Beiträge von MickeyKnox

    Prey


    FSK 16, 99 min


    Quelle: HD-Stream


    Aloha,


    technisch solide gemacht, aber die ganze Indianersache ist nicht mein Ding. Es hat auch den Anschein, als hätte man alle weiteren Darsteller so ausgesucht, dass die Hauptdarstellerin um Längen attraktiver ist – alle weiteren Federgeschmückten wirken klischeehaftdämlich und eher ein wenig wie aus der Geisterbahn.


    Der Endkampf überzeugte mich nicht.


    Die Zerteilaktionen des Predators waren gelungen, landschaftstechnisch gab es ein paar Aha-Momente.


    Film: 3+

    Ton: 2

    Bild: 2+


    Am Rande: Der Film heißt nicht wie der Faden hier, sondern nur "Prey", den Rest könnte man ja dahinter in Klammern setzen.

    Aloha!


    Nach der x-ten Sichtung gingen nun meine Noten noch geringfügig hoch. Einfach ein völlig gestörtgeiler Film, ein Kunstwerk von vorne bis hinten und das nicht nur wegen Emily Browning. Die Filmmusik ist perfekt eingebracht worden und passt auch stilistisch hervorragend herein, die Übergänge zu den "Traumszenen" sind absolut beeindruckend.


    Film: 1

    Ton: 1

    Bild: 2+

    Du hast recht, die Serie muss man nicht kennen. Ich fand in dieser die Rolle von Mädel aber auch schon bescheiden.

    The Lost City – Das Geheimnis der verlorenen Stadt


    FSK 12, 111 min


    Aloha,


    leider vor allem Klamauk, hier und da mal eine gute Begebenheit, aber im Großen und Ganzen nur aufgrund der Landschaften ansehnlich. Tatum hat leider eine saudämliche Rolle, Bullocks ist schon besser. Ein paar hübsche Frauen täten dem Film gut, auch wenn Bullock für ihr Alter noch ganz okay ist. Ganz schlimm ist die Besetzung ihrer Verlegerin. Nach zwei Jahren sieht man auch Brad Pitt noch einmal. Traurig, dass er sich für so einen Film hergab.


    Film: 3-

    Ton: 2-

    Bild: 2

    Buba


    FSK 16, 94 min


    Quelle: HD-Stream


    Aloha,


    die Serie, zu der dieses "Prequel" gehört, gefiel mir recht gut, der Film allerdings nicht. Ein Lichtblick war Georg Friedrich, aber nicht Bjarne Mädel, vielleicht sehe ich den immer noch zu sehr als "Ernie". Ganz selten zündete mal ein Spruch, im Grunde war es von der Handlung her zwar bemüht, aber langweilig.


    Film: 4+

    Ton: 3+

    Bild: 3+

    Heute wird ein Gewese drum gemacht, wenn einer (Deadpool) ein bisschen ordinär schimpft.

    Nun ja, das liegt aber am Produkt und wer das schaut. Wie schon geschrieben fand ich Deadpool eher langweilig-berechenbar. Es gibt genug Filme, die in jeder Hinsicht mehr zur Sache gehen, aber die schaut die breite Masse nicht. Blade war vermutlich auch nicht auf Masse ausgelegt, aber wurde zum Kult.

    The 355


    FSK 16, 123 min


    Aloha,


    völlig unglaubwürdig und belanglos, keiner der Frauen nehme ich ihre Rolle ab, am wenigsten Lupita Nyong’o, aber Hauptsache alles schön bunt und feminin. Die ersten zehn Minuten hatte ich noch Hoffnung, dass die imdb "lügt", aber dann ... Nicht einmal Einheitsbrei, sondern ein Langweiler.


    Film: 4+

    Ton: 3+

    Bild: 3+


    An die Admins: Die Suchmaschine sollte unbedingt überarbeitet werden. Ich suchte mit und ohne Anführungszeichen, mit und ohne "The", ohne jeden Treffer. Ab vier Buchstaben ist zu wenig.

