Beiträge von George Lucas

    Welche konkrete Verbesserung wünschst Du Dir tatsächlich?

    Du kennst ja selbst viele andere Kinoräume, was hast Du in anderen Räumen besser gehört als bei Dir?

    Welche Subwoofer Installationen hatten diese Räume?

    Ich habe ja einige Kinos kennenlernen können als Redakteur für die HEIMKINO. Nun ist es nicht so, dass ich schreiend rausgelaufen bin und meine Lautsprecher aus meinem Kino kicken möchte. Ganz im Gegenteil.

    So wie bislang alle besuchten Heimkinos richtig viel Spaß bereiten, gefällt mir auch mein Lumière in Summe. Mit den Lautsprechern bin ich sehr zufrieden. Die Fronts JBL 3678 harmonieren hervorragend mit den KCS SR-10 Surrounds.

    Auch der Subwoofer ist bestens eingebunden. Zusammen macht das System Druck ohne Ende - und das überaus spektakulär und präzise.


    Das Ergebnis: Deutlich spürbarer Kickbass auf der Brust, Hosenflattern und sogar wehende Haare inklusive - bei bestens verständlicher Sprachwiedergabe! Live-Konzerte machen neben Filmen so richtig Spaß.


    Jetzt ist es aber so, dass ich bei Ralf Lulay (Screen Professionell) war. Das von Holger gebaute und mit M&O ausgestattete Kino hat mich schlichtweg umgehauen. Das war eine ganz andere Liga. Das war mit Abstand das beste Heimkinoerlebnis, das ich bislang erleben konnte. Allenfalls das echte Kino von Dolby, London gefiel mir noch besser, was die Bassqualität anbelangt.


    Mir ist klar, dass ich einen sechstelligen Betrag in die Hand nehmen muss, um diese Performance zu erhalten, inklusive Komplettneubau. Das will ich aber nicht.

    Zumal es sich hier um eine Mietwohnung in einem Mehrfamilienhaus handelt. Dafür bin ich jetzt schon am "Limit", was die "Belastbarkeit" meiner Nachbarn anbelangt.


    Mir geht es um folgendes:
    Ich würde gerne erreichen, dass der bereits sehr gute Bass noch eine Spur schneller "abreißt".

    Schwingender Boden, einseitig nicht gemauerte Wand und "offene" Rückwand mit 50 Prozent Einfachverglasung gestalten das Projekt aber schwierig.

    Lt. Galerie hast Du aktuell einen KCS C-218-A Subwoofer mit 2 x 18 Zoll Chassis.

    Wenn Du tatsächlich noch etwas aufrüsten willst warum nimmst Du nicht einen zweiten KCS C-218-A Subwoofer dazu?

    Die beiden könntest Du dann auf 1/4 und 3/4 Raumbreite positionieren und damit hättest Du die Anregung der Raumquermode minimiert.

    Im Grunde gilt es genau das mal auszuprobieren. Zwischen Center und L/R würden die ja passen. Allerdings müssten dann andere Subwoofer her, die nicht tiefer als 45 Zentimeter sind.



    Ein SBA ohne ruckseitgen Bedämpfung bringt relativ wenig. Da muss schon 60cm dicke Dämmebene vollflächig errichtet werden.

    Schon der Single-Bass funktioniert sehr gut in diesem Raum. Ich vermute, dass sich die Performance durch einen zweiten Subwoofer nicht verschlechtern dürfte.




    Bei George Lucas war ich ja auch schon zuhause vor einigen Jahren. In seinem Raum würde ich auch keine Notwendigkeit darin sehen, mit einem geteilten Bass (oder 2-Wege Bass oder wie auch immer man das nennen soll) zu arbeiten. Ein normales DBA aus leistungsfähigen 15"ern (beispielsweise Dayton Audio Ultimaxx UM15-22) würde bei der Anzahl der Sitzreihen schon absolut Sinn machen, wenn man auf allen Sitzreihen ungefähr gleich guten Bass hören/spüren möchte. Sein Raum ist nicht ganz rechteckig (leicht schräge Wände), was für mich aber nicht kriegsentscheidend wäre. Das DBA würde trotz minimal schräger Wände sicherlich trotzdem noch sehr gut funktionieren.

