Beiträge von FoLLgoTT

    Hm... Vermutlich macht das bei größeren Räumen dann weniger Sinn. :think:

    Zumindest bezüglich der freien Platzierung unterhalb der 1. Mode nicht. Da funktioniert nur ein kleineren Räumen. Aber da ist auch am wenigsten Platz vorhanden, so dass sich zwei Subwoofersysteme noch weniger rechnen.


    Man sollte sich die Frage stellen, welches Problem man mit den zwei Wegen eigentlich lösen möchte. Die guten 12"-Treiber können durchaus Tief- als auch Oberbass. Und der Bereich unter 15 - 20 Hz ist, wie gesagt, praktisch irrelevant. Selbst mit 125 Db kommen einem 10 Hz wie ein laues Lüftchen vor, weil wir einfach so unempfindlich in dem Bereich sind. Ich hatte damals Besucher hier, denen ich so einen Sinusburst vorgespielt habe. Die waren echt enttäuscht, wie wenig man das merkt. Das heißt, hier braucht man gar nicht mehr Verschiebevolumen, weil es ohnehin nicht viel bringt. Und da die 12" bei ausreichender Anzahl selbst geschlossen ab 20 Hz keine Probleme mehr haben, sehe ich eine zusätzliche Trennung als sinnlos an. Wie gesagt, wir reden dann nur noch über zwei Oktaven, also 20 - 80 Hz.


    Etwas anderes ist das natürlich, wenn man mit dem Bereich <20 Hz den Fußboden oder die Möbel anregt. Bei mir ist das aber nicht der Fall, daher merkt man genau: nichts.

    Hab jetzt erst gesehen, dass du durch Editieren noch was hinzugefügt hast.:)

    Wenn das Infrahorn bei mir mitläuft dann habe ich das Gefühl der Raum wäre größer und räumlicher. Macht das Sinn?

    Keine Ahnung. Ich hatte damals länger mit einem Hochpass bei 10 - 20 Hz getestet und das Ergebnis war, dass letztendlich alles unter 20 Hz nahezu unhörbar ist und spürbar sowieso nicht. Aber wenn du bei 30 - 35 Hz trennst, ist das natürlich was anderes. Da ist noch genug Hörbares drunter.

    Unterhalb der tiefsten Mode, sagen wir bei ca. 30- 35 Hz, gibt es dann noch ein Paar 18" Schlammschieber dazu.

    Selbst unterhalb der ersten Mode gibt es bei einem SBA noch längeres Ausschwingen. Wenn ich mir die Messungen von meinem Raum damals anschaue, ist das Abklingen erst bei ca. der Hälfte von der 1. Längsmode wirklich kurz. Das heißt, man muss die unteren Subwoofer auch wieder als DBA auslegen (was eine beliebige Platzierung zerstört) oder so tief trennen (in diesem Beispiel bei 15 Hz), dass man es auch ganz sein lassen kann.



    Mir fehlt irgendwie nach wie vor der Nutzen von 2-Wege-Bässen. Wir reden ja immerhin von gerade mal 2 - 2,5 Oktaven. Um die auf Gedeih und Verderb aufzutrennen, muss schon es einen realistischen Nutzen bringen. Den konnte mir bisher keiner wirklich näherbringen. :)

    Worauf sollte man achten?

    Man sollte Ql und Qa auf Werte setzen, die einem relativ dichten, bedämpften Gehäuse entsprechen. Also ungefähr so:


    Und man sollte die Simulation der Induktivität aktivieren. Das wird dann meist sofort als Tiefpass im Amplitudengang sichtbar. Bei Treibern wie dem Koserthal z.B. ist das enorm wichtig für die Simulation. Die notwendige Leistung steigt dadurch deutlich im oberen Bereich.

    Ein Haar in der Suppe kann man natürlich suchen, aber sie krampfhaft wie das hier von Manchen zelebriert wird lässt vermuten dass der Neidfaktor eventuell eine klitzekleine Rolle spielen könnte...sorry, aber das musste einfach sein.

    Ist aber völlig überflüssig.


    Neid ist mir relativ fremd. Aber ich werde hellhörig, wenn "merkwürdige" technische Aussagen getätigt werden. In diesem Fall von dir. Da hake ich dann nach und das ist manchmal etwas unangenehm. So ist es leider, wenn man sich in der Forenwelt bewegt. Da muss alles, was man schreibt, wasserdicht sein. Mal ist man auf der einen Seite, mal auf der anderen.


    Und nun von mir aber auch ein :sbier: bevor es eskaliert.

    Also auf Nachfrage habe ich folgendes erhalten:

    Mit der Aussage kann ich nicht viel anfangen. Dass ein DLP eine saubere Gammakurve zeigt, ist systemimmanent (rein digitale Stufenerzeugung über PWM). Die Frage ist doch, wie viel korrigiert werden musste, damit der Weißpunkt stimmt. Das geht aus den Messungen nicht hervor. In deinem Zitat steht nur, dass er (wer auch immer das ist) den Weißpunkt angepasst hat.


