Beiträge von doraxe

    Dune 3D


    Zum Film selbst brauche ich wohl nichts mehr sagen, ausser dass ich ihn nach der 3. Sichtung immer noch genial finde.


    Ob man diesen Film unbedingt in 3D sehen muss, würde ich so nicht unterstreichen, insbesondere weil die 3D Fassung ohne Dolby Atmos auskommen muss. Es gibt keine Pop-Outs, was mir wiederum gut gefallen hat (wirkt mir i.d.R. zu künstlich), dafür ein schönes räumliches Bild und insbesondere die Wüstenszenen sind schön anzusehen. Die Qualität des Bildes ist hervorragend und ich konnte keine Ghostings o.Ä. erkennen.



    Der Ton ist "nur" in DTS-HD, kommt sehr brachial und dynamisch rüber. Ich finde allerdings, dass Atmos noch so richtig einen drauf setzt. Ich denke daher, dass ich diesen Film zwar mit Sicherheit nicht zum letzten Mal gesehen habe, aber 3D braucht er nicht wirklich.


    Film: für mich nach wie vor ein Meisterwerk, also 10/10

    Bild (3D): 8/10 (systembedingt etwas dunkler als 2D)

    Ton: 9/10

    Also... ich hab das jetzt mal bei zwei Stücken getestet, wobei ich davon ausgehe, dass das auch für den Rest des Konzerts gilt... ich hab das auch so noch im Kopf


    "Ghosts That We Knew" und "There Will Be time"... beide Stücke habe ich willkürlich ausgesucht, da ich die Songs alle nicht kenne. Allerdings singt bei "There Will Be Time" eine afrikanische Sängerin und mir gefällt gerade dieses Stück besonders gut.


    Ich habe während der Stücke zwischen Dolby Atmos und DTS-HD umgeschaltet und beide Male mit und ohne Mains.


    Definitiv findet der Gesang konsequent vorne statt und zwar (zumindest überwiegend) auf dem Center. Wenn ich die Mains abschalte, ist der Gesang in den Surrounds kaum zu vernehmen, allenfalls als Hall, aber da muss man schon gut hinhören. Bei den Instrumenten ist das im Grunde ebenso, allerdings sind Diese in den Surrounds mehr zu hören als der Gesang. Ich würde allerdins sagen, dass sich die Klangbühne sofort deutlich nach vorne verlagert, sobald ich die Mains wieder zuschalte. Was mir aber sehr gut gefällt, das Publikum liegt wiederum schwerpunktmäßig auf den Surrounds. Das klingt besonders schön, wenn das Publikum die Texte mit singt.

    Dies gilt sowohl für DTS-HD und für Atmos (Stereo hab ich natürlich nicht getestet).

    Es ist aber auch so, dass sich der Klang erst so richtig bei Atmos entfaltet, denn auch die Tops spielen mit und sofort wird man so richtig in den Sound eingebunden. Ich finde, dass man das Konzert am besten mit Atmos genießen kann.


    Nach wie vor spielt m.E. die Tontechnik in diesem Konzert in der Champions-Legue :big_smile:


    Dies ist "nur" mein persönlicher Eindruck und natürlich ohne Gewähr. Der Rezeszent lehnt jegliche Verantwortung für andere Wahrnemungen ab und kann insbesondere nicht für Schadenersatz herangezogen werden :heilig:

    Stoermerchen


    Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Instrumente deutlich vorne positioniert sind und auch eine Zuordnung rechts/links/center ganz gut ist. Die Surrounds bieten hauptsächlich Kulisse für das Publikum. Durch die Atmos-Abmischung, bei denen auch die Tops mitspielen, vermittelt das ganze Konzert ein schönes Raumgefühl.


    Bezüglich des Halls und der Wahrnehmung von der Bühne aus den Surrounds höre ich heute aber gerne nochmal bei einigen Stücken rein. Bei dem tollen Konzert ist das für mich kein Aufwand :big_smile:

    Mumford & Sons - Live From South Africa: Dust and Thunder


    Wieder mal eine Band, die ich so garnicht auf dem Schirm hatte. macelman hatte das Konzert in diesem Thread kurz erwähnt und ich habe sie mir daraufhin gekauft. Heute erst, muss ich zu meiner Schande gestehen, hat die Scheibe bei mir Premiere gefeiert. Und es hat sich gelohnt :respect:


    Von der Musikrichtung her ist die Band rund um Marcus Mumford im Folk-Rock angesiedelt... üblicherweise eher nicht so meine Musikrichtung, aber ich bin gerne offen für Neues. Was diese Jungs, zusammen mit etlichen Gastmusikern, da auf die Bühne zaubern ist Action pur. Überwiegend schnell gespielte Stücke und sehr rockig (was schon wieder eher meins ist).