    Das ist halt die Frage. Aufgrund der Rückwand mit zwei einfach verglasten Fenstern (je 1 x 2 Meter) auf 4-Meter-Raumbreite.

    Darüber hinaus möchte ich bei 18-Zollern bleiben, weil ich damit sehr gute Erfahrungen gemacht habe.




    Wenn nur der Referenzplatz wichtig ist und der Rest egal sein soll, dann würde ich den von Aries vorgeschlagenen Weg gehen und vorne noch einen zweiten KCS-Sub hinstellen und sauber auf den einen wichtigen Sitzplatz hin entzerren.

    Ich denke, darauf wird es letztendlich hinauslaufen. Zumal die Performance auf den übrigen Plätzen ebenfalls ordentlich ist.

    WEHRLOS - DIE TOCHTER DES GENERALS


    Film: 9/10 Punkte

    Paul Brenner arbeitet beim CID für die US-Army. Er soll einen illegalen Waffenhandel aufklären, als er auf die ermordete Tochter des Generals stößt. Während seiner Ermittlungen kommt er hinter das Geheimnis der jungen Frau, das Männer bis in die höchsten Ränge belastet.

    Simon West schuf einen wendungsreichen und inhaltlich dichten Thriller, der sowohl von den fantastischen Aufnahmen als auch von den Charakteren getragen wird.

    Hiermit schließt sich endlich eine weitere Lücke in meiner Blu-ray-Sammlung von exzellenten John-Travolta-Filmen nach Pulp Fiction, Lovesong für Bobby Long und Passwort Swordfish.


    Bild: 6,5/10 Punkte

    Dem CinemaScope-Transfer fehlt es vor allem an Schärfe. Zwar sind Gesicht und auch Landschaften gut durchgezeichnet, aber das ganze befindet sich dann doch eher auf mittelmäßigem Blu-ray-Niveau. Kontrast und Farbdarstellung sind hingegen sehr gut.


    Ton: 6,5/10 Punkte

    Der Dolby-Digital-5.1-Mix gefällt ob seiner weiträumigen Klangperformance. Umgebungsgeräusche verteilen sich immer wieder auf den Rear-Kanälen. Hubschrauber fliegen donnernd quer durch das Heimkino. Wünschenswert ist eine noch bessere Dynamik. Wenn Schüsse und Explosionen nicht lauter sind als Dialoge, finde ich das zu wenig, ungeachtet dessen, dass der Film von 1999 ist.

    Ich finde auch, dass man Filme, Bild und Ton bewerten kann, wenn der Film nach 30 oder 45 Minuten abgebrochen wird.

    Nur sollte man diesen Umstand klar darlegen, damit der Leser das richtig einordnen kann. Dass Bild und Ton sich nach dieser Zeit noch stark verändern, davon gehe ich jetzt nicht unbedingt aus.


    Jedenfalls finde ich eine Rezension mit Beschreibung und Benotung deutlich hilfreicher, als nur den lapidaren Satz: "Ich habe den Film abgebrochen."

    DOPPELTES oder 2-WEGE DBA:

    Ist das sinnvoll in meinem Raum?


    Aktuell bin ich am überlegen, ob ich meinen Single-Subwoofer gegen ein DBA ersetze.

    Platz hinter der Leinwand ist genug vorhanden. Ebenso im Rückraum, nach ein paar nicht sonderlich umfangreichen Umbauten.


    Da nun viele Nutzer ein 2-Wege DBA implementiert haben:

    - Macht es grundsätzlich Sinn, den Tiefton aufzuteilen, um einen noch besseren "Kickbass" zu erhalten? Die Berichte der Nutzer lesen sich für mich sehr überschwenglich. Scheint nix besseres zu geben.

    - Oder reicht ein einfaches (Ein-Wege) DBA, um den gleichen Effekt zu erzielen?

    - Es sollen weiterhin 12 Plätze in einem 20 m²-Raum beschallt werden, bei 3 Meter Deckenhöhe.

    - Zum Einsatz sollen mindesten 18 Zoller Tieftöner kommen, eventuell sogar 21 Zoller.


    Zwar habe ich nicht das Gefühl, etwas im Bass zu vermissen, da dieser schon sehr druckvoll und auch präzise spielt, inklusive kleiner "Spaßmode" in der letzten Sitzreihe von 3 Dezibel, aber besser geht ja immer.


