Beiträge von FoLLgoTT

    Mhh, wäre es aufgrund des symmetrischen Aufbaus nicht möglich die LS "elektrisch nach unten zu kippen" (Delay zwischen den Wegen).

    Dafür bräuchte man fast doppelt so viele DSP-Kanäle und eine andere Verschaltung, da die Treiberpärchen beim aktuellen Konzept immer dasselbe Signal bekommen. Ich denke auch nicht, dass es das ist. Denn die Lokalisationsrichtung wird ja nicht von der Richtung der Hauptkeule bestimmt.


    Nachtrag: bei stark richtenden Lautsprechern kann es schon mal sein, dass die Lokalisationsrichtung durch eine 1. Reflexion stark verfälscht wird. Nämlich dann, wenn die 1. Reflexion stärker ist als der Direktschall. Das gilt z.B. dann wenn man sich auf der Rückseite des Lautsprechers befindet (oder zumindest in einem Bereich, in dem er deutlich weniger Pegel erzeugt). Darüber könnte man noch mal nachdenken.


    Aries: einfacher Gegentest: kannst du zwei kleine Regallautsprecher direkt vor den Hochtöner der Aries M stellen und prüfen, ob sich diese Verschiebung mit denen auch so verhält. Dann hätte man vielleicht einen Ansatzpunkt, ob es irgendwie an der Richtwirkung und dem Reflexionsmuster im Raum liegen könnte.

    Das ist mein Problem mit den meisten Multiversen und Zeitschleifen Filmen.

    Ja, diese Art von Beliebigkeit schadet einer Serie oder Filmreihe enorm (siehe die neueren "Star Trek"-Filme) . Wobei mich das noch nicht mal so an "Doctor Strange 2" gestört hat. Er spielt ja in relativ wenigen Universen. Es war mehr das dauerhafte Anwenden von Magieblitzen und Energiebündeln, die den Eindruck hinterließen, dass jeder irgendwie alles kann und keiner in seinen Fähigkeiten wirklich begrenzt zu sein scheint.


    Aber noch mal zu Paralleluniversen und Zeitschleifen: aus meiner Sicht wurden immer noch die besten Folgen zu dem Thema in "Star Trek: TNG" verarbeitet (und ich meine nicht die Folgen mit dem albernen Spiegeluniversum). Dort wurde in der Regel auch darauf geachtet, das am Ende alles wie vorher und das Tor (bzw. die Anomalie) geschlossen war. Damit wurde Beliebigkeit immer gleich vermieden. Das war spannend und regte die Fantasie an.

    Für mich müssen solche Geschichten immer die Frage "Was wäre wenn?" anregen. Wenn die Frage aber bereits im Film mit einem plumpen "Ist doch egal." beantwortet wird, dann ist alles nur noch belanglos.

    Meine Frau und ich haben den Film gestern gesehen und waren ziemlich enttäuscht (wir mögen beide den ersten Teil).

    Mal abgesehen von dem unsäglich undynamischen Ton, der hier ja zur Genüge besprochen wurde, gefiel uns der Film einfach nicht. Von der ersten Sekunde gibt es quasi sinnfreie Action und Effekte, die häufig für die Story keine Relevanz besitzen. Das wirkt total überfrachtet und überladen. Wenn Superkräfte inflationär eingesetzt werden und nie eine reelle Gefahr besteht, wird es zunehmend belanglos und das Ganze verliert an Spannung. Zudem gab es, bis auf Wanda, kaum echte Charaktere. Mir fehlte diese erfrischende Arroganz von Dr. Strange, die er im ersten Teil zeigte. Seine Sprüche waren nicht nur flach, sondern auch komplett einfallslos. Man hätte den Typen auch gegen jeden x-beliebigen Zauberer austauschen können. Schade, Sam Raimi hat es leider verkackt.


