Mankras Heimkino

  • Mit meiner Roten wär das Dilemma noch größer

    Dürfte weniger Streulicht produzieren.


    Ich würd vorne die neue helle Doppel + 2 alte dunkle Einzel und hinten umgekehrt mal versuchen.

    Stimmt, das würde optisch zumindest symmetrisch gut passen.


    Ich würde da einfach mal anrufen.

    Werde ich am Montag. Was ich gestern von ihren Videos gesehen hab, ist es schon recht aufwendig.

  • Hi
    hab mir deinen Bauthread noch mal durchgelesen weil ich zufällig die neue Front sah. Kenn dein Kino ja noch aus HiFi Forum Zeiten - nicht persönlich aber ich hab deinen Thread verfolgt.
    Geile Front mit den sechs 21"ern und den dreiwegern.
    Hast du das Problem mit dem fallenden Hochton jetzt im Griff und was war schlußendlich mit dem Center der "so früh" im Bass abfällt?

    Ich hab das ähnlich bei mir dass der Center sich anders mißt als die Fronts was mir aber eh einleuchtet da LS rechts und links in der Ecke sind und untenrum nochmals etwas Gain bekommen. Bei mir hab ich den Übergang trotzdem ganz gut hinbekommen bei allen drei - LCR.


    Da man immer wieder liest, wie tw. schon mit einem Sub extreme Effekte möglich sind, z.B. hat George Lucas in seinem Thread vor kurzem geschrieben, dass mit seinem Doppel-18er Sub die Hosen flattern und sogar die Haare wehen.......das hab ich, trotz 6x21" nicht.


    Tut gut wenn man mal so was auch liest - hier im Forum wird halt von dem ein oder anderen etwas übertrieben und GL mags schon etwas dramatisch-blumig :) . Da gibts ja auch noch das Thema "Schlag auf die Brust" - empfindet evtl. manch einer anders :unsure::) .

    Kann mir nicht vorstellen dass deine Front nicht drückt.


    Aber schön wie sich dein Setup akustisch und visuell weiterentwickelt hat - Front LS und NZ9 :) top


    schönen Sonntag noch.

  • Kenn dein Kino ja noch aus HiFi Forum Zeiten

    Ich führe dort den Bericht auch noch weiter, obwohl wohl kaum noch Jemand mit liest....

    Hast du das Problem mit dem fallenden Hochton jetzt im Griff

    Ehrlich gesagt, komplett vergessen, was es dann war. Habs dann passend hin bekommen, mich jetzt schon ewig nicht mehr um die Einmessung gekümmert ;)

    und was war schlußendlich mit dem Center der "so früh" im Bass abfällt?

    Das ist noch so, war vorher mit den ELV auch schon. Laut seiner Raummoden-Sim regt der Center diagonale Boden bei ca. 90hz an. Obs jetzt Diagonale sind, oder nicht, mit einem 90hz Sinuston hört man dies auch sofort, wenn man durch den Raum geht. Ist leider am Sitzplatz ein starkes Loch.
    Hab deshalb beim Center eine 100hz Trennung und fülle übers SBA das Loch halbwegs auf. Messtechnisch nicht 100% perfekt. Höre aber keinen Unterschied raus.

    Tut gut wenn man mal so was auch liest - hier im Forum wird halt von dem ein oder anderen etwas übertrieben

    Wenn ich lese, dass die Hosenbeine flattern, etc. dann stelle ich mir das so ähnlich vor, wie man es vom Car Hifi kennt, oder zumidest wenn man vor größeren PA Bandbass-Subs steht.

    Das hab ich dann doch nicht.

    Es regt zwar die Couch an, die Harmony leuchtet gleich mal auf und natürlich spürt man Etwas, aber richtig flattern, wie z.b. beim Mopedfahren die Bekleidung, tut es dann doch nicht.
    Selbst nicht beim Zünden des Catalysten in RPO oder Transformers, Aufstieg der Bestien hat modulierende Effekte, die schön durch den Körper gehen.

    "Schlag auf die Brust"

    Eher auf den ganzen Körper. Ist stark vom Signalaufbau abhängig. Das Stampfen in Greatest Showman, die Faustschläge in John Wick4 zum Beginn, haben schon einen schönen Effekt.


