Das Nidavellir ein MLV Kino

  • Das Nidavellir


    So Freunde der Nassrasur in diesem Faden wird die Geschichte des Nidavellir erzählt.


    Wie immer gilt, alle Fehlersuchenden Rechtschreibscharfschützen sind HERZLICHST AUSGELADEN!


    Mein altes Kino ist im Begriff abgebaut zu werden.

    Warum?

    Ganz einfach, ein paar von Euch werden wissen das ich und ein paar Wahnsinnige den MLV bauen. Bei mir führte das zu einer Kettenreaktion und ich beschloss dem Kino jetzt einmal auch eine halbwegs ordentliche Optik zu verleihen, die dem MLV wenigstens etwas gerecht wird.


    Zunächst ein kurzes Wort zum Namen.


    Über den Namen habe ich lange nachgedacht, bis ich endlich auf "Nidavellir" kam. Bezug auf die Avengers Filme.

    Der Name sollte Sinn machen und auch das Kino widerspiegeln.


    Er passt perfekt, das Kino soll eine "Raumschiff- Space" Optik bekommen .

    Die Herstellung des MLV ist einigen Bekannt, für diejenigen die die Geschichte nicht kennen wird sie in den Folgenden Beiträgen nochmals zu lesen sein, die alten Hasen können sich an den Grünen Überschriften orientieren.


    Nidavellir ist eine Schmiede Raumstation im All in der eine Waffe gegossen wird. Perfekter könnte es nicht passen.


    Also als nächstes kommen die alten Beiträge mit der Geschichte des MLV und danach werden wir uns dem aktuellen Stand und dem Vorhaben widmen!

    Gruß Rene

  • KAPITEL 1

    Guten Abend!


    Ich wollte Euch eine kleine Geschichte 4rer Freunde aus einem weit entfernten Bauerndorf erzählen.


    Es war einmal ein kleines Genie von großem wuchs.... das bastelte gern an Boxen rum.


    Ein Metallbauer in jenem weit entfernten Dorf hatte das Glück sich zu den Freunden des Genies zu zählen.

    Eines Tages, vermutlich beim morgendlichen Stuhlgang, traf es das Genie wie ein Blitz! Die Idee eines Waveguide's war geboren.

    Die Idee reifte und der Metallbauer erfuhr davon.


    BEGEISTERT war er! Gar Feuer und Flamme!


    Nicht lange sollte es dauern! Der erste Prototyp aus verschiedenen Werkstoffen war geboren!


    Das Genie bastelte munter weiter und es wurde vielversprechend! So vielversprechend das der Metallbauer ins grübeln kam.... sollte er ein weiteres mal das Feuer MORDOR'S bezwingen?


    ER SOLLTE! Rasch war die Form gebaut!


    Stunden vergingen.... Schweiß ist geflossen....


    Die Form war bereit!

    Die Felge des Corsa zerstückelt!

    Das Alu geschmolzen!


    Auf zum Guss! :waaaht::waaaht::waaaht::waaaht:

    Der Sand ! Er war zu schwach!


    Die Felge im Gras:silly:



    Das war Nix. Form verbessert.... zweiter Versuch!


    der Metallbauer Zweifelte an den Göttern!


    Schon wieder!! Es darf nicht war sein.... als die ersten Suizid Gedanken verflogen waren, machte sich der Metallbauer erneut an die Arbeit... Form 3.0....


    Versuch Nr.3!

    Die Feuer MORDOR'S brannten....


    Uuuuuunnnnnd:



    Die Götter waren ihm wieder wohlgesonnen!


    Fortsetzung Folgt.....

  • KAPITEL 2


    Der Erst MLV Waveguide war im Feuer MORDOR'S geboren! Prachtvoll anmutend lag er nun in der Hand des schweissgebadeten Metallbauer's.... Stolz war er...

    Doch was ist das ?!


    Verformungen? WARUM NUR? VERFLUCHT seien die Götter! !!!


    Moment? Na klar.... beim abkühlen ist es geschrumpft.... schade.

    Dann muss gespachtelt werden...


    und geschliffen.... usw... viele Monde vergingen.


    Und da war er nun, der ERSTE fertig Waveguide des MLV:



    Es schien unmöglich!

    Die Götter waren erzürnt!

    Doch der Metallbauer aus dem weit entfernten Dorf ließ sich nicht erschüttern....

    In schwarzen Glanz lag er vor ihm.... den Tränen nahe...


    Fortsetzung Folgt.....

  • KAPITEL 3


    Der Metallbauer konnte kaum glauben was er da geschaffen hatte.


    Freudestrahlend sandte er den Waveguide Richtung Nordosten.... in dieser entlegenen Gegend lebte das Genie.

    Es machte sich wieder an die Arbeit....


    Er testete, probierte.... verfluchte aber gab nicht auf! Zu verbissen war er, den EINEN zu erschaffen! Den EINEN Sie ALLE ZU KNECHTEN!!!!


    Wie durch ein Wunder, eine Göttliche Fügung! Beschlossen zwei weitere Gefährten sich dem Metallbauer und dem Genie auf der gefährlichen Reise des MLV anzuschließen! Gefahren lauerten hinter jedem Chassis... gefährliche Frequenzen, ungeahnte Qualen, doch das Ziel vor Augen konnte sie nicht trennen!


    Unterdessen machte sich der Metallbauer an die Arbeit! Etwas neues wollte er schaffen... ungewöhnlich... gefährlich...


    Fortsetzung Folgt.. ..

  • KAPITEL 4


    Der Metallbauer verbrachte viele Monde in den Schmieden MORDOR'S, geschmolzener Stahl floss unter ohrenbeteubendem Lärm aus aus seinen Händen, Funken sprühten, Hämmer wurde geschwungen, wer er der EINE? Der Metallbauer, der Herr der Elemente? Die Götter waren uneinig....