    In Schulnoten:


    Film: 4 (meine Frau gab ihm eine 5)

    Bild: 2

    Ton: 5

    z.B. bei einer 24dB Trennung, bei 80hz bekommen wir noch bis zu 11x 85dB bei 160hz auf den Sub geschickt, wäre auf allen Kanälen wirklich voller Pegel, wären das über 95dB!!
    Bei 120hz kommen bis zu 11x ~ 93dB im Extremfall auf den Sub + dem LFE Signalen.....

    Mal abgesehen davon, dass 11x voller Pegel im Bass unrealistisch ist, so liegt der Pegel der Satelliten bei 160 Hz fast 24 dB über dem des Subwoofersystems. Beide überlagern sich ja. Da die Satelliten in dem Bereich ohnehin zappelig sind (zu geringe Dämpfung, Bodenreflexion usw.), dürfte das die knapp 24 dB leiseren Subwoofer nahezu komplett maskieren.


    Ich würde aber auch eher 8 kleinere Treiber verbauen als 4 große, auch wenn ich den Nutzen der Wirkfrequenz hier nur begrenzt sehe. Es gibt hier Räume, die nur wenig schmaler sind und mit vier Treibern pro Gitter gut funktionieren.

    Denkt ihr der Home Office Arbeitsplatz mit der großen Tischplatte stört die Wirkung des DBAs sehr oder sollte das nicht das riesen Thema werden?

    Ich denke nicht. Bei mir steht das offene Podest auch etwas vor den hinteren, unteren Treibern. Mach es einfach. Die Wahrscheinlichkeit, dass das ein ernsthaftes Problem erzeugt, ist aus meiner Sicht gering. :)

    Herzlich willkommen! Ich glaube, ich habe noch ein paar alte Fotos aus Dorsten anno 2005 bei A. Haupt (R.I.P.) mit der alten Garde im Hotelzimmer. Es gab zwar keine Minibar, aber Bier hatten wir komischerweise trotzdem genug! :big_smile::sbier:

    Des Weiteren könntest du auch noch mal in der Literatur suchen, was für die Quellenortung zuständig (erste Wellenfront etc.) ist, bzw. was diese negativ beeinflusst (frühe Reflexionen etc.).

    Nach meinem Kenntnissstand ist die höhere Lokalisation von Phantomschallquellen (es tritt ja bei Aries anscheinend nur bei Stereo auf) auf die Unvereinbarkeit der beiden Einfallsrichtungen der Lautsprecher (30°) und Lokalisationsrichtung (0°) zurückzuführen. Es wirkt hier anscheinend die HRTF von 30°, die dann zu 0° nicht passt und das Schallereignis dadurch höher wahrgenommen wird. Man könnte überlegen, ob man ein Entzerrungsmodell darüber legt, das quasi die korrekten HRTFs der Schallereignisse nach ihren Winkeln nachbildet. Ob sowas überhaupt funktioniert oder ob es sowas bereits gibt, konnte ich bisher nicht finden. Einfach zu implementieren wäre das sicher auch nicht.


    Elevation of Horizontal Phantom Sources

    Mir hat "Sucker Punch" damals nur mittelmäßig gefallen. Ich weiß gar nicht mehr genau, warum. Wahrscheinlich wegen den Gesangseinlagen. Jedenfalls hat Zack Snyder nach den hervorragenden "Dawn of the Dead", "300" und "Watchmen" meiner Meinung nach danach nichts mehr in dieser hohen Qualität abgeliefert. "Man of Steel" war zwar gut, aber zu lang. Von "Zack Snyder's Justice League" ist bei mir dann gar nichts hängengeblieben.


    Film: 3

    kein Problem dafür gibt es BEQ und das bekommt man auch Automatisiert.

    Die Ansteuerung und Automatisierung ist nicht das Problem, das meinte ich nicht. Man weiß bei unbekannten Filmen dummerweise erst, wie die richtige Einstellung ist, wenn man ihn gesehen hat. Oder zumindest die erste Actionszene. Und dann muss man mitten im Film umschalten und die Gefahr besteht, dass man nicht zufrieden ist und die Hand an der Fernbedienung kleben bleibt. Das steigert (bei mir zumindest) nicht den Filmgenuss.