    Die Show ist toll anzusehen, wenn auch nicht so spektakulär wie bei manch anderen Bands, dafür aber mit einigen Überraschungsmomenten... wenn z.B. Marcus Mumford die Barriere vor der Bühne überwindet und mitten zwischen den Fans singt und tanzt. Auch dass man ein Kontrabass in einer Rockband auf der Bühne sieht, ist vielleicht auch nicht ganz so alltäglich. Im letzten Drittel des Konzerts betraten dann noch etliche andere Musiker, ich nehme an aus Südafrika, die Bühne und die Show bekam mit ihnen einen Hauch von Weltmusik... einfach nur toll wie ich finde

    Insgesamt eine wirklich gelungene Show, die mal so richtig Spaß macht.


    Auch technisch weiss die Bluray zu glänzen. Der Ton liegt auch in Dolby Atmos vor, was per se schon für hohe Dynamik sorgt. Hier haben mir die Bässe gefallen, so druckvoll wie die rüber kamen. Überhaupt finde ich das Konzert richtig gut abgemischt. Toll wie sich die Atmosphäre des Publikums im Kino entfaltet. Man hat deutlich den Eindruck, mittendrin zu sein. Auch die Band und die einzelnen Instrumente sind sehr klar herauszuhören. Insgesamt ist das in meinen Ohren eine referenzwürdige Angelegenheit. Eine derart technische Aufmachung würde ich mir für alle Konzerte auf Scheibe wünschen.


    Auch das Bild in 16:9 ist von sehr guter Qualität. Knackscharf, sehr schöne Farben und kein Bildrauschen bei dunklen Szenen. Keine hektischen Kamerafahrten, sondern angemessene Bildschnitte.


    Was mir auch gefällt, ist die Menüstruktur der Bluray. Während des Konzerts kann man einzelne Songs anspielen, bzw. man sieht auch direkt welcher Song gerade gespielt wird. Ebenso ist es möglich (wenn man es denn möchte) die Tonspur zu wechseln. Eine derartige Menüstruktur sollte eigentlich Standard bei Konzerten sein... ist es aber nicht, wie ich oft genug erfahren "durfte".


    Ein Konzert, das ich nicht nur Mumford-Fans empfehlen kann.

    Der Schacht


    Netflix


    Hierbei handelt es sich um einen spanischen Film. Ein Gefängnis, das aus übereinanderliegenden Zellen besteht in der jeweils zwei Insassen sind. In der Mitte der Zelle befindet sich ein Schacht. Durch diesen kommt einmal am Tag eine Plattform, die mit allen möglichen Köstlichkeiten bepackt ist. In jeder Zelle hält die Plattform zwei Minuten und die Zelleninsassen können in dieser Zeit soviel essen wie sie wollen, dürfen aber nichts behalten wenn die Plattform weiter nach unten fährt, mehrere hundert Etagen.

    Das Prinzip ist: In den oberen Etagen des "Schachts" (oder wie er im Film auch genannt wird: Vertikales Zentrum für Selbstverwaltung) gibt es alles, aber weiter runter nur doch das, was von oben übrig gelassen wurde. Theoretisch reicht das Essen für alle Etagen, wenn die Insassen nur die für sie gedachte Portion nehmen... in der Praxis kommen unten nicht mal mehr Knochen an.

    Das Problem für die Insassen ist: einmal im Monat wechselt man die Ebene und kann sich so auch ganz unten im Schacht wiederfinden.


    Ich wusste nicht was mich mit diesem Film erwartet. In der Beschreibung steht grob etwas zum Inhalt und dass "ein Aufstand" droht. Das hat mich zumindest neugierig gemacht. Vom Stil her erinnert mich der Film entfernt an "Cube"... ebenso dystopisch und ebenso brutal in den Bildern, natürlich mit einer anderen Handlung.

    Ich habe den Film bis zu Ende gesehen, obwohl ich ihn eine Zeitlang eher unerträglich fand. Irgendwann möchte man dann doch wissen wie die Protagonisten diese Hölle überstehen



    Der Film hat einiges an guten Kritiken erhalten... mich hat er jedoch nicht sonderlich angsprungen... es reichte aber zumindest, dass ich ihn schon bis zu Ende gesehen habe.


    Das Bild fand ich hervorragend und auch den Ton. Die Systemgeräusche des Schachtes knallten teilweise richtig und kommen knackscharf.


