Posts by AlArenal

    Stimmt. Typischerweise ist der Atmos-Effekt eher subtil bis auf einzelne Punkte wo es dann mal spezifisch ortbar wird und heraussticht.

    Es gibt die berüchtigte Hubschrauberszene in Civil War, einige Szenen in A Quiet Place, ein paar Atmos-Songs von Pink Floyd (On The Run z.B.). Was man sonst gerne mal hat sind eher Geräusche fürs Ambiente wie Regen, Donnergrollen, .. siehe z.B. die Atmos-Verison von Riders on The Storm von den Doors und allgemein eine sanfte Erweiterung der Klangkulisse nach oben.


    Gerade am Anfang, um mal ein Gefühl für Möglichkeiten zu bekommen, fand ich diverse Auro (wenn kein natives Atmos oder Auro läuft, ist bei mir stets die Auromatic aktiv) und Atmos Demo Disks ganz nice.

    So, will mal hören.......Grübel.......wo stelle ich am Marantz denn ein, mit welcher Filterkurve ich hören möchte?

    Am Marantz gar nicht. In Dirac Live!


    P.S.: Achso du meinst das Umschalten der Presets? Ja u.a. auch im Optionsmenü. Am besten schaust du dir mal das Handbuch zum Thema Smart Select Tasten der FB und den Einstellungen der zu hinterlegenden Parameter im AVR an.

    Derzeit sehe ich noch einen deutlichen technischen Unterschied was Bildverbesserung / Upscaling angeht zwischen realtime und deferred.


    Realtime kennen die meisten von uns, denn ML Modelle die in den Ausgabegeräten (z.B. TVs) werkeln, kennen wir schon seit ein paar Jahren. Das sind kleine, performante Modelle für ganz spezifische Bild-/Videoeigenschaften. Andere Varianten kennen wir aus dem Gaming-Bereich von z.B. NVidia, AMD, Sony. Das sind keine Modelle die dir auf einmal einen sechsten Finger an die Hand halluzinieren.


    Alles was nicht in Realtime zu erfolgen hat, kann natürlich nochmal deutlich weiter gefasst arbeiten. Die Güte steht und fällt sicher auch mit den Trainignsdaten.

    Ich fand die Ai Restaurierten Cameron Filme Alien, True Lies und allen vorran Titanic nicht schlecht.

    Alien bekommt von mir eine 1 mit Sternchen. Aliens hingegen.. habe ich mir im Remaster noch kein zweites Mal angeschaut. Da waren mir gerade die Gesichter zu glatt gebügelt. The Abyss fand ich dann wieder gut..


    Sind aber auch dahingehend Sonderfälle, da man davon ausgehen kann, dass hier sehr viel sehr spezifisch gearbeitet wurde und nicht einfach nur ein paar Werte in einer Software gesetzt und anschließend der ganze Film mal eben "durchgenudelt" wurde.

    Guten Morgen


    als ich gestern das release sah musste ich sowas von innerlich "Lachen" und hab mich soooo riesig über das Gerät gefreut.

    Leider sehe ich keinen Link/Download um mir mal die SW für das Gerät anzusehen, oder ist das integriert und wird OnScreen dargestellt?

    "Die Software für das Gerät" ist dann eben die Dirac Software. Die kannst du dir ohne Gerät und Lizenz aber nicht von innen anschauen, findest aber viel Dokumentation. Zum Webinterface des Geräts wird mal wohl noch Doku nachschieben, sobald die fertig ist und das Gerät in den Verkauf geht.

    Rein optisch ist genau am Spiegelpunkt die Lücke.

    Der Spiegelpunkt ist aber nicht wirklich ein geometrischer Punkt - also unendlich klein, sondern je nach Entfernung ein mehr oder weniger großer Spiegelfleck in dem die Verteilung zudem auch nicht gleichmäßig ist. Es ist ja immernoch Schall und kein klitzekleiner Laserstrahl der da aus den LS kommt und sich im Raum verteilt. Da spielt natürlich auch stark das vertikale Abstrahlverhalten der LS mit rein.