    Es war vollbracht. Das nächste Kapitel der Geschichte konnte beginnen! Doch einen Moment, die Gehäuse, im Feuer MORDOR'S geschweißt... sie schwingen nach?! Warum nur? Wie kann es sein?

    VERFLUCHT SEIEN DIE GÖTTER!!! VERFLUUUCHT....


    Doch der Metallbauer gab nicht auf, Fliesen klebte er rein! Auf die ganze Fläche, mit schwarzen Gold aus fernen Ländern! Aus einer Tube auf der SIKA stand, wurde es gedrückt, und es KLEBTE! Es KLEBTE so sehr, man musste sich nur im selben Raum befinden und schon hatte man es an Kleidung und Haut!


    Der Metallbauer Sprach mit dem Genie, das einsam und zurückgezogen lebte, er wollte nicht den sozialen Kontakt der Massen....


    Der Metallbauer klebte auch noch Damping hinein, ein Material hergestellt aus den Sofas vergangener Könige!


    Und siehe DA! Der Metallbauer hatte den Stahl wiedereinmal zu seinem Untertan gemacht...


    Fortsetzung Folgt...

  • KAPITEL 5


    Nun war stille eingekehrt in der der Behausung der tiefen Töne!

    Der Metallbauer war erleichtert!


    Ihm konnte jedoch nicht entgehen, das was er da geschaffen hatte, von stattlicher Masse zeugte. Er wusste es besser als jeder andere. Hatte er es ja schon hunderte male bewegen müssen.

    Stark wie zehn Körnerfresser bezwang der Metallbauer aber auch die unmenschlich erscheinende Hürde...


    Nun, ein paar Monde später, war der tag gekommen! Der allmächtige, der große unantastbare kündigte sich an! Ob einer seltenen Planetenkonstellation die lediglich alles paar Jahrhunderte zustande kommt, sollte bald das Genie höchst persönlich im kleinen Dorf des Metallbauer's erscheinen.

    Wie konnte das sein?

    Es gibt Geschichten aus der Zeit der Drachen, denen zu entnehmen ist, das es bereits vorkam, das dass Genie seine entlegene Behausung verlassen haben soll, aber unserem einfachen kleinen Metallbauer sollte solch eine Ehre zu teil werden?


    JA!

    Der unantastbare erschien mit dem ersten Sonnenstrahl am 7 Tage des neuen Mondes! Angereist in seinem stählernen Ross, das sich bewegte als würde es auf nichts als Luft dahingleiten.


    Aber was wollte das Genie im kleinen Bauerndorf unsers Metallbauer's?

    Er war gekommen um den MLV zu holen, um Experimente an ihm durchzuführen, ihn zu testen, auf die Probe zu stellen! Nervös war der Metallbauer!

    Und fragte sich wie das gebrechlich anmutende Genie die schier grenzenlose Masse des MLV wohl bewegen will?


    Einladen! Hierbei konnte der Metallbauer helfen, aber was würde der Unantastbare Zuhause machen? Wir waren gespannt....


    Schon beim Einladen fiel dem Metallbauer auf das dass gebrechlich anmutende Genie wohl ebenfalls mindestens die Kraft von 6 oder gar 7 Körnerfressern besaß! Aber wie konnte das sein?


    Der Metallbauer verstand die Götter nicht mehr, hier musste schwarze Magie am Werke sein!


    Das Genie glitt von dannen ..


    Fortsetzung Folgt....

  • KAPITEL 6


    Der Metallbauer wurde nachdenklich!


    Dem Genie missfiel die Fertigungsstätte! Mehrfach hatte er dies geäußert, unordentlich...Furchtbar... wie sieht es denn hier aus... mehrere dieser Denkanstöße vielen an jenem Tag. Hinweise das der Metallbauer zu beschäftigt ist und einfach zu wenig Platz hat blieben ungehört.


    Einige Zeit verging bis frohe Kunde des Unantastbaren kam! Er hatte es geschafft! Der MLV war ausgeladen! Kein Zweifel kam mehr auf, hier war schwarze Magie am Werk!


    Inzwischen überkam unserem Metallbauer ein Anflug von Kreativität! Gar ausgeflippt musste er sein, probierte er doch mit Farben rum....


    Spott!

    Gelächter!

    Anfeindungen musste unser kleiner Metallbauer ertragen! Gebrochen war sein Anflug von Kreativität....

    Er beugte sich dem willen des Genies



    Schwarz soll er werden SCHWARZ!

    Wie die Seele des Unantastbaren...


    Fortsetzung Folgt....

  • KAPITEL 7


    Unruhen!

    Unruhen unter den Gefährten!

    Was war nur geschehen?


    Unser mysteriöses Genie machte sich nun ans Werk! Seltsame Töne waren zu hören, immer und immer wieder, ähnlich einem quälenden Vogelgesang. Nach hunderten, gar tausenden malen dieses unheilvollen Geräusches, erreichte eine erste Nachricht die Gefährten.


    Der unantastbare sprach von Isobaren ... Frequenzen.... Schwierigkeiten.

    Der Metallbauer verstand diese Sprache nicht. Er konnte nicht verstehen was das Genie da von sich gab...

    Doch sein unerschütterliche Glaube an den MLV und das Genie, waren unzerstörbar.


    DOCH die anderen Gefährten, sie ließen sich blenden von dieser scheinbar schlechten Nachricht, ja einer, er wendete sich sogar ab, ab vom MLV!

    Wie konnte das sein?

    Die Götter schienen gefallen daran zu haben ihre spielchen mit dem Metallbauer zu treiben....


    Die Bruderschaft schien zerbrochen....


    Einzig der Metallbauer bewahrte sich seinen Glauben!

    Den Glauben an den MLV....


    Fortsetzung Folgt....

  • KAPITEL 8


    Ein Hilferuf ereilte den Metallbauer....

    Das Genie!

    Seine schwarze Magie reichte nicht aus die unbändige Masse des MLV zu bezwingen und ihn zu stapeln! Unser Metallbauer zögerte keine Sekunde und Eilte dem Unantastbaren zur Hilfe!


