Posts by MickeyKnox

    Reacher S02, 8 Folgen


    Aloha,


    ich mag den Hauptdarsteller Alan Ritchson sehr. Ein Wunder, wie beweglich dieser Muskelprotz ist, cool ist er zudem, auch wenn die Serie manchmal ein wenig drüber ist. Ein paar Längen gibt es in der zweiten Hälfte auch, aber insgesamt mag ich die Serie.


    Serie: 2+ [gerade noch]

    Ton: 2

    Bild: 2

    American History X


    FSK 16, 119 min


    „Fresse auf den Bordstein!“


    Aloha,


    ich sah diesen Streifen schon zigmal. Er wirkt mit den Jahren auch aufgrund politischer Entwicklungen in Europa und sicher auch, weil man selbst Dinge ein wenig differenzierter oder anders betrachtet, heute ein wenig unterschiedlich. Weiterhin sind die meisten Szenen sehr abstoßend, aber erscheinen heute näher ob der immer schlimmeren Zustände in der Welt.


    Hier ist nun meine Rezi aus dem Jahr 2012:


    Ich vermute, dieses Werk kennt nahezu jeder, sollte auch unbedingt so sein. Da es 2011 endlich auch auf BD erschien, hier eine kurze Rezension dazu.


    „American history X“ ist ein sehr ergreifender Film, der schonungslos Rassismus allen nicht Weißen gegenüber, das destruktive Verhalten schwarzer Gangs in den USA und den Kampf gegen beides schildert. All dies wirkt sehr abstoßend, was den Streifen wohl durchaus lehrreich macht. Wenn man allerdings erstmals hier sieht, was es in den USA so an Auswüchsen in Sachen Hitlerkult gibt, staunt der ein oder andere sicher ganz schön.


    Edward Norton spielt Derek, den rechten Skinhead, der, erzählt in mehrere Rückblenden, zunächst eine Bewegung mit ins Leben ruft, sich nach seinem Gefängnisaufenthalt aber davon unbedingt lossagen will. Für mich – und wie ich weiß auch viele andere – die Rolle seines Lebens bisher, da kommt auch „Fight Club“ nicht mit. Er spielt Derek so authentisch und charismatisch, dass diese Charaktere durchaus in Teilen nachvollziehbar und sympathisch wirkt. An seiner Seite als kleiner Bruder: Edward Furlong als Danny, den man sonst maximal aus „Terminator 2“ kennt – zumindest nennenswert. Er füllt seine Rolle ebenfalls sehr gut aus, weshalb ich bedauere, dass er sonst kaum auf der Leinwand zu sehen war/ist.


    Technik: Der Ton ist nach meiner Einschätzung identisch zur DVD-Fassung, DD 5.1 [auf Englisch ist noch eine DTS-HD-7.1-Spur enthalten, in die ich aber nicht reinhörte], reicht aber völlig aus. Das Bild ist meist nur geringfügig schärfer als das der DVD, in einzelnen Szenen erkennt man aber doch deutlich einen Unterschied. Wer das Werk sehr schätzt, der sollte sich die BD zulegen, sonst reicht vermutlich auch die DVD.


    Fazit: Ein Drama, das jeder mindestens einmal gesehen haben sollte, eindringlich, schockierend, schonungslos. Uneingeschränkte Empfehlung!


    Film: 1+

    Ton: 2

    Bild: 3+

    Fallout S01, 8 Folgen


    Aloha,


    ich spiele schon lange keine Computerspiele mehr. Nach der ersten Folge hätte ich fast aufgehört, aber das wäre ein Fehler gewesen. Diese postapokalyptische Serie hat wirklich Stil, sie ist anders und kurzweiliger als ähnliche Formate. Trotzdem empfand ich ab Folge 5 ein paar Längen, die aber zumindest die zuckersüße Lucy immer mit etwas Erfreulichem ausglich. Mit ihr auf einer Höhe ist nur der Ghul. Die Szenen in den sog. "Vaults" finde ich weniger gut, dafür die Handlung auf der Oberfläche umso besser. Das Abgefickte, das Brutale, das Durchgeknallte, das alles gefällt mir. Ob man deswegen nun andere Spiele direkt verfilmen muss, wage ich zu bezweifeln, aber es ist ein naheliegender Reflex.


    Die Optik ist hervorragend, der Ton brachial mit jeder Menge Bass. Das macht Freude in jeder Hinsicht.


    Serie: 1- [gerade noch]

    Ton: 1-

    Bild: 1-

    Bob Marley: One Love


    FSK 12, 109 min


    HD-Quelle: Apfel

    Aloha,


    Bob Marley wirkt in diesem Streifen ein wenig dümmlich, vielleicht hat er auch zu viel gekifft. Aber ich mag seine Musik, wobei es sicher wenige Menschen gibt, die das nicht von sich sagen. Allerdings könnte ich mir das auch nicht ständig anhören. Einen Film lang war es aber gut und dieser ganz ansehnlich, vor allem, wenn man von seinem Leben viel zu kurzen Leben noch nicht allzu viel weiß vorher.