    Ja, das ganze Thema ist wohl subjektiv, wahrscheinlich nehm ich blumige Worte etwas zu direkt. Wenn man extremere Effekte aus dem PA Bereich, oder gar in Echt kennt, z.B. großvolumige Rennmotoren aus der Nähe, ist die Erwartung vielleicht auch höher.

  • So, nun ist es an der Zeit, dass auch ich meinen ersten Besuchsbericht verfassen darf. Das Ungewöhnlichste an meinem Bericht ist vermutlich die Tatsache, dass mich meine Freundin begleitet hat bzw. begleiten durfte.


    Nachdem sich in meiner näheren Umgebung niemand der Heimkinovereinsmitglieder befindet, durften wir den Weg zu mankra auf uns nehmen. Schon die Reise war ein Erlebnis: sowohl genuß- als auch shoppingtechnisch, denn wir haben beim steirischen Kernöl zugeschlagen, uns in einem Haubenlokal verwöhnen lassen und durften dann auch noch beim Zotter (Schokoladenfabrik) vorbei schauen.


    Mit einer Stunde Verspätung sind wir dann endlich bei Manfred eingetroffen und haben gleich mal festgestellt, dass allein die Wohnlage schon einen Besuch wert wäre. Und das ist uns aufgefallen, obwohl es bereits stockfinster war. Wir wurden von Manfred freundlich begrüßt und dann ging es auch schon ab – nein nicht ins Kino, sondern zuerst mal in die Garage. Manfred hat mir auf meine neugierige Nachfrage seinen beruflichen und hobbymäßigen Werdegang erklärt.


    Dann ging es langsam weiter und wir durften den Vorraum betreten. Allein die dort untergebrachte Technik brachte mich schon zum Schwärmen: Ein riesiges NAS, auf dem die Filme lagern, dazu ein MultimediaPC, Vorstufe, (Eisenschwein) Endstufen und noch dazu eine riesige Filmsammlung. Manfred hat uns gefühlt jedes Datail genau erklärt und auch begründet wieso seine Entscheidung jeweils auf ein bestimmtes Gerät bzw. eine bestimmte Abstimmung gefallen ist. Bei Manfreds Ausführungen wurde mir erst einmal bewusst, wie wenig ich noch immer über das Thema Heimkino weiß. Meine Freundin hat laut ihrer Rückmeldung am Heimweg nichts verstanden, als wir über SBA, DBA, MadVR, HKV usw. gesprochen haben.


    Dann ging es endlich in die heilige Halle. Das Licht wurde angeworfen, der Beamer und alles restliche Equipement ebenfalls. Manfred hat zwar in seinem Kinoraum nur eine geringe Raumhöhe. Mich persönlich hat dies aber weniger (bzw. eigentlich gar nicht) gestört als erwartet. Durch die formatfüllende Leinwand im 21:9 Format ist der Platz perfekt ausgefüllt. Richtig cool finde ich, dass man die Leinwand hoch klappen kann. Wenn dann dahinter die drei HKV sichtbar werden, dann geht einem das Herz auf. Wobei die drei HKV eigentlich fast ein bisschen mickrig aussehen, wenn man die sechs Stück 21 Zöller, die das Herzstück das SBA bilden in Relation dazu sieht.


    Falls jemand von euch auf die Idee kommt nach Bildern zu fragen: Ich habe den ganzen Abend daran gedacht und dann trotzdem darauf vergessen. :waaaht:


    Nach der SBA Peep Show haben wir die Leinwand wieder runter geklappt und uns mit Bild und Ton beschäftigt. Der NZ9 ist einfach ein Hammer. Richtig cool habe ich gefunden, dass in diesem Kino nichts vom Film ablenkt. Die Wände sind richtig schwarz, der JVC erzeugt kein Streulicht, man hat auch aufgrund des Sitzabstandes das Gefühl direkt im Film zu sitzen. Was mich persönlich ein bisschen gestört hat, war die Bildverbesserung (oder Zwischenbildberechnung). Ich bin einfach kein Freund davon. Manfred hat sie dann einfach ausgeschalten und von da an war das Bild auch für mich vollkommen perfekt. Wobei aus meiner Sicht die Bildeinstellungen immer sehr persönliche Vorlieben widerspiegeln. Manfred hat gemeint, dass er sich die Filme lieber mit der Bildverbesserung ansieht. Wichtig ist es, dass es dem Besitzer gefällt und für ihn aus seiner Sicht das bestmögliche Bild dargestellt wird.


