Beiträge von ANDY_Cres

    Nabend,


    coole Sache ....:thumbup:Respekt.:zwinker2:


    Hier einmal zum Vergleich "DCI" Objektive.



    Der mittlere "Klopper" ist ein Christie Fix 0,9:1 Ratio Objektiv zum Beispiel. Länge ca. 48 cm und ca. 9 kg schwer.

    Links eine HC Optik im Bereich 1,9 - 2,5 :1 Ratio ist knapp 33 cm lang und etwa 5 kg schwer.


    Generell ist es so bei den Profi Pj´s, das die Objektive (mit Zoom) entweder beides an Board haben (Zoom + Fokus Motor) direkt am Objektiv.

    Oder nur Zoom. Der Fokus wird dann über den gesamten Lens Shift Block im Gerät selbst umgesetzt (nochmal mehr Mechanik nötig).

    Ist dann von Hersteller zu Hersteller und teils vom Model abhängig.

    Von daher sind diese Objektive sicher auch marginal als Spender geeignet (nur Fix), aber natürlich sind diese Objektive für größere Chips und mehr Lichtdurchsatz optimiert.

    Daher ist es fragwürdig, ob das so in Betracht gezogen werden könnte, zumal die Teile (auch Gebraucht) noch min. 2- 3 t€ kosten. Das Fix 0,9 ist dabei nochmal deutlich teurer.

    Aber vielleicht findet sich das Eine oder Andere Objektiv für "Kleineres" nochmal im Netz.


    ANDY

    Daher meine Frage, wenn es sich um Stoff handelt der akustisch sehr transparent ist, wird es wahrscheinlch auch weniger "knallig" sein und stört dann auch optisch weniger.


    mfg

    Nein,


    Das "knallig" ist immer vorhanden, es unterscheidet sich nur die Dichte. Daher der Hintergrund (wo der Stoff vor sitzt) entscheidet

    um die Farbenpracht.

    In dem Fall (wie ich es beschrieben habe) ist es dahinter auch schwarz, daher dann werden die Farben etwas abgeschwächt in der Wirkung, was aber durch die Beleuchtung wieder aufgefangen wird.

    Den bedruckten Stoff kann man ja generell nur sehr schemenhaft durch den schwarzen Stoff davor erkennen, daher ohne Beleuchtung dazwischen wenig sinnvoll es dann so anzuordnen.


    ANDY

    Ist eine Möglichkeit. Sind dann aber trotzdem 2 Stoffe durch die der Schall durch muss. Und nur bei Hinterleuchtung sinnvoll, die ist aber fraglich.

    Nabend,


    ich vergaß zu erwähnen, das diese zwei Stoffe weniger Widerstand (Strömungswiderstand) ergeben, als das Adamantium Akustik.

    Der bedruckte Stoff muss ja nicht unnötig dicht sein, da dahinter keine LED´s sitzen, sondern sich diese ja zwischen den beiden Stoffen befinden.

    Ergo akustisch (die sind zudem nochmal mit Abstand zueinander) völlig unbedenklich.:zwinker2:


    ANDY

    Nabend,


    das hatte ich schon einmal besprochen, das sind LED Screens die zum Teil mit 4-5 Bildern gleichzeitig bespielt werden, wo dann die Akteure auch eine Interaktion auf der Wand erzeugen (Schatten Licht etc.).

    Dann kann danach entschieden werden welcher Hintergrund wirklich verwendet wird für den Film.


    In Asien zur Zeit der richtige Hit so zu arbeiten.


    ANDY

    Nabend,


    die Problematik die beachtet werden muss ist die Tatsache, das dort Akustikmaterial und zum Teil Lautsprecher hinter den bespannten Rahmen generell dahinter sind.

    Um das auf der Fläche gleichmäßig zu durchleuchten ist also ein anderes/zusätzliches Trägermaterial für die LED´s erforderlich.

    Was akustisch noch funktioniert, klappt dann mit den LS dahinter nicht mehr, da das Trägermaterial unnötig die LS stört (gehen würde es, aber wozu Performance verschenken).

