MIDWAY - Für die Freiheit

  • Oh ja..


    Wehende Fahnen, ne Überdosisi Pathos- und am Schluss wird die Musik laut und alle laufen in eine Richtung.. :rofl:
    Aber wenigstens- ziemlich sicher- keine Zombies!


    So kann man auch 75j nach WKII mit dem sinnlosen Tod von 3500 Menschen ungehindert Militärglorifizierung betreiben und nebenbei fett Kohle machen.. Non olet!

  • Midway


    FSK 16, 139 min


    Aloha!


    Diese Schlacht aus dem 2. Weltkrieg ist bisher mehr oder minder an mir vorübergegangen und wird von Emmerich recht plastisch in Szene gesetzt. Die Sturzkampfbomberanflüge sind beeindruckend, allerdings sieht der Überfall auf Pearl Harbour doch eher künstlich aus in puncto Trickeffekte. Insgesamt ist das aber ein interessanter Kriegsfilm vor allem auf dem Meer.


    Film: 2

    Ton: 2+

    Bild: 2+

    Gruß Mickey

    Grundlage meiner Filmbewertungen: Abiturnotensystem 1 – 6 (15 – 0 Punkte)

    Rezensionen und deren Bewertungen beruhen auf der BD-Fassung.

  • 4K Version


    Film: 5/10

    Was ein Müll , entweder ist die deutsche Synchro so Müll aber das ist Trash wie er im Buche steht


    Bild: 8/10

    Schärfe ist sehr gut , Bild wurde komplett verfremdet mit überzogenen Kontrasten, Film Korn sehr sichtbar , CGI peinlich


    Ton: 8,5/10

    Der Film hat sehr sehr viel Bass, musste bei mir runter drehen, nervt mich auch irgendwann

    Es gibt viele Effekte hätten aber weitaus dynamischer erklingen können, Center Spur is auch etwas leiser


    Viel Bass macht für mich keine Referenz

  • MIDWAY


    Film: 6/10 Punkte

    Bereits 1937 trafen sich die gemäßigten Persönlichkeiten, um einen Krieg zwischen ihren Ländern, den USA und Japan, zu verhindern. Als Japan 1941 Pearl Harbor bombardiert, wecken sie damit einen schlafenden Riesen. Die Schlacht um die Midway Inseln soll den Wendepunkt im Kriegsgeschehen darstellen.


    Regisseur Roland Emmerich schuf einen temporeichen und routiniert inszenierten Kriegsfilm, dem es vor allem an Einem fehlt: An Seele. Charakterlose Schauspieler agieren inmitten eines Effekt-Spektakels, spulen ihre Rollen emotionslos herunter. Dabei bieten die Nebenplots sogar relativ viel Inhalt, um das Geschehen der damaligen Zeit zu veranschaulichen. Doch sowohl der Angriff auf Pearl Harbor, der Gegenschlag in Tokyo und die Schlacht um Midway, dem die intensive Arbeit des US-Geheimdienstes voraus geht, verläuft sich in Belanglosigkeit. Schlimmer noch für einen Kriegsfilm, das ganze Geschehen ist völlig spannungslos. Zu gleichgültig sind mir die Darsteller und was mit ihnen geschieht. Obendrein sind die Special Effects in anderen Filmen erheblich besser inszeniert. Dass der Film dann doch noch bis zum Ende weitgehend bei Laune hält, liegt an opulenten Inszenierung.


    Lieber noch einmal den alten Pearl Harbor schauen oder den Klassiker Schlacht um Midway.



    4K-Bild: 6/10 Punkte

    Beim Mastering der HDR-Version auf der 4K-Blu-ray ist gewaltig etwas schiefgelaufen! Zum ersten Mal erlebe ich es, dass die beiliegende Full-HD-Version sowohl in dunklen als auch in hellen Szenen mehr Zeichnung besitzt. Gleichwohl es der Full-HD-Fassung (7/10 Punkte) etwas an Schärfe fehlt, gefällt die entsättigte Colorierung. Dunkle Anzüge der Soldaten offenbaren alle wesentlichen Details und heben sich von dunklen Hintergründen ab. Flottenaufnahmen bei Tageslicht weisen feinste Wolken vor blauem Himmel auf. Es überstrahlt nichts.