    Mit der gebündelten Kraft 16er Körnerfresser gelang es den beiden diese scheinbar unüberwindbare Aufgabe zu vollbringen, das erste mal erstrahlte der MLV voller Pracht!



    Lasst euch nicht täuschen liebe Freunde!

    Der Metallbauer war von großem Wuchs! Fast einen ganzen Zollstock braucht man um ihn zu messen!


    Nun hörte unser Metallbauer das erste mal diesen seltsamen Vogelgesang! Der unantastbare erklärte ihm was er da machte.

    Doch unser Metallbauer verstand nicht was er da hörte und doch kam es ihm wie Engelsgesang vor! Das Genie schien überzeugt! Gar zufrieden!


    Das reichte dem Metallbauer!

    Die beiden luden den MLV in das Transportmittel des Metallbauer's und er zog glücklich von dannen. Doch er fuhr langsam... hatte er doch Angst ob der Masse des MLV in seinem treuen gefährt....

    Doch von den Göttern begleitet sollte er sicher in seinem kleinen Dorf ankommen....


    Fortsetzung Folgt....

  • Kapitel 9


    EILE!

    Eile war Geboten.... der Metallbauer wusste, die Zeit war zu knapp! Er musste den noch rohen ungeschützten MLV ins Kino bringen!


    Der Termin stand fest! Schon lange...

    Der klägliche Rest der Bruderschaft, der! Der noch einen funken hoffnung hatte bat um Audienz! Eine Audienz beim MLV.


    Noch NIEMAND hatte ihn gehört...


    Doch wie sollte der Metallbauer den MLV bis unters Dach schaffen? ALLEINE?! Unmöglich... selbst für den Metallbauer. In all seiner Not angesichts dieser Aufgabe erschien unerwartet ein Verbündeter aus dem fernen Buckelsumpf. Seine Erscheinung glich einer Eiche!


    Diesen beiden tapferen Männern sollte es erneut gelingen den MLV zu bändigen.


    Nun im angesicht ihres Triumphes wurde die beiden neugierig, gar übermütig, wie schwer sollte der MLV wirklich sein? Es gab Vermutungen, Schätzungen... doch WISSEN konnte es keiner.


    Sie waren verrückt genug ihn zu wiegen. Es erschien eine Zahl beim zusammen rechnen die auf den ersten Blick seltsam erschien? Konnte das stimmen?

    Ja es stimmte EIN MLV wog 220kg! Sie konnten es kaum glauben! So viel wie 5 ausgewachsene Körnerfresser.... Irrsinn.


    Es war vollbracht! Der EINE SIE ALLES ZU KNECHTEN.... ER STAND!


    Fortsetzung Folgt....

  • KAPITEL 10


    Das Genie erzählte dem Metallbauer von einer Art schwarzen Magie! Er konnte im Kino des Metallbauer's erscheinen ohne anwesend zu sein. Er würde sich des Laptop des Metallbauer's bedächtigen, ihm wurde Angst und bange. ABER er blieb tapfer und befolgte die Befehle des Genies.


    3 Stunden vor der magischen Stunde viel dem Metallbauer nach einem Hinweis des Genies auf das er keinen Mikrofonständer hatte! Er hatte es einfach vergessen... doch er wäre nicht der Metallbauer... wenn ihn diese Lappalie aus der Bahn werfen würde...

    Es war so weit, der Unantastbare erschien dem Metallbauer, so wie er es prophezeit hatte.

    Eine Stunde verging!

    Der Metallbauer gehorchte jedem Befehl den er vom Genie bekam.

    Es war soweit der EINE war bereit! Er lebte,der Metallbauer nahm mit zitternden Knien platz!


    AUF DEM PLATZ! Mit schwitzigen Händen nahm er die Fernbedienung und schoss damit in Richtung Elektronik.

    Der erste Ton .....


    Fortsetzung Folgt..

  • KAPITEL 11


    Er hörte Musik!

    Der Metallbauer lauschten den Klängen des MLV! Konnte er davon je genug bekommen?

    NEIN!

    Er konnte es nicht realisieren! Der MLV war sein? Konnte das wahr sein? Er sprach zu den Göttern, sollen keine spielchen mit ihm treiben, das hatte er nicht verdient.

    Seltsame Dinge geschahen mit dem Metallbauer...


    Trunken der Euphorie erzählte er den anderen Gefährten von seinen Erlebnissen.

    Ja er hatte sogar gelernt die schwarze Magie zu nutzen! Er konnte den Gefährten Videos schicken, sie an der Herrlichkeit des MLV teilhaben lassen...

    DA geschah es...

    Der verlorenen Sohn, der dem MLV bereits den Rücken gekehrt hatte, fing an fragen zu stellen! Fragen die vermuten ließen das doch noch gutes in Ihm war!

    Der Metallbauer schickte weitere Videos!

    Euphorie!

    Euphorie brach aus! Der verlorenen Sohn schloss sich dem Termin der Gefährten an! Er wollte es mit eigenen Sinnen erleben!


    Der Termin rückte näher. Die Stimmung ungebrochen!


    NEIN! Das darf nicht wahr sein! DIESE VERFLUCHTEN GÖTTER!

    Einer der Gefährten erkrankte an einer mysteriösen Krankheit die die Welt in ihren Bann zog. Der mut jedoch war ungebrochen! Er würde ein andermal die reise auf sich nehmen!

    Der verlorene Sohn machte sich auf den Weg!


    Der Metallbauer machte sich an die Arbeit den verlorenen Sohn mit feinsten Speisen zu empfangen!


    Dann ging es ins Dachgeschoss! Der MLV war bereit uns zu empfangen! Der Metallbauer bat ihn dem Verlorenen Sohn seine Klänge zu offenbaren.... 4 min vergingen und der Jünger des MLV drehte sich um! Von jenem Gesichtsausdruck wird der Metallbauer noch seinen Kindeskindern erzählen!