    Von daher geht nur eine umlaufende Kantendurchleuchtung, diese ist aber nicht so homogen und braucht generell mehr Tiefe im Rahmen. Zudem muss dann ein weisser Stoff dazu gespannt werden (der könnte sehr durchlässig sein), damit das Licht eine bessere Reflexion bekommt und überhaupt eine gewisse Gleichmäßigkeit und Helligkeit dabei entsteht.


    Oder eben dann davor platzieren nur oben und unten (als Power LED´s mit spez. Abstrahlwinkeln vertical und horizontal), was aber ebenso mehr Tiefe benötigt. Hier wird das Motiv dann von vorn angestrahlt, also von den Lichtkegeln. Optisch ist diese Beleuchtung anders in der Wirkung, hat aber auch seinen Reiz und bekommt so einen leichten 3D Look.

    Daher Power LED´s (wie Scheinwerfer in der Wirkung) in weiß.

    Dazu ggf. nochmal RGB Band umlegen (dito davor aber dann umlaufend) was dann einen weiteren Effekt ergibt.


    Daher Step 1 wäre diese Power LED Posterbeleuchtung (hinsetzen, vorher reden etc.).

    Dann Step 2 Power LED´s gehen aus, stattdessen gehen die RGB Streifen in ggf. untersch. Farben an mit ggf. sogar gedimmter Einstellung (mit Fade Effekt und ganz langsamer Farbwechsel innerhalb ca. 60 sek). Das ist dann bei der Trailer Präsentation an diese Art Licht.

    Kommt danach der richtige Film ist alles Licht aus und man sieht nicht mehr die Motive.


    Im Fazit wäre das schon eine gute Kombination, die bisher auch Keiner so in der Art verwendet hat in seinem Kino.

    Mit geschickter Schaltung und Programmierung ist so etwas auch als Teil animierte Szene machbar (gehen langsam alle Power LED ´s an oder aus, dann faden zu den RGB Übergang , ggf. von vorn nach hinten in der Inszenierung im Raum etc.)


    Also mich nicht fragen was machbar ist....:big_smile:


    ANDY

    Mahlzeit,


    sieht gut aus .:thumbup:

    Möglich wäre (wenn durchleuchtet) auch davor nochmal sehr transparenten schwarzen Akustikstoff zu spannen. Dann würden die Motive nur bei Licht erkennbar sein, beim eigentlichen Filmschauen ist es dann nahezu schwarz und lenkt nicht mehr ab vom Bildgeschehen.

    Geht Durchleuchtung nicht wären umlaufend davor platzierte Leds (Variante Power LED´s) noch ein Option.

    Dann entsteht allerdings ein Abstand von Stoff zu Stoff von ca. 30 - 40 mm, was jedoch optisch auch sehr gut aussehen kann.


    ANDY

    Mahlzeit,


    die Tatsache das der Thread eigentlich nicht dafür gedacht ist diese Grundsatz Problematik zu lösen, es aber thematisch passt, habe ich jetzt auch noch ein paar Hinweis/Informationen:zwinker2:


    Zum Einen müssen wir unterscheiden was für ein Laserprojektor das ist.

    Der Griffyn ist ein RGB Laser ; der 380 ein RB laser und viele andere Pj´s basieren nur auf blauen Laser.

    Bei beiden letzteren kommt also immer noch ein Phosphor Rad dazu, was die anderen Farben ermöglicht.

    Dazu spielt auch die Optik eine enorme Rolle was die angesprochen Linearität in der grundsätzlichen Helligkeitsverteilung angeht.


    All das führt dazu das wir eben nicht von einer linearen Lichtquelle ausgehen können in Punkto was dann tatsächlich vorn auf der Leinwand ankommt.

