Beiträge von George Lucas

    Richtig, LAH.

    Zumal ja von Mono nicht auf Stereo aufgerüstet wurde, sondern wie du richtig schreibst auf Dolby Stereo. Also auf 3 Front Kanäle und Surroundsound.


    Darüber hinaus gab es vorher schon 6 Kanal Magnet Ton in Verbindung mit 70 mm Film. Hier gab es 5 Frontlautsprecher und Monosurround.


    Ich habe das mal gehört und es klingt beeindruckend.


    5 Frontlautsprecher machen bei großen Bildwandbreiten Sinn, um für viele Zuschauer präzise Tonabbildungen zu erzielen.

    Allerdings setzt das auch entsprechende Mischungen voraus.

    Zum Beispiel WEST SIDE STORY klingt sensationell, wenn die Stimmen exakt dort wiedergegeben werden, wo sich die Darsteller auf der Leinwand befinden.

    Insofern ist ein Vergleich mit einem 3 Chip DLP und DCI Objektiv (nur davon schreibe ich) dann ernüchternd im Falle des JVC PJ.

    Daher war ja die Aussage von GL zu pauschal und ggf. nur auf dem Benq bezogen.

    Völlig richtig, Andy. So sehe ich das auch.

    Die 3 Chip DLP sind einem JVC DLA-N7 haushoch überlegen insgesamt.

    Daher der Messvergleich mit dem BENQ W12000, da gleiche Preisklasse. Hier gehen Messungen und Bildeindrücke miteinander einher.


    Ein Vergleich zwischen einem 120.000 Euro DLP mit 4K und DCI Objektiv und einem 8000 Euro JVC macht einfach wenig Sinn, da diese Geräte ganz unterschiedliche Anwendungszwecke abdecken. Das drückt sich natürlich auch im Preis aus.

    Ja, Adobe hat sicherlich einen Anti-D-ILA-Filter eingebaut, der die Kanten nur bei Fotos von JVC-Projektoren verschmiert. Klingt plausibel. :rofl:

    Jetzt wirst du albern, Nils.


    Du misst nur, was die Kamera mit beliebigen Einstellungen aufgenommen hat und was die Software davor oder dahinter aus der Aufnahme macht.



    Ich bitte um Vergebung, Professor Lucas.

    Es ist leider wie immer. Wenn dir die Argumente ausgehen, wirst du persönlich.

    Schade.

    Die Fotos oben von All-Ex wurden mit derselben Kamera aufgenommen. Mit denselben Einstellungen. Er war da sehr penibel. Die beiden Auswertungen sind also problemlos vergleichbar.

    Ja, aber sie können genau aus diesem Grund ebenso fehlerhaft sein.


    Sorry, Nils. So funktioniert der wissenschaftliche Nachweis einfach nicht.

    Die Ursache der extrem ausgedünnten Ausgabe der aktuellen HEIMKINO hat einen ganz einfachen Grund:

    Wie so viele andere Verlage auch, hat der Michael Brieden Verlag Kurzarbeit veranlasst, wegen der Auswirkungen der Corona-Pandemie. Laut den Kurzarbeitsbestimmungen dürfen keine externen Mitarbeiter gebucht werden, so lange die Kurzarbeit verordnet ist. Darum sind in dieser aktuellen Ausgabe das Leserkino des Monats und die Blu-ray-Film-Rezensionen nicht enthalten. Beide Bereiche werden von freiberuflichen Journalisten durchgeführt.

    Die Kurzarbeit wurde ganz kurz vor Redaktionsschluss angezeigt. Darum ist auch Aries Heimkino darin nicht vorhanden, wie angedacht und in der vorigen Ausgabe angekündigt.


    Das erklärt auch die sehr dünne Ausgabe mit 52 Seiten.

    Viele Händler haben keine Werbung geschaltet, weil sie schlichtweg nicht öffnen durften.

    Sogar große Unternehmen haben das Marketing komplett runtergefahren, weil kein Umsatz generiert wird.


