Stromverkabelung im Rack

  • Denke auch, dass nur eine Zuleitung mit noch anderen Verbrauchern ein Problem darstellt.
    Andererseits wird der Stromverbrauch bei Mietshauspegeln wahrscheinlich schon passen, wenn du den Einschaltmoment überstehst.
    Haben die STA-400D eigentlich eine interne Einschaltstrombegrenzung?

  • Das weiss ich leider nicht. Da ich langfristig eh nach wie vor überlege in den Keller zu ziehen mit dem Kino und dort die Verkabelung viel einfacher wäre mit neuen Leitungen wollte ich mir das eigentlich sparen. Weiterhin müsste ich ja dann Aufputz verlegen und im Laminat im Sichtbereich nach unten gehen. In der Werkstatt unten drunter liegt noch eine 400v Leitung für die ich seit 18 Monaten keinen Elektriker finde, der mir diese auflegt. Hat niemand Lust drauf oder Zeit für. Diese würde ich wenn alle stricke reissen sonst evtl. Noch nach oben ziehen, aber das wäre wirklich der worst Case und würde ich aktuell gern vermeiden.

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  • Als nicht Elektrofachkraft darfst du aber nicht an 230V spielen... ;)


    Keine gute Idee - im Allgemeinen zumindest. Die Idee hatte ich auch mal. ;) Hatte danach furchtbares Pfeifen auf den LS bei einem klassischen Trafo Netzteil Amp.


    Ich hatte damit bzw. habe damit kein Problem! Aber da Moe das eh nicht selber machen möchte, was ich auch verstehe, wurden eh schon alternativen hier vorgeschlagen.
    Weißt du woher das pfeiffen kam? Mal gemessen was nach dem SSR mit der geschalteten Spannung passiert?
    Im allgemeinen sollte das nicht so sein und wird auch von manchen so genutzt!


    lg Alpi

  • Tach, Moe dein Worst Case Szenario ist in meinen Augen die einzig richtige Lösung.
    So ein Kabel ist schnell gezogen, und den Aufwand allemal wert.


    Stell dir vor du machst alles schick und perfekt und dann bricht i Actionfilm die Spannung zusammen weil dein 3x1,5 in der Steckdose
    es nicht schafft soviel Leistung mit einmal durchzuquetschen. Wie sieht dein Setup später eigentlich aus, DBA?


    Eigene Erfahrung: Hatte früher genau diese Probleme bei richtig Action, dicker Basswums und die Endstufen für die LS gingen für 10 s
    in Störung weil die Spannungsüberwachung Schwankungen festgestellt hat. Verdrahtet auch über eine kurze Leitung < 15m und auf 3 Steckdosen
    aufeteilt. Daraufhin habe ich ins Kino eine 5x4mm2 geschirmt flexibel (weil ichs da hatte) auf kürzesten Weg < 10m zu Rack gezogen.
    Keine Probleme mehr.


    Du kannst dir 2 Aufputzteckdosen anbauen ist dann aber wie ein einfacher Steckdosenverteiler nur an der Wand, bringt dir sonst keinen Vorteil.


    MfG

  • Nein das ist schon so wie ich schrieb, die DBA Endstufe lief ja weiter, die Endstufen für die LCR und Surround wurden kurz gemutet.
    Das kann ntürlich am übrempfindlichen Netzteil (AudioCreativ) gelegen haben. Das Spannungsschwankungen der Grund war wurde mir dennoch bestätigt.

  • DBA läuft ja schon lang, bisher eben nur eine SUB AMP und avr. Nun eben Umbau auf einzelne Endstufen und dsp's. zudem bekommen die bisherig passiven 8"+magnetostat noch jeweils aktiv 15" als tmt drunter.


    Aktuell denke ich eben, dass der Raum eher aufgibt als der Strom begrenzt (grosse Terrassenfensterfront usw).


    Daher möchte ich es jetzt eher erstmal alles aktivieren und zum laufen bekommen und nicht vorab Probleme bekämpfen die evtl. Nicht da sind. Wenn das Kabel schnell gezogen ist, geht's im Nachgang ja immernoch

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  • Aktuell denke ich eben, dass der Raum eher aufgibt als der Strom begrenzt (grosse Terrassenfensterfront usw).


    Daher möchte ich es jetzt eher erstmal alles aktivieren und zum laufen bekommen und nicht vorab Probleme bekämpfen die evtl. Nicht da sind.


    Sehr gute Entscheidung!!

  • geht natürlich auch klar, um einezelne Steckdosen oder Stromkreise aus der ferne zu schalten emfiehlt es sich ein
    Installationsschütz (Hager oder so) einzubauen. Kann genug schalten und ist sauber auf Hutschiene zu installieren.


    Schalten kann man das Schütz dann vielfältig, Lichtschalter, Koppelrelais, Wlan-schalter ect.
    Einen Platz zum einbauen muss man natürlich haben wenn die Verteilung keinen Platz mehr bietet.
    Mittels anderer Module lässt sich auch eine Zeitverzögerung einbauen.
    Das ist natürlich schon massiv im Aufbau und sicher nicht nötig wenns bisher mit einer Steckdose funktioniert hat ;-)


    Ich übertreibe da gerne da ich dies auch selber machen kann als gelernter Elektroinstallateur.

  • Hallo Moe,


    wenn die oben genannten 7000 VA stimmen, nützt doch eine weitere Steckdose neben der vorhandenen auch nichts, wenn die über die gleiche Sicherung laufen.
    Bei 16A*230V = 3,680 KW springt doch lange vorher die Sicherung im Schaltschrank raus,oder?