    Ich hatte das bereits beschrieben die Objektive werden (wenn es für bestimmte Modelle auf die Spitze getrieben wird, Griffyn nutzt die gleichen wie beim Eclipse Modell) immer für den Bildchip und die tatsächlichen Lichtoutput optimiert. Allein dieser Umstand führt dazu, das sich die Helligkeitsangaben nicht linear verhalten im Endeffekt.

    Dabei spielt auch die eigentliche Chipgröße eine nicht zu unterschätzende Rolle.

    Griffyn 1,38 Zoll ; Panasonic Modell 0,9 Zoll ; 380 Sony 0,74 Zoll.

    Bedeutet auch je größer der Chip, desto effektiver die "haltende" Kontrastdarstellung über alle IRE Stufen verteilt.


    Im Fazit kommen dort Dinge zusammen, die sich insgesamt gesehen auch zu Lampenmodellen nochmal unterscheiden.

    Laserlicht (wie) von daher ebenso unterschiedlich im Wirkungsgrad.


    Ggf. kommt nochmal eine technisch ergänzende Erklärung dazu, wenn diese nicht unter NDA oder grundsätzlich (im Falle Christie) unter Verschluss bleibt.


    Daher das was oto da in der Praxis (und nur das ist entscheidend) an Erkenntnis gesammelt hat, spiegelt sich auf alle Laserprojektoren im unterschiedliche Maße wieder. Von daher ist es müssig diese Erkenntnis in Frage zu stellen.

    Ableitend daraus entstehen somit untersch. Verluste im Kontrast bei reduzierter Lichtleistung.


    ANDY

    Hallo,


    oto

    Preise gern per PM.

    Ein Laserdimming hat auch er auch integriert. Wieviel und genau "wie" wird nicht kommuniziert.

    Auch die Tatsache das er quasi keinen Kontrast verliert, bei runter Regelung der Lichtleistung, bleibt intern bei Christie und wird nicht nach außen kommuniziert.

    Insofern muss das erstmal genügen an Infos.:)


    ANDY

    Das neue Sony Objektiv ist für mehr Lichtdurchsatz optimiert worden.

    Und auch bei Sony ist das Processing besser geworden.

    Das macht in Summe ein "schärferes" Bild.:zwinker2:


    Mit perfekt eingestellter Konvergenz und die gewissen Anspitzungen im Signal (DLP hat wie beschrieben mehr Headroom) wird sich der Griffyn sichtbar vom Sony absetzen können.

    Insofern sollte man das schon als gegeben hinnehmen.


    Und der Anspruch auf Schärfe wächst mit der Bildbreite, auch das sollte immer im Hinterkopf behalten werden.


    ANDY


    PS

    Bei 320 cm Bildbreite wird sich dieser Vorteil daher nicht so absetzen können.

    Also, Du sagst, dass das Processing die Randschärfe verschlechtert! Soll das heißen, dass es nicht über die ganze Fläche des Bildes gleich gut arbeitet?

    Und gleichzeitig auch die "generelle" (Lieblingswort von Dir) Schärfe. Unter generell würde ich verstehen, dass die Schärfe des ganzen Bildes (gleichmäßig) betroffen ist.

    Um einen Spiegelchip in der Ansteuerung zu beherrschen, wo mehr Licht als nur 2-5 t Lumen durch gehen (10-30 tLumen z.B.) ist das Processing dahinter elementar wichtig. Dito auch die generell Bit Verarbeitung im Signal.

    Hat das Unzulänglichkeiten siehst du z.B. mehr Unschärfen in den Randbereichen oder in der Farbauflösung oder nochmal in der Bewegung.

    Generell erreicht so eine "Ehe" nicht die machbare native Schärfe vom Chip in der zur Grunde liegenden Auflösung.

    Also was jetzt? Ist durch das Processing ALLES unschärfer, also auch der Randbereich? Dann braucht man das aber nicht extra erwähnen, weil das ja logisch wäre.

    Oder ist der Randbereich noch stärker betroffen? Da würde sich mir dann die Frage stellen, wie das sein kann.