    Wir wollen aber die beiden Gefährten selbst zu Wort kommen lassen !


    Ein paar Monde vergingen da hatte auch der andere Gefährte seine Krankheit überwunden, noch bevor er seit Wochen zum ersten mal seine Familie sehen würde machte er sich auf dem MLV zu huldigen, zu groß die macht des MLV!


    Ein weiteres mal zauberte der Metallbauer feinste Speisen auf den Tisch ... doch erst wollte der Jünger dem MLV huldigen!


    Die Geschichte unseres Metallbauer's endet hier erst einmal!

    Nun wollt ihr sicher erfahren wer sich hinter den Genie verbirgt?!

    Doch als der Metallbauer das letzt mal versucht hatte den Namen des Unantastbaren auszusprechen, erzürnte er die Götter! Der Himmel verdunkelte sich, Blitze Sturm und Hagel, bedeckten das kleine Dorf des Metallbauer's! Der Metallbauer sollte es nie wieder wagen diesen Namen auszusprechen!


    Die Gefährten, derer 4, schworen sich, sollte sich jemals ein Würdiger, ein Gläubiger des MLV zeigen, so muss der Rat der 4 Gefährten über seine Aufnahme abstimmen.... so möge er eine PN senden!



    Ende!



    Doch er hörte eine leise Stimme! Unser Metallbauer!

    Die Stimme eines unbekannten Gottes, ATMOS sprach zu ihm .....

  • Nun, der, dessen Name nicht ausgesprochen werden darf, vom Inhaber des Threads ehrfurchtsvoll als "das Genie" bezeichnet, nennen wir ihn doch "Gandalf". Irgendwie und aus kaum nachvollziehbaren Gründen, ist es mir vergönnt gewesen, dass Voldemort ähh, Gandalf und der Metallbauer, nennen wir ihn passenderweise "Gimli" auf ein unwahrscheinliches Geschöpf aufmerksam wurden. Nein, nicht Frodo. Aber fast. Peregrin dürfte passender sein. Oder wie Gandalf ihn in den Hallen von Moria nannte "närrischer Tuck". Nun denn, auch wenn ich weit davon entfernt bin ein Tyrann zu sein (anders verlautende Zungen schneide ich ab!), wie ein wahrlich größerer formuliert hat, so ist gewesen:


    "Und blicket sie lange verwundert an,

    Drauf spricht er: Es ist euch gelungen,

    Ihr habt das Herz mir bezwungen,

    Und die Treue, sie ist doch kein leerer Wahn,

    So nehmet auch mich zum Genossen an,

    Ich sei, gewährt mir die Bitte,

    In eurem Bunde der dritte."


    Mein Beitrag zum MLV ist, wie er einem Hobbit gebührt.

    - Dumme Fragen stellen

    - vermeintlich kluge Ratschläge erteilen

    - fröhlich dreinschauen und

    - regelmäßig ans Essen denken.


    Die Gruppe wird, wie könnte es anders sein von einem Elb, nennen wir ihn Legolas, komplettiert.


    Nachdem also Gandalf wahrlich Wundersames ersonnen und Gimli in den Hallen von Moria die Esse befeuert und den MLV fertig gestellt hatte, wollte der närrisch Tuck das Werk bewundern. Er war schon fast auf dem Wege, da ereilte ihn die Kunde, dass Gimli die Seuche hat. Voller Ungeduld wartete er auf die hoffentlich baldige Genesung des Meisters des Metalls. Gerade als dies geschehen ward, litt der Hobbit nun seinerseits unter der Grätze. Er litt nicht nur unter der Krankheit und der Isolation. Das Schlimmste war, der notwendige Aufschub des Besuchs bei Gimli und dass Legolas vor ihm dort war. Wieder mußten die Reisepläne verschoben werden.


    Nun denn Anfang März war es dann soweit, der örtliche Bader bescheinigte dem Hobbit zwar nicht keimfrei, aber immerhin nicht mehr ansteckend zu sein. Noch am selben Tage und voller Vorfreude reiste der Hobbit in das entlegene Dorf, in dem Gimli wohnte. Ich wollte schließlich den MLV, was bestimmt "Metallbauers Lautsprecher-Versuch" heißen muß, begutachten. Schon beim Betreten der Heimstatt des Meisters des Metalls, war dessen Liebe zu seinem Werkstoff und zum Detail unübersehbar. In der Küche findet sich eine Abzugshaube, die einer Bundeswehrküche zur Ehre gereichte. Treppen: aus Metall. Esstisch: Metallplatte. Und schwebend auf einem Metallträger. Es hätte mich nicht gewundert, wenn der Lokus aus Edelstahl getrieben worden wäre.


    Und obwohl Hobbitse nie einer Mahlzeit abhold sind, habe ich das Angebot auf eine kleine Speise vor dem Ohrenschmaus abgelehnt und nach der Inspektion des Kinos mich auf den Referenzplatz gelegt. Ja, dem einen Subwoofer sieht man an, dass er im früheren Leben ein PA-Dasein führen musste. Das Kino selbst erreicht zwar nicht ganz die Größe der Hallen von Moria, ist jedoch deutlich größer, als es im Auenland üblich ist und hat auch eine sehr ansprechende Höhe. Wenn da kein Atmos einzieht, weiß ich auch nicht.


    Mit Musik haben wir angefangen. Gimli, der anscheinend die Stärken seiner Lautsprecher bereits gut kannte, begann mit gezupfter Gitarre. Er bekam wohl wieder eine Gänsehaut. Und tatsächlich das Anzupfen der Saiten war klar und deutlich zu hören. Wir hörten uns durch die von Gimli vorbereiteten Stücke und danach durfte ich mir Stücke aussuchen, die ich kannte. Zunächst kam es mir vor, als ob der Metallbauer mein Gehör schönen wollte und absichtlich nicht laut stellte. Ich fragte nach, ob das Leisesprechter oder Lautsprecher wären und statt -6 db stellte er auf -2 db. Hmmm. Ja, es war nicht gerade Flüsterton. Zunächst dachte ich, MLV bedeute "moderater LautheitsVerstärker". Es war aber anders. Wenn ich bei meinen Lautsprechern auf -10 db bin, kommt schon nach kurzer Zeit das Bedürfnis doch ein wenig leiser zu stellen. Hier nicht. Das lag jedoch nicht an einer fehlenden Leistungsfähigkeit Luft in Schwingung zu versetzen. Es war einfach so, dass auch hohe Lautstärken nicht verzerrt oder auch nur komprimiert klangen.