    Film: 2-

    Ton: 2-

    Bild: 2-

    From Dusk Till Dawn


    FSK 18, 60 min [heute]


    Aloha,


    zum heutigen 85. von Harvey Keitel schaute ich Stunde eins dieses Kultfilms erneut. Lustigerweise hatte ich den Schauspieler, der hier den Ex-Pfaffen mimt, in meiner Rezi aus dem Jahr 2023 gar nicht erwähnt, dabei ist er hier auch sehr überzeugend.


    Hier ist nun o. g. Rezi:


    Weiter geht es mit den Abgefickt-Filmen mit Ventilfunktion: Diesen Kultstreifen von 1996 betrachte ich in zwei Teilen, die erste Stunde ist saucool, der absolute Kult, auch wenn mir der durch diesen Streifen erst wirklich als Schauspieler sichtbar gewordene George Clooney mit seiner übertrieben aufgesetzt coolen Art eine Spur zu viel des Guten ist, das gilt auch für seine Kirmestätowierungen. Sei es drum, toll finde ich Quentin Tarantino, dass er den gestörten Bruder mimt und das überzeugend und m. E. in größerem zeitlichen Umfang als in jedem anderen Film. Zuckersüß ist auch erneut des Mickeys Mallory („Würdest Du mir einen Gefallen tun und meine Muschi ausschlecken?“ – wunderbar!), auch wenn sie hier ein bzw. zwei Jahre älter ist als in NBK und Strange Days, spielt sie das kleine Mädchen total knuffig und doch zuweilen ansatzweise verrucht.


    Es ist ebenso die Geburtsstunde von Salma Hayek und einer Band namens Tito & Tarantula, für die meisten wohl aufgrund dieses Filmes ein One-Hit-Wonder. Der zuletzt erst genannte Danny Trejo verdankt diesem Werk auch sein danach anhaltendes Fegefeuer in B- und C-Filmen. Kurzum: Dieser Streifen hat viele Spuren hinterlassen – in meinem und sicher auch in vielen anderen Leben. Empfehlung, muss man gesehen haben.


    „Wenn Ihr irgendwo 'ne billigere Pussy findet, fickt sie!“


    Film [erste Stunde]: 1

    Ton: 2-

    Bild: 2-

    The Beekeeper


    FSK 18, 106 min


    Aloha,


    Statham trägt in diesem Film zunehmend dick auf, der Beginn ist saucool, es werden keine Gefangene gemacht, die Gewalt ist ansehnlich und teilweise explizit. Ab der Mitte wird der Streifen aber ein wenig beliebig und auch völlig unrealistisch, Statham ist nichts anzuhaben, egal von wem, die Nebenrollen sind zum Teil auch nicht so gut besetzt, die Sprüche oft durchgelutscht. Trotzdem ist das ein fulminanter Gewaltfilm, der bei einer Affinität zu derlei Inhalten ein Muss sein sollte – er kommt aber lange nicht an die ultimative Coolheit von z. B. "Nobody" heran.


    Film: 2

    Ton: 2

    Bild: 2

    PS: Bitte dem Betreff ein "The" voranstellen, wie es auch in der Vorschau schon zu sehen ist.

    Dune: Part Two


    FSK 12, 166 min


    Aloha,


    ich erwartete nichts, weil ich schon den ersten Teil oft zum Gähnen fand, aber da ich alle großen Produktionen schaue, wollte ich auch hier keine Ausnahme machen.


    Tja, die erste Stunde bin ich fast mehrfach eingeschlafen, diese ganze Kultur ist nicht meine, auch die dem Arabischen ähnelnde, wie ich annehme, Fantasiesprache, nervte mich den ganzen Film über, auch wegen der zu lesenden Untertitel. Dazu die Gewänder und Kopfbedeckungen, bedeutungsschwangeren Dialoge und Aussprüche (ein wenig wie zuletzt bei Rebel Moon) – abgesehen von manchem technischen Gerät wie im Mittelalter oder schlimmer. Nein, das ist nicht mein Ding.


    Nach einer Stunde, auch hier, gingen aber ein paar Schlachten los und die andere Seite kam zu Wort, die mir etwas besser gefiel. Dieser glatzköpfige Jüngling erinnert sehr an die Herren aus Prometheus. Viele Stilelemente blieben in der Folge aber ähnlich, so dass ich nie ganz in den Streifen hereinfand. Bombastisch wirkt er aber doch, da kann man nicht meckern.


    Von den Schauspielern gefiel mir die schnuckelige Zendaya Maree Stoermer Coleman am besten. Ich glaube, ich kenne sie aus Euphoria.


    Fazit: Wenn man wenig Zugang zu dieser Welt hat, ist vieles sehr langweilig und gestelzt, die Schlachten sind aber gut anzuschauen. Lustig finde ich auch diese "Insektenhubschrauber" sowie die Sandwürmer.


    Film: 3

    Ton: 2+

    Bild: 2+


    Nachtrag: Hier steht auf diversen Seiten sehr wenig über den Film selbst ...

