Verständnisfrage Cinch out -> XLR input

  • Hallo,


    angenommen, ich möchte von einen Vorverstärkerausgang Cinch in eine Endstufe mit XLR-Eingängen. Der Ausgang gibt 1V aus, der Eingang ist mit 1,4V angegeben. Ich weiß natürlich, dass ein Adapter - und Masse zusammenführt. Ist in diesem Fall die max. Eingangsspannung 0,7V? Die Angabe 1,4V symm. bedeutet ja +0,7V und -0,7V, oder habe ich da einen Denkfehler?

  • Soweit mein Verstädniss ist, ist das mit +0.7 - ( - 0.7 ) = 1.4 richtig.
    Aber das ist ja "nur" für die 0db angabe mit den 1.4v.
    Wenn du da mit dem Gainregler was machst, stimmt das ja sowieso nichtmehr.
    Wo genau ist den der Anwendungsfall bei dir, wo das überhaupt relevant wird? Vllt versteh ich dann besser worum es geht. Aber deine Denkweise ist korrekt imo.

  • der Ausgang des Yamaha A4A ist im Datenblatt mit 1V Nennpegel angegeben (als max. 2V, Yamaha ist da etwas schwammig), die Endstufe mit besagten 1,4V. Ich möchte vermeiden, den Eingang zu übersteuern. Spielt bei einigermaßen vernünftiger Einstellung sicher bei den Pegeln, die ich im Wohnzimmer fahre, keine große Rolle, aber ich wollte es halt genau wissen.

  • Da sollte nichts passieren. Zumal du bei Cinch auf XLR eh nochmal -6db verlierst. Viele Vorstufen geben sogar 4 Volt aus (also 2+2) und mir ist nicht bekannt dass da schonmal ne Endstufe durchgebrannt wäre, ausser du hast eine Selbstgelötete die keinen Standards entspricht. Dazu kommt dass die 2 Signale bei XLR (in erster Linie) nicht für den Pegel sind, sondern um Signalstörungen in Leitungen rauszurechnen, die bei langen Kabeln im Konzertcontext vorkommen können (200m und länger). Dazu kommt noch, dass alle Endstufen ein Clipping haben, dh übersteuerst du die oder hast zu viel Gain schalten die ab bzw clippen und das hörst du in starken Verzerrungen. Dann kannst du den Gain etwas runterdrehen.

  • Erst mal danke für die Antworten.


    Ich hab natürlich keine Angst, dass die Endstufe abfackelt :big_smile: Ich will sie vorab einigermaßen "richtig" einstellen, d. h. das weder das Ausgangssignal vom VV (Yamaha A4A -nom. 1V, 2V max. -bei wieviel THD?) verzerrt bzw. der Eingang der Endstufe übersteuert wird.


    Das ich 6dB verliere bei Cinch->XLR ist auch klar und von euch bestätigt, das ist kein Problem und darum geht es mir auch nicht.


    Die Gain-Regler sind bei der MCD 4008 leider versenkt auf der Rückseite mit Schraubendreher zu bedienen, also nicht so easy wie z.B. bei den A800.


    Nachtrag: Ich habe in der Zwischenzeit Adapter gebastelt, ein 50Hz Testfile geladen und über einen einstellbaren DAC (gibt bis 4V aus) gemessen, die Omnitronic eingestellt, dass bei 1,5V die 3 grünen LED (bis -10dB, drüber ist die Clip) leuchten. Leider habe ich dann festgestellt, dass die Clip gar nicht kommt, auch nicht bei 4V auf dem Eingang und Gain ganz auf. Daher wohl auch der niedriege Preis, nebst schludriger Verarbeitung (Schraube für Gehäuseerde durch das Gewinde für den Standfuß gejagt :big_smile: ). Naja, Erde ist dran, Platinen Abstandshalter alle drin und eingeschraubt, Masse/Erde auch an den Platinen.


    Werde also wohl diese Einstellung übernehmen und mal schauen.... Bei dem Vorgänger A1080 und den A800 hatte ich es so gemacht: Testton vom Yamaha mit interner Endst. abgespiel mit 70dB, dann Pre out und Lautsprecher an die Behringer, Gain auf 12 Uhr, Testton abgespielt und am Gainregler auf 70 dB gedreht, ging super. Allerdings ist jetzt wieder das Thema Gainregler hinten und schlecht dran kommen...

  • 100% gain gibt halt oft nen Rausch Problem, das sollte man erst checken das das nicht der Fall ist.
    Ich hab den Gain erstmal bei 0 ( ganz unten ) und lass von ner 2. Person ganz langsam aufdrehen bis ich höre das das Grundrauschen zunimmt.
    Dann Markier ich mir die Stelle am Regler, dann hab ich immer ne Referenz bis wohin in der aktuellen Kette ( ist auch abhängig vom Zuspieler )
    Ich mit dem Grundrauschen nicht besser werden kann und schaue wie ich mit dem Bereich klar komme.

    Bei Subs jetzt meistens nicht das Problem weil die bei den Rausch Frequenzen ( meist ja um 1khz ) da sowieso nichts mehr machen. Aber besser gegengecheckt als nicht.