    Wenn wir uns den "Spiegelklecks" mal gedanklich an seine Decke legen, bin ich per Augenmaß relativ sicher, dass da viel direkt auf Absorbern landet und viel von dem was in der Lücke auf die Decke trifft danach am dahinter liegenden Absorber kleben bleibt.

    Habt Ihr Eure AVR's per Lan oder Wlan im Netz?

    Meiner hängt am Lan und ich kenne solche Verbindungsprobleme überhaupt nicht.

    Ich habe bei mir nur die Hue Bridge Pro und das Homey per LAN am Router hängen. Alles andere hängt am WLAN. Ich kenne die hier von diversen Foristen genannten Probleme praktisch gar nicht. Hänger hatte ich lediglich in der Vergangenheit, wenn ich beim Aufspielen eines neuen Dirac Presets nicht gewartet habe bis der AVR fertig war und vorher schon irgendwas in der Software gemacht habe (abseits vom abspeichern, das stört nicht).

    Interessanterweise finden man auf Youtube auch ganze Serien hochskaliert. Keine Ahnung wie das rechtlich passt, aber ich stolperte mal über die komplette Space 2063 Serie, die ich mir extra als Box auf DVD gekauft hatte.

    Braucht kein Mensch imho

    Du wirst aus diversen Posts hier aber schon wissen, dass viele den Auro Upmixer einsetzen? Und wir finden schon, dass wir das brauchen :-P


    Wie von anderen schon angesprochen sind 3 HDMI Eingänge etwas knapp (die 7 die man sonst gerne mal an AVRs findet, finde ich persönlich aber auch überzogen) und HDMI 2.0 finde ich trotz eARC auch doof für die 120Hz und VRR Fraktion. Letzteres wäre bei mir kein Beinbruch, da ich die PS5 Pro direkt am TV hängen habe und der Sound per eARC im AVR landet. MIr scheint das Gerät ist eher auf die Beamer-Fraktion ausgerichtet.

    Nupsi:


    Ich denke er meint, dass der Einfuss der Abmischung typischerweise größer ist als die Wahl des Codecs. Ein Verlust an Details muss ja auch nicht zwingend (von jedem) wahrnehmbar sein.

    Und ein Qualitätsunterschied zwischen 2Mbit O-Ton und 192 Kbps Synchro ist schon irgendwo Äpfel und Birnen.


    Den Einfluss der Codecs spricht grundsätzlich niemand ab, aber nur weil er "irgendwie da sein muss" heißt es nicht, dass jeder maue Ton im Stream allein darauf darauf zurückzuführen ist. Dazu müsste man das Ausgangsmaterial in hoher Quali zum Vergleich heran ziehen und in dem Zusammenhang stellt sich dann eben auch die Frage welche von ggf. mehreren existenten Abmischungen hier beim Streamer die Basis war.

    Alles Dinge, die man von außen aber nicht checken kann.


    Man kann sich bestenfalls mal ne Referenz scheibe schnappen, rippen, die Tonspur rausziehen, in verschiedene Formate / Datenraten kodieren und diese dann vergleichen.

    Wenn man nun aber nicht das Wohnzimmer für Wochen lahmlegen kann um alle erdenklichen Varianten durchzumessen, bleibt nur ganz hemdsärmlig zu arbeiten und sich iterativ ranzutasten. Man stellt die Subs hin wo man sie am liebsten hätte (Optik, Möbel, Kinder, besser Hälfte, ..) und schaut was man damit anfangen kann (Settings). Dann hat man eine Basis auf der man sich überlegen kann in der Aufstellung die nächsten möglichen Positionen anzugehen und zu vergleichen.


    Sicher schaut man auch mal welche Positionen vermeintlich die besten wären, aber vorab eine Doktorarbeit zu verfassen ohne je ein Gerät angefasst zu haben ist m.E. Ressourcenverschwendung.

