Welcher 4K / FHD Stream war es bei Dir zuletzt?

  • The Gentlemen, Serie, Netflix


    Hat hier wirklich noch keiner über diese Serie geschrieben? Angelehnt an den Film "The Gentlemen" von Guy Ritchie, spielt es in diesem Umfeld, also britischer Adel im einträglichen Geschäft mit Personen mit Drogenhintergrund und die sich daraus ergebenden Unstimmigkeiten. Ohne die bombastische Schauspielerriege des Originalfilms, aber deswegen nicht wirklich schlechter. Stellenweise eine echte Perle mit Hammerszenen, auch Giancarlo Esposito, der Hendlbrater von Breaking Bad, spielt mit und das was er am besten kann, einen oberfreundlichen Drogenboss, der gleichzeitig aber auch nicht immer so freundlich ist. Wobei er gegen die anderen eher unbekannten Schauspieler aber eher abstinkt. Diesmal von der Seite einer Adelsfamilie beleuchtet.


    Wem der Film gefallen hat, der wird mit der Serie gut unterhalten, der selbe Style, Witz und Unterhaltungswert, Empfehlung meinerseits.

    Die Filmmusik ist oft angelehnt an Kirchengesänge oder so ähnlich, auf alle Fälle sehr räumlich. Weil wir mal bei dem Thread mit der Räumlichkeit waren, das kommt hier gut rüber. Ansonsten Ton und Bild eher unauffällig mittelmäßig.

  • The Family Plan (apple TV+)


    Film 8/10 - Komödien ist das Genre das mir am wenigesten gefällt, hier haben die Witze aber gut gezündet. Meine Frau und ich wurden gut unterhalten.

    Ton 7/10 - War wenig los, hätte deutlich mehr Dynamik haben dürfen. Sprachverständlichkeit war sehr gut.

    Bild 9/10 - Top!

  • The Gentleman, Serie, Netflix


    Hat hier wirklich noch keiner über diese Serie geschrieben? Angelehnt an den Film "The Gentleman" von Guy Ritchie, spielt es in diesem Umfeld, also britischer Adel im einträglichen Geschäft mit Personen mit Drogenhintergrund und die sich daraus ergebenden Unstimmigkeiten. Ohne die bombastische Schauspielerriege des Originalfilms, aber deswegen nicht wirklich schlechter. Stellenweise eine echte Perle mit Hammerszenen, auch Giancarlo Esposito, der Hendlbrater von Breaking Bad, spielt mit und das was er am besten kann, einen oberfreundlichen Drogenboss, der gleichzeitig aber auch nicht immer so freundlich ist. Wobei er gegen die anderen eher unbekannten Schauspieler aber eher abstinkt. Diesmal von der Seite einer Adelsfamilie beleuchtet.


    Wem der Film gefallen hat, der wird mit der Serie gut unterhalten, der selbe Style, Witz und Unterhaltungswert, Empfehlung meinerseits.

    Die Filmmusik ist oft angelehnt an Kirchengesänge oder so ähnlich, auf alle Fälle sehr räumlich. Weil wir mal bei dem Thread mit der Räumlichkeit waren, das kommt hier gut rüber. Ansonsten Ton und Bild eher unauffällig mittelmäßig.

    Beide Titel stehen m. E. im Plural. Werd ich noch reinschauen bald.

    Gruß Mickey

    Grundlage meiner Filmbewertungen: Abiturnotensystem 1 – 6 (15 – 0 Punkte)

    Rezensionen und deren Bewertungen beruhen auf der BD-Fassung.

  • Ein Fest fürs Leben (Leihgabe)

    Nach 5 min gucken dachte ich mir den Film hab ich doch schon mal gesehen.....

    Es ist eine einfallslose 1:1 Kopie von "Das Leben ist ein Fest" ich glaube den gab es mal gratis bei Prime wo ich Ihn gesehen hatte.