  • So, kurze Rückmeldung, ist angeschlossen und läuft, und wie....


    Auf 100% habe ich den Gain nicht, aber knapp drunter. Sie ist leiser, habe ich nach der Einmessung gesehen, der Subwoofer wurde ca. 6dB zurück genommen, muss auch jetzt weiter aufdrehen für die gewohnte Lautstärke, macht aber nix, da ist genug Luft.


    Der Unterschied zu den Behringern ist krass, das kann eigentlich nicht an der Endstufe allein liegen. Klar, neu eigemessen, aber so wie immer, Stativ ist fest eingestellt, ein paar Millimeter weiter vor/zurück/links/rechts machen auch nicht soo viel aus, am Raum ist auch nix geändert. Getestet mit Top Gun Maverick, iTunes Kauf äber AppleTV 4k 3.Gen und House of Usher.


    Aber da grübel ich morgen weiter, jetzt ist erst mal Feierabend und ich such mir mal nen Film aus...


    Danke erstmal für die Unterstützung

  • Hmm, hat sich so gelesen.
    Ansonsten ist die Gain Struktur im Hochton sehr wichtig. Wenn man da den Gain an der Endstufe etwas weiter unten hat und die Vorstufe entsprechend mehr Pegel ausgibt, ist das gerade im Hochton meistens von Vorteil
    Weil da so wenig Leistung rausgeht im Hochton das wenn die Vorstufe da nicht wenigstens etwas Leistung ausgeben darf die SNR drunter leidet und damit auch die Klare durchzeichnung.
    Ansonsten hat man ja wenig Infos im Thread was genau bei dir geändert wurde.
    Seh ich aber ähnlich, wenn die Endstufe davor wenigstens "ok" war. Sollte sich die Anlage nicht massiv verbessern.
    Aber nen unterschied machen gute Endstufen halt schon. Heutzutage ist halt fast alles Einheitsbrei, also egal welche Endstufe du kaufst, es ist das gleiche zeug bei den großen Herstellern in unterschiedlichen Gehäusen.
    Davon kommt der Irrglaube das Endstufen alle gleich sind. Das ist nicht richtig. Nur wenn du die gleiche Endstufe in 5 unterschiedlichen Gehäusen miteinander vergleichst, denkt man schnell das die alle gleich sind.

    Im Heimkino braucht man doch mehr Leistung, die Behringer macht auf mich den Eindruck das das Netzteil einfach massiv unterdimensioniert ist.
    Aber in dem kurzen YT Video wo die einer Aufgeschraubt hat war nicht zuviel zu erkennen.

  • Soweit ich weiss werden im Studiobereich auch alle Teile der Signalkette maximal ausgepegelt für die beste Auflösung. Dh geht die Vorstufe im Signalpegel nie über 50% hast da immer maximal 0,5V anliegen und verstärkst dann Rauschen doppelt wenn du das in der Endstufe ausgleichen willst. Ebenso muss man sich natürlich auch anschauen, wann die Vorstufe beginnt zu rauschen (also oben und unten) und dann alles so einpegeln dass man minimales Rauschen rauskriegt.


    Ich selber habe in meinem Setup 2 IOTAs und ne Dynacord (für den Bass). Da hab ich im letzten kein Rauschen erlebt im Bass und die IOTAs haben ne feste Gaineinstellung, also da kann man gar nichts dran einstellen. Dh man lebt einfach damit was man hier hat. Funktioniert aber alles erstaunlich gut.

  • Ich bin eigentlich auch daran hängen geblieben, dass u. a. der jetzt höhere Pegel der Preouts eine Rolle spielt, dass der Yamaha damit besser performt.


    Die A800 ist schon sehr ok, klingt richtig knackig und hat genug Kraft, war auch im ASR vermessen worden mit 142W /8Ohm und 241 an 4.


    https://www.audiosciencereview…o-amplifier-review.10499/


    Und wieviel unter den Bedinungen dann wirklich von den propagierten 250 / 500W der Omnitronic übrig bleiben, wissen wir ja nicht, Papier ist geduldig und die Messdiener kreativ (10% THD usw.)


    Bei einem Class D mit Schaltnetzteil finde ich es schwer, aus Bildern die Kapazität des Netzteils zu beurteilen, kann es sein, dass du dich mit der A500 vertust?


    Eigentlich ist es auch wurscht, es hat sich für mich absolut gelohnt. Will halt nur immer gerne wissen, warum, Forscherdrang halt

  • LCR sind welche Lautsprecher?


    Die 8 x 500W sind Netzteilbedingt nicht erreichbar und es steht auch in der Bedienungsanleitung dass man auf 4 Kanälen ( Extension Modulen) den HT betreiben soll und auf den anderen den Bass bei aktiven Systemen. Da sind Nachbauten der Pascal s-pro2 verbaut und ein Netzteil versorgt 4 Kanäle.


    https://audioxpress.com/news/P…-S-PRO-extension-modules-


    Die original Pascal module werden unter anderen auch in der Storm Audio PA 16 MK2 verbaut.


    lg

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