extended Edition)

    Während Frodo Beutlin unterwegs auf dem Weg zum Schicksalsberg ist, um den "Einen Ring" zu zerstören, sammeln sich die Heere von Menschen und Untoten, um Gondor zur Hilfe zu eilen gegen die Armee von Sauron.

    Peter Jackson schuf einen monumentalen Abschluss der Trilogie, der völlig zurecht mit 11 Oscars ausgezeichnet worden ist.


    Bild: 8/10 Punkte (Nach UHD-Kriterien)

    Der CinemaScope-Transfer gefällt mit natürlichen Farben. Schärfe und Auflösung schwanken erneut massiv über die Laufzeit. Spektakulär scharfe Bilder wechseln mit matschigen Aufnahmen. Vor allem Panoramaaufnahmen leider unter einer starken Rauschfilterung und Nachschärfung. So sehen viele Hintergründe wie Aquarelle aus. Dennoch überwiegen die guten Szenen. HDR kann sich vor allem nachts seine Stärken ausspielen. Durchzeichnung und Kontrastumfang sind schlichtweg umwerfend. Auch leuchten die Farben teilweise fantastisch. Schon das satt leuchtende Blau im Titelvorspann und das saftige Grün der Wiesen gefallen, als die Vorgeschichte von Gollom erzählt wird. Während der finalen Schlacht sind einzelne Kämpfer bestens zu erkennen auf dem Schlachtfeld. Auch das Auge Saurons glüht in sattem Rot, dass es eine Freude ist.


    Ton: 8/10 Punkte (Extended Edition), 5/10 Punkte (Kinofassung)

    Der "DTS-HD Master Audio 6.1"-Mix auf der Extended Edition beeindruckt mit seiner Räumlichkeit und Klarheit. Stimmen sind etwas lauter angelegt und der Bass etwas zurückgenommen. Trotzdem drückt der Subwoofer immer mal wieder beeindruckende Bassattacken in den Raum.

    Der "Dolby Digital 5.1"-Mix bleibt dahinter deutlich zurück. Während der Dolby-Ton in "Die Gefährten" noch deutlich hörbar den DTS-Ton übertrifft, ist er in "Die Rückkehr des Königs" massiv dynamikkomprimiert. Der Pegel muss rund 10 Dezibel lauter gestellt werden, um mit der DTS-Tonspur gleichzuziehen, erreichen aber nie die Klarheit wie der DTS-Ton. Die Stimmen tönen nach der Pegelanhebung zwar gleichlaut aber durchweg belegt. Bass und sonstige Effekte tönen ebenfalls stark zurückgenommen. Dieser Dolby-Digital-Ton macht keinen Spaß auf der Kinofassung.


    Fazit

    Die Herr der Ringe Trologie soll neu in 4K gemastert worden sein. Angeblich von den Original-Negativen. In vielen Szenen sieht die 4K-Version tatsächlich besser aus als die Full-HD-Fassung, kann aber diese gute Optik nicht konsequent durchziehen. Immer wieder fallen Aufnahmen deutlich ab. Die Rauschfilterung mit anschließender Nachschärfung tut diesem Umstand ebenfalls nicht gut. Zwar ist das Rauschen weitgehend stark abgeschwächt, teilweise komplett eliminiert, aber vor allem in hellen Hintergründen kommt es regelmäßig zu stehenden Rauschmustern.

    Stellt sich am Ende die entscheidende Frage: Lohnt sich das Update von den Blu-rays auf diese 4K-Blu-rays? - Ich finde: Ja! Trotz der aufgeführten Defizite im Bild sieht der Transfer in Summe deutlich besser aus. Vor allem HDR mit dem größeren Kontrastumfang und dem erweiterten Farbraum gefallen mir. Der Ton bleibt identisch zu den Full-HD-Fassungen.