    Die HDR-Version macht vieles besser. Dank der höheren Auflösung sind mehr Details erkennbar. So weist die 4K-Version deutlich mehr Streben an den Rolltoren der Flugzeugträger auf. Die Kronleuchter in Tokyo lassen jedes einzelne Glaselement aufblitzen, während diese Dinge ob der geringeren Auflösung auf der Full-HD-Fassung buchstäblich vermatschen. Auch der größere Farbraum der 4K-Version macht sich bezahlt. Alles erscheint mit kräftigeren und helleren Farben. Gesichter sehen weniger Gelb aus als auf der Full-HD-Fassung, sondern besitzen einen angenehmen warmen Teint. Beim Angriff auf Tokyo ist das Esszimmer des Generals augenscheinlich sonnendurchflutet, während die Full-HD-Fassung eher den Eindruck eines tristen wolkenbehangenen Winternachmittags macht. Und genau hier fangen die Probleme an. Tageslichtaufnahmen überstrahlen auf der 4K-Blu-ray. Wolken, die auf der Full-HD-Fassung deutlich sichtbar erkennbar sind, überstrahlen in der HDR-Version oftmals ins Weiß, so dass blauer Himmel und Wolken eine einzige helle Fläche ergeben. Auch die Uniformen (Kapitel1 und 2) weisen keinerlei Differenzierungen auf. Details wie Ärmel, Revers und Kragen saufen vielfach ins Schwarz ab. Schlimm! Das sieht total unnatürlich aus.


    Von der UHD-Version wird hingegen ein Grauschleier gezogen, der auf der Full-HD-Fassung liegt. In der Summe erscheint die 4K-Fassung klarer, schärfer und erheblich brillanter.



    Ton: 10/10 Punkte

    Was für ein druckvoller, brachialer Dolby-Atmos-Mix! Während der Kriegsszenen drückt der Subwoofer brutale Tiefbass-Attacken Richtung Auditorium. Die Surrounds werden permanent ins Klanggeschehen mit einbezogen. Nicht nur bei den zahllosen Action-Szenen, sondern auch in den ruhigeren Momenten. Die Top-Speaker sind dann die Sahne auf der Klang-Torte. Wenn beispielsweise Flugzeuge auf den Trägern runter in die Hangar gefahren werden, kommen die Geräusche direkt aus der Decke. Auch die Überflüge tönen authentisch. Die Stimmen sind jederzeit bestens zu verstehen.



    Fazit:

    Regisseur Roland Emmerich schuf einen temporeichen und routiniert inszenierten Kriegsfilm, der trotz der lieblosen Charakterinszenierung und völliger Spannungslosigkeit weitgehend bei Laune hält, dank der spektakulären Umsetzung. Die HDR-Version kann ihre technischen Vorteile (mehr Zeichnung nahe Schwarz und Weiß) gegenüber der Full-HD-Fassung nicht ausspielen. Im Gegenteil, diesbezüglich liegt die SDR-Fassung sogar vorn. Dank höherer Auflösung, größerem Farbraum und satterer Farbabstimmung erscheint die 4K-Version insgesamt allerdings klarer und brillanter - und ist mein favorisiertes Medium.

  • Als Film funktioniert Midway weitgehend nicht. Die Charaktere schwanken zwischen nervtötend/überzeichnet (Ed Skrein, Woody Harrelson) und gesichtslos (Namen habe ich vergessen) mit nur wenigen Charakteren, bei denen man von Charakteren sprechen kann. Dennoch kann der Film gut unterhalten, da die geschichtlichen Ereignisse äußerst spannend waren und meiner Kenntnis nach ziemlich akkurat wiedergegeben wurden. Werde ich mir wahrscheinlich noch kaufen.

  • Nach den schlechten Kritiken hier war ich echt skeptisch was den Film angeht.

    Also guckte ich mir den Film ohne Erwartungen an und wurde dafür positiv überrascht. Ich kann die schlechten Kritiken hier nicht nachvollziehen.


    Der Film ist in seiner Inszenierung absolut bombastisch und Actionreich, mehr Action geht fast nicht mehr.

    Dabei wird der Film durch den Sound getragen, der mir durchweg positiv aufgefallen ist, vor allem die Surrounds haben bei 5.1 unfassbar gut funktioniert und wurden in jeder Szene benutzt, das habe ich selten so gut gehört, da vermisse ich absolut gar nichts.

    Wenn man am Sound etwas zu bemängeln hätte, wäre es vermutlich der Bass, der an manchen Stellen ein wenig dick war, ähnlich wie bei Godzilla 2.

    Vermutlich braucht der Film einfach keine "Spass Kurve" im Bass, so dass eben jene dann einen Tick zu viel des guten ist.

    Die Sprache war ein wenig leise, ich denke aber, dass der Unterschied zu den lauten Szenen absichtlich so groß gewählt wurde, hier kann man den ganzen Film 2-3 dB lauter machen, dann knallen die lauten Szenen natürlich auch so richtig.


    Inhaltlich ist der Film natürlich keine Überraschung, allerdings erzählt er eine gänzlich andere Geschichte als z.B. Pearl Harbour es macht.

    Die Charaktere sind nicht besonders Tiefgründig, müssen sie für mich aber bei solch einem Film auch nicht sein, die hier angesprochenen überspitzen Persönlichkeiten finde ich nicht schlimm, finde ich für "Ammis" sogar ganz normal.

