Planungs- und Bauthread "Elaboratorium"

  • Dann habe ich insgesamt 1,5m Kernbohrung für je drei Kabeldurchführungen zu den beiden Technikracks in die hochverdichtete Kalksandsteinwand gemacht. Es wird je eine Durchführung für Strom, Lautsprecherkabel und Signalkabel.



    Und die Teile für die an einer Seite um 30° abgeschrägten Lautsprecher für L/R und Backsurrounds habe ich auch zugeschnitten, gefräst und vorbereitet. Die Form ist zur besseren und platzsparenden Anpassung an den Raum so gewählt. Dabei gibt es eine rechte und linke Version. Daher so viele unterschiedliche Teile.


    Das macht mir alles echt viel Spaß und Freude. Mangels Zeit und Möglichkeiten ist mein Bautempo recht gediegen, aber so streckt sich die für schöne Bauphase eben und ich kann länger die Tüftelei genießen... :P

  • Hallo, darf ich einmal um eure Einschätzung bitten:

    Ist es vor- oder sogar nachteilig, wenn ich große und schwere Teile an der Rückwand (riesiger Diffusor und Hushbox), die nah an den Subwoofern montiert werden mit Stabilo-Schallschutzdübeln aufhänge?

    Erreiche ich dadurch eher eine geringere Anregung der Betonaußenwand oder schwingen die Teile dann unnötig mit?

  • Nun ist es Zeit für ein kleines Update.


    Aus diesen Teilen...

    ... werden die Front left/right und Surround back gebaut. So kann ich den Platz vorne gut ausnutzen und hinten passen die auch ganz gut. Gibt insgesamt vier "rechte" und vier "linke". Sieht im Rohbau dann so aus (da fehlt auch noch ne Strebe, Farbe, Dämmung usw. Wenn ich die Dämmung da habe, werden die bisher nur verschraubten Fronten noch einmal abgenommen und danach auch verklebt und vernagelt, verspachtelt... Dann gibt es akkurate Spaltmaße.)



    Dann türmte sich folgendes im Kino und versperrte den Platz.


    Eine Lösung musste her.

  • Also habe ich schnell mal ein paar Löcher gebohrt und Schallschutzdübel eingesetzt für eine Art "Regal" an der Rückwand: :rofl:




    Da traf es sich ganz gut, dass da zufällig große Kisten mit je 100l Stauraum dran passten.


    Irgendwie finde ich, die 4x 18" an der Rückwand sehen irgendwie verloren aus. Gut, dass es an der Front "Bässer" wird. Die Konsolen sind für einen Diffusor. Beladen sieht das Regal dann so aus:


    Für die Bedämpfung der Bafflewall und den Freiräumen der Rückwand habe ich noch etwas Klemmrock besorgt


    To be continued :byebye:

  • Nein, leider nicht.
    Wäre auf sein Kino auch mal gespannt, es wirkt total klasse. Allerdings ist die Fahrt dafür leider für mich zu weit.

    ...nein, ich fahre (leider) keinen Porsche. (auf die häufige Frage zu meinem Nicknamen).

    Einmal editiert, zuletzt von nl-911 () aus folgendem Grund: Edit: Jochen, inspiriert durch deinen Hinweis schwelge derzeit wieder nach langer Zeit mal wieder durch den Thread von Steffen. Tatsächlich lassen sich einige Ähnlichkeiten entdecken, die ich natürlich nicht bewusst "kopiert" habe. Aber interessant finde ich das auf jeden Fall.

  • Schönen guten Abend an alle!


    Ich habe eine Frage bezüglich Folienresonatoren. Der relativ breitbannige Effekt, je nach Auslegung auch in durchaus tiefen Bereichen ohne Mitten- und Höhenabsorption liest sich schon einmal prima.

    Ich hätte auf der Rückwand bodennah, also praktischerweise an einer "Raumecke", noch über fast die Raumbreite Platz für einen gut 80 cm hohen, 40 cm tiefen Folienabsorber. Allerdings wäre ein Großteil der Höhe vom Podest abgedeckt. Macht der Folienabsorber (im Vergleich zu einem porösen Absorber) dort auch Sinn?

    Leider kann ich noch nichts messen, da ich noch keine Lautsprecher und noch viel zu viel Werkzeuge und Material im Raum habe, jedoch diese Stelle später nach Errichtung des Podestes nicht mehr zugänglich für den Einbau seien würde.

    Ist es richtig, dass ein Folienresonator unter 60 cm Breite nicht mehr sinnvoll ist, weil die Folie zuwenig schwingen könnte? Über den Subwoofern hätte ich etwa 55 cm, sodass es vielleicht auf einen Versuch ankäme. Im schlimmsten Fall könnte ich die Folie abreißen und durch Rieselschutz ersetzen und hätte einen porösen Absorber im Kasten.

    Was meint ihr?


    Und hier noch ein kleines Gimmick, für alle, die eine Vorstufe oder ähnliches Rackkompatibel machen möchten:

    Ich habe lange überlegt, wie ich die Yamaha CXA5100 in das Rack einbaue und bin zum Beispiel auf einen Einbaurahmen aus UK gestoßen Klick mich. Allerdings benötigt der 5 HE und ist deftig teuer. Rackwinkel/Rackohren sind nicht ohne weiteres an der Yamaha zu fixieren. Dann habe ich für 27 € eine Adam Hall 4 HE Rackwanne gekauft, habe die Füße und den doppelten Bodes der Vorstufe abgeschraubt (keine Ahnung, warum das gedoppelt ist; hätte man auch dran lassen können) und habe die Lüftungsöffnungen aus der Rackwanne ausgeflext und die hochgebördelte Rückkante abgeflext. Ein Lüftungsgitter im Geräteboden hatte im Originaldoppelboden gar keine Öffnungen (siehe Staub); in meiner Rackwanne jetzt schon :zwinker2:


    Schließlich habe ich die Vorstufe in Rackwanne geklebt und mit Gummipads zu den Seiten abgepolstert. Passt perfekt - für schmales Geld und mit weniger Platzverbrauch. Die Luftzirkulation ist bei mir gewährleistet.

  • Das sieht top aus. Unten drunter wolltest du aber nichts dickeres als klebeband kleben um evtl. Noch schwingungsdämpfend zu lagern? Mit klebeband hast ja nicht gespart. Ich bin immer schockiert wie gut so viel doppelseitiges klebeband so klebt, wenn ich das auf der cnc nutze und dann die Bauteile nur mit gewalt wieder runter bekomme :big_smile:

  • Wenn ich irgendwelche Nachteile feststellen sollte, kann ich natürlich auch noch Gummipads drunter kleben. Hatte ich auch erst überlegt, wollte nur zunächst drauf verzichten, um eine stabilere Verklebung zu erzielen.

  • Das ist ja eher so der high ender Anspruch mit speziellen Gerätebasen und spikes / dämpfern usw. Man versucht da ja möglichst Mikrofonie usw. Durch virbrationen zu vermeiden. Daher kann ich da auch nicht so klar sagen wo Theorie / Praxis anfangen und enden. Wollte es nur noch zu bedenken geben :)

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