Beiträge von suke

    Vor lauter Geschwurbel um Pixelkontrast, ADL Verlauf und Helligkeit wird die Praxistauglichkeit für einen Großteil der User vollkommen ausgeblendet.

    Ich finde, dass die Nachteile der Profigeräte hinlänglich genannt werden. Die Vorteile auch.

    mehr als 70nits sind auch schon ordentlich und brauchbar

    Wer hier will denn ordentlich und brauchbar? Das Maximum muss das Ziel sein. :byebye:


    Scherz beiseite, aber mit wahrem Kern. ich hätte gern 5000 lumen für 3,2m Breite. Das Mehr an Licht sieht toll aus, was ich bereits mit einem Highgain-Tuch und mit einer schmaleren Leinwand ausprobiert habe. Aus den hier vielfach genannten praktischen Gründen habe ich keine Profikiste, aber der Reiz erschließt sich mir unmittelbar. Hätte ich einen Technikraum, sähe es vielleicht schon anders aus.

    als ich den Bragi CS leihweise für ein paar Wochen hatte. Er hat den in Reparatur befindlichen Sony VW5000 vertreten

    Interessant. Magst Du noch etwas zum Bildeindruck der beiden im Vergleich sagen? :sbier:

    IMDb: 8,2/10

    Einspiel: 207 Mio. USD (US) + 167 Mio. USD (Int.) = 374 Mio. USD (WW)

    Kosten: 150 Mio. USD


    Film: Start der Batman oder Dark Knight-Trilogie von Christopher Nolan aus dem Jahr 2005. Es handelt sich um eine recht klassische Origin-Story des dunklen Rächers inkl. Mord an seinen Eltern, Ausbildung in Bhutan und Aufstieg zum Batman. Der (geniale) Wahnsinn der beiden folgenden Dark Knight-Filme blitzt hier nur ansatzweise auf, was vielleicht daran liegt, dass dies erst Nolans vierter Film war (nach Following, Memento und Insomnia) und der erste mit richtig großem Budget (Insomina hatte immerhin schon 46 Mio. USD Budget). Dennoch unterhält Batman Begins prächtig durch seine düstere Athmosphäre und interessante Geschichte. Christian Bale macht sich gut als Batman und erhält prima Unterstützung durch Michael Caine und Morgan Freeman. Cillian Murphy als Dr. Crane spielt schön abgründig mit einer zauberhaften Prise Wahnsinn. In einer Nebenrolle taucht überraschend King Joffrey auf. :big_smile:

    Die Musik von Hans Zimmer und James Newton Howard unterstreicht die Athmosphäre sehr schön. Leider hat es wieder "geklappt", das beste Stück (Beginn Abspann oder Treppenhausszene mit dem SWAT-Team) NICHT auf der CD zu haben. Nach dem fehlenden "No Time for Caution" aus Interstellar muss man fast schon Absicht vermuten, unverständlich und ärgerlich. Die Titel auf der CD (Vespertilio, Eptesicus, Myotis,...) sind übrigens Fledermausnamen. :big_smile:

    Insgesamt sehr guter Start der Dark Knight-Trilogie, die gegenüber den anderen beiden Filmen stark abfällt, aber als eigenständiges Werk überzeugt und gut unterhält.

    9/10


    Bild (4K-Blu-ray): Auch diese 4K-Scheibe kann man sich schenken. Sie erreicht an keiner Stelle UHD-Niveau.

    5/10


    Ton (E): Druckvoll und manchmal sehr tief. Sie erreicht aber nicht die messerscharfe Qualität moderner sehr guter Filme, steckt aber (fast) jeden neuen Disney-Film in die Tasche.

    8,5/10

    Nach Interstellar ging's weiter mit Inception, einem modernen Filmklassiker.


    IMDb: 8,8/10

    Einspiel: 293 Mio. USD (US) + 544 Mio. USD (Int.) = 837 Mio. USD (WW)

    Kosten: 160 Mio. USD


    Film: Nachdem der Dieb Cobb (Leonardo DiCaprio) einen Auftrag, ein Geheimnis aus den Träumen eines Geschäftsmanns (Ken Watanabe) zu stehlen, nicht erfolgreich ausführt, soll er als Nächstes mittels eines Traummanipulationsgeräts einem Firmenerben einen Gedanken einsetzen, um seine Kinder wieder sehen zu können. Den Rest sollte man sich slebst anschauen, falls noch nicht geschehen.

