Inbildkontrast messung sinnvoll?

  • Sehe ich nicht so. Zum einen entwickelt sich die Technik beharrlich weiter, zum anderen kann ich erst, wenn ich etwas wirklich verstanden habe, bestimmte Entscheidungen mit Sicherheit treffen, statt aus dem Bauch heraus oder aufgrund von Tips.

    Na ja der Kontrast der typischen dlp entwickelt sich beharrlich zurück :zwinker2:

    Und nein ich muss kein auto bauen können um nach einer probefahrt es gut oder nicht so gut zu finden! Da sind wir wieder im bereich freak :big_smile:

    ja Mann muss wissen was man da misst und es eben ins Verhältnis setzten wie man wahrnimmt!


    FoLLgoTT , ich muss dir nicht erklären was man da sieht :zwinker2: ich sehe das es schon zutrift das die meisten filmbilder mit eher dunklen helligkeiten vorkommen, bilder um die 1% sind eher sehr selten...und wo mann misst im adl macht eben einen unterschied :zwinker2:

  • FoLLgoTT , ich muss dir nicht erklären was man da sieht :zwinker2:

    Ich wollte auch keine Erklärung, was ich sehe, sondern was du uns zeigen willst. Ein kleiner aber feiner Unterschied.:zwinker2:


    Du stellst die ADL-Messung infrage, stellst aber selbst undefinierte Bilder (Fotos!) rein und erklärst nicht mal, was sie zeigen sollen. Merkwürdige Art...

  • Na ja, übertrieben ist meine Reaktion so gar nicht.

    Geh ich von deinem Beispiel aus, müsste ich ja der überfliegen sein da ich einer der wenigen hier bin der seinen pj getunt hat...

    Aus deinem text habe ich eher entnommen das du... Und das schreibe ich eben nicht, weil das beleidigend wäre.

  • hier sind das dann nur noch 0,0717, klar kein unterschied

    Den Sarkasmus kannst du dir sparen.


    Ich sehe hier folgende Möglichkeiten für die Diskrepanz zu meiner Messung:


    1. Ich habe im Lichtweg gemessen, du reflektiv

    2. Unsere Projektoren verhalten sich unterschiedlich

    3. Dein Gamma folgt nicht einer Potenzfunktion mit dem Faktor 2,2 (ganz wichtig!)


    Kannst du die Messung im Lichtweg noch mal durchführen, um den Raum auszuschließen?

  • Kannst du die Messung im Lichtweg noch mal durchführen, um den Raum auszuschließen?

    als du mit den alternativen testbildern gekommen bist, dachte ich jo cool endlich hat es jemand :sbier:

    als ich dir dann durch die blume gesagt habe das das mit dem messen im lichtweg nichts ist, die du wenn ich mich richtig errinere sogar ohne difussor gemacht hast, nimmst du das nicht an.

    als mein wink mit dem zaunpfahl kam, die user sollen sich mal deine testbilder auf ihren JVC anschauen, weil ein blinder mit krückstock die unterschiede bei den halos sieht, nichts. was heist die unterschiede bei einem JVC werden noch stärker ausfallen!

    jetzt willst du allen ernstes das ich deinen fehler wiederhole?


    da du klar ausgedrückt hast, das nur du die weißheit mit löffeln gefressen hast, ich somit gar keine lust drauf habe mich dann von deinen fans, die deine ausfürhrungen teilweise nicht mal folgen können und weil es sich so wichtig anhört reflexartig auf den danke button drücken, beleidigen zu lassen, ist es das. das thema ist gegesen!

    von mir aus hast du ´wie immer´ recht, wie schon mit deiner wunder LW, dem kontrast bei lasern, beim inbild sowieso. und einem fotograf erzählst du auch wie es läuft...

  • Du schreibst wörtlich:

    Nein, "diese Leute" hätten sich eben nicht zweifelsfrei einen DLP zugelegt weil es eben noch andere Kriterien gibt, die "diese Leute" eben doch z.B. zu einem JVC greifen lassen.

    Genau darauf möchte ich hinaus: Die ADL-Messreihe ist nur ein Faktor (Kontrast) in der Bewertung eines Projektors.

    Wäre er so wichtig, dass andere Eigenschaften allein mit einem guten ADL > 20 Prozent in den Hintergrund treten, hätten diese Leute sich voraussichtlich einen DLP gekauft. Dem ist aber nicht so.
    Es gibt andere Faktoren, warum die meisten Nutzer hier eher zu einem JVC/Sony anstatt DLP greifen.


    Das sind dann Eigenschaften wie: Schärfe, Lichtausbeute, Tone Mapping, FI, Betriebsgeräusch und Gehäusegröße innerhalb der gesetzten Budgetgrenzen. Je nach Raum (Wohnzimmer/Heimkino), Vorlieben und Gewichtung variieren die Entscheidungen Pro/Contra eines Projektors.

    Kurzum: Um einen Projektor umfänglich zu bewerten, reicht eine Messung alleine nicht aus. Am Ende ist es das Paket von Eigenschaften, Messwerten und persönlichen Vorlieben, die über den Kauf eines Beamer entscheiden.

