Posts by suke

    Bei letzten Probeschauen konnte ich zum vergleich auch einen Barco Njord sehen. Der war derart gut das man nachher vermutlich nie wieder was anderes will.

    Das habe ich anders erlebt, aber die Geschmäcker sind ja unterschiedlich. :sbier: Selbst mit Dynablack hat mir beim Njord etwas gefehlt, aber wenn man ihn günstiger bekommt, ist er natürlich eine Wucht und eine ernsthafte Konkurrenz zum NZ9.


    Die Anfangsszene ist eigentlich perfektes Demomaterial für den Ton, aber die macht mich immer so fertig, dass ich sie mir nicht mal aus Spaß anschauen kann. Es wirkt so real inkl. des kurzen Tinnitus-Einschubs, dass man wirklich leidet. Also ganz toll gemacht von Spielberg, aber echt hart zu schauen. Das Ende fand ich nicht so stimmig.

    So ganz fair und sachgerecht finde ich die Kritik an GL jetzt nicht. In der Vergangenheit konnte ich mich bezüglich der JVCs auf seine Einschätzung verlassen. Mein Eindruck zu meinem N7 entsprach jedenfalls seiner Einschätzung. Bei anderen Marken erlaube ich mir kein Urteil.


    Klar ist sein Schreibstil nicht jedermanns Sache, aber bei JVC habe ich ihn noch nicht beim Flunkern erwischt.

    Für den Massenmarkt in Deutschland sind 30.000 Euro - oder auch 19.000 Euro für den 115"er TV keine bezahlbaren Regionen.

    Ich verstehe nicht, warum Du hier den Massenmarkt aufführst, denn Heimkino ist per se kein Massenmarkt. Interessant wäre vielmehr die Frage, ob es einen ausreichend großen Markt für teure Bildendgeräte gibt. Wenn man sich anschaut, wie gut sich der NZ9 verkauft, dann ist der Markt bis 26k definitiv vorhanden. Auch darüber gibt es den Bragi, den Barco sicher nicht anbieten würde, wenn es keinen Markt dafür gäbe. Auch der GTZ380 für 80k scheint sich wirtschaftlich für Sony zu rechnen.


    Insofern würde ich sagen, dass der Markt für höherpreisige Bildendgeräte vorhanden ist. Man sollte auch nicht nur auf den deutschen Markt schauen. Weltweit gibt es eine Nachfrage nach hochwertigen Heimkinos, so dass entsprechende Geräte auch weltweit angeboten werden können.


    Ob und wie und wann das von wem bespielt wird, ist natürlich eine andere Frage.

    Ich halte es weiterhin für besser wenn man Modelle mit Modellen vergleicht.

    Das schließt sich ja nicht aus, ganz im Gegenteil. :sbier:


    Die Unterschiede zwischen Consumer und Profigeräten sind zum Teil grundsätzlich, wie Lautstärke, Hitzeentwicklung, On/Off-Kontrast usw. Aber die Unterschiede zwischen einzelnen geräten der jeweiligen Klasse sind auch erheblich. So ist ein NZ9 mit einem NP5 auch nur bedingt vergleichbar. Bei den Profigeräten würde ich den Njord nicht nehmen aber den Christie M15RGB.


    Da die Consumer-Geräte allseits bekannt und diskutiert sind, wäre eine Auflistung von Profigeräte doch ganz schön? Z.B.


    Barco Bragi: 1 Chip-DLP: Schöne Farben, scharf, aber nur 2.660 lumen. Nativer Kontrast niedrig, bekommt aber demnächst Dynablack; nicht nativ 4K, sondern Shifter (??); auch in einer Cinemascope-Version, die allerdings nur das beschnittene 16:9-Panel aufweist und dadurch dunkler ist; relativ klein und leise; direkte Alternative zu einem NZ9.


    Barco Hodr/Njord: Bis auf die Lichtleistung identische 3 Chip-DLP-Projektoren. Hodr mit 7.500 lumen und Njord mit 12.500 lumen. Nativer Kontrast niedrig, mit Dynablack aber akzeptabel; nicht nativ 4K, sondern Shifter (??), sehr scharf.