    Film: 5/10

    Bild: 8/10

    Ton: 8/10

    Eternals


    Disney+


    Ich mag ja die Marvel-Filme, mit Abstrichen weil mir manchmal die Phantasie der Produzenten etwas durchzugehen scheint. Eternals jedoch hat m.E. den Vogel abgeschossen. So eine Ansammlung von Schwachsinn habe ich schon lange nicht mehr gesehen. Dennoch habe ich den Film bis zum Ende eine Chance gegen, weil er zwischendrin auch so seine Momente hatte... nicht was die Story betrifft, aber die bildliche Umsetzung ist streckenweise schon krass.


    Ich habe die IMAX Enhanced Version gesehen... ist ok, aber meistens habe ich den Übergang zwischen CS und Imax nicht mitbekommen, weil ich auch nicht darauf geachtet habe.


    Für mich ein ziemlicher Tiefpunkt der Marvel-Reihe


    Film: 4/10

    Bild: 9/10

    Ton 8/10


    EDIT: Ach ja... wirklich witzig fand ich, dass in einem Film Rob Stark und John Schnee mitspielten und beide auch noch Cersei liebten (Insider)

    Im Gegensatz zu HdR, das ich mindestens ein halbes Dutzend Mal gelesen hatte, bin ich beim "Der kleine Hobbit" irgendwann recht früh ausgestiegen. Ich empfand die Schreibweise eher wie für ein Kinderbuch. Was das betrifft, gefiehl mir die Verfilmung besser. Allerdings in der Tat kein Vergleich zu HDR. Gerade weil ich die Bücher so oft gelesen hatte, poppten natürlich schon bei der ersten Sichtung der Filme die Unterschiede hoch. Was das betrifft, brauchen sich die Filme aber keinesfalls vor den Büchern verstecken. Die Schlacht um Helms Klamm sowie die Schlacht vor Gondor (im Buch die Schlacht auf dem Pelennor) sind m.E. sehr nahe an den Büchern wiedergegeben.

    Es hat sicher einige Veränderungen gegenüber den Büchern gegeben sowie, wie ich finde, eine gravierende Auslassung indem man Tom Bombadil und den Alten Wald nicht erwähnt hat (obwohl eine Szene daraus dennoch im Film vorkam, allerdings in einem anderen Zusammenhang).

    Ich sehe das ähnlich wie Simon2, dass die Bücher schon sehr mit Handlung vollgestopft waren, was aber kein Nachteil sein muss. Wenn man den Alten Wald sowie die Rückreise der Hobbits noch mit verfilmt hätte, wäre es sogar bei den drei Teilen noch recht eng geworden.

    The Fortress


    Prime Video - im Abo enthalten


    Ein südkoreanischer Historienfilm, zu dem ich mich anfangs zunächst überwinden musste weiter zu gucken. Die ersten Minuten gab es schriftliche Erläuterungen zur Vorgeschichte... in koreanischen Schriftzeichen.


    Aber dann bekommt man einen soliden Film, der nicht nur mit einer interessanten Handlung sondern m.E. auch schauspielerisch glänzt. Der Film basiert auf einem Roman und behandelt den Einfall der Mandschuren in Korea im frühen 17. Jahrhundert.


    Zur Geschichte: Der koreanische König Injo von Joseon unterstützt die chinesische Ming-Dynastie, die in kriegerischen Auseinandersetzungen mit der Qing-Dynastie liegt. Die Qing-Dynastie fällt mit einer Streitmacht von 130.000 Mann in Korea ein, um sich die Unterstützung durch König Injo zu holen. Dieser verschanzt sich in einer Bergfestung mit 13.000 Mann, also zahlenmäßig deutlich unterlegen. Hinzu kommt, dass der Winter sehr kalt ist und die Lebensmittel für die Soldaten und die Bevölkerung knapp werden.

    In der Festung berät sich der König mit seinen Ministern und weiteren Beratern über die beste Strategie... Angriff oder Unterwerfung.


    Wenn man die ersten paar Minuten des Films (die mit den schriftllichen Erläuterungen, die man sowieso nicht lesen kann) überstanden hat, wird er m.E. sehr fesselnd. Die Auseinandersetzungen unter den Beratern, die Nöte der Soldaten und der Zivilbevölkerung werden sehr anschaulich dargestellt. Erfrischend ist, dass dieser Film auf die sonst übertriebene asiatische Darstellung, sowie auch praktisch ohne jeden Pathos auskommt. In ruhigen und teilweise düsteren Bildern wird die immer verzweifelter werdende Situation der Belagerten geschildert. Es gibt sehr kraftvolle Kampfszenen, aber auch die Wortgefechte unter den Beratern des Königs sind sehens- und hörenswert.

    Der Film wirkt durchgehend glaubwürdig und, wie ich finde, an einigen Stellen auch sehr emotional.