    Die Lieblingslieder meiner Jugend klangen gut, aber nicht besser oder schlechter, als ich es auch schon anderswo gehört hatte. Bei den Eagles und auch Sadé konnte ich die Nuancen hören, die nicht jeder Lautsprecher darstellen kann. Dann wechselten wir zu Klassik und meinem persönlichen Prüfstein, der Orgel. Und das war tatsächlich GROSSARTIG!. Präzise, die hohen Pfeifen nicht nervig, die Tiefen gut dargestellt und das bei richtig Dampf unter dem Kessel. Die Session wurde abgeschlossen mit der üblichen klassischen Hitliste. Wunderbar war die Darstellung der "Moldau!" Jetzt war ich überzeugt, dass MLV für "MusikLustVehikel" stehen muss.


    Irgendwann zwischendurch meinte Gimli: "Du bist echt krank!". Es klang fast wie ein Kompliment...


    Zwischendurch machten wir eine Pause und der Meister des Metalls zeigte mir die Esse, und versuchte meinem beschränkten Geist zu erklären, wie man so ein Waveguide aus Aluminium herstellt. Die Alufelge könnte ich noch besorgen. Alles andere wird schwierig. Und wenn Gimli nicht gerade das Höllenfeuer schürft, schweißt er zum Vergnügen einen Drachenkopf als Wasserspeier. Faszinierend.


    In der zweiten Pause hat der "Zwerg" mir seine Kochkünste zuteil werden lassen. Nebenbei lernte ich einiges über Messer und wie man sie richtig pflegt. "Das ist doch kein Messer. DAS ist ein Messer!" Eine leckere, recht würzige asiatische Reisspeise, deren Namen ich mir nicht merken konnte und von der ich viel zu viel aß, wurde kredenzt.


    Dann zurück zum Kino zum Mehrkanalton in Musik und Film. Jetzt wird der Vergleich gerade zu Jochens SMASH möglicherweise etwas unfair. Jochen hat identische Lautsprecher in der unteren Ebene. Gimlis Setup besteht aus zwei MLV und einem bunten Mischmasch weiterer Lautsprecher. Dass da die Kulisse (noch) nicht so homogen ist, verwundert nicht.

    Wenn man gut abgestimmte Setups hören durfte, erwartet man natürlich entsprechende Steigerungen. Das ist jedoch nach dem Besuch bei Jochen nicht so ohne weiteres möglich. Im direkten Vergleich meine ich, dass der Tiefton im SMASH weiterhin ungeschlagen ist. Die Mitten stellt der MLV etwas anders und nach meinem Eindruck etwas feiner und klarer dar.

    Bei der Anfangsszene von "Ready Player One" fühlte ich mich wie im SMASH. Lediglich das Klingen der Münzen war je nachdem, wo es herkam nicht ganz homogen. Um diesen Mangel zu beheben, darf der Zwerg die Esse für weitere Waveguides anwerfen. Mein Eindruck war, dass der Sub von Gimli echt gewaltig ist. Das was mich beim SMASH insbesondere beim Titelsong von "The Greatest Showman" so beeindruckt hat, wie schnell der Bass weg war, hat der Sub hier nicht ganz so hinbekommen. Aber da er augenscheinlich aus Moria stammt, lag ihm der Herr der Ringe dafür außerordentlich. Die Anfangsszene hat er echt beeindruckend dargestellt. Besser gesagt, sie war ohne Shaker deutlich spürbar.


    Fast beängstigend war der Schusswechsel bei Criminal Squad. Das dürfte Naturlautstärke ziemlich nahe kommen. So ganz sicher kann ich das nicht sagen, da meine aktive Zeit schon einige Jährchen zurückliegen und wir damals "gezwungen" waren, Ohrenschutz zu tragen. Ich habe echte Schüsse jedenfalls nicht lauter in Erinnerung.


    Noch stundenlang hätte ich sitzen können und Musik und Ton genießen. :poppy: Zwei Dinge veranlaßten mich gegen 20:00 Uhr aufzubrechen. Die Uhrzeit und das Bild...


    Bevor ich es vergesse zu erwähnen: Was für eine geile Hush-Box.


    Aber der Projektor, der ist indiskutabel. Da muß der Zwerg dringend nachbessern. :zwinker2:

    Und den Subwoofer lackieren.

    Auf dem Weg zurück ins Auenland habe ich gemerkt, wie laut wir gehört hatten. Meine Ohren beschwerten sich ob der mechanischen Belastung der vergangenen Stunden. Aber die Eindrücke waren vielschichtiger: Mein Geist erfreute sich noch immer am Klang der Musik. Bewunderung gegenüber Gandalf und dem Meister des Metalls machte sich breit. Beruf kommt halt doch von Berufung und Job ist etwas Bedauernswertes. Dankbarkeit und Demut erfüllten den kleinen Hobbit, als Gefährte den MLV bauen zu dürfen. :sbier:

    Der Werkstoff ist dann aber kein Metall, sondern das im Auenland übliche Holz.

  • KAPITEL 12


    Nun den Tränen nahe! Der Metallbauer las den Bericht des Närrischen! Zu Tränen gerührt ob der herzlichen Worte. Er konnte kaum fassen was er da las.


    Der Närrische schrieb,von einem ANDEREN? Ein anderer als dem MLV? Er muss sich irren?! Ein ähnlicher, kleinerer, verkümmert Anmutend im Antlitz des MLV, ja das konnte möglich sein.


