Beiträge von Aries

    Und das waren ja damals auch ziemlich gute Geräte also von daher sehe ich weniger Hype sondern logische Konsequenz dass sich in Foren damit beschäftigt wird.

    Das "overhyped" bezog sich nicht auf "sich damit beschäftigen" sondern das in manchen Beiträgen auffallende Übertreiben der Unterschiede.

    Egal ob es darum geht wie viele lumen, wie viele Lautsprecher oder wie viel Raumvolumen man braucht, "wir" neigen zum Übertreiben.

    Ich schreibe bewusst wir, denn ich nehme mich da keineswegs aus.

    :)

    Der Anteil JVC vs Sony in dieser Umfrage macht meine Aussage besonders deutlich. Die Verkaufszahlen sprechen eine ganz andere Sprache. Da ist Sony ganz weit vor JVC.

    Ich finde das auch plausibel.

    Sony hat eine lange Historie und die Marke "Sony" ist deutlich präsenter als "JVC", schließlich war Sony Erfinder der CD (mit Philips) und des Walkmans.

    Auf der anderen Seite sind die Degradationsphänomene von Sony Projektoren ein Thema das eher in Insiderkreisen bekannt ist.


    Als wir mal bei Grobi waren und gefragt haben, warum in seinem Beamer-Shot-Out-Raum nur lauter ca. 2m LW hängen, war die Aussage, dass die meisten Beamer, die er verkauft in Wohnzimmern mit diesen LW-Größen betrieben werden.

    In meinem früheren Wohnzimmerkino hatte ich auch eine 220 cm breite Leinwand.

    Aber schon damals habe ich von einer größeren Leinwand geträumt ...


    Jo, und z.B. die weitaus meisten (>75%) GTZ-380 die im privaten (residential) Bereich verbaut werden, hängen in Wohnzimmern, nicht in dedizierten Heimkinos.
    Das Forum hier ist und bleibt eines Blase mit ihren eigenen Statistiken. :)

    Ein 380 im hellen / nicht optimierten Wohnzimmer ist Perlen vor die Säue.

    Ein Projektor zu 1/5 des Preises in einem optimierten Kinoraum erzeugt ein besseres Bild.

    Insofern:

    Die Statistik der Gesamtheit wäre für mich eher zum Ablästern geeignet.

    Da lebe ich gerne in dieser Blase der Wissenden.

    :)

    Natürlich ist diese Umfrage nicht allgemein repräsentativ (hat auch keiner behauptet) sondern spiegelt die Situation in diesem Forum wieder.

    Und dabei spielen natürlich auch das Budget und weitere Randbedingungen der Forenteilnehmer eine Rolle.

    Wenn wir ein Forum von Milliardären wären dann wäre vermutlich der Eclipse weit vorne.


    Es ging mir übrigens auch nicht nur um die Frage DLP vs LCOS sondern um weitere Vergleiche wie

    - Anteil JVC vs Sony -> ich hatte auf mehr JVC als Sony getippt, 3:1 ist aber deutlicher als ich es erwartet habe.

    - Vergleich der JVC Generationen -> interessanterweise liegen die Xnnnn immer noch vor der ersten N Generation.

    etc.

    Herzlichen Dank für Eure rege Beteiligung!

    Mit 99 Rückmeldungen an einem Abend habe ich nicht gerechnet.



    Zwischenfazit:

    Fast 4 von 5 Projektoren verwenden die LCOS Technologie, LCD und DLP sind jeweils bei ca. 1 von 10 Projektoren anzutreffen.

    Auch wenn vielleicht der ein oder andere gerne einen 3 Chip DLP hätte, so interpretiere ich dieses Ergebnis so, dass JVC und Sony für die meisten Heimkino-Enthusiasten das beste Paket Performance zu Preis bieten und daher LCOS mit so deutlichem Abstand führt.

    D-ILA / LCOS ist für mich immer (übertrieben) wie ein Punkt eines Wasserfarbpinsel, er wird quasi rund und verläuft mit dem Nachbarn. DLP ist halt ein Pixel und der ist eckig.

    Die Diskussion DLP vs LCOS ist wieder einmal aufgeflammt, siehe Zitat.

    Ich antworte darauf mal hier da es im Profi Projektoren Thread mMn off-topic wird.


    Ich bin auch der Meinung, dass die Pixel nicht weichgezeichnet sein sollten weil darunter der Schärfeeindruck leidet.

