Beiträge von steakhouse

    Wenn du den in die Trinnov einbaust hast du ggf. auch nicht mehr die 112 db. Es ist kein großes Kunststück einen DAC zu bauen, der nichts anderes kann mit hohem SINAD.

    Schaut euch doch die Messungen an. Die A16 mit den alten DACs erreicht 100 db SINAD. Das ist sehr gut. Mit den neuen DACs sind es evtl. 103-106 db. Die Trinnov HW ist sicher nicht sehr teuer, aber auch nicht das billigste. Das MB ist von Asus (bei meiner A16), der Gehäuselüfter von Noctua. Dass da nicht so viel Aufwand betrieben wurde bei den Komponenten wie beim Envy liegt einfach daran, dass dort wesentlich mehr Leistung benötigt wird. Bei einer RTX 3080 plus aktueller GPU ist der Aufwand das leise zu Kühlen hoch. Bei der Trinnov wurde das verbaut was ausreicht. Vollkommen klar, dass man da kein riesiges Gaming-Mainboard mit High-End CPU verwendet. Da geht es ja auch darum wie kompakt das ganze ist und wie leicht auszutauschen. Schaut euch mal die Innereien der andere Premiumhersteller an. Da findest du dann irgendwelche Analog Devices Chips welche seit 15 Jahren produziert werden. Die DACs sind bei anderen Vorstufen die selben wie bei der neuen Revision der Trinnov DACs. Und SINAD ist bei vielen ach so highendigen Geräten auch ohne jeglichen DSP oft sehr mittemäßig. Ich erinnere mich da gerne an irgendwelche Class A Amps mit einem SINAD von 60 db, welche total verzerrungsfrei seien sollen. Da braucht man dann über die Audiopfade der Vorstufe bei denen dem Ton angeblich das "Audiophile" geklaut wird nicht mehr zu reden...

    Bei einer Lampe wissen die Leute, dass sie das nur für das Design kaufen. Bei Hifi-Voodoo ist imo etwas anders, da den Leuten suggeriert wird irgendetwas sei besser. Das fällt dann eher die die Schiene Homöopathie, Nahrungsergänzungsmittel, Esoterik und co. Bevor hier wieder Beschwerden kommen: Ich finde schon, dass man in einem Hifi/HK-Forum solche Werbung nicht unwidersprochen lassen sollte.

    Jop. Die Lösung von Pioneer war imo schon ganz gut, die hat das Delay im Content automatisch ermittelt. Es ist btw auch nicht per se ein Problem, wenn das Delay/Phase nicht stimmt sofern sich die Mixer an die Empfehlung halten keine gleichen Signale auf die Fronts und den LFE zu mischen bzw damit sehr zurückhaltend zu sein und bei Musik eher den Bass komplett auf die Mains zu mischen. Offenbar tun das einige bei Atmos Mischungen von Musik nicht.

    Je nachdem welche Einstellungen man im Bassmanagment nutzt hat ein Kanal einen anderen Phasengang. Wenn man nicht die gleichen Einstellungen wie das Tonstudio nutzt passt die Phase zwischen dem LFE und den Mains nicht mehr. Hat das Studie zB große Fronts ist deren Phase im Arbeitsbereich des LFE anders als zu Hause wenn ich bei 80Hz trenne (da ja die Phasendrehung des Crossovers fehlt). Ebenso kann es sein, dass im Studio am LFE eventuell nicht bei 120Hz getrennt wird, weil sich der Mixer eh gedacht hat dass er beim Encoding einen Tiefpass drauflegt. Zu Hause habe ich dann zwei Tiefpässe übereinander - vom Mastering und den von der Vorstufe auf den LFE. Leider passt die Phase zwischen dem LFE Kanal und den anderen Kanälen nur, wenn ich die gleichen Einstellungen wie im Tonstudio. Das kann man mit einem Delay etwas anpassen. Leider wissen wir nie mit welchem Bassmanagement abgemischt wurde…


    Mit ist das bei Atmos Musik auf Apple aufgefallen. Bei manchen Titeln klingt es komisch. Der Kick fehlte. Per Invertierung des LFE ( nicht des Subs!) passte es in diesem Titel. Im anderen dafür nicht mehr. Das Problem ist auch hier klar in der Abmischung. Der Sub und die Fronts addieren sich korrekt im Übergangsbereich.

