Beiträge von Mekali

    Das scheint eine fehlerhafte Charge zu sein. Da Du die Deckensegel bereits fertig hast, ist das jetzt natürlich sehr ärgerlich, aber ich würde defenitiv den Händler kontaktieren. Mit dem aktuellen Stand erreichst Du ja das genaue gegenteil von dem, was Du eigentlich möchtest. Die Streifen würden mich auf jeden Fall massiv nerven.

    Mächtige Leinwand und sicherlich sehr beeindruckt, wenn man davor sitzt:respect:


    Wobei ich wegen der auszuleuchtenden Fläche und der begrenzten Helligkeit des N7 meine Bedenken hätte.


    Meine at Leinwand hat nur ca. 50% der Fläche und ich komme mit neuer Lampe im hohen Modus auf kalibrierte 63 Nits. Bei Dir dürften es dann noch knapp über 30 Nits sein. Bei abnehmender Lichtleistung hast Du dann noch ca. 25 Nits und das ist schon sehr wenig.


    Welches Tuch verwendest Du?

    Für die Wandmontage ist das kein Problem. Meine Klipsch haben auf der Rückseite ebenfalls 4 Aufnahmen für metrische Schrauben. An der Wand habe ich dann einfach eine Metallleiste für Küchenhängeschränke befestigt und mit der Flex Schlitze reingemacht. In diese Schlitze habe ich dann die überstehenden Schrauben aus der Rückwand der Klipsch eingehängt.


    Aber an der Decke stelle mir das schwieriger vor.

    Mein Abstand beträgt ca. 3,7m.

    Danke für Deinen Bericht.

    Das klingt relativ zurückhaltend? Jedenfalls nicht wie Deine Traumlautdprecher.


    Ich bin jedenfalls sehr gespannt, wo Du am Ende landest. Welche Lautsprecher stehen noch auf Deiner shortlist?

    Ich wollte hier einfach nicht in eine AreaDVD ähnliche ultimative Lobhudelei verfallen und ich kenne die Ansprüche von vielen Usern. Das würde den Bericht imho eher unglaubwürdig erscheinen lassen, wenn ich hier irgendwas von Masterpiece und ultimativen Klangeindrücken schreiben würde. Daher tendiere ich dazu meine Eindrücke etwas neutraler zu formulieren. Die JBL haben mich wirklich überzeugt und gleichzeitig weiß ich natürlich, dass es bessere, aber auch teurere Sets gibt.

    Vor einigen Wochen war ich bei Nilsens um mir bei ihm die JBL 3153 und 8102 anzuhören, da ich - wie im anderen Thread geschildert - auf der Suche nach einem neuen System bin, was meine Klipsch Ultra 2 ersetzen soll. Im Vorfeld konnte ich ja schon die B300 und B500 bei Lando2081 und Chl hören. Nils hat in seinem Kino die B300 in der Front verbaut und bot mir an, die B300 mit den JBL 3153 zu vergleichen.


    Optik und Verarbeitung der JBL:

    Die Verarbeitung ist zweckmäßig und vollkommen in Ordnung. Einen Red Dot Award werden sie nicht gewinnen, aber müssen sie für ihren Einsatzbereich ja auch nicht. Wie die Fotos schon erahnen ließen, sind die JBL das Gegenteil von zierlich und ziemliche Trümmer.


    Maße und Gewicht sind:

    Gewicht: 33,5 kg

    Abmessungen: 455 x 560 x 1.218 mm


    Das akustische Zentrum befindet sich auf ca. 95cm, was wiederum der üblichen Kopfhöhe in unseren Kinos entspricht.


    Klang des Systems:

    Ich war offen gestanden etwas skeptisch, ob die JBL auch bei relativ kurzen Abständen von ca. 3,5m homogen aufspielen können und den B300 das Wasser reichen können. Die JBL standen etwas auf den Hörplatz eingewinkelt links und rechts neben der Leinwand und wurden "nur" im Stereobetrieb, aber in Kombination mit dem DBA betrieben. Wir fingen den Test mit diversen Musikstücken in Referenzlautstärke an. Unangestrengt trifft es wohl am Besten. Auch wirklich hohe Pegel verpackten die JBL mühelos und das ohne anstrengend zu werden. Meine Klipsch driften bei hohen Pegeln irgendwannn ins anstrengende ab, verbunden mit dem Reflex leiser zu machen. bei den JBL war es dann eher umgekehrt. Aufgrund meines Klangeindrucks dachte ich, dass Nils die JBL gesoundet hätte und den Hochton etwas abgesenkt hat, fragte ich, ob dies der Fall ist. War es aber nicht. Für Kinolautsprecher klingen die JBL ehrlich und ohne großartiges Sounding.


    Die Abstände aus Sitzplatz und LS waren in meiner Wahrnehmung nicht optimal und daher entstand im Stereobetrieb ein Loch zwischen den Lautsprechern. Den genauen Abstand zum Sitzplatz habe ich nicht mehr präsent und vielleicht kann Nils diesen genauer benennen. Um ein besseres Stereodreieck zu bekommen habe ich mich dann in die zweite Reihe gesetzt und sofort rastete das Klangbild mittig ein.


    Was machen die JBL nun anders als die B300? In meiner Wahrnehmung spielen die B300 etwas knackiger, dynamischer und der Kickbass ist mehr auf den Punkt. Die Betonung liegt hier aber auf "etwas". Die Möglichkeit richtig hohe Pegel zu fahren bieten beide Systeme. Die Vorteile der JBL ggü. der B300 sind meiner Meinung nach eine bessere Sprachverständlichkeit und ein etwas relaxteres Klangbild (eine bessere Umschreibung fällt mir gerade nicht ein). Stimmen klingen natürlicher und differenzierter. Hier tun sich keine Welten auf, aber ich bemühe mich die Unterschiede der beiden Systeme aufzuzeigen und vielleicht für den ein oder anderen nachvollziehbar zu machen.