  • Kurzum: Um einen Projektor umfänglich zu bewerten, reicht eine Messung alleine nicht aus. Am Ende ist es das Paket von Eigenschaften, Messwerten und persönlichen Vorlieben, die über den Kauf eines Beamer entscheiden.

    Daran zweifelt doch auch niemand (mehr), keine Ahnung warum Du darauf noch so rumreitest.

    In diesem Thread geht es aber nun mal nur um einen Aspekt - siehe Subject.

  • In diesem Thread geht es aber nun mal nur um einen Aspekt - siehe Subject.

    Grundsätzlich finde ich eine ADL-Messung sinnvoll, weil sie mehr Daten liefert als die von mir favorisierten drei Messungen (On/Off, ANSI, In-Bild mit 1 % Weißfeld auf schwarzen Hintergrund).

    Eine ALD-Messreihe von 0 - 100 Prozent ermöglicht in Summe eine noch detaillierter Bewertung der Projektoren untereinander.


    Sinnvoll in Form vom Vergleich der Bildeindrücke im optimierten Raum bedarf es diese aufwändigen Messreihen meiner Untersuchung nach nicht. Da reichen mir die drei genannten Parameter aus, um Projektoreigenschaften im Kontrast zu bewerten.


    Oto beschreibt das völlig richtig: Beamer mit annähernd gleicher Lichtausbeute aber deutlich abweichendem On/Off und niedriger ADL-Messung (wie 1 Prozent) unterscheiden sich in dunklen Szenen sichtbar voneinander.


    Am Ende bei der Kaufentscheidung sind dann aber mehr Dinge wichtig als lediglich die verschiedenen Kontrastwerte.

    Da sind wir dann halt wieder beim Threadtitel: In-Bild-Kontrastmessung sinnvoll?

    Auf die Praxis bezogen sind Messergebnisse hilfreich, aber andere Eigenschaften (je nach persönlicher Gewichtung) sogar wichtiger, weil deutlich sichtbarer.

  • Da sind wir dann halt wieder beim Threadtitel: In-Bild-Kontrastmessung sinnvoll?

    Die Frage sollte präzisiert werden.

    Für wen ist die In-Bild-Kontrastmessung sinnvoll?


    99% der Käufer fangen damit nix an und kaufen den Projektor bestenfalls nach eingehender Sichtung.

    Im Normalfall hat mal jemand bei einem Freund oder beim Händler was gesehen was ihm gefallen hat.

    Der Großteil der Kunden treibt keinen vergleichbaren Aufwand wie manche hier im Forum.


    Insofern würde ich mich zu den Menschen zählen die das Thema interessant finden, einen Projektorkauf davon aber nicht abhängig machen.

  • Insofern würde ich mich zu den Menschen zählen die das Thema interessant finden, einen Projektorkauf davon aber nicht abhängig machen.

    In allen Punkten bin ich bei dir.

    Darüber hinaus bewegen wir uns beim Projektorkauf meistens innerhalb eines gesteckten Preisrahmens.

    Da spielt es keine große Rolle, ober unter 1.000 Euro, bis 2.500 Euro, 5.000, 10.000 und über 50.000 Euro.

    Die Projektoren innerhalb einer Preisklasse unterscheiden sich weniger im Bildeindruck durch ihren Kontrast, sondern mehr durch andere Parameter.


    Nicht grundlos kauft die überwiegende Mehrheit der Heimkino-Vereins-Mitglieder JVC und Sony Projektoren.


    Ein Beispiel zum Kontrast-Messungs-Vergleich:

    Ich fahre hier gerade einen A/B-Vergleich zwischen dem Sony VPL-VW890ES und meinem JVC DLA-N7.
    Ein Unterschied im ANSI-Kontrast ist auch im Filmbild erkennbar. Je heller die Inhalte werden, desto mehr legt der Sony gegenüber dem JVC zu.

    Den Unterschied zwischen ANSI 200:1 (N7) und 400:1 (VW890) finde ich nicht besonders groß. In hellen Szenen (Bond in der Wüste, Schneelandschaften mit wenigen dunkleren Elementen, Strandszenen) hat der Sony ganz leicht die Nase vorn, weil dunkle Inhalte etwa mehr Zeichnung besitzen und deren Schwarz einen Tick dunkler ist.

    In dunkleren Szenen ändert sich dieser Bildeindruck (On/Off-Kontrast: N7 = 33.000:1 und VW890 = 16.000:1), weil der JVC schlichtweg das dunklere Schwarz macht und dabei dunkle Inhalte noch besser sichtbar durchzeichnet. Hier kommt der bessere On/Off-Kontrast voll zur Geltung. Aber auch das sind keine "Welten".

    In Mischlichtszenen steht es "Unentschieden", weil die In-Bild-Kontraste beider Beamer relativ ähnlich sind laut 1 % Testbild ADL.


    Wie oben bereits erwähnt finde ich die signifikanten Unterschiede dann an anderer Stelle als dem Schwarzwert.

    Das sind Schärfe, Lichtausbeute, Farbraumabbildung, FI, Tone Mapping für HDR und das Betriebsgeräusch.

    Je nach Räumlichkeit (unbehandeltes Wohnzimmer/dediziertes Heimkino) fallen einzelne Eigenschaften mehr oder weniger ins Gewicht.

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