    Sucker Punch – Extended Cut


    FSK 16, 127 min


    Rezi aus dem Jahre 2011


    Aloha,


    großartiger Film! Vor allem die beiden hinteren Ebenen, und hier mit Abstand die Fantasie-, knallen sehr. Baby Doll [Emily Browning] ist in ihrer Fantasiekampfkleidung fein anzuschauen. Die Kampfszenen sind ein wenig gekünstelt, aber gehen ab. Hervorragend sind hier die Szenen in den Kriegsgräben, die sehr wie ein "Ego-Shooter" anmuten, völlig abgedreht und massiv übertrieben. Die über zwei Stunden gehen schnell vorbei, haben kaum Längen. Zum Ende hin baut sich ein schöner Spannungsbogen auf, weil man mutmaßt, was mit Baby Doll passiert ist, als man diese nach der Behandlung lange nur von hinten sieht – gut gemacht. Die mit russischem Akzent sprechende Psychiaterin der "Tanzgruppe", Dr. Vera Gorski, ist mir ein wenig zu klischeehaft. Der Besitzer des Ladens hingegen, Blue, ist schön fies. Ebenso der sog. High Roller, zum Ende hin nochmal ein Glanzlicht.


    Der Ton ist umwerfend, fesselt einen ungefähr so auf dem Sessel wie bei "Terminator 4", das Bild fand ich nicht ganz so überragend.


    Fazit: Dieser Film braucht ein potentes Heimkino! Ohne Leinwand und vor allem eine gute mind. 5.1-Tonanlage zündet der Film sicher nicht. Anschauen!


    Film: 1-

    Ton: 1-

    Bild: 2

    The Gray Man


    FSK 16, 129 min


    Quelle: HD-Stream


    Aloha,


    ziemlich belang- und seelenloser Agentenaktionsfilm, jeder 007 hat mehr Charme. Evans mit Pornobalken sieht fürchterlich aus. Da würde ich mir in den Vertrag schreiben lassen, dass ich so nicht auftreten müsste. De Armas mit Trullafrisur ist auch kein Gewinn. Gosling sieht noch am besten aus. Trotz großem Aufwand und Starschauspielern zündet er zu keiner Zeit richtig. Seltsam, viel gewollt und investiert, wenig hinbekommen. Aber es gibt immerhin schöne Schauplätze. Den Ton fand ich im Bass- und Dynamikbereich nicht überzeugend, die Schüsse klangen blechern und ohne Substanz. Eine gute Nachricht: Die Academynominierung ist gewährleistet, zumindest in den Nebenrollen ist alles schön bunt, aber sonst nicht der Rede wert. Bemerkenswert: Mehr als 15 min der Spielzeit nimmt der Abspann ein.


    Fazit: Belanglose Agentenfilmdublette ohne jedes Alleinstellungmerkmal. Zwischendurch mal anschauen ist in Ordnung, aber zu mehr reicht es nicht.


    Film: 3

    Ton: 3+

    Bild: 2-

    Ich wollte ja auf diese immer gleichen Provokationen eigentlich nichts mehr antworten, aber sei es drum, bevor ich das hier so stehen lasse:


    Auch wenn meine Ausführungen wie immer ein wenig überspitzt formuliert sind, bei mir eine Art wiederkehrendes Stilmittel, es sind nur etwas aufgebohrte Beispiele für Randgruppen, die die Academy als Nominierungsvoraussetzungen nannte. Ich kritisiere diese Beschränkung und politische Einflussnahme ganz allgemein – bin ich doch einfach für die Nominierung der besten Filme und Schauspieler ohne jede Einschränkung und moralische Bevormundung – und stelle hier nur heraus, dass bis auf die Gehörlosen die Nominierungsvoraussetzungen beim Gewinner "bester Film", quasi der Königsdisziplin des Oscars, nicht oder nur in sehr geringem Maße gegeben waren.

    Ansonsten: Umso schöner, dass es von anderer Seite auch Dank gab. :respect:

    :rofl::rofl::rofl:



    (klingt, als sei das für dich ein Oxymoron)

    Könnte man tatsächlich so auffassen, das sollte aber keinen Zusammenhang darstellen. Eher so: Die davor genannten Merkmale sind nicht so mein Ding, aber die sympathischen Darsteller ziehen die Karre halbwegs aus dem Dreck.