    Das ist ja auch gerade der Charme von ART, dass das System das beste aus den Möglichkeiten macht, die es vorfindet und viel mehr Flexibilität in der Aufstellung zulässt. Ja, wenn man die Basis (Aufstellung) ideal hätte, könnte auch ART ideal .... Aber Kompromisse gehören - gerade im Wohnbereich - nunmal immer dazu und wichtiger ist das Gesamtergebnis (also nicht nur Klang, sondern auch Hausfrieden ;-) ).


    An alle die gerade mit dem Gedanken spielen oder die Lizenz frisch erworben haben:

    Legt praktisch los! Alle möglichen Schalter und Einstellungen könnt ihr hinterher beliebig oft betätigen. Subs umstellen etc. könnt ihr danach auch immer noch. Versetzt euch gerade zu Beginn doch erstmal in die Lage ein Gefühl zu bekommen wie das System eingemessen (und noch nicht bis auf die letzte Stelle hinterm Komma bei Wert xyz optimiert) klingt. Uneingemesen die Ohren zu spitzen bringt euch nur dann etwas, wenn ihr das System auch uneingemessen benutzen möchtet - das dürfte bei mehr als zwei Lautsprechern aber bei niemandem der Fall sein.


    P.S.:
    Hm.. nicht ausgeschlossen, dass ich im Eifer des Gefechts den falschen Thread erwischt habe..

    Der Algo ist die eine Sache, mit welchen Parametern man ihn versorgt ist eine andere. H.265 und AV1 können beide gleichermaßen tolle wie gruselige Ergebnisse erzeugen. Das Ziel dürfte tendenziell eher in Richtung "gleiche Qualität mit weniger Daten" gehen als in "mehr Qualität mit gleichviel Daten". Möglich ist aber beides und es kann on the fly geändert werden, von daher gebe ich auch die Hoffnung noch nicht auf.


    Wenn man für die Mobile Devices genug Ressourcen und damit Kosten spart bleibt ja vllt. auch was für qualitätsbewussten User über. Schließlich liest man doch viel lieber Lob fürs tolle Bild der eigenen Produktion, oder?

    Mit dem Spread habe ich anfangs als Anhaltspunkt auch gerne gearbeitet. Ich habe in meiner Einmessung aber zu den 9 Messpunkten noch einen links und rechts weiter außen und die Anzeige gibt ja die Range der minimalen und maximalen Werte aller Einmesspunkte an, so dass eine Verbesserung der Anzeige uU. gar nichts über eine Vebrsserung am MLP aussagt.


    Toll wäre, wenn man die Spread-Anzeige auf den ersten Einmesspunkt beschränken könnte. Es liest nicht zufällig ein Dirac-Entwickler mit? ;-)

    Die Amplitude des Filters ist da auch irgendwie mit bei. Das siehst du wenn du dir die Support-Filter für eine Gruppe einblenden lässt und den Support z.B. der Subs für diese Gruppe von z.B. -18 auf -6 änderst. Dann wird auch die Filterkurve des Support-Subs der Gruppe etwas flacher.

    Das kann man auch in dem Kontext betrachten, dass sich eine ganze Reihe von Kings Erzählungen in der fiktiven Stadt Derry in Maine abspielen und viele andere seiner Werke auf Derry Bezug nehmen.. Ein gefundenes Fressen für King-Fans (Fan-Service), welches ggf. etwas künstlerische Freiheit in der Story erfordert.


    Rassismus ist zwar in ES kein Kernthema, aber auch Henry Bowers war dort offen rassistisch gegenüber Mike - bzw. aus Seriensicht wird er es in der Zukunft sein. Ein interessanter Gedanke der anderonrts erwähnt wird ist auch, dass Rassismus Teil des Horrors ist, welcher durch ES erst offen, agressiv und gewalttätig in Derry zutage tritt.