    Was denkt ihr - oder wie sind eure Erfahrungen mit einem Double- bzw. 2-Wege-DBA. Ist das Sinnvoll in meinem 20-m²-Raum?

    Oder möchtest Du Trinnov (A) gegen eine andere Vorstufe (B) hören? Dann müsstest Du ja das komplette LS-Setup parallel an beiden Vorstufen verkabeln und das auch noch umschalten können. Da wiederum würde ich den Aufwand nicht als "überschaubar" einschätzen.

    Im Fall B müsste dann auch noch gewährleistet sein, dass beide Installationen das Optimum ausschöpfen - und nicht das umsatzträchtigere System "gewinnt".

    Das erstandene Erkenntnis erfährt man erst wenn man länger in Ruhe gehört hat.

    Das sagen die Voodoo-Kabelverkäufer auch alle...

    :zwinker2:



    Ich sehe den Vorteil der Trinnov vor allem darin, dass alle Lautsprecher ins Klanggeschehen mit eingebunden werden, um Ton-Events präzise im Raum darzustellen.


    Aries hat beispielsweise einen Center über der Leinwand. Dieser ist nicht nur Teil des Doppel-Centers, um Stimmen aus der Bildmitte zu generieren, sondern gibt auch Ton-Events wieder, die sich an dieser Stelle im Raum befinden. Überdies fungiert er als Stützlautsprecher, falls Effekte zwischen den Top-Speaker und dem oberen Center liegen.


    Einen Unterschied in der Dynamik auszumachen ist ohne A/B-Vergleich natürlich schwer.



    Da hat man mir aber erzählt, dass er sich zum ersten überhaupt nicht selber ausgekannt hat( für ihn zu mächtig), zum Teil Lautsprecher wieder umgestellt hat und die Einstellungen verkurbelt hat!

    Ob man da dann ein Urteil ernst nehmen

    kann! Natürlich, in weit die Auskunft war ist, weis ich nicht! Glaub Fahrschid hat sie installiert

    Ich verstehe nicht, warum man nicht einfach mal die Erkenntnisse eines Nutzer akzeptieren kann.

    Stattdessen wird von verkurbelten Einstellungen, Ahnungslosigkeit usw. schwadroniert, weil nicht sein kann, was nicht sein darf.

    Das ist ja nicht nur bei der Trinnov so, sondern auch bei Envy, Lumagen und anderen hochwertigen Produkten.

    Ein wenig mehr "Gelassenheit" würde vielen gut zu Gesicht stehen, wenn ein Produkt mal nicht bejubelt wird - oder jemand über relativierende eigene Erfahrungen berichtet.

    Das Hauptproblem leigt darin, das der Projektor an der LW gemessen beim IRE100 viel zu wenig Blau-Anteil hat. Blau-Gain voll aufdrehen reicht nicht, bzw. es ändert sich in der Messung kaum. Der Grund dafür erschließt sich mir noch nicht.

    Das ist ein Problem von vielen High-Contrast-Screens, die ich in letzter Zeit getestet habe.

    Sogar eine Stewart FireHawk G5 ist alles andere als Farbneutral.


    Du kannst nur Blau absenken oder 500 Kelvin mehr akzeptieren. Ich würde im Wohnzimmer zweites tun.

    AUDIOVISION -

    Beamer für 800 bis 13.000 Euro im Test



    In den letzten Wochen war ich recht fleißig. Gleich sechs Testberichte von verschiedenen Projektoren habe ich verfasst, die allesamt in der neuen AUDIOVISION (Ausgabe 08/21) erschienen sind.


    Es sind die Beamer:
    Acer H6815BD, BenQ TK700STi, LG AU810PW Forza, Optoma UHD38, Sony VPL-VW790ES und ViewSonic PX701-4K.
    Die Preise liegen zwischen 800 und 13.000 Euro.


    Wer einen elektrischen Vorhang im Kino haben möchte: Ich habe einen ausführlichen Testartikel verfasst über das "Abalon Curtain Systems" für 150 Euro in vier Meter Länge, das variabel in 10 Zentimeter-Schritten installierbar ist.


    Ab Freitag, den 16.07.2021 ist das Magazin am Kiosk erhältlich.

    Ich wünsche viel Spaß beim Lesen.


    Hier der Link zum Magazin:

    AUDIOVISION 8/2021