Posts by RedFire

    Danke für den Tip. Die Puritan Filter kannte ich noch gar nicht. Wenn es darum geht, einen Netzfilter ohne Dynamikeinbussen zu verwenden so kommt bei uns bislang immer Isotek zum Einsatz. Die liegen aber in einem ganz anderen Preisbereich. Der Puritan scheint eine da eine Alternative zu sein. Hast Du den Puritan mal gegen einen Isotek Filter getestet?

    Nein, den Isotek habe ich (noch) nicht getestet. Allerdings hatte ich mich für den Puritan entschieden, da ich auch das Erdungskonzept von denen habe, sodass sich das Ganze gut kombinieren lässt.

    Die PowerPlants von PS Audio habe ich (fast) alle getestet - und frühere Modelle auch längere Zeit besessen - und muss leider sagen, dass sie den Klang sogar verschlechtern.
    Die "Schwärze" im Klangbild nimmt zwar zu, aber die Dynamik leidet sehr deutlich.

    Wer für deutlich weniger Geld einen Stromfilter sucht, sollte sich den "Puritan 156" mal näher ansehen. Der ist der einzige mir bekannte Filter, der keine Dynamik-Bremse darstellt.

    Wenn irgendwas sich physikalisch unterscheidet, kann man den Unterschied auch messen. Und es muss sich physikalisch unterscheiden, sonst gäbe es auch keinen Unterschied.

    Einzig mögliche Antwort ist der Placebo-Effekt.

    Dann wird's wohl Placebo gewesen sein. 🙄

    Klärt doch einfach mal, was genau ihr mit dem Begriff „Klangunterschied“ meint. Vielleicht kommt ihr dann selber drauf, dass ihr aneinander vorbei redet! 😉

    Hab ich ja weiter oben schon getan. Räumlichkeit, Bühnentiefe, Abgrenzung der einzelnen Instrumente zueinander, Position der Instrumente, etc.
    Dass Pegelunterschiede selbstverständlich AUCH einen Klangunterschied bewirken, ist logisch und muss wohl nicht weiter diskutiert werden.
    Mir geht es um die Unterschiede, die eben NICHT im Messprotokoll sichtbar gemacht werden können - zumindest hab ich bei meinen Trinnov-Messungen im Messergebnis keine Unterschiede wahrnehmen können, im Klangergebnis aber zum Teil sehr wohl.

    Moe Ich beziehe mich auf "messbare Klangunterschiede".
    Ich will wissen, wie das gehen soll. Daher hatte ich ja zurückgefragt, ob damit Pegelunterschiede gemeint sein soll, denn das halte ich für zu kurz gesprungen.

    Aber lassen wir das. Vielleicht war das aus dem Zusammenhang gerissen. Trotzdem finde ich Deinen Vorwurf der mangelnden Glaubwürdigkeit doch ausgesprochen unangemessen.


    Zitat von RedFire Was ist denn ein messbarer Klangunterschied? Wie misst man den?

    Mit einem Mikrofon und zB REW :zwinker2:

    Das habe ich nie geschrieben, das weißt du aber…

    und JA wenn er „sehr viel mehr Bass wahrnimmt“, MUSS das als höherer Pegel messbar sein, oder er täuscht sich!

    Nö, tatsächlich weiß ich nicht, was du meinst.
    Ich meine die Frage ganz ernst, wie man anhand einer Messkurve (die ja im Wesentlichen frequenzabhängige Schall-Pegel zeigt) Klangunterschiede festmachen will.
    Bühnenbreite und Räumlichkeit beispielsweise lassen sich daran doch kaum ablesen, oder?

    RedFire unter aller Kanone, gehst du mit jedem mit einer anderen Meinung so um?

    Dir kommt gar nicht in den Sinn, dass ich es vielleicht genau so gemeint haben könnte, wie ich es geschrieben habe?

    Das lässt über die Fronten-Verhärtung ja wirklich tief blicken.

    Staatlich geprüfter Techniker der Elektrotechnik der 9 Jahre bei einen Netzbetreiber sich unteranderem mit der Spannungsqualität beschäftigt hat und jetzt im Bereich der Hochfreqzenztechnik ist.


    Ich weiß wovon ich rede.

    Na, dann gratuliere ich mal ganz herzlich zu so viel Fachwissen. Gut auch echte Kenner der Materie hier im Forum zu haben.

    Naja, es wird zumindest erklärt, wo und wie die Strom-Probleme entstehen und wie Filter grundsätzlich arbeiten. Das sollte doch fürs erste einen guten Einstieg in das Thema bringen.

    Ich frag mich, ob die ganzen Goldöhrchen ihren „Abhörraum“ auch nur ein bisschen akustisch optimieren. Ich frag mich, wie man im ganzen Matsch der Erstreflektionen überhaupt irgendwas raushören kann. Mit „akustischen Optimierungen“ meine ich nicht diese Deko-Elemente, die man ab und zu als Akustik-Paneele zu kaufen findet.

    Du meinst also, dass Leute, die vielleicht ein feineres Gehör als andere haben (oder vielleicht auch einfach nur andere Hörerfahrungen gemacht haben), keinen Wert auf akustische Optimierungen legen?
    Steile These.
    Was bringt dich zu dieser Annahme?

    Ich würde es mal so formulieren:

    Wenn du vorher und nachher einen nicht nur hör- sondern vor allem auch messbaren (!) Klangunterschied hast, hattest du vorher oder jetzt einen Verkabelungsfehler oder ein defektes Kabel, das jetzt weg ist oder neu dazu kam

    Was ist denn ein messbarer Klangunterschied? Wie misst man den?

    Ich finde das Thema "Strom" auch sehr relevant und habe da über die Jahre viel experimentiert. Letztlich bin ich bei einer PowerStation von Progressive Audio hängengeblieben, die zumindest dafür sorgt, dass die Netzverschmutzung durch meine PV-Anlage draußen bleibt, so dass Klangunterschiede durch wechselnde Netz-Qualitäten (Spannungsschwankungen, Schaltspitzen, Gleichstromanteile) jetzt ausgeschlossen sind.