Beiträge von Lawyer

    Ein Waveguide soll ja das Abstrahlverhalten positiv beeinflussen.

    Da ein AMT aber von Haus aus ein anderes Abstrahlverhalten hat als eine Kalotte, fällt es auch meist kleiner aus.

    So bündelt ein AMT meist vertikal, was den Raum mit Reflektionen über Boden und Decke wenig anregt.


    Das ganze hat also eher weniger mit "gefallen" im optischen Sinne zu tun, das hat technische Hintergründe.


    Ich habe die LSR305 in der Mk I Version, die rauschen ganz minimal, bei einem Abstand für Heimkino wirst du das nicht mehr hören.

    Der Waveguide der Adam ist etwas größer als der von meinen Hedd Type 07, der wird gut funktionieren.


    Für den Preis gehen sowohl die Adam als auch die JBL sehr gut.

    Man darf aber nicht vergessen, das sie eher für kleinere Hörabstände ausgelegt sind, könnte also sein, das der Pegel am Ende evtl etwas knapp ist, wenn man recht laut hört.

    Da du die Front doch einiges größer gemacht hast, wird sich hier schon ein Unterschied einstellen.

    Ob Audyssey den ausgleichen kann, weiß ich nicht.

    Normal ergibt sich in diesem Fall eine Überhöhung um 200Hz, geht Audyssey beim eingreifen so weit runter ?

    Es ging heute wieder ein wenig weiter.

    Wäre gerne schon weiter, aber parallel gibt es noch eine weitere Baustelle, nämlich Bad und den Rest vom Stockwerk.

    Da war die Tage erstmal Estrich klopfen angesagt



    Zumindest im Bad ist er raus, fehlen nur noch die ~ 44m² vom Wohnzimmer :dribble:


    Jetzt aber weiter mit dem Kino, oder auch, kein Kampf ohne Verluste ...

    Gestern kam dieses gute Stück hier an, zudem auch die Hochtöner, somit konnte die Front der LCR LS in angriff genommen werden.



    Meine bestellten Fräser sind leider noch nicht da, zum Glück hatte ich noch einen brauchbaren, der auch vom Schaftdurchmesser gepasst hat.

    Also, frisch ans Werk und losgelegt.


             


    Das ganze wurde dann 3x gefertigt, jetzt muss ich noch auf das Sonofil warten.

    Habe dann dann die oben gezeigten "Rahmen" verschliffen und Nummer 1 auf die Rückwand geklebt.

    Damit habe ich extra gewartet, bis ich mit fräsen fertig bin, falls da etwas schief läuft.


    Das war auch der Fall, daher das "Kein Kampf ohne Verluste", was sich aber schlimmer anhört, als es ist.

    Beim Center hatte ich nicht nachgemessen und den HT etwas zu tief eingefräst.


             


    Da dieser in einem eigenen Gehäuse sitzt und somit nicht dicht eingebaut sein muss, werde ich hier einfach etwas passendes unterlegen und gut.

    Bei den beiden anderen Lautsprechern passt es, da habe ich aufgemerkt.


    Und hier Verlust N° 2:



    Ich fräse immer von beiden Seiten und lasse 2 oder 3 kleine Stege stehen, die später mit der Stichsäge entfernt werden.

    Da war die Stichsäge etwas schneller als ich und hat ein wenig in die Auflage für den TT gesägt.

    Aber halb so wild, das dichtet noch immer ab und eine Schraube kommt nicht in diesen Bereich, also Glück gehabt :boss:


    Rahmen und Rückwand natürlich mit Schraubzwingen und Gewicht versehen, damit das auch ordentlich hält



    Etwas Spaß muss beim Arbeiten auch so, so entstand zufällig der Kollege hier



    Und zu guter letzt noch ein Tipp:


    Mein Fräszirkel hat eine Schraube mit einer Gewindehülse zur Fixierung.

    Diese hat ziemlich genau 8mm.

    Um die Bohrung zur Aufnahme der Fixierung möglichst Senkrecht ins Brett zu bekommen, habe ich meine Dübelhilfe genutzt



    Den Anschlag unten entfernt, mit dem Holzbohrer ins Loch vom Zirkel, und schon bekommt man ein möglichst rechtwinklig zur Oberfläche ausgerichtetes Loch gebohrt, das auch gleichzeitig zentriert ist.



    Edit: Nach aufkleben des Rahmen auf die Rückwand fiel mir ein, das ich ja eigentlich noch 2 "Kanäle" in die Rückwand fräsen wollte.

    Nämlich, um die Kabel von den TT ins Fach des HT zu führen, da ich hinter dem HT genug Platz habe für eine SpeakOn Buchse.

    Er schrieb ja, es sollte sich nahtlos in einen bestehenden Platz einfügen, daher sind die Gehäuse so groß.

    Alternativ hätte man natürlich eine Trennwand einfügen können oder, wenn die Tiefe ausreicht, einen Rahmen mit passender Front, die den LS aufnimmt und sich nahtlos in seinen vorhandenen Platz einfügt.

    Der Umbau auf andere Gehäuse war hier im Forum ja schon öfters ein Thema.

    Könntest du vielleicht eine Messung machen, welchen Einfluss das Gehäuse auf den Frequenzgang hat ?

    Originale zum Vergleichmessen hast du nicht zufällig noch ?

    Das ist eine interessante und tolle Lösung.