    Ich hab 2 Genelecs hier zuhause am PC (8330), die haben ein AES und ein Analog Eingang. Ich hatte mich nur gefragt, ob es sinnvoller wäre per AES einzuspeisen und die internen Wandler zu nehmen oder was externes doch wesentlich besser ist. Aber gut, das ist jetzt OT hier, lieber per PN :) (Ps: Klang ist super)

    OT: AES. Die wandeln am analogen Eingang eh wieder.

    Dann erklär mal jemanden mit seinen Wilson Magico Faber Aida II haumichtot Riesenlautsprechern an McIntosh C12000, dass er sich nun wie auch immer da einen Subwoofer dranbasteln soll. :opi:


    Ich glaube wir müssen uns alleine vom Preis (3.5000 Euro für den C214) schon gedanklich davon lösen, dass das hier eine Lösung für den klassischen 20qm Wohnzimmer-Kino-Besitzer mit 7.1.4 Dali-Setup am Denon 4800 ist. Das ist bitte keinesfalls despektierlich zu verstehen, sondern soll nur verdeutlichen dass (meiner persönlichen Meinung nach) die Kundenklientel eine andere ist (und dort eben kleine weiße oder schwarze Subwoofer kein Thema sind, man einen C214 aber in eine Raumecke hinter einen Vorhang oder hinter die Couch stellen kann, ohne dass das Designer-Wohnzimmer gleich verschandet ist).

    Letztendlich wollte ich auch nur die Messungen zeigen, damit ihr mal eine Messung aus einem realen Umfeld von der Kiste seht - völlig frei jeglicher Wertung.


    Klar, das ist eben der Usecase. Man sieht ja auch, dass in dem Fall die PSI eine Verbesserung bringt. Wahrscheinlich ist bei solchen Setups das die Investition mit dem besten P/L Verhältnis - im Gegensatz zu Kabeln und co bringt das ja auch wenigsten was.



    schauki



    Das ist aber imo auch nur die halbe Wahrheit, da man die PSI ja auch optimal platzieren muss und das am besten mit Messungen begleitet.

    Wir arbeiten aktuell gerade an einem Raum mit nur knapp 4,3m Länge. Dort sitzt man tatsächlich ziemlich exakt 1m vor den rückwärtigen Subwoofern.

    Da hat Trinnov schon genau hingeschaut und war schon drauf und dran zu sagen, dass der Raum zu klein sei. Da mussten wir schon etwas Überzeugungsarbeit leisten.

    Aber nun zieht dort in Kürze auch WF ein. :)

    Nach meinem Verständnis ist diese 1m-Grenze schon echt eine unterste Grenze, von der Trinnov der Meinung ist, dass man sie wirklich nicht unterschreiten sollte damit das WF noch effektiv sein kann.

    Diese Restriktionen sollten sie aber bis zum Start aufheben. Ansonsten ist WV ein Edge Case für einige wenige Heimkinos. Ansonsten ist man am Ende weniger flexibel als mit einem DBA (von anderen Aufstellungen ganz zu schweigen).

    Wahrscheinlich ist man mit WV und unter 1m an der Wand aber immer noch besser dran als ohne DBA. Ist ja nachwievor alles nicht binär. Das muss man bei solchen Leitlinien immer beachten und sie nicht sklavisch einhalten. Am Ende ist der Raum ja das was er ist.


    Was die Rechenzeit angeht. Ich denke dass es so ist, dass die WV Algo in der Anwendung als Filter kein Problem bezüglich der CPU-Power sein wird. Da wird man sicherlich auf delay, Pegel und IIR-Filter zurückgreifen. Dass die Rechenzeit bei den älteren Modellen bei der Berechnung der Filter höher ist heißt aber schon, dass die CPU dort langsamer ist, aber eben nicht der limitieren Faktor bei der Anwendung der Filter.



    MiCo1972


    Bisher waren die Graphen bei Trinnov berechnet, aber sehr genau. Wenn man will bekommt man damit auch fast den gleichen Verlauf hin wie den gemessenen. Dass man den FG simulieren kann ist ja die Grundvoraussetzung für das funktionieren des Optimizers. Dass das bei Audyssey oder Dirac zu geglättet aussieht liegt daran, dass dort immer ein Mittelwert aller Messpunkte dargestellt wird. Bei Trinnov sieht man jede einzelne Position. Was mich bei dem Grobi Kino interessiert wäre insbesondere der Verlauf als reines DBA.

    Ich würde sagen, dass man vorne eher einzeln laufen lässt und hinten gruppiert. Trinnov sagt ja selbst, dass das vordere Gitter das kritischere ist. In diesem Fall also 4x4, wobei vorne alle 4 angesteuert werden und hinten in 2 Gruppen gruppiert.