    Christie M 4K25 RGB/M 4K15 RGB: Bis auf die Lichtleistung identische 3 Chip-DLP-Projektoren. Der 25er mit 25.000 lumen und der 15er mit 15.000 lumen. Sehr scharf. Nativer Kontrast niedrig, mit dem HC Objektiv bis zu 6.000:1 möglich. Full HD-Shifter, was man aber nicht sieht, außer auf Testbildern.


    Christie M 4K25 RGB/M 4K15 RGB mit Arled-Tuning: Mit dem Tuning nimmt die Lichtausbeute ab, aber der native Kontrast zu. Dann sehr scharf, guter Kontrast und satte Farben. Der 15 wäre mein Favorit unter den Projektoren.


    ...


    Nur mal schnell aus der Hüfte geschossen.

    Film: Der gute König und Hexer Magnifico hat das Königreich Rosas gegründet, in dem die Menschen glücklich leben können. Sie geben dem König ihren größten Wunsch, damit er ihn aufbewahren und eventuell auch erfüllen kann. Die junge Asha hofft, dass bei der monatlichen Zeremonie der Wunsch ihres 100-jährigen Großvaters erfüllt wird. Sie bewirbt sich bei Magnifico als Lehrling und bekommt tatsächlich die durchscheinenden Kugeln mit den Wünschen der Bewohner Rosas zu Gesicht. Ab da läuft es anders als sie denkt. Mit Hilfe ihrer sieben Freunde nimmt sie den Kampf um die Wünsche der Menschen auf.


    Disney hat zu seinem 100-jährigen Jubiläum Wish herausgebracht und mit unzähligen Anspielungen aus der langen Geschichte gespickt. 100 Jahre (Großvater und Disney), 7 Freunde (Zwerge), Bambi, Zauberlehrling und zig weitere. Leider kam bei der Vergangenheitsreferenzierung der eigentliche Film zu kurz. So ist die Grundhandlung etwas dürftig geworden, die Charaktere flach, und der Film langweilt leider, auch wenn die Bilder an sich schön geworden sind. Die pastellenen Hintergründe sollen wohl auch an die Vergangenheit erinnern, sind aber recht gelungen. Bei den Songs gibt es sehr Zwiespältiges zu berichten. Da gibt es die Cringe-Songs mit singenden Tieren und Pilzen (!), aber auch das absolute Highlight des Films. Im Song "Knowing What I Know Now" ruft Asha ihre Freunde zum Kampf auf. Den stampfenden Rhythmus und den schönen Gesang habe ich mit inzwischen mindestens ein Dutzend Mal angeschaut und angehört, sehr schön. Aber dann kommen wieder die diesmal nervigen Sidekicks Ziege und Stern. Aber okay, die Sidekicks nerven meistens.


    Insgesamt leider eine Enttäuschung für mich, wobei ich diversen der letzteren Disney-Filme durchaus etwas abgewinnen konnte, auch Raya und Elemental. Aber Wish schwächelt leider zu sehr. Ganz kleinen Zuschauern könnte er dennoch gefallen, für mich war er leider nichts. An den Kinokassen war Wish ebenfalls nicht besonders erfolgreich. Bei rd. 150 Mio. USD Budget brachte er nur 255 Mio. USD ein, in den USA gar nur 64 Mio. USD. Bei IMDb gibt es 5,6/10, bei mir

    4,5/10


    Bild (Blu-ray): Die Bilder sind schön anzusehen, technisch gibt es keine Macken. Die Unschärfen bei den Hintergründen sind gewollt.

    9,5/10


    Ton: Keine Bewertung, da recht leise geschaut.


    Hier der Trailer:

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    Hier der schöne Song:

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    Aber auch du musst akzeptieren, dass Forenteilnehmer in einem öffentlichen und freien Forum ihre sachliche Meinung sagen dürfen, ob sie dir passt oder nicht.

    Interessant. Wieder unterstellst Du anderen Dinge, die Du vielleicht selber denkst.

    Und nein, es gibt keine anderen Beweggründe, du kannst gerne meinen ersten Beitrag noch einmal durchlesen.