    Lieber das Original gucken ;)

  • Ghosted (2023) - IMDb

    Film:

    Hab ich mir auf meine Watchlist gesetzt, nachdem ich damals den entsprechenden Trailer gesehen habe. Am Wochenende nun habe ich Zeit gefunden, mir diesen mit meiner Frau zu Gemüte zu führen. Den Film haben wir beide als unterhaltsam betiteln können. Die Geschichte fanden wir mehr oder weniger originell, auch wenn sich das ganze am Schluss doch etwas in die Länge gezogen hat. Wie schon cat54 im entsprechenden Thread geschrieben hat, teile ich seine Meinung, dass der Film am Anfang besser als am Schluss war. Bei den Schauspielern ist mir nur aufgefallen, dass Chris Evans alle seine Muckis aus den Avengers und Captain America Filmen verloren hat. Das war wohl nix mit nachhaltig :-) Ana de Armas spricht mich auch weniger an als die meisten hier und von Adrien Brody habe ich noch nie etwas gehört (obwohl er ja in Peaky Blinders mitgespielt hat).


    Ton:

    Fand ich soweit ganz gut, es rumste ordentlich. Allzu räumlich kam mir das ganze aber nicht vor, das kann jedoch auch an meinen Setup liegen.


    Bild:

    Das Bild fand ich scharf und es gab viel GCI. Ob gut oder schlecht, da kann ich mich nicht entscheiden. Wenn man feststellt, dass es viel CGI gibt, ist dies wohl eher als weniger gut zu bewerten. Mir ist aufgefallen, dass bei Apple das CGI irgendwie zu dick aufgetragen ist (Argylle zum Beispiel, als Henry Cavill in Griechenland mit dem gelben Auto von Dach zu Dach hopst).


    Link zum Thread im Forum: Ghosted (2023) - Musik- und Filmrezensionen - Heimkinoverein

  • und von Adrien Brody habe ich noch nie etwas gehört (obwohl er ja in Peaky Blinders mitgespielt hat).

    Der Pianist (für den er einen Oscar bekam), Splice, Predators, .... ? Kann ich übrigens alle drei emfpehlen :)

    "Remember; no matter where you go, there you are."

  • Top Gun - Maverick (Apple, OV)


    Das Original / Teil 1 ist für mich eine mehr oder weniger vage Erinnerung an meine Kindheit. So einen richtigen Kultcharakter hat er daher für mich persönlich nicht. Zu TGM kann ich aber klar sagen, dass man die üblichen Fallstricke von Fortsetzungen umgangen hat. Statt alles auf Anschlag zu drehen, Romanze, Pathos, .. hat man genommen was das Original ausgezeichnet hat und hat das Ganze in eine leicht veränderte Gegenwart, mit einem namentlich nicht genannten Gegner, transportiert.


    Heraus gekommen ist ein kurzweiliger Film der nirgends aneckt und reichlich beeindruckende Flugszenen beinhaltet. Ein Popcorn-Film im allerbesten Sinne, den man sich vermutlich immer wieder geben könnte. Das wird bei mir aber wohl ehrlicherweise kaum passieren, da mir jegliche Art von emotionaler Bindung zu den Figuren fehlt.

    "Remember; no matter where you go, there you are."

  • Ana de Armas spricht mich auch weniger an als die meisten hier und von Adrien Brody habe ich noch nie etwas gehört ...

    Entweder bist Du sehr jung oder ein Banause ... :opi:

    Gruß Mickey

    Grundlage meiner Filmbewertungen: Abiturnotensystem 1 – 6 (15 – 0 Punkte)

    Rezensionen und deren Bewertungen beruhen auf der BD-Fassung.

  • Der Pianist (für den er einen Oscar bekam), Splice, Predators, .... ? Kann ich übrigens alle drei emfpehlen :)

    Der Pianist steht bei mir noch an. Splice werde ich mir mal warmhalten, danke für den Tipp.

    Predators habe ich gesehen, aber eben, mich zu wenig auf den Darsteller konzentriert.

    Entweder bist Du sehr jung oder ein Banause ... :opi:

    Ich würde mich als weder noch bezeichnen :big_smile: Ist einfach nicht mein Typ (wobei sie mir in James Bond besser gefallen hat). Ich bevorzuge zum Beispiel (neben meiner Frau :-) ) Sydney Sweeney, die mir viel besser gefällt. Schon ihre Augen bringen viel mehr Faszination mit, nicht?