    Beim Kochvorgang frage der kleine Hobbit dem in Feuer geborene, GESCHMIEDETEN! Metallbauer ob er denn für die rote Frucht kein Tomatenmesser benutzen würde?

    Gimli lachte...


    Natürlich wurde auch das faszinierende Spiel des Dolph, an der stählernen Guitarre gehört. Es war wie üblich das erste Stück! Nur der Lundgren vermag es dem AMT die schwarze Magie zu entlocken.


    DANKE! Ein danke möchte der kleine Zwerg, der kaum durch eine Standard Zarge passt, dem kleinen Hobbit ausprechen, hat er doch dessen Gesellschaft SEHR genossen!


    Der Närrische schrieb von einem Fabelwesen? Es sei Aus Gimlis Händen geflossen? Er fragte sich ob wohl Bilder gewünscht waren....

  • Moin,


    hier auch noch einmal von mir an "offizieller Stelle" mein Kompliment für die absolut lesenswerte und witzige Berichterstattung! Auch Jürgens Bericht ist einfach nur herrlich.

    So schön und kurzweilig es auch ist, beide Berichte zu lesen, so können sie -naturgemäß- die Eindrücke kaum wiedergeben. Ich durfte sie miterleben und kann mit Fug und Recht behaupten: die sind phantastisch!


    Aus Rücksicht euch gegenüber schreibe ich so eine Art Hochdeutsch, da ich mir sicher bin, dass die meisten von euch Kreaturen mit meiner Muttersprache Elbisch doch etwas Verständnisprobleme hätten. Es würde dem MLV nicht gerecht werden, würde seine Beschreibung dadurch leiden. Weiterhin habe ich immer noch keine Tastatur mit elbischen Zeichen finden können, sodass ich auf die neumoderne Schrift angewiesen bin.


    Aber der Reihe nach:

    Ich habe in meinem Bauthread ja beschrieben, dass ich auf Lautsprechersuche für mein Kino war. Dabei durfte ich das SMASH kennen lernen, welches mich total geflasht hat. Das hat für mich klanglich die absolute Referenz gebildet. Ich nenne es jetzt einfach mal so, dass ich durch eine glückliche/göttliche Fügung das erlesen Trio rund um den MLV zu einem Quartett erweitern durfte. So durfte ich die Entwicklung verfolgen und begleiten. Sehr beeindruckend, wie viel theoretischer, konstruktiver und messtechnischer Aufwand da drin steckt. Das Ergebnis entschädigt aber.

    So kam es, dass ich mich auf eine über 700km lange Reise begab, um Rene und den MLV live kennen zu lernen. Jeder Kilometer hat sich gelohnt, denn das Essen war vorzüglich und die Familie sehr nett. Jürgen, der sich besagtem Termin durch Krankheit entzogen hat, hat ja schon sehr treffend berichtet, wie Eindrucksvoll Renes Metallbaukünste an vielen Stellen der Wohnung zu bewundern sind. Er hat seinen Werkstoff wirklich verstanden und macht super umgesetzte, kreative Projekte damit!

    Ach ja, da war ja noch etwas; dieser legendäre Lautsprecher. Also gingen wir hoch in das Dachgeschosskino. Dieses ist sehr zweckmäßig eingerichtet und ohne viel Chi chi. Funktioniert aber wunderbar.

    Der heavy metal MLV ist allein in seiner Rohversion eine äußerst imposante Erscheinung. Das "haben-wollen-Gefühl" stellt sich sofort ein. Mir wurde angeboten, ihn mitzunehmen, wenn ich ihn alleine runtertragen könnte. Natürlich habe ich mich sofort ans Werk gemacht, doch kann ich als "Körnerfresser" nichts gegen 220 kg Kampfgewicht ausrichten. Nicht einmal gewackelt hat das Biest.

    Dann durfte ich mich auf den Referenzplatz legen. Ja, legen, was wirklich bequem ist.

    Als Disclaimer muss ich sagen, dass sich Kalngeindrücke nicht wirklich erinnern lassen und eine Vergleichbarkeit in unterschiedlichen Räumen ohnehin nicht gegeben ist.

    Wie Rene es von unserem Meister gelernt hat, hat er für die Vorführung hinter mir Platz genommen. Tatsächlich musste ich eine wohlige Aufregung feststellen, da ich nun das Projekt, was ich intensiv aus der Theorie kannte nun endlich hören konnte.

    Hier muss ich ehrlich zugeben, dass ich bis zu diesem Moment gehofft habe, dass es auch "nur ein guter Lautsprecher" ist. Dieser immense Aufwand rechtfertigt sich doch bestimmt nicht. Und die Kosten natürlich. In meinem Kinoprojekt habe ich mich immer wieder hoch geschraubt und dachte, ich hätte meine Referenz gefunden und damit sei es endlich auch mal gut.... Gedanken kreisen.

    Stopp. Gitarrenseiten preschen durch den Raum. Wo sitzt jetzt "Dolph Lundgren" auf einmal? Ach so, Rene hat Play gedrückt. Real, direkt, fetzig, auch bei sehr hohen Pegeln in keiner Weise anstrengend.

    Kampf der Gedanken; klares Ungleichgewicht, die Rationalität wird in die Ecke gedrängt, die Gier nach den letzten Prozent wächst, Wirrwarr, klare Übermacht, dann arbeite ich halt noch mehr, Gefühl angekommen zu sein, Rückzug meiner Hoffnung einmal mit etwas einwandfreiem zufrieden sein zu können, Blitzsieg des MLV!

    "Rene, ich brauch das auch" hörte ich meine eigene Stimme noch während des ersten Liedes.

    Wir haben anschließend noch viel Stereo, Konzerte und Film gesehen. Ich möchte nicht ins schwurbeln fallen, deshalb erspare ich das jetzt komplett. Vermutlich die besten Lautsprecher, die ich bisher gehört habe.

