Beiträge von MickeyKnox

    Du hast recht, die Serie muss man nicht kennen. Ich fand in dieser die Rolle von Mädel aber auch schon bescheiden.

    The Lost City – Das Geheimnis der verlorenen Stadt


    FSK 12, 111 min


    Aloha,


    leider vor allem Klamauk, hier und da mal eine gute Begebenheit, aber im Großen und Ganzen nur aufgrund der Landschaften ansehnlich. Tatum hat leider eine saudämliche Rolle, Bullocks ist schon besser. Ein paar hübsche Frauen täten dem Film gut, auch wenn Bullock für ihr Alter noch ganz okay ist. Ganz schlimm ist die Besetzung ihrer Verlegerin. Nach zwei Jahren sieht man auch Brad Pitt noch einmal. Traurig, dass er sich für so einen Film hergab.


    Film: 3-

    Ton: 2-

    Bild: 2

    Buba


    FSK 16, 94 min


    Quelle: HD-Stream


    Aloha,


    die Serie, zu der dieses "Prequel" gehört, gefiel mir recht gut, der Film allerdings nicht. Ein Lichtblick war Georg Friedrich, aber nicht Bjarne Mädel, vielleicht sehe ich den immer noch zu sehr als "Ernie". Ganz selten zündete mal ein Spruch, im Grunde war es von der Handlung her zwar bemüht, aber langweilig.


    Film: 4+

    Ton: 3+

    Bild: 3+

    Heute wird ein Gewese drum gemacht, wenn einer (Deadpool) ein bisschen ordinär schimpft.

    Nun ja, das liegt aber am Produkt und wer das schaut. Wie schon geschrieben fand ich Deadpool eher langweilig-berechenbar. Es gibt genug Filme, die in jeder Hinsicht mehr zur Sache gehen, aber die schaut die breite Masse nicht. Blade war vermutlich auch nicht auf Masse ausgelegt, aber wurde zum Kult.

    The 355


    FSK 16, 123 min


    Aloha,


    völlig unglaubwürdig und belanglos, keiner der Frauen nehme ich ihre Rolle ab, am wenigsten Lupita Nyong’o, aber Hauptsache alles schön bunt und feminin. Die ersten zehn Minuten hatte ich noch Hoffnung, dass die imdb "lügt", aber dann ... Nicht einmal Einheitsbrei, sondern ein Langweiler.


    Film: 4+

    Ton: 3+

    Bild: 3+


    An die Admins: Die Suchmaschine sollte unbedingt überarbeitet werden. Ich suchte mit und ohne Anführungszeichen, mit und ohne "The", ohne jeden Treffer. Ab vier Buchstaben ist zu wenig.

    Sucker Punch – Extended Cut


    FSK 16, 127 min


    Rezi aus dem Jahre 2011


    Aloha,


    großartiger Film! Vor allem die beiden hinteren Ebenen, und hier mit Abstand die Fantasie-, knallen sehr. Baby Doll [Emily Browning] ist in ihrer Fantasiekampfkleidung fein anzuschauen. Die Kampfszenen sind ein wenig gekünstelt, aber gehen ab. Hervorragend sind hier die Szenen in den Kriegsgräben, die sehr wie ein "Ego-Shooter" anmuten, völlig abgedreht und massiv übertrieben. Die über zwei Stunden gehen schnell vorbei, haben kaum Längen. Zum Ende hin baut sich ein schöner Spannungsbogen auf, weil man mutmaßt, was mit Baby Doll passiert ist, als man diese nach der Behandlung lange nur von hinten sieht – gut gemacht. Die mit russischem Akzent sprechende Psychiaterin der "Tanzgruppe", Dr. Vera Gorski, ist mir ein wenig zu klischeehaft. Der Besitzer des Ladens hingegen, Blue, ist schön fies. Ebenso der sog. High Roller, zum Ende hin nochmal ein Glanzlicht.


    Der Ton ist umwerfend, fesselt einen ungefähr so auf dem Sessel wie bei "Terminator 4", das Bild fand ich nicht ganz so überragend.


    Fazit: Dieser Film braucht ein potentes Heimkino! Ohne Leinwand und vor allem eine gute mind. 5.1-Tonanlage zündet der Film sicher nicht. Anschauen!


    Film: 1-

    Ton: 1-

    Bild: 2

    The Gray Man


    FSK 16, 129 min


    Quelle: HD-Stream


    Aloha,


    ziemlich belang- und seelenloser Agentenaktionsfilm, jeder 007 hat mehr Charme. Evans mit Pornobalken sieht fürchterlich aus. Da würde ich mir in den Vertrag schreiben lassen, dass ich so nicht auftreten müsste. De Armas mit Trullafrisur ist auch kein Gewinn. Gosling sieht noch am besten aus. Trotz großem Aufwand und Starschauspielern zündet er zu keiner Zeit richtig. Seltsam, viel gewollt und investiert, wenig hinbekommen. Aber es gibt immerhin schöne Schauplätze. Den Ton fand ich im Bass- und Dynamikbereich nicht überzeugend, die Schüsse klangen blechern und ohne Substanz. Eine gute Nachricht: Die Academynominierung ist gewährleistet, zumindest in den Nebenrollen ist alles schön bunt, aber sonst nicht der Rede wert. Bemerkenswert: Mehr als 15 min der Spielzeit nimmt der Abspann ein.


    Fazit: Belanglose Agentenfilmdublette ohne jedes Alleinstellungmerkmal. Zwischendurch mal anschauen ist in Ordnung, aber zu mehr reicht es nicht.