    Ich hoffe aber, dass sich das bald normalisiert und die HEIMKINO wieder im üblichen Umfang erscheinen wird.

    Solange die RAWs mit gleichen Programm und Parametern konvertiert werden und die waveform kein schwarz oder weiss-clipping zeigt sehe ich im Relativvergleich kein Problem.

    Auch das funktioniert leider nicht. Weil Kamera und RAW-Konverter identisch sein müssen.

    RAW-Konverter für Nikon und Canon führen zu unterschiedlichen Ergebnissen, wie ich schon öfter festgestellt habe.

    Daher mein obiger Tipp: Gleiche Standards zu verwenden - und das ist mit RAW-Aufnahmen aus den beschriebenen Gründen nicht möglich.

    Man sollte schon Äpfel mit Äpfeln vergleichen. Den N7 müsste man also mit einem nativen 4k DLP vergleichen.

    Das wäre tatsächlich ideal. Nur gibt es so einen 3-Chip-DLP-Projektor für den Heimbereich nicht.

    Wobbel-DLPs außen vor gelassen.


    Und einen N7 mit einen 4K-Profi-DLP-Projektor zu vergleichen, halte ich für wenig zielführend.



    Ah ja, und die Kamera macht keine RAW-Konversion in-camera?

    Das kommt ja noch dazu. Einige Kameras führen schon bei der RAW-Aufnahme Filterungen durch. Damit gibt es noch eine Variable mehr bei der anschließenden RAW-Konvertierung.

    Es gibt meines Wissen allerdings eine Möglichkeit, wie du Fotoaufnahmen für derlei Dinge nutzen kannst.


    Dafür musst du weg von RAW!


    Folgender Vorschlag:

    1.

    - Kamera mit höchster Auflösung und geringster Komprimierung

    - Farbraum Adobe RGB

    - Farbtemperatur 6500K
    - Gamma 2.2

    - jpg

    (Damit fällt die Variable des RAW-Konverters weg - und du bist im AdobeRGB-Standard)


    2.

    - Kameraeinstellung (Blende/Belichtungszeit) mittels 100 IRE-Weißbild so wählen, dass der höchste Pegel erzielt wird Y=255

    - Somit hast du eine Referenz für die Maximalhelligkeit

    - Fortan dürfen Kameraposition und Brennweite (und natürlich die manuellen Einstellungen inklusive Fokus) nicht mehr verändert werden.

    - Nun kann das Testbild fotografiert werden

    - Anhand dieser "Referenz"-Kameraeinstellung müsste sich ein brauchbarer Screenshot ergeben.

    Allerdings ist es ein relativ aufwändiges Prozedere, diesen Wert zu ermitteln, damit Y = 254 nicht schon "überstrahlt" oder mit Y = 255 aufgenommen wird.


    3.

    Das gleiche Prozedere muss anschließend für Schwarz durchgeführt werden, falls die Kamera außerstande ist, den vollen Kontrastumfang des projizierten Bildes aufzunehmen.

    Die Mittelung der Werte bedeutet eine weitere Variable.

    Der Waveformmonitor ist ein Stück Software, das ein Bild als Eingabe braucht. Was sollte die Eingabe anderes sein als ein Foto des projizierten Bildes?

    Genau hier sehe ich das Problem. Du hast schlichtweg zu viele Variablem, um ein fundiertes Ergebnis zu ermitteln.


    Das ist auch gut auf Deinen Screenshots/Waveform-Bildern zu sehen. Kein gemessenes Feld auf der Fotoaufnahme zeigt den maximalen Weißpegel. Selbst dann nicht, wenn es sich um kleine Flächen handelt, die ich hier mit vollem Pegel dargestellt werden.

    Die Kamera/RAW-Konverter/Einstellungen sind der limitierende Faktor.


    Die Idee der Messung halte ich für plausibel und nachvollziehbar - aber bitte nicht anhand eines abfotografierten Testbildes von der Leinwand, das auch noch (wie auch immer) anschließend bearbeitet worden ist.