    Noch ein paar Worte zu den Surrounds 8102: Für den aufgerufenen Preis spielen die LS richtig gut. Wir haben diese auch mal als Stereo aufgebaut und getestet. Die Charteristik geht in eine ähnliche Richtung wie die der LCR. pegelfest, gute Auflösung und Musikalität. Preis/leistung ist hier richtig richtig gut.


    Im Filmbetrieb bestätigten und verfestigten sich die Eindrücke. Beide Systeme spielen extrem souverän auf und die Unterschiede liegen eher im subjektiven Empfinden bzw. Vorlieben, als das man objektiv sagen könnte, dass System A deutlich besser als Sytem B ist.


    Sonstiges:

    Bekanntermaßen sind die B300 ein aktives System und die JBL passiv. Aufgrund der aktiven Auslegung der Beckersound hat man natürlich sehr individuelle Stellschrauben an denen gedreht werden kann, um den Sound nach dem eigenen Geschmack anzupassen. Dies ist für mich aber Fluch und Segen zugleich. Die Komplexität eines aktiven Systemns mit Endstufen und LS Management sowie deren potentiell höhere Fehleranfälligkeit, steht bei meiner Entscheidungsfindung auf der Contraliste. Ich weiß, dass hier viele aktive Lösungen bevorzugen, aber Plug & Play ist definitiv anders.


    Das passive JBL System ist hier für mich deutlich im Vorteil. Wenn man es denn stellen kann. Diese Einschränkung muss man bei der Entscheidungsfindung berücksichtigen. Während die B300 eher kompakt sind und individuelle auf den zur Verfügung stehenden Platz anpassbar sind, muss man die riesigen JBL schlicht und ergreifend stellen können. Desweiteren benötigt man imho zwigend einen Mindestabstand von 3,3m zu den LS. Andernfalls leidet die Homogenität und die Mitten werden zu präsent.


    Mein Fazit:

    Die JBL sind für alle, die den nötigen Platz haben und eher eine Plug & Play Lösung anstreben eine wirklich gute Alternative. Overall spielt das Set imho richtig gut auf und das sowohl bei Musik, als auch im Filmbetrieb. Das Set macht Laune und kann zu einer ernsthaften Alternative für all diejenigen werden, die eine passive Lösung favorisieren und/oder keinen Selbstbau anstreben. Referenzpegel sind ohne Problem möglich und man hat nie das Gefühl, dass die LS ans Limit kommen. Bei der Beurteilung darf imho der Preisklassenbezug nicht außer Acht gelassen werden. Das JBL System bestehend aus 3 JBL 3153 und 4 JBL 8102 liegt bei ca. 4200€ und das ist für das Gebotene mehr als in Ordnung und man bekommt einen Kinosound, der schon sehr erwachsen klingt.


    Was heißt das für meine persönliche Entscheidungsfindung? Ausreichenden Platz hinter der Leinwand habe ich. Einzig die Leinwandbreite und die DBA Türme schränken mich etwas ein, aber auch dafür gäbe es eine Lösung. Passiv finde ich auch erstmal ganz sympathisch und der Klang hat mich ebenfalls überzeugt. Die JBL stehen auf meiner Liste definitiv relativ weit oben und sind für mich eine ernsthafte Alternative zu den anderen üblichen Verdächtigen Systemen.

    Ich habe nicht geschrieben, dass madVR nur 20% besser ist, sondern das 80% der User mit FA glücklich werden :) Wir beide gehören halt zu den anderen 20%. Ich habe nicht mehr im Kopf, welche FW beim N5 aktuell war, als Du bei mir warst. Da hat sich ja auch nochmal einiges getan. Bei madVR allerdings auch.

    Ich betreibe einen N7 in Kombination mit einem HTPC inklusive madVR. Daher kann ich einen ganz guten Vergleich FA vs. madVR ziehen. Ich lehne mich jetzt mal aus dem Fenster und würde behaupten, dass 80% der User mit der FA glücklich werden, JVC hat da schon was Feines auf die Beine gestellt, was dann einfach Plug and Play wirklich gut funktioniert. Ich gehöre aber zu den restlichen 20% :big_smile:


    Die Vorteile bei madVR sind:

    - noch besseres Tone Mapping

    - Skalierung und Schärfealgorythmen

    - individuellere Einstellungmöglichkeiten mit nahezu unbegrenzten Optionen (wobei man das je nach Sichtweise auch als Nachteil werten kann :))

    - Bedienkomfort bei Kodi


    Das Durchschliefen von externen Quellen steckt noch in den Kinderschuhen und da würde ich die weitere Entwicklung erstmal abwarten. Als Nachteil erachte ich auch die aktuell sehr hohen GPU Preise. Das ist jenseits von Gut und böse im Moment. Die Festplattenpreise sind ebenso ziemlch sportlich.


    Mit einem Flirc ist die Bedienung des HTPC mit der Harmony problemlos möglich und ein UHD fähiges Laufwerk ist ebenso machbar. Vielleicht findest Du ja einen User in Deiner Nähe, der einen N mit einem HTPC betreibt und kannst Dir selber ein Bild FA vs. madVR machen. Wo kommst Du denn her?


    P.S.

    Eventuell habe ich sogar einen passenden HTPC abzugeben (HTPC Gehäuse inklusive 3060ti)