    Bitte Nativschärfe Chip (Signal/Ansteuerung/Umsetzung) nicht mit Objektiv Schärfe verwechseln.

    Beides beeinflusst sich, da eine Optik stets bemüht ist den gesamten Bildbereich "scharf" zu bekommen.

    Daher Chip am Rand unschärfer, bewirkt auch eine grundsätzlichen Schärfeverlust im gesamten Bild, im Vergleich zum 1,38 Pendant und dem 4k Wobbelchip.

    Nicht umsonst werden die Optiken für einen gewissen Lichtoutput "berechnet", was aber im Falle des 0,98 Nativ 4K Chip eben nicht optimal vom Processing gewählt ist.

    Und das fällt umso stärker auf, je größer das Bild ausfällt (wie immer im Prinzip).

    In jedem Fall sind das zwei verschiedene Dinge.

    Nein die Dinge interagieren miteinander und stehen nicht im Widerspruch. Dazu muss die Optik nochmal dazu gepackt werden. Erst das Alles zusammen macht einen DLP Projektoren so knackescharf (oder kann), wie keine andere PJ Technik.

    Solange TI also das Teil nur im Paket anbietet, kann auch Barco sein eigenes Processing nicht anwenden.

    Ob das jetzt "dumm" oder nur eine Strategie von TI ist, bleibt abzuwarten.


    ANDY

    Das sind aber schon zwei verschiedene Dinge, würde ich sagen.

    Ja und ?

    Wieder ein Versuch meine Informationen zu verunglimpfen ?

    Wenn du andere Informationen hast dann bitte posten (gilt auch für den Lemminge im Anhang).


    Und nein ich habe nichts gegen Barco, ändert aber nichts daran, das in Punkto Kontrast Christie klar im Vorteil ist mit seinem Produktfolio.

    Den Freya habe ich zudem bereits vor einem Jahr auf der ISE gesehen und fragte mich warum der nativ Chip schlechter in der Schärfe ist (im Gegensatz zum 4K Wobbelchip in der Größe). Jetzt weiß ich warum.

    Insofern da kann Barco gar nichts dafür und nennt das Teil nicht ohne Grund OEM Version, eben weil das Processing/Ansteuerung eben nur im Verbind von TI gibt.


    ANDY

    Es scheint wohl so zu sein, dass die beiden Laser einer Primärfarbe jeweils leicht unterschiedliche Wellenlängen projizieren, so dass der Speckle des einen Lasers von dem des anderen verdeckt wird.

    Im Prinzip also ein Dithering...

    Es gibt also (natürlich) nach wie vor einen Speckle, man sieht ihn nur nicht mehr so deutlich.

    Ja insofern ist das eine Variante zur Reduzierung bzw. nochmaliger Verminderung. Eine "vibrierende" Leinwand ist da sicher etwas subtiler:zwinker2:


    ANDY

    Erstmal Danke für die Erklärung.

    Speckle ist aber doch in erster Linie eine Bildung von Interferenz-Mustern, daher verstehe ich nicht, warum eine Signalverdopplung hier entgegenwirken sollte. Denn die Farbfrequenz ändert sich ja mit der Anzahl der Laser nicht. Oder gibt’s da einen Trick?

    Hallo nochmal,


    es ist ja keine bloße Verdopplung, es werden 6 untersch. Wellen Längen erzeugt.

    Ab sich dazu die Farbfrequenz ändert, das weiß ich nicht.

    Sicher gibt es da ein entspr. Know How im Paket, nur im Endeffekt zählt ja dann das Ergebnis.:)


    ANDY

    Mit bekannte Alternativen, die leider nicht in Frage kommen, wären:

    - Earthquake Q10B soll doch recht lahm sein, wenn auch die interessanten 5 Hz können. Zudem ist er mir einfach zu teuer für den Effekt.

    - Die Buttkicker sollen noch lahmer sein und zudem heftige Geräusche machen, wobei ich die sicherlich nie im Grenzbereich fahren würde.