    Belassen wir es einfach dabei. Anscheinend kannst du im Moment keine verwertbaren Daten liefern. Vor allem die Langzeitstabilität ist ja nicht uninteressant.

    Also wenn du zum Beispiel von BT2020 auf Rec709 kalibrieren meinst - der Weißpunkt bleibt derselbe nur der Farbraum wird kleiner.

    Nein, ich meinte die Weißpunktkalibrierung. Also Weiß auf 6500 K einstellen. Das hat mit dem Gamut, wie du selbst schreibst, nichts zu tun.:zwinker2:


    Dafür muss man die drei Primärfarben untereinander in einem fixen Verhältnis austarieren. Und hier würde ich gerne erstmal Messungen sehen, ob das beim RGB-Laser wirklich "out of the box" exakt sitzt. Und weiterhin würde ich gerne Messungen sehen, wie das z.B. nach 5000 h aussieht.

    Abgesehen davon muss immer reflektiv kalibriert werden, weil die Leinwand mehr oder weniger stark die Farbtemperatur ändert.

    Ok, dein Punkt war also nur, dass der Lichtverlust nach der Kalibrierung bei RGB-Laser-Projektoren geringer ist als bei anderen Leuchtquellen. Das kann durchaus sein, bezieht die Alterung aber erstmal nicht mit ein (altern die drei Laser identisch schnell?). Im Endeffekt ist es nur eine Frage Brutto- vs. Nettolichtstrom. Uns interessiert generell nur Netto (also kalibriert).


    Worauf ich aber hinauswollte: die Weißpunktkalibrierung läuft bei einem RGB-Laser grundsätzlich nicht anders ab als bei anderen Projektorarten. Du hast das gerade bestätigt.

    ielleicht kurz zur Info - ein RGB Laser muss nicht "klassisch" kalibriert werden - statt einer Farbanpassung muss der Weißpunkt je nach Leinwand leicht verschoben werden.

    Was meinst du damit?

    Der Weißpunkt wird bei allen anderen Projektorarten auch verschoben, um D65 zu erreichen. Das geht zwangsläufig mit Lichtverlust einher, weil das nur durch Abschwächen mindestens einer Farbe geschehen kann. Warum sollte das bei einem RGB-Laser anders ein? Das war auch bei Röhrenprojektoren so, die drei getrennte Lichtquellen für die Farben hatte.

    Sehr gut! :sbier:


    Wobei die Maskierung nur bei konstanter Breite benötigt wird. Mit Anamorphot schaut man ja meist mit konstanter Höhe, da tritt das Problem gar nicht auf. Da ist eher das Problem, dass man je nach Seitenverhältnis zoomen muss und seitlich maskiert. Das Zoomen habe ich mir auf zwei Tasten gelegt, so dass ich das je nach Film beim Start einstelle. Profile unterstützt Kodi dahingehend ja anscheinend nicht.


    Im MPC-HC gibt es zumindest zwei Modi, mit denen ich zwischen Cinemascope und 16:9 umschalten kann (was auch nicht viel ist, aber für die meisten Filme reicht), aber in Kodi muss ich jede Serie, die von meinem Standardzoom abweicht (momentan 2:1), anpassen. Hat dafür jemand eine Lösung?


    Einen Automatismus, wie ich ihn bei meinen Filmen über die Metadaten habe, erwarte ich bei Serien noch nicht einmal. Da kann ich ja auch keine Metadaten hinterlegen. Aber zumindest Zoomprofile wären schön.

    Den OSMC finde ich optisch auch schöner, allerdings maskiert dieser auch die 16:9 Formate mit Balken oben und unten.

    Nicht zwingend. Die Maskierung lässt sich bei dem Skin einstellen.



    Kann man das Strecken der Bilder auch Formatabhängig machen?

    Soweit ich das sehe, hängt das an der Auflösung und Bildrate. Leider. Ich finde die gesamte Zoomsteuerung eher unglücklich. Ich wüsste z.B. gerne, wie ich Zoomprofile hinterlegen kann und nicht per Hand den Zoom bei jeder Serie anpassen muss.

    Da ich bei mir gerade Kodi für Streaming eingerichtet habe, war ich auf der Suche nach einer Vorentzerrung für meinen Anamorphoten. Kodi kann das von Haus aus zwar, aber der Skin ist nicht für anamorphes 21:9 ausgelegt. Dafür habe ich bisher zwei Skins gefunden. Vor allem der OSMC-Skin gefällt mir relativ gut. Scope Nox ist dagegen ziemlich hässlich. Aber das ist ja Geschmackssache. Die Schaltflächen diesen Skins sind nur auf den Scope-Bereich begrenzt, das heißt, man kann das Bild vertikal strecken und hat noch alle Bedienelemente im Bild.