    Also, fürs Bild gibt’s mal 10 von 10 Punkten von mir, gehen wir weiter zum Ton. Ich bzw. wir hatten noch nie ein SBA oder DBA im Betrieb erlebt. Ich muss ehrlich sagen, dass ich schon geflasht war, von dem Druck den das SBA erzeugt. JA, natürlich haben wir auch die Szene von John Wick (die ich vorher nicht kannte, von der aber immer alle gesprochen haben) angesehen bzw. angehört. Wahnsinn, was da von der Bassseite her kommt – einfach genial. Aber auch bei Musikstücken ist der Ton absolut harmonisch. Ich persönlich hätte weder im Hochtonbereich, noch im Mitteltonbereich etwas vermisst. Auch hier darf ich 10 von 10 Punkten vergeben.


    Nachdem wir doch über 3 Stunden im Kino gesessen sind verstehe ich nun auch Manfreds Vorliebe für seine Himolla Couch bzw. Sessel. Diese sind absolut bequem und laden zum rümlümmeln ein. Im einen oder anderen Kino- oder auch Heimkinosessel wüsste man zu dieser Zeit schon nicht mehr wie man noch sitzen sollte.


    Während der Vorführungen bzw. auch davor bzw. danach hat Manfred meine Fragen zu seinem Kino, aber auch meine laienhaften Fragen zu Bild- und Toneinstellungen bzw. zum Setup des gesamten Systems geduldig und ausführlich beantwortet. Dafür ein recht herzliches Dankeschön.


    Nach über mehr als 5 Stunden, die wie im Flug vergangen sind, haben wir uns dann wieder von Manfred verabschiedet und uns auf den Weg in unsere Unterkunft gemacht, um das Erlebte Revue passieren zu lassen und zu überlegen, ob ich in meinem Kino Updates durchführen muss bzw. darf.


    Danke nochmal recht herzlich für deine Gastfreundschaft und deine Zeit, die du zwei völlig fremden Menschen zur Verfügung gestellt hast.

  • Fein, dass es Euch gefallen hat uns immer wieder gerne. Macht einem ja selbst Spaß, Demos vor zu führen, mit gleich Gesinnten zu reden.
    Im direkten Bekanntenkreis ist sonst auch Niemand.

    Manfred hat sie dann einfach ausgeschalten

    Ne, nur auf Low geschaltet ;)

    In Low ist die FI des JVC jedoch sehr subtil, kaum merkbar, eine Verbesserung (für uns FI Befürworter).

    John Wick

    Ist der Demo-Klassiker, zeigt bei den Schüssen mit dem großen Kaliber den knackigen, kickenden Tiefbass. Optimal um zu zeigen, wie ein modenfreier Bass klingen soll.


    Ich bevorzuge inzwischen die Atomic Blond Szene. Die Schüsse haben zwar weniger Tiefbass, aber pfeifen besser durch den Raum, geniale Szene und ein Tipp für jedes Film-Sushi.

  • welche Szene meinst du bei atomic blonde genau?

    Kapitel 15, ab 01:10:50


    Als sie im Haus versucht den Überläufer zu schützen und von 4 Gegnern angegriffen wird.

    Alles mit 0dB vorgeführt?

    Ne, das wird den Meisten zu anstrengend.

    "Nur" die Sound-Referenzen (Hans Zimmer Beginn, Greatest Showman Beginn, Jenny Lind, JW, RPO Rennen und Zündung des Catalysten, A Star is Born, erster Konzertauftritt, usw.).
    Die Bild-Referenzen, Magic interessierte sich auch für den NZ9, hab ich 10dB zurück genommen.

  • Neues Jahr, neues Glück und Zeit für eine kurze 2023er Zusammenfassung:


    Das Jahr begann gleich mit einem BigBang: Beamer-Upgrade vom JVC N5 auf NZ9!


