JVC NZ 7 / NZ 8 / NZ 9 (Laserprojektoren 2021) - Infos & FAQ siehe Beitrag #1

  • Nein weil die Videokomprimierung auch immer nur bei Bewegtbildern (Film) greift. Dabei werden die Einzelbilder miteinander berechnet eindampft usw.

    Es ist generell immer so dass Standbilder bei Filmen immer fehlerbehaftet sind. Stichwort Videokomprimierung MPEG Encoder Decoder.

    Flächenfehler Muster usw treten dabei nur im Standbild auf.


    Wie viel frisst eine Minute 4K UHD im Vergleich zu einem mit Codec. Wenn müstet ihr das RAW Material von der original Kamera nehmen und das im Standbild vergleichen.

    Oder einfach gleich natürliche Photos bzw Testbilder vergleichen.

  • Es scheint, dass Laserdimming nicht nur die Highlights "crusht" sondern auch Artefakte produziert - zumindest sehen diese Beispielbilder im avs Forum für mich so aus:

    https://www.avsforum.com/threa…ead.3226551/post-61421663

    Das sind totkomprimierte JPEGs mit 85 KB Größe, die ein Foto (!) der Leinwand zeigen. Damit kann man bezüglich Artefakte gar nichts beurteilen. :)

  • Es geht um die Verfärbung der Sonne, das hat wohl nichts mit jpg Kompression zu tun - zumal dann alle 3 Bilder gleichermaßen betroffen sein sollten.

    Dass es drüben darum geht, ist mir klar. Du sprachst aber von Artefakten. :zwinker2:


    PS: zu dem Problem, was drüben aufgezeigt wird. Eigentlich müsste man im Projektor definieren, wo sich der aktive Bildinhalt befindet. Im Grunde produziert das Laser-Dimming mit CIH-Setups nicht das, was sich die Entwickler gedacht haben, weil der zugrunde liegende ADL-Messwert kleiner ist als er sollte.

  • Ich fände bei den Erkenntnissen aus der LD Diskussion aus dem AVS spannend, ob dieses Problem auch bei aktivem Blanking auf 21:9 auftritt.

    Je nachdem wie intelligent der Algo von JVC implementiert wurde, wäre dies mindesten eine einfache Möglichkeit um Schwarz zu identifizieren, welches nicht zum Content gehört…

  • Je nachdem wie intelligent der Algo von JVC implementiert wurde, wäre dies mindesten eine einfache Möglichkeit um Schwarz zu identifizieren, welches nicht zum Content gehört…

    Der Projektor müsste immer die schwarzen Balken analysieren und von der ADL-Berechnung ausschließen. Es gibt ja neben breiteren Formaten auch 4:3 im 16:9-Container. Sowas sollte schon berücksichtigt werden, denn ein Wissen hat der Projektor selbst über bestimmte Modi darüber nicht. Selbst der Player/HTPC weiß es nicht, ohne das Bild zu analysieren. Das Grundproblem ist einfach, dass immer eine feste Auflösung zugespielt wird.

  • Mir geht es ja explizit um das Blanking durch den Projektor- da ist ja vorgegeben welcher Teil nicht zum Content gehört. Damit wäre keine Analyse notwendig und der Algo könnte diese Information direkt auswerten.

    Selbst wenn man für alle (oder die wichtigsten) Seitenverhältnisse Presets für das Blanking hinterlegt und automatisiert ansteuert, blieben noch die Filme/Serien, die Formatwechsel als Stilmittel benutzen. Eine 100%-Lösung wäre auch das nicht. Man kann es drehen und wenden wie man will. Ein Algorithmus, der die Lichtquelle anhand des Bildinhalts steuert, wird immer Fehler machen. Die Frage ist nur, wie gering diese am Ende sind.

  • Nein 100% wäre das nicht - aber bestimmt 90% von meinem persönlichen Bedarf. Da ich eine Scope Leinwand habe und fast ausschließlich Kino Filme (die ja meist in Scope Format vorliegen ) im Kino schaue, könnte ich fast immer mit dem Blanking arbeiten.

    Wenn die aktuelle Implementierung die schwarzen Balken grundsätzlich bei der Bewertung des Bildinhaltes zur Steuerung des LD miteinbezieht, ist das Ergebnis natürlich Murks. Da ist ja klar, dass auch helle Scope Szenen unnötig gedimmt werden.

    Wenn das Blanking den berücksichtigten Bildausschnitt verkleinert, wäre das eine sehr schöne Lösung um ein zentrales Problem des Dimmings zu adressieren.