    Und ja:

    Das ist ein Vorteil der DLPs.


    Aber je nach nativer Auflösung und Sehabstand sehe ich auch einen Nachteil der DLPs:

    Die geringere Füllrate / das Fliegengitter


    Eindeutig störend ist es, wenn man das Fliegengitter bewusst wahrnimmt, z.B. bei einem FHD DLP in einem Abstand 1:1 oder kleiner.

    Aber auch wenn man den Abstand auf größer als 1:1 erhöht und das Fliegengitter schon nicht mehr separat wahrnimmt finde ich, dass das Bild damit zwar scharf, aber auch digitaler und weniger natürlich wirkt.

    Erst wenn das Fliegengitter deutlich unter die bewusste Wahrnehmungsschwelle reduziert ist verschwindet dieser negative Effekt.


    Ein Fliegengitter ist ein Artefakt und so sieht die natürliche WIrklichkeit nun mal nicht aus.

    Wenn ich Nahaufnahmen von DLP Projektionen mit klar abgegrenztem Fliegengitter sehe dann löst das bei mir keine Begeisterung sondern Skepsis aus.

    Das Ideal ist für mich wenn die Pixel eine hohe Füllrate haben (also möglichst wenig Fliegengitter), jedoch nicht "ineinander laufen".


    Wie so oft gilt aber auch hier:

    Es ist eine Frage des Geschmacks.


    Manchen kann das Bild gar nicht scharf genug sein, auch wenn das einem unnatürlichen Seheindruck entspricht, andere reagieren empfindlich auf solche Effekte.

    Siehe auch die Diskussionen zu Darbee und zur Reality Creation.





    DSP mit umfangreichen Einstellmöglichkeiten (Cross-over, PEQs, Delay) und FIR Filter Funktionalität.

    Eingang: Digital SPDIF (2 Kanäle)

    Ausgang: Analog Cinch (8 Kanäle)


    Diverse Anwendungen, z.B. als digitale Frequenzweiche für 2 x Mehrkanallautsprecher mit Phasen- und Gruppenlaufzeitkorrektur (FIR Filter)


    Weitere Info:

    https://www.minidsp.com/images…t%20Brief-OpenDRC-DA8.pdf


    Zustand:

    Technisch und optisch einwandfrei / wie neu


    Verkaufsumfang:

    - miniDSP

    - Netzteil

    - USB Kabel

    - Rackmounts

    - minisharc Software (per Download Link)


    Preis VB inklusive Versand:

    350 €


    Der Verkaufspreis bezieht sich auf 1 miniDSP.

    Es stehen mehrere miniDSP zur Verfügung, bei Interesse bitte erfragen.


    Zusätzlich können Kabel von 2 x unbalanced Cinch auf 1 x balanced XLR erworben werden.

    Damit kann das miniDSP auf Balanced XLR aufgrüstet werden und der Störspannungsabstand wird um 3 dB erhöht (dann stehen 4 Ausgangskanäle zur Verfügung).

    1 Kabel je 5 €, 4 Kabel zusammen für 15 €.


    Verkauf von privat ohne Rückgabe oder Gewährleistung.

    Genau - und wie schon geschrieben wird in genau diese beiden Richtungen entwickelt. Insofern bin ich da zuversichtlich dass sich da in den nächsten 8 Jahren einiges tut.

    Was ich übrigens auch begrüßen würde, zusätzliche Optionen sind mir immer willkommen.

    Und mit dem Doppelcenter wäre bei mir eine LED Wall sogar relativ gut zu integrieren.

    der wichtige Punkt ist aber die Wärmelast, nicht der Stromverbrauch im Vergleich. Letzterer ist nicht soweit von Profi Projektoren im Bereich 20 - 30.000 Lumen entfernt

    Projektoren dieses Kalibers werden wohl meistens in separaten Räumen untergebracht (zumindest wäre das sehr empfehlenswert).

    Das wird mit einer LED Wall schwieriger.

    :zwinker2:

    Die "normalen" TVs haben ja auch längst die 100"-Marke überschritten und werden immer billiger.

    Richtig, und das ist mMn ein wesentlicher Grund warum mehr als 99% der Privatpersonen weder eine Leinwand noch eine LED Wall wollen.