    Girl You Know It's True


    FSK 12, 124 min


    HD-Quelle: Apfel


    Aloha,


    als großer Anhänger – bis heute – von Milli Vanilli musste ich mir diesen Streifen über einen der größten Betrugsfälle der Musikgeschichte natürlich reinziehen. Das Album war nach der Offenbarung von Frank Farian günstig zu erwerben und steht immer noch hier.


    Milli Vanilli bzw. deren Darsteller als Erzähler, die den Zuschauer ansprechen, genau wie später Schweighöfer als Frank Farian, dem ich seine Rolle null abnehme – das mag ich generell als Stilmittel nicht. Letzterer biedert sich ohne Ende beim Zuschauer an und erfragt Verständnis für sein Handeln, ätzend. Schweighöfer sieht aus wie er selbst mit einer Perücke, nicht wie Frank Farian. Das ist ganz anders beim Duo selbst, das fast originalgetreu daherkommt und absolut großartig ist.


    Ich mag das Flair der späten 80er, auch wenn mal wieder jemand "Echt jetzt?" sagt, was es damals als Konstrukt noch gar nicht gab. Leider ist man da viel zu oft nachlässig bei den Dialogen. Das gilt auch für andere verwendete Begriffe im Film. Es gibt doch noch genug Zeitzeugen, unnötig. Der Streifen ist auch extrem populistisch gedreht, obgleich er aus meiner Erinnerung heraus die Umstände recht gut darstellt.


    Gut finde ich, dass er historisch bis zum bitteren Ende geht, den Tod von Robert Pilatus in den späten 90ern. Ich denke, jeder weiß das, sodass ich hier nichts verstecken muss. Traurig, dass er nicht loslassen konnte, nachdem alles aufflog, aber doch auch irgendwie nachvollziehbar – Größenwahn und sein Ende. Sein "Bruder" Fab machte es zum Glück besser.


    Film: 2

    Ton: 2

    Bild: 2

    Denke, viele haben in der ersten Stunde abgeschaltet und entsprechend bewertet. Punktuell mag das wem gefallen, aber die meisten werden das wohl, wie ich, anders sehen. Gemittelt kommt man aber auch schnell auf 5,2 Punkte, so war der Stand beim letzten Nachschauen.

    Rebel Moon – Teil 2: Die Narbenmacherin


    FSK 12, 123 min


    HD-Quelle: NF


    Aloha,


    das Dorf und seine Bewohner sind so ökomäßig, bäuerlich, so melancholisch und wehleidig, überpositiv, übersozial – dazu diese Mittelaltermucke – alle genannten Elemente sind für mich komplett abstoßend. Und dann kommt der Schwarze noch mit seinem Stammesgesang daher. 🙁 Überdies diese schwülstigen Dialoge, langatmig wie pseudobedeutungsschwanger ... bis hierhin nicht einmal Star Wars für Ökos.


    Da wartete ich förmlich auf den Angriff der Bösen, freute mich auf jede Art der Auslöschung. Das dauerte leider eine lange Stunde lang.


    Alles ist derart schwarz und weiß in diesem Streifen, ohne jede Grauzone.


    Sei es drum: Wenn der Rambazamba losgeht, wird der Film endlich ansehnlicher, auch wenn die Bösen des Öfteren viel zu stumpfsinnig daherkommen, wobei der Admiral eine coole Socke ist. Es geht auch wahrlich 45 min gut ab, das wertet die Gesamtnote auf. Insofern ist meine Empfehlung, nach der ersten Stunde zu beginnen, das Blabla davor ist völlig belanglos.


    Am Ende würde ich aber immer noch nicht so weit gehen, dies, wie es hier mehrfach zu lesen war, als Star Wars für Erwachsene zu bezeichnen.


    Film: 3- [erste Stunde: 5; zweite Stunde: 2]

    Ton: 2+

    Bild: 2

    Land of Bad


    FSK 18, 113 min


    HD-Quelle: Amaz.


    Aloha,


    das ist ein richtig geiler Militärfilm mit Drohneneinsatz, bei dem vor allem Russell Crowe mal wieder als unbequemer Drohnenpilot hervorsticht. Eine schöne Prise Gewalt wird auch geboten – nichts für Zartbesaitete. Erinnert mit der Palmenwelt bei der Delta-Force-Operation schon ein wenig an Rambo in Einzelkämpfermanier, gewinnt somit auch keinen Realismuspreis, aber das macht ja nichts. Empfehlung!


    Film: 1- [gerade noch]

    Ton: 2

    Bild: 2

    The Iron Claw


    FSK 12, 133 min


    Aloha,


    irgendwie hat mich der Film emotional nicht erreicht, auch wenn ich die Jungs sympathisch fand. Am besten fand ich aber den Vater, Jeremy Allen White, der mich sehr an den verstorbenen Ray Liotta erinnerte. Wrestling ist nicht so mein Ding, viel zu aufgeblasen amerikanisch, aber das war es nicht.


    Film: 3

    Ton: 2-

    Bild: 3