    Auch das kritisierte Bild und der Bass haben mir gefallen. Sicher kann man da noch was tun, aber es macht auch so schon mächtig viel Spass! Bin sehr gespannt, was Rene noch alles schmieden wird :boss::thumbup:

    Kurzum danke ich für den wirklich tollen Tag und die beeindruckenden Impressionen. Meine Hausaufgaben nehme ich mit nach Hause. :respect:

    ...nein, ich fahre (leider) keinen Porsche. (auf die häufige Frage zu meinem Nicknamen).

  • KAPITEL 13



    UNRUHEN!

    Unruhen in den Reihen des Rates! Fragen noch Unwürdiger wurden laut!


    Sie verstanden nicht die Bedeutung des mysteriösen Namen, des MLV.


    Die Götter gaben einst Ihr Zeichen! Ein Zeichen ähnlich dem, das unser Metallbauer erfahren musste, als er den wahren Namen Gandalfs ausprechen wollte!


    Er würde es nicht wieder wagen die Götter derart zu erzürnen!

    DOCH der kleine Närrische Tuck, er schrie auf! Er nahm all seinen Mut zusammen und war bereit den Göttern zu trotzen!


    Dann geschah es...

    Die Geschichte des kleinen Hobbit sollte erzählt werden...

    Geschichten von dunklen Mächten die selbst Gandalf beeinflussen sollten....

  • So Ihr getreuen Leser, zuerst wollte ich als Antwort auf die Frage, was denn MLV bedeute schreiben:


    "Ich könnte es Dir sagen, dann müßte ich Dich aber erschießen!"


    Das wäre jedoch nicht nur ein anderer Film, es soll auch kein Herrschaftswissen bleiben. Als Gandalf dem närrischen Tuck offenbarte, dass er auserkoren sei, ein Gefährte zu werden, erläuterte der Zauberer, dass es darum gehe, einen Lautsprecher zu entwickeln, der den Anforderungen im Heimkinobetrieb so gerecht wird, dass es schwierig werde, einen zu finden, der diesen Anforderungen besser gerecht werde. Er sollte die Meßlatte was Klang und Pegel angeht, jedenfalls ein Stück nach oben verschieben. Ganz bescheiden steht MLV daher für "Meßlattenverschieber". Da in der heutigen Zeit selten das Rad völlig neu erfunden wird, bedurfte es eines Startpunktes. Da alle Beteiligten das SMASH kannten und die von Jochen gebauten LS jeden überzeugten, wurden die Dr. Banner als Ausgangspunkt genommen.


    Zum Zeitpunkt als der närrische Tuck dazukam, war das Projekt bekanntlich bereits begonnen.

    Der närrische Tuck wollte unbedingt auch einen Beitrag zum MLV leisten. Mit wenig Ahnung aber viel Elan machte er sich daran, die vorgesehenen Treiber in Frage zu stellen und für jeden Zweig etwas Besseres zu suchen.


    Wie es meine (manchmal anstrengende, manchmal nervige) Art ist, habe ich bei fast jeder Teilentscheidung wie ein neugieriger Grundschüler gefragt, warum es so ist, wie es ist. Und ob man nicht noch etwas besser machen könne. Das war für den Zauberer sicher mehr als einmal ermüdend.


    Um einen Eindruck zu vermitteln, was Gandalf alles erdulden mußte:

    Warum den Beyma TPL150 Hochtöner? Weil es der beste ist, den ich kenne?

    Warum nicht TPL-200? Weil der zu früh abfällt.

    Oder den, da könnten doch die Mitteltöner enger aneinander? Weil der nicht laut genug kann.

    Oder den? Weil er nicht tief genug spielt.


    Seit dieser Zeit wird Gandalf nicht mehr "der Graue", sondern "der Geduldige" genannt.


    Warum einen sechs-Zoll Mitteltöner? Weil das Waveguide auf einen sechs-Zoll Treiber entwickelt wurde.

    Warum nehmen wir nicht diesen Mitteltöner, der schaut doch von den Daten her besser aus? Ja, sieht gut, aus, dann müßte das Waveguide aber komplett neu entwickelt werden, weil das kein 6-Zöller ist.

    OK, gibt es keinen besseren sechs-Zoll MT? Hmmm. Lass mich mal nachdenken.


    Gandalf zog sich in seine Stube zurück und grübelte nach. Er verglich den zunächst vorgesehenen PHL E17-1130 erneut und wurde tatsächlich fündig. Ein in der Praxis selten genutztes Exemplar hatte er in einem entlegenen Winkel des Netzes ausfindig gemacht. Ein Mitteltöner mit hervorragendem Wirkungsgrad und wenig Klirr. Muß nur etwas höher getrennt werden und ist etwas teurer. Beyma 6mcf200nd ist der etwas sperrige Name. Gandalf präsentierte den Gefährten den neuen Mitteltöner und schlug vor, diesen einfach zu testen. Der Hobbit freute sich ungemein, auch einen echten Beitrag geleistet zu haben, auch wenn er nur darin Bestand, die getroffenen Entscheidungen auf den Prüfstand zu stellen. Der Test viel zur Zufriedenheit des Meisters aus und der Mitteltöner ward gefunden.


    Angespornt durch seinen Erfolg, versuchte der närrische Tuck das Gleiche beim Tieftöner.

    Warum dieser Treiber? Weil er laut kann, bis ca. 35 Hz spielt, auch bei hohen Lautstärken gering verzerrt, hoch genug läuft und in weniger als 70l passt.

    Warum nicht der? Ist ähnlich, braucht aber das doppelte Volumen

    Oder der? Zu schwacher Antrieb.


    Geschult von den Antworten des Meisters, verglich der närrische Tuck jeden 12 Zoll-Treiber, den der in den Weiten des Netzes finden konnte. Es gab keinen geeigneteren. Zu leise, zu viel Volumen, spielt nicht tief genug, verzerrt zu sehr...


