Baubericht Club-Cinema

  • Hallo Franz


    eine Frage zur Verarbeitung des Adamantiums. Ich hab mal gesagt bekommen es sei sehr empfindlich. Wie hast du das also Plan aufgeklebt denn rakeln geht ja dann nicht. Haften da auch viele staubflusen dran wie beim DC Fix oder ist das nicht der Fall?

    Danke

    Jochen

  • Hallo Jochen,


    ich fand die Verarbeitung für eine selbstklebende Folie eigentlich ganz ok. Ich habe zuerst ein passendes Stück für eine Box mit einigen Centimetern Überstand zugeschnitten und es mit der Stoffseite nach unten auf eine ebene und saubere Unterlage gelegt. Dazu habe ich HDF-Platten genommen. Dann habe ich die Trägerfolie vorsichtig komplett gelöst, so dass die Klebeseite nach oben offen und wellenfrei ist. Hiernach habe ich dann ein LS-Gehäuse genommen, es vorher nochmal mit einem Swiffer Staubtuch gereinigt und dann die Box vorsichtig zuerst mit einer langen schmalen Seite auf die Klebeseite vom Adamantium aufgelegt, fest angedrückt und dann die Box auf die Vorderseite umgeklappt, angedrückt und das ganze nochmal auf die Rücksteite und wieder fest angedrückt. Ich bin also umgekehrt vorgegangen, indem ich die Box auf die Klebeseite der Folie aufgelegt habe und nicht die Folie auf die Box. Das ging bislang eigentlich ganz gut, weil das selbstklebende Adamantium durch die Stoffbeflockung/-auflage relativ steif ist und von daher auch gut plan liegen bleibt. Nachträgliches Glätten durch Rakeln oder sowas war nicht nötig.Die Oberfläche vom Adamantium ist zwar schnell verschmutzt, lässt sicht aber besser reinigen, als ich dachte...zumindest auf einem harten Untergrund. Dazu habe ich dann den Staubsauger mit einem Bürstenaufsatz genommen. Das Bekleben der Aluwinkel war dann schon was kniffliger, weil sich da die umgekehrte Vorgehensweise nicht umsetzen liess.


    Grüße

    Franz

  • Hallo Franz,


    wie immer tolle Arbeit:respect:


    Das mit dem Lautsprecherpuzzel bei Dir, ging mir, nach Fertigstellung und Vermessen, auch so.

    Ich weiß gar nicht, wie oft ich überprüft habe, ja keinen Fehler zu machen.:laugh:

    Und dann das Verpacken :angry:

    Mal so gedreht mal anders.

    Aber zum Glück, ist ja alles heile, angekommen.

    Und scheinbar, nach bisl Brainstorming, war die Verkabelung, auch klar.


    Ich möchte noch ein paar Dinge zu den Magnat Ls erklären.


    Wie Franz schon geschrieben hatte, haben wir uns lange über verschiedene Möglichkeiten, besprochen.

    Ich selbst wollte natürlich, das Franz möglichst die selben Ls, wie die Haupt verwendet.


    Aber durch seine Bausituation, gab ich dann doch nach .:zwinker2:


    Auf der Suche nach möglichen Kandidaten, vielen mir dann die Magnat Coaxe, ins Auge.

    Gerade auch der günstige Preiß, ließ dann eine solche überaus pegelfeste, Scharr an Chassis zu.


    Hier noch eine Messung vom originalen Magant Center, den Franz als Voice of God, vewendet.




    Hier dann die Messung, mit neuer Weiche und provisorischem Gehäuse, auf dem Boden , liegend.


    Interresant anzumerken.

    Die original Weiche, hatte einen Widerstand vor dem Hochtöner, um dessen Pegel zu reduzieren.

    Bei meiner Weiche, dürfen die Tiefmitteltöner fast ungebremmst spielen. Spule mit sehr gerigen Wert und Widerstand.

    Trotzdem sind sie jetzt vom Pegel lauter, als der Hochtöner ohne Widerstand.



    Hier eine Messung vom Coax, bei Ausrichtung Mikro, auf Hochtöner.


    Auch hier sind der Coax Tiefmitteltöner + 2. Tiefmitteltöner lauter, als der Hochtöner.

    Das Loch zwischen 2,5 und ca. 4 khz , konnte ich nicht schließen. Egal welche Trennfrequenz und Steilheit.



    Hier eine Messung in 2 Meter Entfernung und ca 15 Grad Winkel.


    Bei größerer Entfernung, ändert sich das Loch etwas.


    Man kann sich ungefähr vorstellen, wie schwierig es ist, einen Coax vernünftig, abzustimmen.

    Es sollen ja möglichst viele Plätze, vernünftig, beschallt werden.


    ( Die 50 hz ist ein Trafobrumm )


    Den Hochtöner, habe ich vorsichtig aus dem Magneten entfernt.

    Dann mit einem Dremmel, den Kunsstoffhalter im Winkel durchtrennt, gedreht, dann mit einem Kunststoffkleber, verklebt.


    Gruß Chris

  • Hallo Chris,


    vielen Dank für Deine Erklärungen. Hierdurch wird mir nochmal bewusst, was das für ein Aufwand war. Erst recht bei der Anzahl der Lautsprecher. Auch nochmal lieben Dank dafür. :sbier:


    Und scheinbar, nach bisl Brainstorming, war die Verkabelung, auch klar.

    ... mitunter brauch'ich schon mal einen Tritt in die richtige Richtung...:zwinker2:


    Grüße

    Franz

  • Hallo zusammen,


    nach einiger Zeit möchte ich wieder von ein paar kleinen Fortschritten berichten. Zunächst war ich froh, dass ich das Thema Lautsprecherbau abhaken konnte und meine 8 Decken-LS endlich fertig hatte.


  • Dann ist in der Zwischenzeit auch neue Hardware eingezogen, aber leider nicht nur für das Kellerkino, sondern auch für das Wohnzimmerkino, weil dort der Sony nach einem Lampenwechsel erst zwar wieder seinen Dienst verrichtete, aber sich nach ein paar Tagen nur noch unwillig einschalten liess…und das kurz vor Weihnachten. Eine Reparatur kam erst mal nicht in Frage, weil wir über die Feiertage nicht ohne Projektor verbringen wollten und sich das beim Sony nach gut 6 Jahren täglichen Betrieb auch nicht wirklich lohnte….also nicht lange überlegt und Nägeln mit Köpfen gemacht…jetzt leuchtet jener bei uns im Wohnzimmer…



    …eigentlich hatten wir den Epson 9400 im Blick, aber im direkten Vergleich mit dem 7900-er konnten wir nicht widerstehen. Das war ein schönes Weihnachtsgeschenk und über die Feiertage hatte er auch fix ein paar Stunden auf der Uhr, denn gut bekannte Filme hat man irgendwie wieder neu gesehen.

  • …bevor ich mit dem Ausbau des Zwischenraums weiter machen konnte, musste erst mal was erledigt werden, was ich immer was geschoben habe….die Verkabelung….hierzu habe ich erst mal die Kabelkanäle angebracht…




    ...und dann schon mal die LS und das hintere Gitter vom DBA verkabelt und durch die Schraubverschlüsse in den Technikraum geführt…


  • …hiernach habe ich noch einige Stromstrippen von der Unterverteilung in den Zwischenraum und Kinoraum gezogen. Im Kinoraum liegen jetzt 4 Leitungen vorbereitet für den Elektriker und eine Leitung in den Zwischenraum für Deckenbeleuchtung und Beleuchtung für das Regal und Stromversorgung für das Konsolenfach….



  • …als das dann endlich erledigt war, konnte es mit der Verkleidung des Zwischeraums weitergehen. Hierzu konnte ich sehr gut das Verpackungsmaterial der Türe verwenden…hatte genau die Stärke, die ich dafür brauchte…


  • Ich habe die Seite zu den Subs mit insgesamt 3 Teilen verkleidet und mit metrischen M6 Schrauben in Einschlagmuttern befestigt und Gummidichtband unterlegt, damit auch von dort so wenig wie möglich an Luft entweichen kann. In den Zwischenräumen habe ich 5 cm Styrodur eingesetzt und dahinter mit noch reichlich vorhandenem Noppenschaumstoff gedämmt, der mal als Verpackung für eine zerbrechlich Lieferung diente….aber vorher habe ich erst mal das Kabel zur Unterverteilung in der Rückwand versenkt und sicherheitshalber mit Alufolie gut umwickelt….


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