    Nach Deiner eigenen Argumentation

    Finde ich - gelinde gesagt - schwierig bis problematisch, vor allem weil der Porscheverkäufer in meinem Beispiel ja selber gar keine Golfs verkauft, man ihm also hier auch noch ein gesteigertes Interesse unterstellen könnte wenn man wollte.

    bist Du der Golfverkäufer, der ein gesteigertes Interesse daran hat, dass die Golfs nicht zu schlecht aussehen. Wenn man wollte.

    Meiner ganz persönlichen Meinung nach ist dieser Vergleich komplett sinnbefreit - das ist aber nur meine ganz persönliche Meinung.

    Und meine ganz persönliche Erfahrung ist die, dass ein solcher Vergleich sinnvoll sein kann, da ich selber gerade vor dieser Entscheidung stehe. Falls mein Projektor ausfällt, wird es ein NZ8 oder ein Christie? Auch das ist meine ganz persönliche Meinung. Die Formulierung "komplett sinnbefreit" halte ich übrigens für nicht sachlich. Auch kaschiert mit der "persönlichen Meinung" wird es nicht besser.

    Wir reden hier von komplett unterschiedlichen Produktgruppen, Zielgruppen, Anwendungsgebieten und letztendlich (und entscheidend) von unterschiedlichen Preisregionen

    Willkommen in der Heimkinowelt. Da gibt es auch Leute, die bisher einen AVR haben und fragen, ob eine Storm oder Trinnov sinnvoll sein kann. Auch hier ein Vielfaches des bisherigen Preises. Oder "brauche" ich einen Envy, den ich vorher gar nicht hatte. Produktgruppen? Das Ding soll ein Bild machen. Zielgruppe? Heimkinoverrückte. Anwendungsgebiete? Das Ding soll ein Bild machen. Preisregionen? Klar sind die unterschiedlich. Wie viele haben beim allseits beliebten Upgrade ein günstigeres Produkt genommen? Ist ein Vergleich eines NP5 mit einem NZ9 ebenfalls nicht erlaubt? Wie oft fragen sich HK-Verrücktge, wie der nächste Schritt aussähe? Ständig. Nehmen wir einen NZ9-Besitzer, dem es wieder in den Fingern juckt und der sich fragt, was wäre der nächste große Step? Der kann hier reinschauen und feststellen, dass er keinen Technikraum hat, keine Klimaanlage, keine Lüftung. Oder er macht sich Gedanken über diese Themen plus Hushbox.

    Dass es eventuell 0,1% der Heimkinobesitzer gibt, die in der glücklichen Lage sind 100k +x für einen Profiprojektor auszugeben und dazu auch noch die Voraussetzungen zu haben diesen auch richtig stellen und betreiben zu können, mag ja sein.

    Gerade in diesem Forum gäbe es einige. Und wenn nicht? Träumen gehört doch zum Hobby dazu.

    Finde ich - gelinde gesagt - schwierig bis problematisch, vor allem weil der Porscheverkäufer in meinem Beispiel ja selber gar keine Golfs verkauft, man ihm also hier auch noch ein gesteigertes Interesse unterstellen könnte wenn man wollte.

    Da frage ich mich inzwischen, ob Deine Unterstellung an andere der Beweggrund für Deine eigenen Zeilen ist.


    Nachtrag: Ich finde es wirklich schade, dass dieses spannende Thema so zerpflückt wird und einige nicht konstruktiv darüber diskutieren können und so den größten Mehrwert für alle herausholen können. :cray:

    Als jemand, der sich Gedanken macht, wie der nächste Schritt Richtung tolles Bild aussehen kann, finde ich den Vergleich sehr hilfreich.


    Denn der Schritt von den Consumer-Panels zu DLP führt zu deutlich veränderten Rahmenbedingungen und anderen Vor-und Nachteilen.


    Anders wäre es, wenn JVC einen Projektor mit 5000 lumen herausbringen würde. Auch der große Sony ist den kleineren Verwandten sehr ähnlich. Jedenfalls viel ähnlicher als ggü. einem größeren Barco oder Christie.


    Daher finde ich es sehr hilfreich, wenn die Vor-und Nachteile der Technologien hier aufgeführt werden.