    Christopher Nolan hat 2010 einen komplexen Film geschaffen, der Traum und Realität vermischt. Man sollte nüchtern bleiben, um der komplizierten Logik folgen zu können. Ist man das, wird man mit einem atemberaubend spannenden und emotionalen Film belohnt.

    Der Cast ist hervorragend, neben DiCaprio und Wantanabe sind noch Joseph Gordon-Levitt, Ellen Page, Tom Hardy, Cillian Murphy und Michael Caine dabei. Dazu Marion Cotillard, die sowohl verletztlich als auch böse wirkt. Also ziemlich viel Nolan-Stammpersonal.

    Abgerundet wird Inception von der großartigen Musik von Hans Zimmer. "Time" zum Abschluss ist ein sehr schönes und emotionales Stück und erinnert vom Aufbau her an Chevaliers de Sangreal aus dem DaVinci Code.

    Wenn man Inception und Interstellar mit seinen neueren Werken Tenet oder Dunkirk vergleicht, dann ist schon auffällig, wie sehr sich die Emotionalität verändert hat. Während Interstellar und Inception im Kern menschliche Tragödien wiedergeben, wirken die neueren Filme fast schon emotionslos. In Tenet hat der Protagonist ja nicht mal einen Namen. Ehrlicherweise haben mir die älteren Filme im Vergleich besser gefallen.

    9,5/10


    Bild(4K-BR): Das Alter sieht man Inception leider an. Keine dolle Schärfe und auch sonst nichts wofür man 4K bräuchte. Schade, so alt ist Inception nun doch nicht.

    5/10


    Ton (E): Der Ton ist druckvoll und dynamisch.

    8,5/10

    Wenn ich einen VW5000 und einen NZ9 zum gleichen Preis angeboten bekäme würde ich ganz klar den NZ9 nehmen.

    Bei Deiner Leinwand brauchst Du jedes Lumen. Wenn Du den VW5000 ohne Filter laufen lässt, hast Du kalibriert >4000 Lumen. Da kommt der NZ9 nicht ran. Fürs DTM brauchst Du natürlich externe Helfer.


    Ich würde vermutlich den VW5000 nehmen, falls da die Sache mit den Panels nicht wäre. Müsste ich dann halt nach drei Jahren verkaufen. 🤐

    Gibt es etwa noch keinen Faden zu diesem Film?


    IMDb: 8,6/10

    Einspiel: 188 Mio. USD (US) + 514 Mio. USD (Int.) = 702 Mio. USD (WW)

    Kosten: 165 Mio. USD


    Film: Nolan-Klassiker über eine Raummission zur Rettung der Menschheit. Die Erde wird immer unbewohnbarer mit Sandstürmen und einer versagenden Landwirtschaft. Ex-Pilot Cooper ist nun Farmer und muss seine Familie, v.a. seine Tochter Murph verlassen, um zu einem schwarzen Loch in der Nähe des Saturn zu fliegen.


    Inhaltlich gibt es in diesem Film ein paar, sagen wir mal Hänger, die ich nicht wirklich logisch finde. Dennoch unterhält Interstellar durch seinen interessanten Mix aus Weltraumforschung, Physik und menschlichem Drama.


    Matthew McConaughey und Anne Hathaway spielen wie gewohnt überzeugend, während Jessica Chastain und vor allem Mackenzie Foy als Murph brillieren. Dazu ein guter Michael Caine.


    Großartig ist die Musik von Hans Zimmer, die die Bilder und die Emotionen grandios unterlegt und dem Film das gewisse Etwas gibt. Unverständlich, dass das beste Stück "No Time for Caution" (Docking-Szene) nicht auf dem normalen Soundtrack zu finden ist. Es gibt Doppel-CDs, wo es aber auch Beschwerden zum Pegel oder zur Länge des Stücks gibt.


    Insgesamt ein sehenswerter Film, bei dem nur ein paar Logiklöcher stören.


    8,5+0,5 für die Musik = 9/10


    Bild (UHD): Die Schärfe ist schlechter als bei einer gut gemasterten Blu-ray. Auch sonst kein sichtbarer Vorteil der 4K-Scheibe.

    5/10


    Ton: Dynamisch und viel Wucht gibt es in einigen wenigen Szenen.

    8,5/10

    Den VW5000 erwähne ich schon gar nicht mehr, der ist mittlerweile völlig veraltet.

    Das Objektiv ist noch gut, das Bild hell. Nur beim DTM hält er nicht mehr mit, aber das lässt sich mit madVR oder einem Lumagen beheben. Und er ist der günstigste Consumer-Projektor mit 5000 Lumen. Habe ich etwas vergessen?

    Und dass es kein konkurrenzfähiges Modell zwischen 7000 und 380 gibt ist auch ein Problem.

    Der VW5000 bleibt ja anscheinend im Programm. Gerüchteweise habe ich gelesen, dass die UVP auf 40k gesenkt wird? Ein Händler im Netz bietet ihn auch neu zu 40k an. Habe gleich wieder kurz gezuckt, immerhin 5000 Lumen...

    Und als Zuschauer habe ich Expanse nach ein paar Staffeln abgebrochen.

    Mich hat The Expanse auch nicht abgeholt. Ich habe nur die erste Staffel geschafft, dann hatte ich keine Lust mehr, weiterzuschauen. Nennt man wohl Geschmackssache. :sbier:


    Cameron kann drehen, was er will, ich werde es mir anschauen. Lieber eine Cameron-Fortsetzung als eine neue Comic-Verfilmung. Aber egal, ich nehme beides.

    Wenn man so heran geht, mag das funktionieren.

    Von machen Regisseuren erwarte ich aber irgendwie mehr, gerade, wenn so eine irre Entwicklungszeit dahinter steht.

    Aber Du weißt doch noch gar nicht, wie Avatar 2 wird. Es gibt nur einen nichtssagenden Trailer, alles andere ist reine Spekulation.


    Und wie schon geschrieben, ist schon der erste Teil von der Story her etwas dünn. Ich mag ihn dennoch sehr, da die fantastische Welt zum Eintauchen einlädt. Insofern ist der erste Teil eher so eine Art Fantasy-Film für mich. Und die Action und der erste Flug sind schon klasse.


    Ich bin auch etwas skeptisch was den zweiten Teil betrifft. Andererseits ist James Cameron einer der wenigen, die es geschafft haben, zwei großartige Fortsetzungen von Kultfilmen zu drehen, denn meist werden Fortsetzungen immer dünner als die Vorgänger. Ich werde mir Avatar 2 im Kino anschauen, falls C..... es zulässt.

    Tolles Projekt, ich bin schon gespannt, wie es weitergeht. :sbier:


    Ich möchte noch einmal den Punkt Leinwandgröße ansprechen. In diesem großen Raum könnte die angepeilte Größe etwas klein wirken, was man an der (schönen) Bauzeichnung gut erkennen kann. Dieselbe Leinwand wirkt in einem kleinen Raum größer als in einem Saal.


    Wenn man sie größer machen würde, bräuchte man allerdings einen lichtstärkeren Projektor und müsste die Sitze nach hinten verschieben. Keine Kleinigkeiten, daher jetzt der dezente Hinweis.

    Wie viele Punkte hat er dann durch den schwachen Schwarzwert verloren bzw. wie viel maximale Punkte gibt es überhaupt für den Bereich Schwarzwert?

    On/Off 2/4

    In-Bild 4/4

    ANSI 3/4

    Schwarzwert 2/4


    Für den Bereich Schwarzwert/Kontrast gibt es max. 16/100 Punkten. Für Helligkeit gibt es max. 8, für den Sehtest max. 30.

    aber den Schwarzwert fand ich schon sehr mäßig.

    Und dafür brauchte es auch keine besonders kritischen Szenen um das zu erkennen.

    Ja, das hatte mich auch gewundert. Bei etwas über 2.000:1 nativen Kontrast kann ich mir kaum vorstellen, dass der Bragi bei dunklen Szenen vollends überzeugt. Diese Einstufungen "Referenz" und "Highlight" sehe ich sowieso etwas kritisch.