    Der Dynamic EQ macht mehrere Dinge gleichzeitig und in Abhängigkeit vom Wiedergabepegel.

    Mit abnehmendem Pegel werden zunehmend

    - Bass angehoben

    - Surround-Speaker lauter


    Marantz hat in meinem SR7011 einen "Referenz"-Pegel implementiert, der frei wählbar ist. Ab Werk ist dieser auf 0 dB eingestellt (also Lautstärkeregler 0). Ab hier greift der Dynamic EQ nicht mehr ein. Wird der Ton leiser wiedergegeben, nimmt der Eingriff des Dynamic EQ zu.

    Wird die "Referenz" hingegen auf - 10 dB gestellt, greift der Dynamic EQ erst bei Pegeln ein, die unter -10 dB liegen. Also beispielsweise bei - 15 dB.

    Letztlich bleibt bei den DLPs trotzdem der subjektive Schärfeeindruck, obwohl nicht mehr Details gezeigt werden. Hier lässt sich die Wahrnehmung oft nicht durch den Verstand überlisten, bzw. will man das ja oft gar nicht.

    Das würde ich so nicht pauschalisieren wollen.

    Mit meinem JVC DLA-X30 fand ich zahlreiche DLP-Projektoren (wie BenQ W12000) im A/B-Vergleich deutlich schärfer. Das ging sogar soweit, dass ich manchmal dachte, der Fokus meines X30 hätte sich verstellt - dem war aber nicht so! Mit dem DLA-N7 hat sich das komplett gewandelt. Mittlerweile finde ich den Vorteil eines W12000 nicht mehr als gegeben. Ich empfinde, dass der DLA-N7 einen erheblich (!) besseren Schärfeeindruck besitzt.



    Das hat natürlich keinen streng wissenschaftlichen Charakter, reicht aber aus meiner Sicht aus, um zu zeigen, dass die hohen Ortsfrequenzen beim JVC nicht mit vollem Kontrast dargestellt werden. Gewissheit in Bezug auf die Messmethode haben wir aber erst, wenn eine Messung an einem DLP deutlich besser aussieht.

    Danke für die Aufführung des Messaufbaus, Nils.

    Hier sehe ich nach wie vor das Problem der Messauswertung, die auf Grundlage eines Screenshots erfolgt.


    Mir fällt eine "Disharmonie" auf:

    Mittlerweile liegen mir weit über 5000 Messungen von verschiedenen Projektoren vor, die ich in den letzten Jahren getestet habe.

    Bei mehreren Stichproben, die ich heute Nachmittag mal durchgeführt habe, ergibt sich eine wissenswerte Beobachtung - egal ob DLP mit hohem ANSI-Kontrast und D-ILA mit niedrigem ANSI-Kontrast:

    In allen Fällen ist die Abweichung der Maximalhelligkeit (Spitzenweiß) nahezu identisch zwischen ANSI-Weiß-Feld und Vollbild-Weißfläche der ON/OFF-Kontrast-Messung.

    Die Abweichung beträgt jeweils nur wenige Lumen (< 1 Prozent!), und sie fällt meiner Meinung nach unter die übliche Messwiederholung.


    Die "großen" Abweichungen ergeben sich immer (!) im Schwarzwert. Je nach Projektor, Einstellung ist der Schwarzwert des projizierten ANSI-Kontrast-Testbildes zwischen 2-Mal und 6-Mal höher als der Schwarzwert des Vollschwarzbildes aus der On/Off-Messung.


    Daher mein Einwand in Bezug auf Dein Ergebnis des Waveform-Monitors. Die übliche Aufhellung in Schwarz kann ich anhand meiner Messungen reproduzieren und bestätigen - nicht aber das dunklere Spitzenweiß.

    Hier dürfte die Ursache im abfotografierten, via RAW-Konverter aufgearbeiteten und danach durchgemessenen Bildwerk liegen.