    Das Bild in Cinemascope ist schön scharf, ohne Wackler oder sonstigen Kamera-Kapriolen. Auch der Ton gefällt weil er druckvoll ist, ohne jedoch die Bässe zu übertreiben. Bei den Geschützen hätte ich mir vielleicht etwas mehr "Wumms" gewünscht, aber es war auch so schon o.k.

    Mit ca. 140 Minuten ist der Film vielleicht etwas lang... mir kam er insgesamt aber kurzweilig vor.


    Für mich ein gelungener Film und ich bin froh, ihn beim "zappen" entdeckt zu haben, und empfehle ihn gerne weiter


    Film: 9/10

    Bild: 9/10

    Ton: 8/10

    Big Sky


    Disney+


    Ich habe diese Serie zwar noch nicht komplett gesehen, bin aber jetzt schon regelrecht geflasht... üblicherweise bin ich kein Freund dieser Mord-und-Totschlag Serien und überlasse diese gerne meiner Frau. Hier jedoch war ich von Anfang an gefangen.

    Die Entführung zweier Teenager ruft Privatdedektive auf den Plan... soviel zur Handlung, die sich über die ganze Serie hinweg zieht und durchgehend erzählt wird. Absolut spannend gemacht mit jede Menge Verwicklungen und überraschenden Wendungen.


    Nicht nur für Krimi-Fans eine Empfehlung :big_smile:


    Ich bin grad bei Folge 10 und 16 Folgen hat die Serie (Staffel 1, ob's eine 2. Staffel gibt weiss ich noch nicht)


    Film: 10/10

    Bild und Ton bewerte ich nicht, da auf dem TV geschaut.

    In der Tat steht der Kunde am Ende immer ein wenig "doof" da... sie begründen das ja mit einem technischen Fehler... wie auch immer, soll ich da jetzt Theater machen, mit geringen Erfolgsaussichten? Am Ende reden wir hier über einen eher geringfügigen Betrag. Klar aber, dass ich in dem Laden nichts mehr kaufe...

    Homeland habe ich seinerzeit nur eine Staffel geschafft. Erinnerte mich vom Konzept her zu sehr an "24", welches an sich zwar genial war, aber gleichzeitig über 8 (?) Staffeln ausgelutscht war bis zum Gehtnichtmehr. Das hatte sich für mich bei Homeland auch abgezeichnet.

    hm... dann würde ich an deiner Stelle Homeland nochmals eine Chance geben... vom Konzept her unterscheidet sie sich komplett von "24". Es ist auch nicht so, dass die acht Staffeln eine durchgehende Geschichte (von der Entwicklung der Protagonisten mal abgesehen) erzählt, sondern unterschiedliche Szenarien behandelt.

    Ich persönlich fand die achte Staffel nicht wirklich so gut wie der Rest der Serie... vielleicht sollte ich sie mir aber nochmal ansehen :zwinker2:

    Ja, das mit dem Ton ist leider so'ne Sache... der Film macht das aber wieder wett


    Ich weiss nicht ob Du schonmal "Manhunter - Roter Drache" von 1986, auch bekannt als "Blutmond", gesehen hast... wenn nicht, kann ich den nur empfehlen. Das Schweigen der Lämmer ist in meinen Augen ein Hammer-Film, dem aber m.E. "Blutmond" nicht gerecht wird. Mir hat, wie gesagt, die erste Verfilmung von Michael Mann besser gefallen.


    EDIT: Sollte natürlich "Roter Drache" heissen :blush:

    Für mich war es das beste aufgezeichnete Pink Floyd Konzert überhaupt, alleine schon was die Bühne und die Lightshow betrifft... über die Musik braucht man ja erst garnicht diskutieren...


    Hinzu kommt für mich persönlich noch, dass ich das Konzert selbst live erlebt hatte. Zwar mit einer anderen Tracklist, da ich es in Köln besucht hatte und erst später die „The Dark Side of the Moon“ ins Programm aufgenommen wurde, aber im Grundsatz dennoch das gleiche Konzert.


    Ich hoffe doch, dass sich da im Preis noch was tut, denn der „habenwill“ ist stark :big_smile:

    Kleines Update zur P.U.L.S.E. Box...


    Ich hatte die Box bei MediaMarkt bestellt und auch gleich bezahlt. Heute kam die Stornierung und Rückzahlung des Betrages. MediaMarkt begründet das mit einem technischen Fehler, der zu einer fehlerhaften Preisangabe (16,99 €) führte.

    Sieht also so aus, als wenn der Preis von rund 60 Euro weiterhin bestehen bleibt :choler: