4-Kanal-Endstufe für Subwooferbetrieb gesucht

  • Ist die Pronomic stabil bis 10Hz bei 4Ohm gebrückt?

  • ja, warum soll das nicht stabil sein? Der Travo hat in einem anderen Test 20 minuten Kurzschluss mitgemacht.


    https://www.kirstein.de/produk…4/00021734_soundcheck.pdf


    Aber bedenken, 2010 war noch Revision A! Mitlerweile ist es Revision B mit einer Netzteilbegrenzung damit die Endstufe betriebssicher an einem 16er B Automaten betrieben werden kann!


    Die 1400 hat 2350w an 4Ohm und an 2Ohm wird bei 2x 2550 begrenzt!

  • Wenn ich pro Endstufe 2500-3000W 4ohm gebrückt brauche würde dann die XA800 reichen oder doch lieber die XA1400?


    Wie sieht es bei Endstufen denn mit CEA2010 Burst Tests aus? Sind die praxisrelevant? Wie viele ms braucht es denn an Burst Kapazität in einem Film? Ich las hier was von 20ms bei Ready Player One?


    Im Data Bass Forum wurden einige Endstufen getestet z.B. auch die Crown XLS 2502 und das Ergebnis war relativ gut: https://data-bass.ipbhost.com/…findComment&comment=14021


    Der CAE2010 Bursttest ist (laut meinem Wissen und Verständnis) eher für Lautsprecher gedacht (daher auch das Hannfenster) und definiert keinen fixen Crestfaktor bzw Pausenzeit.


    Ich verwende daher den CAE2006 Bursttest mit 16dB Crestfaktor (20ms ON & 480ms OFF).

    Zusätzlich und persönlich passender finde und verwende ich zwei Burstsignale 8dB Crestfaktor mit einmal 1khz (33ms ON & 66ms OFF) und 40hz (825ms ON & 1650ms OFF).


    Bei Analyse üblicher Filmsequenzen finden sich bei LCR "Bursts" von ca 5ms bis 30ms. Beim LFE/Sub sieht es etwas anders aus. Dort sind diese von 30ms, 100ms bis selten in den s-Bereich.



    Die von Dir erwähnten 20ms sind nicht falsch.

    Persönlich finde ich die für den LFE zu kurz.


    Bei solchen großen Eisenschweinen ist die Differenz zwischen einem Dauer-Sinus und diesen Burstsignalen nicht "sehr groß" (prozentual) während es bei anderen Verstärkertechniken und Voraussetzungen die Unterschiede dann eher zum Tragen kommen.

    Es ist nur ein Parameter von vielen :zwinker2:

  • Richtig. Wir messen einfach einen 100ms Sinuston und betrachten dann mit welcher Ausgangsleistung die Endstufe los legt und wann die Endstufe einbricht. Dann wird das Signal auf einen 3 sekunden Sinus erhöht um zu überprüfen ob ein weiterer Abfall zu sehen ist. Das ganze geht bei 0,5V Eingangsspannung los und Wir tasten uns dann immer weiter hoch bis der Klirr massiv ansteigt oder der Limiter greift oder wenn der Sinus anfängt sich an der Spitze zu verformen.


    Dabei beobachten Wir den Klirr am Ausgang.


    Die XA1400 liegt mit ihren im schnitt 22-27ms und den 2550w an 2Ohm impuls und 2300w Dauersinus an der absoluten Kotzgrenze was aus einer Schukosteckdose kommt! Und das bei kontanten 0,02-0,04% Klirr.


    Das ist das Ende der Physik, mehr kommt aus keiner konventionellen Endstufe. Man könnte mit mehr Elkos den Vollen Ausschlag auf 40-50ms ziehen, aber mehr Leistung ist betriebssicher nicht möglich.


    Da Ich das Zeug anderen Leuten vorstelle bin Ich von der XA1400 deshalb überzeugt da diese eine funktionierende Netzteilbegrenzung hat, der Limiter greift bei den besagten 0,04% Gesamtklirr was in der Preisklasse Mein Maßstab ist. Und das Ding ist absolut Idiotensicher, denn man kann den Eingang nicht überfahren, da der Limiter den Eingang bei 0,04% Signalklirr begrenzt. Also kann man auch mit 2V auf den Eingang ballern und das Ding bleibt 100% sauber. In der Preisklasse einmalig, zumindest bei den Endstufen die Ich kenne. die XA800 habe Ich nicht gemessen, aber Ich denke die verhält sich ähnlich.


    LD Deep 4950 ist zum Beispiel mit 0,7V Eingang angegeben, ab 0,5V steht der Klirr bei 0,4% festgenagelt. jetzt kann man die Spannung erhöhen bis 0,9-0,92V ohne das der Klirr steigt, aber die Ausgangsleistung steigt. ab ungefähr 0,92V steigt der Klirr schlagartig an und erreicht bei 0,96-0,98V die 1% Marke. Limiter habe Ich da keinen funktionierenden gesehen und bei etwa 4% Klirr haben wir die Messung abgebrochen.


    Bald kommt in die Messung eine LD Deep 2400X, Pronomic TL700 und eine RedRock MA9 (Auch gut aber nicht mehr lieferbar)

  • Mich würde ein Test der XA 800 in Brücke 4 Ohm interessieren. Wieviel bringt die dort?


    Folgenden Test hab ich auf YT gefunden aber so wie ich das sehe kommt bei 50Hz nichts vernünftiges bei rum?