    Solche Bilddimensionen sind für die allermeisten Konsumenten groß genug - warum soll man sich dann den Aufwand mit einem Projektor oder einer LED Wall antun?

    Für die Heimkinobesitzer / Großbildfans wird vermutlich die entscheidende Frage sein, wie viel günstiger die LED Walls im Laufe der Jahre werden.

    Mein Pessimismus gründet sich auf dem hohen Material- und Installations-Aufwand, der mit einer LED Wall verbunden ist.

    So lange das nicht wesentlich vereinfacht wird werden auch die Preise sehr hoch bleiben und alleine das wird die Verbreitung limitieren.

    Naja, wenn Du von falschen Annahmen ausgehst (die Du ja selber als "naiv" bezeichnest), dann wirst Du natürlich von der Realität enttäuscht.

    Zu der Zeit gab es eine Ankündigung von Samsung zur "The Wall" , es gab jedoch noch keine weiteren Informationen, zumindest nicht für "gewöhnliches" Publikum.

    Die Annahme LED grundsätzlich ähnlich wie OLED war mMn auch gar nicht so abwegig, das eine ist organisch, das andere anorganisch, beides funktioniert wie eine LED.

    Warum Panels mit anorganischen LEDs so viel aufwendiger sind ist für einen Laien erst mal nicht zu durchschauen.


    Da halte ich dagegen.

    Was ist Deine Prognose für 2030?

    Anfangs war ich von der Idee LED Wall im Heimkino total begeistert.

    Naiverweise dachte ich "so wie ein OLED Fernseher, nur größer".

    Dabei dachte ich nicht nur an die perfekte Bildqualität eines OLEDs sondern auch an andere Aspekte wie z.B. die geringe Dicke und geringes Gewicht sowie nicht zuletzt noch relativ akzeptable Preise (z.B. < 50 T€ für eine 7 qm Wall >= 4K Auflösung, so groß ist meine Leinwand).


    Die Realität ist aber eine ganz andere - von Dicken < 1 cm, geringem Stromverbrauch und relativ günstigen OLED Preisen (zwar teurer als LCD, aber im Vergleich zu LED Walls) sind wir bei LED Walls weit entfernt.

    Insofern denke ich, dass LED Walls eine homöopathisch kleine Nische in der kleinen Heimkinonische bleiben werden.

    Meine Prognose:

    Im Jahr 2030 wird es in diesem Forum weniger als eine LED Wall auf 200 Heimkinos mit Projektoren geben.


    Etwas anderes ist es im gewerblichen Bereich bei Tageslichtbedingungen, da spielen LED Walls ihre Stärken aus während die genannten Nachteile nur eine untergeordnete Rolle spielen.

    Und früher war James Last unvermeidlich mit Samstagabendunterhaltungsfernsehprogramm verbunden und unsere langhaarige Verachtung ihm gewiss...

    Tatsächlich habe ich nach Kill Bill in einige Alben von James Last reingehört um vielleicht noch weitere Titel zu finden, die mir gefallen.

    Es ist dann doch bei "Einsamer Hirte" geblieben - das Stück gefällt mir aber tatsächlich gut.

    :)

    Kill Bill 1


    Gestern Abend mit Freunden zusammen geschaut - und wir waren alle (wieder) begeistert!


    Ich hatte Kill Bill 2006/2007 von DVD in meinem Wohnzimmerkino gesehen und das war eines der Filmerlebnisse, das mich seinerzeit am meisten beeindruckt hatte.

    Die simpel gestrickte Story ist in diesem Fall weitgehend irrelevant, der Film lebt von seiner künstlerisch und handwerklich hochklassigen Umsetzung.

    Insbesondere die Bildästhetik ist herausragend - wie ich finde auch nach heutigen Maßstäben - dazu ein sehr origineller Score.


    Die Bildqualität auf Blu-Ray würde ich als gut bewerten, insbesondere Farben und Kontraste haben mir gefallen, die Schärfe ist nicht mehr ganz up-to-date und stellenweise hat das Bild etwas gerauscht.

    Die Subwoofer werden gut beschäftigt und für den Score lohnt auch eine hochwertige Audiokette - nur die Surroundlautsprecher haben sich doch meistens gelangweilt.


    Ich freue mich schon auf Teil 2, der mir* damals auch sehr gut gefallen hat (*die Mehrheitsmeinung sieht Teil 2 unter dem Niveau von Teil 1).