    Es läuft halt nicht nur darauf hinaus, dass man Licht (Profikiste) gegen Kontrast (Sony, JVC) tauscht.


    Bei mir: Der NZ9 hat mich nicht genug ggü. meinem N7 überzeugt. Also schaue ich gerade nach Alternativen, ob mich ein anderer Projektor richtig begeistert. Bei Andy habe ich einen Njord gesehen und einen Christie mit Tuning. Letzteren kann ich mir sehr gut vorstellen. Dabei muss ich mir aber über die o.g. Vor-und Nachteile klar werden.


    Ich schwanke sozusagen als Ersatz für meinen N7 zwischen einem NZ8 und einem Christie M15RGB, ich habe also genau die Fragestellung dieses Threads in praktischer Anwendung.


    Also gerne weiter sachlich diskutieren. :sbier:


    Oder es wird eine LED Wall, aber das ist eine ganz andere Frage. :heilig:

    Wie befohlen habe ich mir Sexy Beast angeschaut ohne etwas von dem Film zu wissen. Ich war schon nach wenigen Minuten total genervt von den auftauchenden Personen, so dass wir nach einer Viertelstunde abgebrochen haben. Insofern kann ich nichts über den Film sagen außer dass man sich vielleicht doch vorab informieren sollte.

    die Geschmäcker sind nun mal verschieden ...

    So ist es. :sbier:

    Die Tribute von Panem: The Ballad of Songbirds and Snakes


    Die Vorgeschichte des bösen Coriolanus Snow ist spannend, gut gespielt und Pflicht für Panem-Fans.


    Film: 9/10

    Bild: 8,5/10

    Ton (d, Atmos): 7,5/10


    Film: Die Vorgeschichte von Coriolanus Snow atmet den geist der übrigen Panem-Filme, wobei ich ihn "moderner" finde, obwohl er in der Vergangenheit spielt. Die Hungerspiele sind noch nicht so ausgefeilt und stehen nicht ganz so im Vordergrund wie bei den Originalfilmen. Der Drahtseilakt, den in den späteren Filmen bösen Snow als Sympathieträger und Protagonisten darzustellen, gelingt insgesamt ziemlich gut. Die Handlung ist spannend und dreht mehrere Runden ("Kapitel") und beißt sich nicht ganz so am Gemetzel fest. Sehr gut und nahbar spielt Rachel Zegler die Lucy Gray, die um Coriolanus kreist wie er um sie. Tatsächlich darf Rachel Zegler einige Songs zum Besten geben, was sie hervorragend macht. Und top, dass ihre Songs untertitelt wurden und man sie im Original hört.


    Auch die Nebendarsteller können überzeugen, u.a. Peter Dinklage als Erfinder der Hungerspiele und eine durchtriebene Viola Davis als aktuelle Spielemacherin.


    Das Ende wirkt dann stellenweise etwas faserig und schnell, passt aber immer noch gut und leitet passend zu den Originalfilmen über.

    Insgesamt mag The Ballad of Songbirds and Snakes durchweg gut zu unterhalten und ist für Panem-Fans Pflicht.


    Auch interessant, dass der Film teilweise in Berlin gedreht wurde. Die Hungerspiele finden im Berliner Olympiastadion statt, was angesichts der Leistungen des dort residierenden und delittierenden Haupstadtklubs mehr als passend ist. :sbier: Auch der Kreisverkehr am Anfang und am Ende sind in Berlin. Natürlich wurde alles digital verändert, aber wenn man es weiß, dannb ist es klar.


    Weltweit hat der Film 337 Mio. USD eingespielt, was bei einem Budget von 100 Mio. USD okay ist. Bei IMDb gibt es 6,7/10, bei mir

    9/10


    Bild (4K-BR): Das Bild kam mir nicht zu dunkel vor, aber das liegt vielleicht am Envy. Insgesamt ist die Optik auf alt getrimmt und reißt daher keine Bäume aus, sieht aber insgesamt gut und gefällig aus.

    8,5/10


    Ton(d, Atmos): An einigen Stellen rumst es vernehmlich, insgesamt okay.

    7,5/10