    Ich hatte allerdings Probleme damit mir einige Charaktere zu merken, da mir nicht ganz klar war, welche denn jetzt wichtige Nebenrollen und welche unwichtige Nebenrollen sind.

    Die Verschiedenen Schauplätze haben mir gut gefallen, man hätte ruhig noch mehr den Zusammenhang von Entscheidung ganz oben und Durchführung ganz unten zeigen können.


    Das Bild (4K) war gut, leider sehr! viel Korn, finde ich bei einem WW2 Film aber okay. Auch die restliche Postproduction finde ich passend, ich will hier keinen glatt gebügelten "Gemini-Man Look" haben.

    Mir ist keine besonders schlechte CGI aufgefallen, obwohl ich dafür eigentlich ziemlich anfällig bin. Entweder MadVR hat das das Bild so stark verändert, oder ich war durch die Actionreichen Szenen so abgelenkt und vom Sound beeindruckt, dass mir das einfach nicht aufgefallen ist.

    Gibt es eine bestimmtes Beispiel für die schlechte CGI? Dann gucke ich mir dir Szene noch mal an.


    Insgesamt wurde ich sehr gut unterhalten und hatte einen Mordsspass an den Action-Szenen und dessen Sound.


    Film: 8/10

    Bild: 7,5/10

    Ton: 9,9/10



    Gruß Jan

  • Irgendwann langt es imo auch mal mit den ganzen Versuchen aus Hollywood, sinnloses Gemetzel so zu portionieren und zuzubereiten, dass es entspannt goutiert und genossen werden kann.. Patridioten, Soziopathen und Kriegstreiber muss man halt schon sehr massiv mit Tünche überziehen, um daraus 'Unterhaltung' zu machen..


    Eigentlich nutzt man lediglich einen Krieg mit 80 Millionen Toten, als Präsentationsfläche für ein CGI-und Dolby Atmos -Schaulaufen..


    Kann man machen, hatten wir aber schon- in unterschiedlichsten Ausprägungen..

  • Gibt es eine bestimmtes Beispiel für die schlechte CGI? Dann gucke ich mir dir Szene noch mal an.

    Da gibt es meiner Meinung nach einige. Sieht für mich aus wie in einem guten Computerspiel.


    Beispiel: Die ganze Angriffsscene ab 00:12:00


    Hier sehen die Akteure doch extrem "eingepflanzt" aus. Das zieht sich durch die ganze Scene.

  • Da gibt es meiner Meinung nach einige. Sieht für mich aus wie in einem guten Computerspiel.


    Beispiel: Die ganze Angriffsscene ab 00:12:00


    Hier sehen die Akteure doch extrem "eingepflanzt" aus. Das zieht sich durch die ganze Scene.

    ...

    Den FIlm habe ich noch nicht gesehen, aber bei dem Screenshot hätte ich auf PS3 getippt. :big_smile:

  • Hallo zusammen


    War auch positiv überrascht, was den Film angeht. Manche Szenen sehen echt etwas billig aus und man fragt sich zwischendurch ob da die Geldströme bei der Produktion ins stocken geraten sind...


    Film (UHD): 6/10

    Bild: 9/10

    Ton: 8/10 (Originalversion)

  • Hallo Zusammen,

    ich war richtig enttäuscht von diesem Film, mein Urteil, einfach nur schlecht, zu keinem Zeitpunkt hat mich der Film mitgerissen, null Emotionen!

    Normal gefallen mir die Filme von Roland Emmerich, aber was er da abgeliefert hat, kann man nicht bringen! Natürlich mein empfinden!


    Film 3/10 (UHD)

    Bild 5/10 ( Wie kann man so ein Filmkorn als Stilmittel nehmen und Effekte wirken billig)

    Ton 8/10 (Deutsch Atmos, Höheneffekte super, an Dynamik fehlt es)

  • Da gibt es meiner Meinung nach einige. Sieht für mich aus wie in einem guten Computerspiel.


    Beispiel: Die ganze Angriffsscene ab 00:12:00


    Hier sehen die Akteure doch extrem "eingepflanzt" aus. Das zieht sich durch die ganze Scene.

    Ja ich weiß jetzt was Ihr meint, ist mir so beim gucken nicht aufgefallen, da war ich wohl zu sehr im Geschehen.

    Allerdings auch im Nachhinein empfinde ich die Optik nicht als störend, sondern empfinde es eher als Stilmittel, zusammen mit dem Filmkorn ergibt das für mich irgendwie ein geschlossenes Bild.

    Auch ist für mich bei einem Standbild der Effekt viel größer, als bei laufendem Film.

    Ja - es sieht künstlich aus, ich finde allerdings es passt sich gut in den Film ein, da haben mich andere Sachen schon viel stärker gestört.


    Gruß Jan

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