    Interessant in diesem Zusammenhang wäre allerdings, wieviel Strom bei Volllast aller Kanäle tatsächlich gezogen wird.


    Ist bei mir ja ähnlich, habe 6 Endstufen a 2*500 W + Beamer, AV etc. an einer Zleitung/ Sicherung in Betrieb. Bislang ist mir aber noch die Sicherung rausgesprungen :big_smile:


    LG


    Uwe

  • Da glaube ich eben auch nicht dran. Mir geht es bei der Verteilung an der Dose darum eben so wenig wie möglich hintereinander zu kaskadieren und ich dachte eine Aufputzdose mit 2 Steckern hätte schon Mal einen Übergangswiderstand weniger als ein eingesteckter Verteiler. Kann aber auch völliger Quark sein. Ist nicht so mein Metier. Wirkungsgrad aller Lautsprecher liegt deutlich über 90db daher geht es wohl eher um kleinere Spannungsspitzen und den Bass AMP. Ich kann eure Einwände völlig nachvollziehen, aber man sieht in meinen Vorgehensweisen ja häufig dass ich gern kleine Etappen gehe um besser abschätzen zu können, was die einzelnen Schritte bewirkt haben. Der Input war da bisher dennoch sehr hilfreich. Ich werde jetzt Mal eine der vocomos bestellen und dann einfach die Last zunehmend erhöhen bis eben die Sicherung fliegt oder es irgendwelche Einschränkungen gibt und dann weiter optimieren. Wie gesagt ich möchte das einfach auch alles im Wohnzimmer zum laufen bekommen weiter optimieren und lernen und dann im Frühjahr das Gespräch mit der Vermieterin suchen. Der Keller ist nur eine Option, wenn ich eine weitere Wand mauere, Heizkörper verbaue und den Strom optimiere. Da habe ich aber in einer mietbude ohne spätere Kaufoption nicht so mega Bock drauf.

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  • Wenn ich auch noch was einwerfen darf:
    Ich habe bei mir diesen Einschaltstrombegrenzer laufen.
    In meinem Fall, wie hier schon geschrieben wurde, um zu verhindern, dass das Relais der Schaltsteckdose zusammen backt.
    Da hatte ich vorher Probleme mit....
    Die Funktion ist bei ELV ganz gut beschrieben.


    Letztlich hängt bei mir auch alles an einer Steckdose, geht auch nicht so richtig sinnvoll anders +
    Ich kann alles damit über einen Schalter Stromlos machen.


    Allerdings natürlich nominell vermutlich eine deutlich geringere Last als bei Dir :blush:


    Ich würde bei Deinen Verlängerungen/Verkabelungen auch darauf achten möglichst wenig Steckkontakte zuverwenden und dafür sorgen,
    dass die nötigen von guter Qualität sind.
    Gerade bei Steckerleisten etc ist ja auch viel Mist auf dem Markt...


    Und vielleicht am Ende mal ein Strommessgerät vor alles stecken, dann siehst Du auch was Deine Komponenten wirklich ziehen...


    Gutes Gelingen und berichte mal :respect:

  • Dabei fällt mir ein ich messe ja bei mir indirekt:
    Die Schaltdose ist eine Zwave-Dose die in die Heimautomation eingebunden ist, diese hat auch ein eingebautes Strommessgerät.


    Mal meine Zahlen von gestern Abend:
    Im Schnitt brauchte alles so um die 400-500W im Peak ging es knapp an die 800W.
    (Eventuell mögen da noch sehr kurz höhere Ströme drin gewesen sein, die dann nicht im Log auftauchen)
    Als Verbraucher sind bei mit AVR (Denon 8500, 12 Endstufen genutzt), Beamer (Niedriger Lampen Modus), 2 Subwoofer, HTPC + Kleinkram in dem Fall an gewesen. Lautstärke am AVR war so ca. -20 .


    Vielleicht hilft es beim Abschätzen... :think:

  • Nur als Hinweis: die Kombination aus diesem hier und einer Master/ Slave Leiste ist günstiger. Wenn man z.B. diese hier nimmt, spart man 18 Euro. Da ich insgesamt 4 davon brauche, ist es für mich relevant.


    Hallo Antland, danke für den Hinweis. Besagte Brennenstuhl benutze ich auch standardmäßig häufig. Den einfachen Vocomo nutze ich auch bisher 1x. Mich stört zwei Geräte hintereinander zu stecken, wenn ich auch beides in einem für einen geringen Aufpreis erhalten kann. Warum nutzt du so viele davon? Sind die Y-Kabel keine Option?

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  • Hallo Moe


    hast du schonmal über den Einsatz einer USV nachgedacht...? Die Geräte bieten nicht nur Pufferung bei evtl. Stromausfällen, sondern puffern auch während des normalen Betriebes.
    Ich habe in meinem Technikraum nur eine Steckdose, an der meine komplette Anlage hängt. Wobei an der Steckdose selbst nur die USV angeschlossen ist, während alle nachfolgenden Geräte, auch über Mehrfachsteckdosen, an der USV hängen. Das Gerät hat eine Leistungsanzeige und wenn ich danach gehe, habe ich noch Luft nach oben was das hinzufügen von Geräten betrifft. Darüber hinaus hat es auch eine Master-/Slave-Schaltung.


    Ich hab mir diese USV zugelegt und kann die nur wärmstens empfehlen

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