    Bereits gesehene Filme kann man dagegen problemlos im Nachhinein optimieren und das richtige Preset als Metadaten hinterlegen und automatisiert ansteuern lassen. Das gilt ja nicht nur für den Tiefbass, sondern auch für alles andere wie zu hohen Schwarzwert usw.

    Dirk-S.

    Erstmal: die Zusammenhänge sind mir alle bewusst. Ich bin damals schon auf ein Paper gestoßen, das die Wahrnehmung bezüglich Taktilität beschreibt. Leider ist es nicht mehr online.


    Mir ist klar, dass man den kompletten Frequenzbereich ohne Erfahrung nicht nach Gefühl linear einstellen kann. Darum ging es mir auch gar nicht. Es ging darum, eine störende Resonanz abzusenken. Und das halte ich (zumindest in Teilen) sehr wohl für machbar, auch ohne Sensor. Das ist jedenfalls besser, als gar nichts zu entzerren.


    Im Übrigen sehe ich das mit der Entzerrung inzwischen auch nicht mehr so streng. Nach vielen Filmen und Serien, die ich nun mit meinem motorisierten Podest geschaut habe, ergab sich das Bild, dass es zwar häufig gut passt. Es gibt aber auch Ausnahmen, bei denen es überhaupt nicht passt. "Westworld" war z.B. so eine. Da hat wohl niemand den unteren Frequenzbereich überprüft, da kam teilweise komisches Rerumpel, was eher weniger gut zum Geschehen passte. Ein weiteres Negativbeispiel ist "Aquaman". Ich musste das Podest ausschalten, weil es unerträglich wurde bei dem Dauergerumpel. Genauso gibt es natürlich gegenteilige Beispiele, bei denen mit meinem aktuellen Tiefpass überhaupt nichts spürbar ist, weil die Tonspur so stark gefiltert ist.

    Wir sprechen hier eben über einen Frequenzbreich, der beim Mastering anscheinend häufig gar nicht überprüft wird und in der Regel auch nicht dafür gedacht ist, in irgendeiner Form dargestellt zu werden (mit Ausnahmen natürlich).


    Von daher kann man sich zwar an eine Kompromisseinstellung für alle Filme annähern, aber es passt nie für alle wirklich gut. Im Grunde bräuchte man wieder verschiedene Presets, die man zur Laufzeit ändern kann. Eigentlich will ich sowas aber gar nicht. Jede Einstellung während des Films verleitet nach meiner Erfahrung zum Rumspielen und trübt den Filmgenuss. :zwinker2:

    Zu Koaxiallautsprechern: das Einzige, was an denen besonders ist, ist das rotationssymmetrische Abstrahlverhalten. Häufig wird Punktquelle mit breitem Abstrahlverhalten verwechselt. Das eine hat aber rein gar nichts mit dem anderen zu tun.

    Das Abstrahlverhalten eines Koaxes kann genauso breit, eng, frequenzneutral oder stetig bündelnd sein wie bei Nichtpunktquellen. Das heißt, einen guten Koax zu konstruieren, ist nicht unbedingt einfacher. KEF macht seit Jahren vor, wie es relativ breit und dabei noch halbwegs konstant gehen kann. Im PA-Bereich ist das Abstrahlverhalten dagegen häufig enger.


    Einen in allen Dimensionen wirklich breit abstrahlenden Lautsprecher bekommt man übrigens nur ab 3 Wege hin. Ganz egal ob Koax oder nicht. denn bei nur 2 Wegen stellt sich entweder der berühmte Tannenbaum ein oder die Schallführung engt das Abstrahlverhalten ein. Erst ab 3 Wegen können die Trennfrequenzen und die Treiber so dimensioniert werden, dass der untere jeweils noch nicht anfängt zu bündeln. Und der Hochtöner sollte dazu noch winzig sein. Ich habe damals einen Halbraumstrahler gebaut und kann ihn höchstens für Surrounds oder Deckenlautsprecher empfehlen. Für vorne wird das zu diffus und zu wenig pegelfest. Aber sowas hat ja auch niemand hier empfohlen.


