Hallo aus Stuttgart!

  • Hallo zusammen,


    letztes Jahr habe ich mich hier angemeldet, um Erfahrungen rund um das Thema Heimkino auszutauschen. Lieber spät als nie möchte ich mich und meine Film-Leidenschaft hier vorstellen. Ich bin seit 2001 im bekannten Nachbarforum angemeldet, werde meinen kommenden Bauthread aber hier einstellen.


    Ich bin Jahrgang 1970, aufgewachsen in einer Kleinstadt mit rund 15.000 Einwohnern etwa 30 Autominuten östlich von Stuttgart.


    Schon als Kind haben Filme mich fasziniert. In meiner Kleinstadt gab es 1978 sogar zwei (!) Kinos. Mit meinen Freunden war ich als 8-Jähriger oft allein im Kino. Angeschaut haben wir Asterix Filme, Filme mit Bud Spencer & Terence Hill sowie Streifen mit Louis de Funès. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie es war, das Kino nach dem Film zu verlassen. Das große Bild und der Sound waren für mich als kleinen Pimpf so beeindruckend, die Immersion so gewaltig, dass mir die ersten Sekunden nach dem Aufstehen aus dem Holz-Klappstuhl immer etwas schwindlig war... :)


    Dank laxer bzw. überhaupt keiner Alterskontrollen haben wir durchaus auch Filme angeschaut, die 8 bis 10-Jährige heute vermutlich nicht allein im Kino zu sehen bekommen, beispielsweise "Der Spion, der mich liebte" oder "Jeder Kopf hat seinen Preis". Der Besuch im Kino ohne Eltern, das Eintauchen in die Geschichten und fremde Welten, das war für mich immer auch ein Stück Freiheit.


    Ebenfalls in sehr lebhafter Erinnerung sind mir die Kinobesuche von "Das Imperium schlägt zurück" und "The Terminator" geblieben. Bei Episode 5 fand ich den Flug mit den Snowspeedern über die Schneelandschaft so gewaltig - ich war fest davon überzeugt, mein Kinosessel würde sich passend zu den Flugmanövern mitbewegen. Mit 14 schaute ich mir allein "Terminator" im Staufen Kinocenter in Göppingen an. Ein Film, der mich nachhaltig beeindruckte. Die Story, die Spezialeffekte, der Look des T-800 und nicht zuletzt die kurze Erotikszene zwischen Sarah Conner und Kyle Reese gruben sich tief in meine jungen Synapsen.


    1988, als meine Eltern im Urlaub waren, und ich sturmfreie Bude hatte, veranstaltete ich eine lange Alien-Filmnacht im elterlichen Wohnzimmer. Das Programm: Alien und Aliens (noch heute für mich absolute Meisterwerke), jeweils als VHS-Kopie über einen HiFi-Videorekorder zugespielt. Von einem Schulfreund lieh ich mir einen JVC Verstärker mit Dolby-Dekoder und zwei Boxen für die hinteren Kanäle. Meine Eltern waren nach der Rückkehr nicht begeistert, aber ich fand den Abend genial und meine Gäste auch. Noch heute schaue ich Filme am liebsten mit meiner Frau oder Freunden im Heimkino an und mache einen kleinen Event draus.


    Am Ende des ersten Semesters konnte ich mir endlich meine erste eigene Wohnung leisten. Es war eine 1,5-Zimmer Einliegerwohnung mit 35qm in der selben Kleinstadt. Dort richtete ich mein erstes Heimkino ein. Was dort verbaut war, und wie es mit meinen Kinos weiter ging, erfahrt im Bauthread zu meinem ersten "richtigen" Kino, das im Keller unseres 2018 fertiggestellten Hauses entsteht.

  • Noch heute ist für mich wegen "Der Spion, der mich liebte" Roger Moore DER Bond. Man möge mir das verzeihen... Kindliche Prägung - da bin ich einfach machtlos. :zwinker2: Aber Sean Connery finde ich ebenfalls grandios!


    Den Bond-Lotus aus dem Film (was für ein wunderschönes weißes Auto!) hatte ich damals aus Lego nachgebaut, inkl. der Möglichkeit, Raketen nach oben zu schießen und Seeminen abzuwerfen. :yoda:

  • (Dieser Beitrag dient dazu, meine Filmrezensionen etwas kompakter zu halten, indem ich diesen Beitrag mit dem Bewertungsschema bei Bedarf verlinke.)



    Ich bewerte Filme nach diesem Schema:

    • Meisterwerk -> Herausragend, ein Kunstwerk, muss man gesehen haben
    • Sehr gut -> Definitiv sehenswert
    • Gut -> Ab "Gut" macht ein Film Spaß, und darauf kommt es schließlich an
    • Mittelmaß -> naja, ggf. für Fans von Genre / Schauspieler / Regisseur einen Versuch wert
    • Schlecht -> Der Wille war da, einen guten Film zu machen, aber es hat nicht geklappt
    • Zeitverschwendung / Ärgernis -> Finger weg, bei diesem Machwerk war nicht mal der Wille bzw. die Mittel / Know-how da, gute Arbeit abzuliefern

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