    Damit hat sich der "Wert" des HKs fast verdoppelt....

    Ist es wert, selbst knapp ein Jahr später, obwohl ich zwischenzeitlich auch Geräte von Barco und Christie gesehen hab: Beim Bild bin ich nun auch angekommen. Das Bild hat endlich eine Helligkeit, Schärfe, Tiefe, den oft genannten "Punch", so dass es wirklich Spaß macht.

    Zwar ne große Investition, aber diese Zufriedenheit ist es auch Wert.


    Meine Filmsammlung ist weiter angewachsen, der Kaufrausch ging weiter, es kamen 404 Filme hinzu, es liegen 1846 Filme auf dem NAS, UHD Bestand stieg von 430 auf 557.


    Die Filme waren bis jetzt, außer dem Regal neben dem Geräterack, noch in einem Bily-Regal in Doppelreihen rein geschlichtet. Brauch zwar durch das NAS eigentlich keinen direkten Zugriff, trotzdem hab ich lange überlegt, wo ich die Filme besser unter bekomme. Im Keller ist keine Wand mehr frei. Dann kam mir die Idee, Regale auf Rollen, per Schanier an den Wänden gesichert, vor Nischen gestellt:


    Für das SBA hab ich mir als Ersatz einer Proline 3000 eine Sinbosen FB14000 Endstufe geholt.

    Der Gedanke war, dass wir gar nicht soviel Dauerleistung brauchen, aber eventuell mehr Impulsleistung ev. noch etwas Dynamik bringt, bzw. die Proline ans Limit kommt. Es wird auch immer wieder berichtet, dass die LabGruppen Klone mehr Kontrolle bringen würden.

    Nun, je nach Gain Einstellung der hinteren Dip-Schalter + vorderen Gainregler ist die Dynamik sogar bis 5dB reduziert !!

    Keine Ahnung, warum es einen Unterschied macht, ob man per Dip Schalter oder vorderen Gain Regler den Gain reguliert.

    Mit der geringsten Gain-Verstärkung per Dip Schalter, dafür mehr Gain vorne, bekommt man ziemlich die gleiche Dynamik raus, wie mit der Proline. Natürlich, wenn beide Endstufen genau gleich eingepegelt sind. Wahrscheinlich hat die FP14000 schon noch Reserven, wenn man Diese Stumpf hoch drehen würde. Aber dann passt natürlich kein Übergang und ist der Bass generell zu laut.

    Bei längeren Bass-Szenen, Klassiker die Explosion des Catalysten in Ready Player One, ca. 30s Dauer-Bass, geht die FP14000 deutlich in die Knie. Zumindest im 2,6 Ohm Betrieb ist die Proline 3000 der stabilere Stromlieferant.

    Auch von einer bessere Kontrolle hörte ich nichts, bzw. konnte ich auch mit REW nichts messen. Die Impulsantwort ist nichts besser.

    Ich werde bei der Proline bleiben, günstiger, mit dem Lüftermode geräuschlos, die FB14000 bringt mir keine Vorteile, außer eventuell einer Zahlenwi..erei, mit der FP14000 wären über 20.000W Verstärkerleistung verbaut ;) So sind es "nur" ca. 11kW.


    Ich wollte zwar für hinten noch Diffussoren bauen, aber ich war dann das restliche Jahr faul und hab lieber nur Filme geschaut ;)

    Hab nun knapp 800h auf der Uhr, fast das Doppelte, als ich sonst pa schaue. Bin wohl ziemlich zum Stubenhocker geworden letztes Jahr....


    Als Nächstes werde ich den Shaker wieder montieren, mal schauen wie motiviert ich ansonsten bin, weiter zu basteln ;)

  • Shaker werde ich noch diese Woche aktivieren.


    Bin jetzt nochmal bißerl bei MadVR am basteln. Es gibt ca. 12trillionen Postings über HDR, aber Empfehlungen für die ganzen Einstellungen im Processing und Scaling, findet man kaum, außer de Settings von Bernd.

    Ist recht aufwendig, 2-3 Profile anlegen, einstellen, schauen,

  • Ein kurzer Bericht von meinem zweiten Besuch bei Manfred:

    Beim ersten hatte ich noch wenig Ahnung von der Materie und noch weniger Ahnung was mich erwartet. Diesmal konnte ich schon gezielter auf bestimmte Themen eingehen.