  • I See You (TV, ARD-Mediathek, Deutsche Synchro)


    Kurzweiliger Mysterythriller, der in 98 Minuten fröhlich hin und her twistet und dadurch die ein oder andere 180 Grad Wendung nimmt. Zu Beginn werden die zerütteten Verhältnisse einer betuchteren Familie geschildert. Zudem tritt ein Kindsmörder, der eigentlich bereits eingebuchtet ist, wieder in Erscheinung. Dabei werden in Form eines Haunted-House-Thrillers Horrorelemente eingebaut.. Am besten ist der Film, wenn man sich zuvor einfach gar nicht darüber informiert und sich überraschen lässt bzw. die nicht immer ganz unvorhersehbaren Twists versucht zu erraten. Die Schauspieler aus der zweiten Reihe spielen so, wie man es erwarten würde, also nicht wirklich top notch. Zudem ist Helen Hunt auf Grund von vielen Operationen nicht mehr zu Mimik fähig. Die Oberfläche ihrers Gesichtes ähnelt einem Plastikeimer. Leichte Unterhaltung, die zum Rätseln über die Rollenverteilung einlädt. Tut niemandem weh und hebt sich auch etwas von der breiten Masse ab.


    6/10

  • Ich würde mich als weder noch bezeichnen :big_smile: Ist einfach nicht mein Typ (wobei sie mir in James Bond besser gefallen hat).

    Hätte das Zitat kürzen sollen, ich meinte natürlich Brody. Ana finde ich viel unbekannter, außer, man steht auf sie, was ich bei mir spätestens seit dem JB goutieren würde. <3

    Gruß Mickey

    Grundlage meiner Filmbewertungen: Abiturnotensystem 1 – 6 (15 – 0 Punkte)

    Rezensionen und deren Bewertungen beruhen auf der BD-Fassung.

  • Tokyo Vice (ARD Mediathek; Original: HBO Max)


    Tokyo Vice ist die in Serie verfilmte Geschichte von Jake Adelstein, der in der Serie als erster Ausländer 1999 bei der größten japanischen Tageszeitung als Reporter unterkommt (tatsächlich war das 1993). Zuständig für Verbrechen hat er nicht nur mit den für uns etwas seltsamen Gepflogenheiten der Japaner zu tun, sondern gerät auch schnell über das Tokyoter Nachtleben mit der Unterwelt, den Yakuza, in Berührung.


    Ursprünglich als Film mit Daniel Radcliffe geplant, wird Adelstein in der Serie von Ansel Elgort (Baby Driver) verkörpert. Weiter spielt u.a. auch Ken Watanebe mit. Die Serie ist, eben weil sie in der Mediathek verfügbar ist, eine der wenigen Ausnahmen meines Speiseplans dahingehend, dass ich synchronisiert schaue. Die Synchronisation ist aber in allen Folgen nicht komplett. Als Stilmittel werden in japansich geführte Gespräche, manchmal auch nur Passagen darin oder nur einzelne Sätze im O-Ton belassen und untertitelt. Mitunter wechselt das anfangs sogar im Satz, so dass man immer auf der Hut sein muss. Ein Muster habe ich nach dem gestrigen Abschluss der Staffel noch nicht erkannt. Gefühlt wird hintenraus aber weniger untertitelt und entsprechend mehr synchronisiert.


    Die zweite Staffel läuft derzeit in den USA und sollte im April fertig ausgestrahlt sein. Aktuell finde ich noch keine Information, wann und wo diese hierzulande zu sehen sein wird.


    Für mich ist die Serie eine klare Empfehlung, zumal mich die Andersartigkeit von Japan, das Nebeneinander von Tradition und Moderne, fasziniert. Dass die Serie im Grunde vor einem Vierteiljahhundert spielt merkt man ihr nur an, wenn man sich die Handys und das Fehlen aktueller Autos vor Augen führt. Ganz ehrlich habe ich das aber erst realisiert, nachdem ich gestern ein wenig zum Hintergrud recherchiert habe.


    Und der Hintergrund ist durchaus spannend. Adelstein ist nicht ganz unumstritten. In Japan ist man auf die Serie, die auf seinen Memoiren aus 2009 beruht, nicht gut zu sprechen. Das Buch selbst ist dort meines Wissens nach bis heute nicht erhältlich, so sehr stört man sich an den Innenansichten und Darstellungen des japanischen organisierten Verbrechens. Vllt. sollte man nicht zu gut recherchieren, sonst erahnt man noch was in Staffel 2 wohl noch kommen wird. Da könnte dann auch das FBI eine Rolle spielen...