    Warum führst du die Messung via Waveform-Monitor nicht direkt auf der Leinwand durch? Damit umgehst du die Variable der Kameraaufnahme mit völlig unklarem Ergebnis der RAW-Konvertierung im Anschluss.

    Du beurteilst den Kontrast des Projektors anhand einer RAW-Fotoaufnahme (die wie auch immer durch einen RAW-Konverter gelaufen ist) und wunderst Dich darüber, dass die Analyse via Waveform-Monitor nicht den vollen Kontrastumfang abbildet?

    EMPÖRUNG: Trotz GEZ-Gebühren für ZDF-Serie zusätzlich bezahlen?

    Nachdem ich auf Amazon Video die ZDF-Serie "Ku'damm 56" gesehen habe, wird mir dort auch die 2. Staffel angeboten: "Ku'damm 59".

    Allerdings muss dafür nun bezahlt werden. Präziser für die Nutzung von ZDF Select! 5,99 pro Monat im Abo!


    Nun dachte ich bislang, dass gebührenfinanziertes Fernsehen "kostenlos" ist. Das heißt, dass das Anschauen der ZDF-Inhalte mit den GEZ-Gebühren bezahlt wären.

    Warum muss also für ZDF Select noch einmal bezahlt werden?


    Hintergrund ist, dass sich dahinter gleich mehrere Bezahl-Programme befinden, die unter ZDF Select zusammengefasst sind.

    Die ARD bietet so etwas übrigens auch an. Hier heißt es ARD Plus. Also plus zusätzlicher Bezahlung, wenn diese Inhalte betrachtet werden wollen auf Amazon Video. Wenn diese Programme aboniert sind, kann jederzeit Tatort, Traumschiff und Co. geschaut werden.


    Dazu der Gebührenzahler:



    Der Kunde zahlt für die Programme zweimal – zum einen über die Rundfunkgebühr und dann noch an die Deutsche Telekom über die Abo-Gebühr. Gerade in einer Zeit, in welcher der öffentlich-rechtliche Rundfunk mit seiner jährlichen Rundfunkgebühr von rund acht Milliarden Euro auf dem Prüfstand steht, stellt dieser umfangreiche Programmdeal mit der Telekom eine Provokation dar.


    Magenta TV bietet diese Inhalte übrigens auch an. Mittlerweile allerdings kostenlos!


    Bevor wir uns hier jetzt aber künstlich aufregen, ein Tipp:

    Wer nicht für diese Inhalte von ARD Plus und ZDF Select auf Amazon Video bezahlen möchte, dem kann ganz leicht geholfen werden.

    Einfach in die Mediathek von ARD und ZDF gehen - und sich dort die entsprechenden Inhalte raussuchen.

    "Ku'damm 59" gibt es dort nämlich auch - und zwar kostenlos!



    Fazit

    Amazon Video macht die Bequemlichkeit der Nutzer zu Geld. Ein Klick reicht und man kann die zweite Staffel "Ku'damm 59" sehen, gegen Bezahlung natürlich.

    Dass dies auch kostenlos möglich ist - nämlich in der Mediathek vom ZDF - da muss man selbst drauf kommen.

    Also zahlt nicht und schaut in die entsprechenden Mediatheken.

    Demnach dürfte es bei Stereo zwischen den beiden Hauptlautsprechern ja auch keine "Phantomschallquelle" geben.

    Nur das Gegenteil ist der Fall - auch draußen.


    Nach dem gleichen Prinzip funktioniert doch auch die Abbildung zwischen beispielsweise Front links und Surround Links.


    Werden jedoch unterschiedliche Lautsprecher (wer macht das schon?) für Stereo verwendet - oder einer der (gleichen) Lautsprecher zu laut eingepegelt -, leidet darunter die präzise Abbildung zwischen den Lautsprechern erheblich. Je lauter einer der Lautsprecher spielt, desto mehr verlagert sich der Ton-Event zum lauter aufspielenden Lautsprecher.

    Kommt noch ein "suboptimaler" Sitzplatz dazu, vergrößern sich die Abbildungsprobleme.