    Ist das eine Curved Leinwand oder täuscht das auf den Fotos ?


    Einzig den "Eingang" bzw die Abtrennung noch etwas aufhübschen, dann sieht das gleich noch besser aus.

    Du könntest ja Wohnzimmerseitig noch einen hellen Stoff oder etwas mit Farbe anbringen, dann fällt das Kino noch weniger auf.

    Moe, da er Klirr messen möchte, ist die mü-Dimension wohl nicht das richtige.

    Ich erinnere mich daran, das der Bärtige bei den Fuzzis die wegen zu hohem Klirr gegen die PDX getauscht hatte.


    Eine Alpine PDX wäre ne gute Lösung, sofern preislich okay für den TE.

    Mir gefällt das Design an sich ziemlich gut.

    Bei der Rückwand bzw ab den Sitzplätzen nach hinten kannst du ja Klemmrahmen nutzen, dann kannst du da notfalls auch später noch die Farbe ändern.

    Akustikstoff.com hat doch einige Farben, die in Frage kommen könnten.


    Ein Licht zum reinigen/umbauen halte ich auch für sinnvoll.

    Ich habe auch schon danach gesucht und nur die Info irgendwo im Netz gefunden, das man da einen Zusatz braucht oder gar eine Software, die auf Licht spezialisiert ist.

    Weiter habe ich dann nicht gesucht. Der Effekt in "Real Life" und in SketchUp sind wohl auch nicht vergleichbar, vor allem, wenn man Stoffe wie Adamantium nutzt, die absorbieren.

    Auch wenn die Situation mit der so angelieferten Leinwand natürlich nicht in Ordnung ist, dich niemand informiert hat, dürfte das nicht zu deinem Nachteil ausgelegt werden.

    Und ich gebe dir recht, du bezahlst den Versand und da darf man erwarten, das es ordentlich ankommt.


    Der Anbieter der Leinwand verschickt die ja nicht zum ersten mal und die Packung wird sich als ausreichend herausgestellt haben bisher.

    Hoffen wir, dass das ordentlich geregelt wird.

    Das Konzept mit den Hochtönern in der Wand erschließt sich mir nicht.

    Ich glaube eher, das du dir damit mehr Probleme einhandelst, z.B. Kammfilter, aber gut...


    Eine Möglichkeit wäre evtl, einen HT mit geschraubter Frontplatte zu nehmen und mit der Oberfräse oder 3D Druck eine passende Frontplatte erstellen.

    Die meisten Bändchen, Kalotten usw sind vermutlich zu groß für eine UP Dose.

    Als gängiges Maß bei Kalotten hat sich eine 104mm Front etabliert, eine UP Dose hat aber nur 68mm Durchmesser.


    Und dann ist noch die Frage, wie von Micha gestellt, was mit dem Rest ist.

    Oder soll die Dose ins Gehäuse gebaut werden?

    Das würde für mich keinen Sinn ergeben.

    PRN DiffusorSeitlich eine Konstruktion als Rahmen und dann mit Akustikstoff versehen, z.B. Tackern oder, die schönere Lösung, Klemmleisten.

    Dahinter können dann Kabel, Akustikelemente usw versteckt werden.

    Um die Leinwand würde sich Adamantium Audio Dark oder so anbieten. Links oder Rechts ein Element mit Scharnier, wie bei einer Tür verbauen, dann kommt man auch ans Fenster.


    Glas- /Steinwolle für den SBA Absorber ist in Ordnung und wenn vorhanden, nutzen.

    Hier könnte man, analog zu den Seitenwänden, auch mit Akustikstoff und Rahmen das ganze optisch kaschieren.


    Akustikmaßnahmen die man immer machen kann, sind die seitlichen Erstreflektionen bedämpfen und ein Deckensegel.

    Dort, wo jetzt Beamer und Rack stehen, würde sich ein Diffusor anbieten. Diesen kann man, wie die Absorber, auch selbst bauen -> PRN Diffusor

    Mit QRDude kannst du prüfen, ob die Auslegung passt, Hörabstand in Ordnung ist usw., das ist dann auf den PRN übertragbar.

    Bei später sichtbaren "Bauwerken", z.B. Gehäuse für die Absorber, versuche ich möglichst genau und schön zu arbeiten.

    Von meinen Lautsprechern sieht man später maximal die Front, da halte ich mich auch nicht unnötig mit aufhübschen auf, sondern baue einfach.

    Lediglich die evtl. sichtbare Front wird ordentlich gemacht.


    Natürlich freue ich mich, wenn etwas selbst gebautes am Ende wirklich gut geworden ist, egal ob sichtbar oder nicht.

    Bei manchen Dingen kann man halt viel viel Zeit investieren und am Ende sieht man davon nichts mehr.

    Das ist richtig, aber man wird nicht verlangen können, das er jeden DSP hat oder kennt.

    In diesem Fall wohnt der Entwickler nur ca 120km von mir entfernt, da lässt sich bestimmt was arrangieren.


    Wie gesagt, bei einer Abweichung von 0,05dB zur Vorgabe mache ich mich nicht verrückt, das geht im Raumeinfluss unter.

    Oder in einer sonstigen Serienstreuung.


    Mich wundert diese Einschränkung halt etwas, da es sich ja nicht um einen günstigen Einsteiger DSP handelt, sondern schon um etwas der oberen Mittelklasse.