    Film: 3

    Ton: 3+

    Bild: 2-

    Ich wollte ja auf diese immer gleichen Provokationen eigentlich nichts mehr antworten, aber sei es drum, bevor ich das hier so stehen lasse:


    Auch wenn meine Ausführungen wie immer ein wenig überspitzt formuliert sind, bei mir eine Art wiederkehrendes Stilmittel, es sind nur etwas aufgebohrte Beispiele für Randgruppen, die die Academy als Nominierungsvoraussetzungen nannte. Ich kritisiere diese Beschränkung und politische Einflussnahme ganz allgemein – bin ich doch einfach für die Nominierung der besten Filme und Schauspieler ohne jede Einschränkung und moralische Bevormundung – und stelle hier nur heraus, dass bis auf die Gehörlosen die Nominierungsvoraussetzungen beim Gewinner "bester Film", quasi der Königsdisziplin des Oscars, nicht oder nur in sehr geringem Maße gegeben waren.

    Ansonsten: Umso schöner, dass es von anderer Seite auch Dank gab. :respect:

    :rofl::rofl::rofl:



    (klingt, als sei das für dich ein Oxymoron)

    Könnte man tatsächlich so auffassen, das sollte aber keinen Zusammenhang darstellen. Eher so: Die davor genannten Merkmale sind nicht so mein Ding, aber die sympathischen Darsteller ziehen die Karre halbwegs aus dem Dreck.

    Coda


    FSK 12, 111 min


    Quelle: HD-Stream


    Aloha,


    der Film hatte aus zweierlei Gründen direkt einen schweren Stand bei mir: Ich hasse Untertitel, egal ob sie, wie hier, von der Gebärdensprache herrühren oder auch einer gesprochenen, die ich nicht verstehe. Zum anderen hasse ich diesen Singsang, Musikunterricht usw. Beinahe hätte ich ihn deswegen vorzeitig beendet, aber ich biss mich durch und fand ihn am Ende doch ganz okay, auch wenn er sehr berechenbar und ohne jede überraschende Wendung daherkommt.


    Ein Wohlfühlfilm mit sozialromantischem Charakter, im Grunde eine Romanze, aber mit sympathischen Darstellern, vor allem der Hauptdarstellerin und ihrem Filmvater, den ich noch vom Oscar her kenne, ein cooler Typ. Der Musiklehrer sagte mir auch zu. Trotzdem merkwürdig oder auf eine andere Art kristallklar, dass die Academy bzw. deren Mitglieder diesen Film auswählten. Es geht halt um eine Randgruppe, die Gehörlosen, auch wenn die im Film dieselben Probleme haben wie alle anderen Menschen auch. Erstaunlich, dass außer dieser Randgruppe bis auf eine klitzekleine Nebenrolle einer Schwarzen nur Weiße vorkommen, auch keine transsexuellen Kriegsveteranen, keine Schwulen mit einem Bein oder keinem Arm usw. usf. Hat die Academy wohl ein Auge zugedrückt. Auch wenn ich den Film ganz okay fand – sicher auch wegen meiner extrem geringen Erwartungshaltung –, ist er lange nicht mein "bester Film" 2022, dafür besitzt er viel zu wenige Qualitätsmerkmale eines solchen.


    Film: 2- [mit gutem Willen]

    Ton: 3+

    Bild: 2-

    Aloha!

    Da es hier besser hinpasst:

    Mittlerweile bin ich mir ziemlich sicher, dass Licorice Pizza mein "bester Film" ist seitens der Nominierten 2022.


    Film: 1-

    Ansonsten Fan von ‚Vice‘ und ‚The Big Short‘ hat mich Adam Mckays ‚Don‘t Look Up‘ auf ganzer Linie richtig enttäuscht.


    ‚Drive my Car‘ liegt hier schon länger rum und wird ja hoch gelobt. Aber so richtig hab ich mich noch nicht an 3-h-Dauergeschwafel im OmU rangetraut. Wenn ich’s dann aber gemacht habe, werde ich mich wohl fragen, warum ich den Film nicht schon früher geschaut habe …

    "Drive my Car" fehlt mir auch noch, außerdem der Sieger der Academy, letzteren werde ich bald wohl mal der Vollständigkeit wegen nachholen. Aber "Drive my Car", ich lese hier nun erst, dass der nur im OmU erhältlich ist und dies wohl so bleibt, wird dann wohl ewig auf mich verzichten müssen, das tue ich mir nicht an.

    Zum ersten Absatz: "Vice" fand ich auch großartig, aber den Nominierten nun völlig beschissen, viel zu trivial und aufgeblasen.

    Licorice Pizza


    FSK 12, 133 min


    Aloha,


    Zweitsichtung: Gefiel mir noch ein Stück besser. Allein die Szenen mit Bradley Cooper sind unfassbar geil. Mittlerweile bin ich mir ziemlich sicher, dass das mein "bester Film" ist seitens der Nominierten 2022.


    Film: 1-

    Ton: 2-

    Bild: 2-

    The Batman


    FSK 12, 176 min


    Aloha!


    Zweitsichtung.


    Die Noten bleiben quasi gleich, aber erneut fragte ich mich, ob Zoe Kravitz für die Rolle nicht Lizenzgebühren an Halle Berry entrichten müsste. Pattinson fand ich noch ein Stück weit schlechter, wenn er keine Maske trägt, zum Glück ist das selten. Dieses Mal empfand ich doch ein paar mehr Längen.


    Film: 1- [gerade noch]

    Ton: 2+

    Bild: 2