    Adelstein ist und bleibt aktiv als Berichterstatter und Aktivist in Bezug auf Menschenhandel und sexuelle Ausbeutung (nicht nur) in Japan.

  • Ich hab von Tokyo Vice nur 4 Folgen geschafft......ja..........die japanische Kultur, Nachtleben etc. werden gut dargestellt.

    Letztendlich war es mir aber zu lang gezogen und nicht spannend genug von der Handlung - und es sind gefühlt 80 % Untertitel da ständig japanisch geredet wird.

  • Damsel (Netflix)


    Film 7/10 - Story war vorhersehbar aber hat grundsätzlich unterhalten.


    Bild 6/10 - Stellenweise sehr am rauschen gewesen, manche Szenen widerrum waren super.


    Ton 8/10 - solide, gute Surroundkulisse und Sprachverständlichleit. Es hätte mehr Dynamik und Tiefgang sein können.

  • Ich liebe Tokyo Vice und schaue es gerade zum dritten Mal an.

    Hatte mir direkt nach der Erstsichtung die Bluray vorbestellt, da ich so etwas für immer im Regal stehen haben möchte.

    Für mich fühlt sich die Serie unglaublich authentisch an und war mit das beste in der Serienlandschaft, was ich letztes Jahr sehen durfte.

    Ich habe aber auch eine recht große Affinität, was Produktionen aus Asien, im Speziell aus Japan angeht.


    Hatte aber auch mitbekommen, dass die Serie mittlerweile nicht mehr bei Amazon läuft,

    sondern im Ersten, zu völlig unsinnigen Uhrzeiten, um so wenig wie möglich Zuschauer abzuholen, die zufällig darauf stoßen könnten.


    Egal, ich warte sehnlichst auf die zweite Staffel! Habe mir heute erst wieder den Trailer von MAX 2x nacheinander angeschaut und dabei Dauer-Gänsehaut gehabt. :ah:

  • 3 Body Problem

    Netflix auf AppleTV.

    Sehr coole Story auf Basis der Trisolaris-Trilogie des Schriftstellers Liu Cixin. Das Drehbuch wurde geschrieben von den Machern von Game of Thrones D. Benioff und D. B. Weiss.

    Habe bis jetzt erst 2 Folgen von 8 gesehen aber das hat mich schon gefangen. Die Serie hat was von Contact und X-Files, nur in cool :-)


    Serie: 9/10

    Bild: 8/10

    Ton: 6/10

  • Masters Of The Air (Heimkino, Apple TV+, Atmos, OV)


    Nach Band of Brothers und The Pacific eine weitere Serie, die von Spielberg und Hanks produziert wurde. Diesmal geht es um Bomberbesatzungen, die von England aus in die Luftkämpfe über Deutschland geschickt werden. Eindrücklich wird gezeigt, dass es hauptsächlich auf Glück ankam, wenn man heil wieder landen wollte. Die rudimentäre Handlung um die Crews deren Schicksale wird im Intro bereits gezeigt, weshalb sich die Spannung von Masters of the Air in Genzen hält. Neben etwas mehr Unerwatetem hätte ich mir gewünscht, dass die Deutschen nicht als einsilbige Monster dargestellt worden wären, sondern als aus ihrer Sicht rational handelnde Personen, sodass klarer geworden wäre, dass es sich bei den Nationalsozialisten um „Jedermann“ handelte und keine Figuren aus der Geisterbahn. Das amerikanische Ensemble kann im Vergleich zu den deutschen Statisten wirklich überzeugen. Das dürfte nicht zuletzt daran liegen, dass einige der hoffnungsvollsten jungen Schauspieler am Start sind, beispielsweise Austin Butler (Dune 2, Elvis) oder Barry Keoghan (Saltburn).


    Technisch ist die Serie appletypisch wieder überaus gelungen. Es werden Szenen des Luftkrieges gezeigt, die man so noch nicht gesehen hat.


    Insgesamt sehr gut gemacht aber nicht in derselben Liga wie die beiden übergroßen Vorgänger.


    8/10

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