    Selbst bei den 15 Zöllern gab es keinen, der den Anforderungen so gut gerecht wurde, wie der PHL B30-4021. Tatsächlich war der größte Konkurrent zum B30-4021 der ebenfalls von PHL stammende B38-5011M. Er braucht jedoch ungefähr das doppelte Volumen des B30, und die vorrangig erzielbaren Pegelreserven sind kaum nötig. Bei 18 Zöllern und darüber kann man tatsächlich fündig werden. Das erschien jedoch selbst dem kleinen Hobbit etwas übertrieben. Es sind ja immerhin zwei der Treiber.


    Aber ernsthaft: Wer braucht zwei 15-Zöller je Kanal? Eben!

    Klangtechnisch ist der MLV erhaben. Wie der Probebetrieb des MLV gezeigt hat, sind zwei 12" hinreichend um den Ohren das Gefühl zu geben, man sei auf einem AC/DC-Konzert in der zweiten Reihe gewesen.


    Es ist festzuhalten, dass Gimli bislang lediglich ein (sehr ordentliches) Provisorium aufgebaut hat. Die Verstärkung ist noch nicht final. Da warten wir noch auf den Wiederaufbau der Lieferkette.


    Nach den blumigen Worten hier noch eine knappe Beschreibung des MLV:

    3-Wege-vollaktiv-Bassreflex-Vollbereichslautsprecher mit geringer Verzerrung und hohen Pegelreserven.


    HT: Beyma TPL-150

    MT: Beyma 6mcf200nd (2x)

    im Waveguide

    TT : PHL B30-4021 (2x)


    Verstärker: Hypex ncore, mit Hypex dsp und ggf. digital in. Die Besonderheit ist, dass die Tieftöner je einen gesonderten Verstärker erhalten.



    Allen ein schönes Wochenende aus dem Auenland!


    Jürgen

  • Gestern war es soweit, auch mich hat es erneut tiefer in den Südwesten Deutschlands getrieben als üblich.


    So wollte ich doch mal wissen was dort aus der Schmiede unseres Metallers empor gestiegen ist.

    Denn auch ich hörte schon früher von famosen Geschichten des MLV's die mich gar beeindruckten.


    Nach einem überschaubarem Ritt mit der Stahlkutsche, gar gänzlich ohne Karte und Kompass da die Pfade mir wohl bekannt, kam ich auf des Schmiedes Hofe an. Winkend begrüßte mich und mein Geleit schon der Hofnarr am Fenster.

    Erst einmal galt es die Meute zu sättigen, das gelang ihm wie immer ausgesprochen gut. Okay... die Nudeln sind wohl Opfer unserer Gespräche geworden. Trotzdem wurden alle satt.


    Anschließend ließen wir noch die jungen Wilden sich ein wenig austoben bevor es in die heilige Halle ging.

    Es war soweit, seine Gemahlin nahm die Horde junger Wilden an sich und ließ uns genügend Freiraum um in Ruhe dem MLV zu lauschen.




    Nun, das was sich mir darbot kannte ich so nicht! Ich war erschrocken und beeindruckt zugleich. Optisch ist der MLV natürlich ein Werk das man nicht alle Tage sieht und seines gleichen sucht. Und das obwohl hier noch die Kür fehlt!

    Weg vom Standart, das ist ja schon einmal etwas was mir sowieso gut gefällt.


    Zuerst hatte ich Zweifel da das akustische Zentrum auf höhe meiner Kniescheiben saß, aber ich vergaß hier Rene's bevorzugte Liegeposition beim Musik und Filmgenuss. Also Platz genommen und gelauscht derer mir dargebotene Klänge.


    Der gute Lofgren durfte zuerst sein Werkzeug zupfen, blitzschnell wurde mir klar das hier mit dem AMT doch eine andere Liga ist als ich sie gewohnt bin. Diese Kraft im Hochton ist wirklich der Hammer. Das ist garnicht so leicht in Worte zu fassen wie man immer meint, mich beeindruckte dieser "Druck" mit dem der AMT da loshämmert.

    Auch der Mittelton war Fehlerfrei und lachte über die aufgerufenen Pegel. Hier sind Reserven vorhanden die unerschöpflich wirken.

    Den MT jetzt weiter zu bewerten fällt mir noch schwerer, ich kann aber sagen das es mir an nichts mangelte.

    Die zwei 12"er machen ihre Sache auch Spitze. Aufgrund des mangelnden Roomgain im Dachgeschoss bei Rene erwartete ich ein schwächeres Fundament als bei mir in der kleine Bude mit den HKV1615. Aber da war nicht viel was da fehlte! Es war etwas schlanker als bei mir aber es entstand auch nicht der Eindruck das etwas fehlt. Der Kickbass war Prima und wie ich fand etwas präziser als bei mir.


    Wir haben natürlich noch weitere Stücke gehört als nur Nils Lofgren unter anderem The Fairfield Four, Chris Jones, Toni Braxton und Kari Bremnes. Bei fast allen Lieder hatte ich nie das Gefühl das wir zu Laut hören. Im Gegenteil, 1-2dB mehr hätten bestimmt auch Spass gemacht. Es war nie Klirr oder sonst etwas störendes zu hören.


    Fazit: Wenn sich aus irgend einem mir unergründlichen Zufall ein größerer Raum offenbart gepaart mit einem Geldsegen muss Rene nochmal die Feuer Mordor's bezwingen! Großartiger Lautsprecher der seinem Rufe in nichts nachsteht.



    Glückwunsch zu deinem Traumlautsprecher!


    Nun wieder die Treppen herab zur wilden Horde. Es gab noch ein kleines Abendessen für die Meute und schon galt es wieder die Heimreise anzutreten. Die Zeit gleitet einem bei solchen Besuchen ja immer wie Sand durch die Finger.


    Also rein in den Stahlkutsche und vorbei am Sonnenuntergang Richtung Heimat.



    Danke Rene für den schönen Nachmittag:sbier:


    PS: Sorry für die wenigen Bilder :big_smile:

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