    Käme auf den Versuch an - vielleicht wurde es ja berücksichtigt?

    Leider habe ich noch keines der Geräte im Zugriff um das Mal zu testen.

  • Es geht um die Erkennung des Netto-Bildformats (black bar detection).

    Irgendwie kann ich mir nicht vorstellen das jvc das nicht kann oder macht :think:

    Ich kann nur von meiner profi kiste berichten das die helligkeit nur anhand der bespielten pixel gemacht wird, was auch nötig ist da ja ein noch höheres panel.

  • Kann es sein, dass wir hier aneinander vorbeireden?

    :think:


    Ausgangspunkt war:

    Unter den Prämissen, dass Laserdimming

    1) die mittlere Helligkeit des Bildes berücksichtigen sollte (z.B. weil es nur bei geringen ADL Werten regeln sollte)

    2) bei aktivem Bildinhalt (netto) kleiner als die übertragene Gesamtauflösung (brutto, meist 16:9) die ADL Analyse sich nur auf den aktiven Bildinhalt und nicht die black bars beziehen sollte

    war die Frage, ob ein JVC Projektor 2) so tut wie beschrieben (anscheinend nicht) und wenn nicht, warum nicht.

    Liegt es daran, dass die Erkennung des aktiven Bildinhalts zu aufwendig ist oder dass es gar nicht funktionieren kann?


    Da ein Envy dies anscheinend gut hinbekommt zeigt das, dass es grundsätzlich möglich ist.

    Und nach meiner Einschätzung sollte es auch nicht schwierig sein, eine Fläche mit schwarzen Pixeln zu erkennen.

    (Etwas anderes wäre es wenn in den Black Bars Untertitel eingeblendet werden, das wird dann schwieriger zuzuordnen.)

  • Da ein Envy dies anscheinend gut hinbekommt zeigt das, dass es grundsätzlich möglich ist.

    Das ist ja nichts Neues und neben dem Envy können es auch der Lumagen und diverse PC-Lösungen schon ewig. Die Frage war nie, ob die Erkennung der schwarzen Balken grundsätzlich möglich ist, sondern ob JVC so etwas implementiert hat. Der Test drüben von Vern müsste aber noch mal etwas umfangreicher durchgeführt werden. Er hat ein CIH-Setup mit einer 2,76:1-Leinwand (Anamorphot mit 1,5x). "2001" hat ein Seitenverhältnis von 2,2:1, das er dann extern einmal auf konstante Höhe runterskaliert und einmal im Vollbild darstellt. Die Erkenntnis ist also valide für ein CIH-Setup und externer Skalierung, lässt sich aber aber nicht zwingend auf ein CIW-Setup mit Blanking im Projektor übertragen. Beides kann sich theoretisch unterschiedlich verhalten, je nachdem, was der Projektor da macht.

  • der standard wert bis ein dyn. laserdimming regeln sollte ist 30%. Möglich das JVC aber auch bis 50% hoch geht, was sicher suboptimal ist, weil auch die 100%, bis auf weiß blenden nie vorkommen.

    Gehen wir mal davon aus das die Werte 0-100 die Helligkeit für die pixel darstellen. Wie schon mal erwähnt, werden wirklich selten Werte von 0 für schwarz ausgegeben! Wenn also schon alle pixel einen wert von 1 haben, haben wir ein 1% Bild und was sehen wir :?:nichts :rofl:

    Also löst euch erst mal von dem Gedanken das es 1% Bilder gibt bei denen es was zu sehen gibt. Den Kontrast bei 1% zu messen ist also sinnlos!

  • Wie schon mal erwähnt, werden wirklich selten Werte von 0 für schwarz ausgegeben! Wenn also schon alle pixel einen wert von 1 haben, haben wir ein 1% Bild und was sehen wir :?: nichts :rofl:

    1 % für die schwarzen Balken ist viel zu hoch gegriffen, falls es das ist, was du sagen wolltest. Die meisten Pixel dort haben tatsächlich einen Y-Wert von 0 (bzw. 16 oder 64). Höhere Schwarzwerte sind eher Ausnahmen, auch wenn sie vorkommen.


    Also löst euch erst mal von dem Gedanken das es 1% Bilder gibt bei denen es was zu sehen gibt. Den Kontrast bei 1% zu messen ist also sinnlos!

    So ein Quatsch. Auch in Bildern mit weniger als 1 % ADL kann man problemlos Dinge erkennen.

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