    Zur liegenden Anordnung; Das Gehäuse hat durch Beugung und Kantendiffraktion immer Einfluss auf das Abstrahlverhalten, so wie Aries schreibt. Es gilt jedoch die Regel: je stärker die Schallführung, die Treiber selbst oder die Interferenzen zwischen den Wegen ausfallen, desto weniger Einfluss hat das Gehäuse. Aber selbst bei einem Hornlautsprecher strahlt in der Regel ein Frequenzbereich breiter ab und der Einfluss ist wieder voll da. Insofern will so ein Lautsprecher komplett durchdacht und optimiert sein. Einfach einen bestehendes Konzept anders anzuordnen, ohne zu simulieren und anzupassen, erzeugt nicht den gewünschten Effekt.

    Es wirkt alles noch recht glattgebügelt im Trailer. Ich hoffe, dass das nicht ähnlich seelenlos wird wie "Das Rad der Zeit". Das war für mich bisher wirklich Austauschfantasy. Und "The Witcher" war zumindest in der ersten Staffel sehr konfus. So richtig gezündet hat von den mittelalterlichen Fantasyserien bisher nur "Game of Thrones". Eigentlich erstaunlich bei dem Potential des Genres. Anscheinend muss man hier mehr richtig machen als in anderen Genres und ggf. sind die Kosten auch höher. Wer weiß.


    Ich bin jedenfalls sehr gespannt! "Das Silmarillion" habe ich mir vor ein paar Jahren als Hörbuch reingezogen (13 CDs!) und zumindest nicht alles vergessen. Das ist ja, ähnlich der Bibel, ein Verhau an Namen und Ahnenlinien und manche Namen ändern sich im Laufe der Zeit auch noch willkürlich... :zwinker2:

    das ist nun - imo- allerdings deutlich! zu kurz gesprungen..

    Überhaupt nicht. Und deine Argumente haben alle nichts mit Aries' Aussage zu tun. :)


    1. DSP Einstellen

    2. Messen

    3. Korrekturen ermitteln

    4. zurück zu 1.


    Mach das mal innerhalb weniger Minuten passiv. :zwinker2:


    PS: man kann auch ein Lautsprecherkonzept mit DSP entwickeln und ihn dann passiv bauen, wenn man die Beschränkungen bei der Entwicklung einfließen lässt (z.B. kein Delay).

    Der Vorteil durch die zusätzlichen digitalen Möglichkeiten (z.B. FIR) ist bei einem 4-Wege Lautsprecher größer als bei einem 2-Wege Lautsprecher.

    Ja. Man könnte sagen, je mehr Wege vorhanden sind und/oder je stärker Laufzeitdifferenzen ausgeglichen werden müssen, desto größer sind die Vorteile einer digitalen Aktivweiche. Diese überwiegen aber auch gegenüber einer analogen Aktivweiche. Also ist hier eher "Analog vs. Digital" bzw. "FIR vs. IIR" die entscheidende Frage und nicht "Passiv vs. Aktiv".

    Kann mir jemand helfen wie ich da vorzugehen habe?

    Du kannst es nach Gefühl einstellen, indem du mit einem Frequenzgenerator (z.B. in REW) einen Sinus langsam erhöhst. Du merkst dann schon, wo es besonders stark vibriert. Das ist die Resonanzfrequenz und dort kannst du absenken. Wirklich genau wird es nur mit einer Laser- oder einem Beschleunigungssensor. Aber ich denke, die Gefühlsmethode ist deutlich besser als nichts.