    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

  • Danke für die Ausführungen. Hatte mich jedoch vertan, im Data-Bass Forum hat er die XLS stabil 12s nicht ms getetest.

  • Da Ich das Zeug anderen Leuten vorstelle bin Ich von der XA1400 deshalb überzeugt da diese eine funktionierende Netzteilbegrenzung hat, der Limiter greift bei den besagten 0,04% Gesamtklirr was in der Preisklasse Mein Maßstab is

    Hast du denn mal eine Proline im Vergleich gemessen? Die Proline und die Pronomic sind ja die meist genutzten Endstufen was DBA angeht hier.

    Gruss

  • Hab dank für deine Ausführung.

    Wäre dieauch in Ordnung?

    Behringer NX3000D

  • Hab dank für deine Ausführung.

    Wäre dieauch in Ordnung?

    Behringer NX3000D

    Kenn ich nicht, aber ist Class D, mag Class D an Subwoofern nicht.
    Ist aber halt meine Persönliche Erfahrung, gibt bestimmt gute Endstufen mit Class D die das auch gut können.

    Wenn du Geld sparen willst, schau nach ner gebrauchten Electrovoice P2000 oder ner Dynacord L serie ( ohne DSP oder sonstwas )
    und schalte dir den DSP davor. Für Subwoofer geht ja sogar nen MiniDSP.

    Dynacord Endstufe L 1000, gebraucht in Baden-Württemberg - Backnang | Weitere Audio & Hifi Komponenten gebraucht kaufen | eBay Kleinanzeigen ist jetzt Kleinanzeigen
    hier gibts gerade eine. Die halten einiges aus, Wenns nicht neu aussehen muss ... Das sind imo mit die besten Endstufen die es gibt für Subwoofer. Gerade im Heimkino.
    Kannst sonst ja auch höher gehen. Aber da biste dann "fertig" mit Subwoofer Endstufen. Da wirds niewieder nen Grund für ne Upgrade geben.

  • Warum genau?

    Noch keine Endstufe bis jetzt gehört die Class D war und gut an Subwoofern waren.

    Bedeutet aber nix, waren maximal 10 Endstufen wo ich weiß, das war Class D und auch wirklich an Subs gehört habe.
    Aber ist genug um für mich zu sagen, Lieber die Class AB Eisenschweine, da gibts halt nen parr richtig geile Endstufen.
    Wahrscheinlich gibts ne Class D die genauso gut funtkioniert. Aber kenn ich halt nicht.

  • Noch keine Endstufe bis jetzt gehört die Class D war und gut an Subwoofern waren.

    Bedeutet aber nix, waren maximal 10 Endstufen wo ich weiß, das war Class D und auch wirklich an Subs gehört habe.
    Aber ist genug um für mich zu sagen, Lieber die Class AB Eisenschweine, da gibts halt nen parr richtig geile Endstufen.
    Wahrscheinlich gibts ne Class D die genauso gut funtkioniert. Aber kenn ich halt nicht.

    Ich achte zwar auf da Geld, aber in dem Fall würde ich dann wohl beid der Dynacord bleiben. Gebrauchte Technik bin ich nicht so der Freund von. Schon wegen der Garantie, auch wenn die wie du sagst nie kaputt gehen.

    Hab dank nochmal für die Infos.

  • Jetzt wird schon über "Klang" von Subwoofern bei verschiedenen Verstärkerkonzepten gesprochen? :beat_plaste
    Oder sind hier andere Faktoren gemeint?


    Genug Power haben alle wenn man sie den Anforderungen gemäß dimensioniert und sie auch bei z.B. 20hz noch die Leistung bringen....


    Einziger Nachteil:
    Class D (ist ja meist mit Schaltnetzteil) lässt sich teils "dank" extremer Bauteildichte und SMD oft schlechter reparieren als ein recht einfach aufgebautes AB-Eisenschwein.


    Chassis haben übrigens keine Leistung :opi:

  • Jetzt wird schon über "Klang" von Subwoofern bei verschiedenen Verstärkerkonzepten gesprochen? :beat_plaste
    Oder sind hier andere Faktoren gemeint?

    Es sind eher andere Faktoren (glaub ich) gemeint.


    Es geht darum, dass es erheblich schwieriger ist die gleichen technischen Eigenschaften von A/B in Class D MIT Schaltnetzteil Technik umzusetzen!

    Um das zu schaffen ist Know How und höhere Bauteilkosten notwendig. Vor allem das passende know how haben nicht viele Firmen und die es haben sind i.d R. erheblich teurer.

    Bei den Parameter geht es um Klirrverhalten über Frequenz, Impedanz, Laststabilität, Intermodulation, Ausgangsrauschen. Vor allem im höheren Frequenzbereich haben diese bei schlecht entwickelten Nachteile.


    In der sehr hohen Leistungsklasse, in der ihr vorhin euch unterhalten habt

  • Ich habe eine inuke 6000 DSP mit der ich 8 Stück LAB12 (4 vorderes Array, 4 hinteres Array) betreibe. Kein Einschaltploppen, funktioniert hier schon seit 10 Jahren.

    Ich kenne den Unterschied zu einer Proline 3000 oder Pronomic XA1400 oder LAB Gruppen Clone FP 10000/140000 nicht.

    Momentan kann ich mich nicht unbedingt beschweren aber in kürze kann ich mehr dazu sagen.


    lg

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!