    Scope Nox

    OSMC Skin



    Anamorphe Vorentzerrung mit 21:9-Skin:



    Es gibt in Kodi zwei Arten, das Bild zu entzerren.


    1. Im Player über "Vergrößerung" und "Pixel-Seitenverhältnis". Das gilt aber nur für das Videobild.

    2. Über die "Video Calibration". Das gilt für das Skin und das Videobild.


    Also benötigt man für die Entzerrung nur Variante 2. und kann über "Vergrößerung" anschließend das Bild genau anpassen (für verschiedene Formate). Eine Automatik ist mir in dieser Hinsicht für Streaming nicht bekannt.

    Leider muss man die "Video Calibration" für jede Auflösung und Bildrate einstellen! Also völlig an der Realität vorbei. Und die Kalibrierung ist auch ziemlich holprig und unterstützt keine Entzerrung > 1,25. Wir benötigen aber in der Regel 1,33 für unsere Anamorphoten.


    Zum Glück gibt es eine Abkürzung über die XML-Konfiguration. Die Datei ist die ist die %APPDATA%\Kodi\userdata\guisettings.xml . Dort gibt es für alle Auflösungen eine Sektion, die die Kalibrierung enthält. Die kann man per Hand anpassen, z.B. so:


    Die genauen Werte für top und bottom muss man empirisch ermitteln. Sie stimmen leider nicht mit dem errechneten Wert überein. Aber man kann das ja einmal in der "Video Calibration" machen, dann die pixelRatio in der XML auf 1,33 korrigieren und auf die anderen Bildraten übertragen.


    Viel Spaß damit! :)

    Ich weiß ja nicht welches Konzept hier überhaupt verfolgt wird, aber bei mir ist das so, daß ich den Treiber aussuche und danach das Gehäuse, bzw. Schallwandgröße und -Form bestimme.

    Das ist bei vielen so und aus meiner Sicht der falsche Ansatz. Es sollte genau andersherum sein. Erst kommt das Konzept, dann sucht man die passenden Teile aus. Davor kommt sogar noch die Anforderung.


    Im Übrigen wird hier über Mitteltöner gesprochen und nicht über Konzepte.:zwinker2:


    Aus meiner Sicht lohnt immer ein Blick über den Tellerrand.

    Absolut! :sbier:

    Das dritte ist das richtige.

    Naja, alle drei Messungen finde ich nicht so richtig beeindruckend für den Preis. BL ist total asymmetrisch und die nichtlinearen Verzerrungen sind im Mittelton nicht so niedrig, wie ich es von einem guten Mitteltöner erwarten würde. Der Kennschalldruck ist dafür recht gut.



    @alle

    Mir ist übrigens wieder eingefallen, dass ich meine 4"-Messungen auch dokumentiert hatte. Falls es jemanden interessiert. :)

    Nach meinem Verständnis rührt das vom extrem schmalbandigen Spektrum des Lasers her

    Eher von der Kohärenz der Welle, siehe hier.


    Viele haben "Berührungsängste" mit dem Profizeug oder wollen sich schlicht damit nicht beschäftigen.

    Das sehe ich nicht als das Hauptproblem an, sondern schlicht den Preis. Auch ein Sony VW5000 wird nur selten verkauft. Wie viele hier im Forum geben denn so viel für einen Projektor aus? :zwinker2:


    Profigeräte wurden auch schon früher recht verbreitet benutzt, nämlich Röhrenprojektoren. Damals gab es die aber gebraucht bezahlbar (bzw. genauso teuer wie die Digitalen) und zum anderen waren die Digitalen noch so schlecht, dass es einen echten Mehrwert für das einzugehende Risiko gab. Heute bekommt man für 3000 € ein Bild, mit dem der Großteil der Leute absolut zufrieden ist. Die Preisdifferenz zu einem deutlich besseren Bild ist dermaßen groß, dass es für die meisten schlicht unattraktiv ist.


    PS: ich würde mir sofort das Haus umbauen und klimatisieren, wenn Geld keine Rolle spielen würde. Angst habe ich jedenfalls nicht vor dem Zeug. :zwinker2:

    In HDR sollte sowas ja eigentlich nicht vorkommen, die hohen Helligkeiten sollten eigentlich nur für kleinere Highlights verwendet werden. Wenn denn ordentlich gemastert würde...

    Ja, wenn. Der Realität entspricht es jedenfalls nicht. Es wird ja quasi schon über eine Art "Brightness War" geschimpft, vor allem über Sony. :zwinker2:


    Wenn man sich so manche Histogramme der UHDs anschaut, ist da etwas Wahres dran. Einige Szenen spielen fast komplett in den Highlights. So war das jedenfalls nicht gedacht, aber der Standard verbietet es auch nicht.