    Es ging mir Hauptsächlich um das Bild vom NZ9 und den Shaker. Abwechselnd mit leiseren Ausschnitten für das Bild und 0dB-Kämpfen haben wir uns durch viele Filmszenen gearbeitet.


    Der NZ9 in Verbindung mit MadVR macht auf dieser Leinwandbreite ein wirklich geniales Bild. Ich denke, da kann man nicht mehr viel verbessern! Jetzt weiß ich endlich, was Farbtiefe bedeutet :respect:


    Der Shaker ist so eingestellt wie ich es auch machen würde, nämlich sehr dezent und tief abgestimmt. Bei Erdbeben bzw. langem Grollen kann das Rütteln schon mal zu viel werden, sehr genial finde ich die kurzen Impulse bei Schüssen! Es ist echt eine Überlegung wert, obwohl der Earthquake Q10B mit über €500,- mittlerweile einen recht stolzen Preis hat.


    Was mir diesmal, im Vergleich zu meinen KCS-SR20, aufgefallen ist, die HKV machen einen richtig guten Ton! Vor allem im Hochton gab es starke Unterschiede. Die stehen definitiv auf meiner Upgradeliste!


    Und zuletzt der Bass :woohoo:. Brachial ist das Wort das am besten dazu passt und der Gedanke: will ich auch. Ich befürchte aber, in meinem Raum ist das sehr schwer umzusetzen.


    Die über 5 Stunden sind rasch vergangen und ich konnte meine „Kinder“, die ich vorher bei der Therme Waltersdorf abgesetzt habe, rechtzeitig abholen :thumbup:


    Danke nochmal für deine Zeit Manfred. Ich bin gespannt was die Zukunft bringt :zwinker2:

  • Ja, komplett am Anfang ist es sicher zuviel , und auch hab ich meine Vorführ-Routine verbessert. Damals hatte ich noch keine Filmschnippsel ausgeschnitten, musste extra in den Filmen hinspringen, die Auswahl an Referenzen war kleiner und damals bin ich noch das Referenzpegel-Dauerfeuer gefahren.


    Ich glaub, interessant war auch wieder, wie mit geringerem Pegel auch bei "normalen" Szenen, die Wirkung verloren geht, z.B. der Gesang von Jenny Lind in Greatest Showman 10dB leiser verliert viel an Wucht, Energie, Emotion.


    Ich bin gespannt was die Zukunft bringt

    Ich auch, fürs Erste mal hochwertigere SR-LS.

    Ist der Unterschied zwischen MadVR und der neuesten JVC Frame Adapt Version wirklich vorhanden und sichtbar?

    Ja, deutlich sogar.
    FA konnte mich beim N5, bei nur 60-70 Nits, überhaupt nicht überzeugen. Bei dem wenigen Streaming OK, aber weit hinten.
    Jetzt mit 120 Nits ist es besser. Ist jetzt schon OK, damit kann man schon leben.

    Aber es geht halt besser, wenn man schon 20K (IMHO auch wenn es "nur" die 5K sind) sind die ca. 1000,- und paar Stunden für einen HTPC PC schon gut investiert.

    Besonders mit den neuen MadVR Versionen und den TM Kurven, hat das Bild nochmal an "Punch", gewonnen. Macht wirklich Spaß.


    Und es kommen, neben dem Tonemapping ja noch weitere Vorteile hinzu. Besseres UpScaling von BRs, bessere Schärfefilter, schnelles Umschalten von Profilen, Filmauswahl über Kodi, wo ich sofort die Laufzeit, Tonformat, Schauspieler, usw. sehe, Suchfunktionen, keine depperten FSK Einblendungen, die Discs werden geschont.


    Ist eh ein Dauerthema hier, letztendlich muss es jeder selbst wissen. Meine Empfehlung lautet immer wieder: Bevor Kohle in einen neuen Beamer investiert wird, den Raum optimieren, MadVR PC. Wenn Raum und Zuspielung optimiert sind, erst dann macht ein Beamer-Ugrade wirklich Sinn.

  • FA konnte mich beim N5, bei nur 60-70 Nits, überhaupt nicht überzeugen.