    Der Q10 B ist überhaupt nicht lahm.:zwinker2: Ich habe diesen mehrfach u.a. verbaut in meinen Sitzmöbeln. Letztere dann in einer Optimierung im Einbau.

    Das klappt ganz hervorragend.:big_smile:


    Ziemlich genial war übrigens auch das "Sondersystem" von Nils.:thumbup:

    Ich konnte es ja neulich beim Besuch testen oder ich durfte testen.:)

    Was er da eingebaut und auf das Podest abgestimmt hat passte perfekt (synchron) zum Film (Testszene u.a. John Wick Disco).

    Und das knallte ordentlich im Zusatz.

    Erstaunt war ich auch zum Geräusch der "Dinger"...nichts zu hören.


    Ich glaube das Konzept ist definitiv auch eine Alternative.


    ANDY

    Christie scheint auch wenig Interesse am Massenmarkt zu haben, die leben anscheinend sehr gut in ihrer kleinen High-End Nische.

    Das finde ich übrigens bemerkenswert, denn die Stückzahlen im Preisbereich um die 100 T€ werden wohl um einige Größenordnungen kleiner sein als in der Projektormittelklasse (um die 10 T€).

    Ich tippe mal, dass da ein Faktor 100 oder größer dazwischen liegt.

    Also die kleine High-End-Nische in der sowieso schon kleinen Projektornische.

    Trotzdem scheint sich der Entwicklungsaufwand für Christie zu lohnen.

    Christie hat mehrere Standbeine so zum Beispiel das Processing und daraus resultierende Profi Anwendungen für Event und Bühneapplikationen etc.

    Und wer glaubt solche Projektoren gehen "nur" in homöniopatischen Stückzahlen der irrt bisweilen.:zwinker2:

    Insbesondere der asiatische Markt gibt Unsummen im Bereich Film aus, demzufolge hat dort Christie mal eben über 1000 Projektoren (gemischte Modelle) innerhalb der Kinoketten verkauft. Und das ohne Ausschreibungen...:(

    Planetarien gibt es auch genug auf der Welt usw. usw.

    Aufgrund der breiten Produktvielfalt, ist das Mitnichten eine kleine High End Schiene.


    ANDY

    Kannst du mal näher darauf eingehen, warum der 0,9 Zoll Chip eine schlechtere Randschärfe macht? Bisher bin ich davon ausgegangen, dass die Randschärfe vom Objektiv abhängt.


    Darüber hinaus würde ich mich über eine Erklärung freuen, wieso die Farbauflösung suboptimal sein soll mit dem "kleineren" Chip.

    Du bekommst durch den kleinen Chip nicht die Lichtmenge durch im Vergleich zum 1,38 er Chip. Die Effizienz ist da erheblich kleiner.

    Und das Processing macht die schlechtere Randschärfe bzw. reduziert die generelle Schärfe. Das hat mit dem Objektiv jetzt erstmal nichts zu tun.

    (weil TI den Chip nur im Paket verkauft).

    Die reduzierte Farbauflösung entsteht ebenso im Processing, insbesondere bei RGB Laser Projektoren.

    Insofern hängt das Alles miteinander zusammen.


    Zusammenfassend ist der Punkt "Processing" daher ein erheblicher Hebel, wenn es um die Gesamt Performance von solchen Profi Projektoren geht.

    Nicht umsonst macht Christie sein eigenes Processing bzw. es taucht auch in OEM Versionen woanders auf.:zwinker2:


    ANDY


    Kannst Du das bitte noch etwas näher ausführen? Warum zeigt 6P Laser keine Speckle-Effekte mehr?

    Gern.:)

    Beim 6p Laser hat es den Vorteil das du 6 separate Wellen Längen zum Auge des Betrachters schicken kannst (2x R ; 2x G, 2x B).

    Bei der normalen 3P Technik sind es hingegen nur 3 Wellenlängen, was du dann bei den Endsättigungen der Farben im Bild (speckle) erkennen kannst.