    Der N5 hatte ja ein anderes FA als der NZ9 mit neustem Update und es ging mir um den Vergleich!
    NZ9 mit neustem FA gegen MadVR.

    Meine Empfehlung lautet immer wieder: Bevor Kohle in einen neuen Beamer investiert wird, den Raum optimieren, MadVR PC. Wenn Raum und Zuspielung optimiert sind, erst dann macht ein Beamer-Ugrade wirklich Sinn.

    Ja :thumbup: das gleiche gilt ja für Audio:

    Bevor Kohle in einen neuen AVR oder Lautsprecher investiert wird, erst mal den Raum optimieren und dann anständig Einmessen/Einstellen.

  • Letzte Woche war ich beruflich in der Gegend von Mankra unterwegs. Die Gelegenheit habe ich beim Schopf gepackt um Mankras Heimkino in Augenschein zu nehmen.


    Das Kino ist kompromisslos als "schwarze Höhle" ausgeführt, dadurch wird es ermöglicht perfekt ins Bild einzutauchen.

    Auf optischen Schnickschnack wird verzichtet. Sehr pragmatisch und performanceorientiert!


    Die Zuspielung erfolgt bei Mankra fast ausschließlich über Kodi. Der von Namor Noditz angepasste Skin sieht gut aus und funktioniert im Zusammenspiel mit der Cinemascope LW perfekt.

    Da muss ich mich auch nochmal näher mit beschäftigen.


    Angesehen haben wir die üblichen Referenzszenen: Hans Zimmer Live in Prag, Lucy, Valerian, Greatest Showman Intro und Never Enough, John Wick 1 Disco, RPO Rennen & Catalyst,


    Der NZ9 kann auf der 3,5m breiten Cinemascope Leinwand richtig punkten. Das ist genau die Größe für die er gemacht scheint. Das Bild ist sehr scharf, die Farben kommen intensiv und die Raumoptimierung bringt den vorhandenen Kontrast und Schwarzwert perfekt zur Geltung. Das Verhältnis Sitzabstand zu Bildbreite dürfte knapp unter 1:1 liegen und passt, näher ginge dann aufgrund der perforierten Folie nicht mehr ohne diese wahrzunehmen. Bildtechnisch kann da nur mehr eine LED Wall einen größeren Fortschritt bringen.


    Mankra fährt grundsätzlich Referenzpegel + Spasskurve.

    Die HKV machen bei Referenzpegel richtig Spaß, ich hatte nie den Eindruck, dass etwas aufdringlich oder unangenehm wurde.

    Das SBA mit 6 21 Zöllern macht richtig Druck. Mir wäre es so für einen ganzen Film aber vermutlich zu viel. +10dB da wackelt die Hütte. Die Shaker die Mankra beim Intro von Greatest Showman mal dazu geschalten hatte sind definitv nicht notwendig. Der Kick von JW ist jedenfalls vorhanden. Macht insgesamt richtig Spaß.

    Einzig die schon seitenweise diskutierte Umhüllung ist sicher noch nicht perfekt. Die Surround-Effekte sind zwar vorhanden, aber nicht so ausgeprägt, wie ich das gewohnt bin. Die Front dominiert das Geschehen.

    Beim RPO Rennen merke ich da im Vergleich einen deutlichen Unterschied. Aber Mankra ist bei dem Thema ja schon am experimentieren ...


    LG

    Joe

  • Danke fürn Bericht.


    Jetzt müssen wir nur noch einen Termin für den Gegenbesuch finden.

    Mir wäre es so für einen ganzen Film aber vermutlich zu viel.

    IMHO, hängt stark vom Film ab.

    Dunkirk geht gar nicht. Filme mit hohem "Dauerfeuer" , ala den Godzilla Filmen, Transformers, Operation Overload ist grenzwertig. So ähnlich, wie beim durchgehenden hören von Demo-Szenen.

    Der Großteil der Filme find ich gar nicht so tragisch, der Durchschnittspegel moderat.

    Aber natürlich rein subjektiv.


    Bildbreite dürfte knapp unter 1:1 liegen und passt

    290cm zu 350cm Breite, ca. 0,85 Abstand.

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