    Natürlich vom Material der Leinwand, Bildgrößen und Abstand abhängig. Was Speckle ist, ist aber bekannt ?

    Weitere Vorteile der 6P Technik ist die Christie Tru Life Option, mit der man dann mehrere Bilder gleichzeitig zeigen kann (sichtbar mit Shutterbrillen, für diese Wellenlängen). Ich hatte es im Bericht dazu beschrieben.

    Insofern ist mit 6P nicht nur der Speckle eliminiert, sondern es entstehen auch weitere interessante Feature Punkte dazu.

    Nutzbar somit für s3D Anwendungen, ggf. im Verbund mit noch einem Projektor. Aber auch ohne zweiten Projektor ist nur so das 3D Bild wirklich fehlerfrei sichtbar.


    ANDY

    Thorsten hat zwar geschrieben, dass Christie möglicherweise ein „kleineres“ Modell ungefähr im Preis und Größen-Bereich eines Sony GTZ-380 herausbringen wird, aber auch das wird für die meisten von uns unerreichbar bleiben.

    Nun, ich tröste mich damit, dass ich glücklicherweise keine so große Leinwand habe und damit auch mit einem profanen JVC leben kann.

    :zwinker2:

    Mahlzeit,


    ja Christie wird immer weitere Modelle in den Markt bringen. Der "kleinere" oder die neuen M Modelle werden aber vermutlich noch 1,5 - 2 Jahre dauern, bis diese auf den Markt kommen.

    Wie ich im Profi PJ Thread bereits geschrieben hatte, ist der alternative 0,98 Nativ TI 4k Chip im Moment keine Option für Christie in der Form.

    Letzteren liefert TI zur Zeit nur in Kombination mit TI Processing und Ansteuerung (Nachteile hatte ich dazu beschrieben).

    Christie mit ihrem sehr sehr hohen Processing Anspruch (u.a. ein Standbein von Christie) will dafür aber Ihr eigenes System dort ansetzen, um so die Performance Probleme der jetzigen "Full TI Lösung" zu unterbinden.

    Insofern dauert es an der Stelle noch etwas.


    ANDY

    Mahlzeit,


    nochmal ein paar Anmerkungen zu Bildbreite und Betrieb in gleichen Raum :


    Thema Betrieb im Raum =

    Sicher kann das Gerät im gleichen Raum betrieben werden, die Geräuschentwicklung in der 15000 Lumen Applikation hält sich wirklich in Grenzen.

    (ich würde so ein Gerät hingegen nie im gleichen Raum betreiben wollen, was noch andere Gründe grundsätzlich beinhaltet).

    Nur ist in der Tat die Wärmeleistung im Raum das höhere Problem, was ja bei LED Wänden nochmal gravierender (wenn nicht anders aufgebaut) ausfällt.

    Und das trifft vermutlich dann kleinere Räume mehr (ohne Option einen Technikraum abzuteilen), was nochmal kontraproduktiver für den Betrieb ist.

    Denn steigt die Raumtemperatur ungleich, muss die Laserengine immer zu viel Nachregeln, bzw. der Lüfter wird immer lauter mit steigender Raumtemperatur etc.

    So gesehen ist auch das sicher beherrschbar, nur muss das zusätzlich (Belüftung/Abluft/Kühlung) für den Raum vorgesehen werden.


    Thema Bildbreite =

    Aufgrund der flexiblen Lichtmenge in der Regelung und NICHT das Problem des Kontrastverlust mit verminderter Laserleistung, kann das Gerät locker ab Bildbreiten von 3m verwendet werden.

    Was spricht dagegen ?

    User jigsaw betreibt seinen GTZ 380 doch auch auf 3,2m Bildbreite und ist happy damit:zwinker2:

    Also rein technisch und (das Wichtigste) der Bildperformance ist auch der Betrieb auf 3m Bildbreite perfekt machbar.

    Man muss sich dann "nur" um die Integration des Gerätes die Frage stellen, ist das machbar in "meinem" Raum (s. Text darüber) ?


    ANDY