Lumagen Radiance Pro

  • es soll ja dafür gewesen sein: for rare occurrence of adapting too quickly ;) das kann auch gut sein. meiner meinung sind die standartwerte noch mal besser geworden. konnte ich vorher noch eine verbesserung des bildes mit anderen werten erreichen, so geht das jetzt nicht mehr.


    also ich bin sehr zufrieden :respect: vor allen das nicht mit mit kontrast anhebungs tricks gearbeitet wird ;)

  • Ist einem von Euch dieses seltene Verhalten aufgefallen, das mit dem Update behoben werden sollte?
    Ich hatte bei den letzten beiden Folgen "Carnival Row" auf Prime mitten in zwei bis drei Szenen ein Abdunkeln des Bildes, was da eigentlich nicht hin gehörte.


    So wie es aussieht, ist die restliche Abhängigkeit von Metadaten mit "adaptive" Geschichte (ECHT dynamisch ;) )
    Die Unfähigkeit des Vero4k, auch nur im Ansatz passende Metadaten auszugeben, verusacht kein Clipping mehr.


    DPad werde ich nicht auf 1 oder 2 stellen, wie es im AVS von einigen Usern gemacht wird. Damit sieht schon der Sonnenaufgang am Anfang vom Marsianer nicht gut aus.

  • Ist einem von Euch dieses seltene Verhalten aufgefallen, das mit dem Update behoben werden sollte?


    vor dem update habe ich so was schon ein zwei mal gesehen, ich fand es aber nicht so störend. ob es jetzt komplett weg ist weiss ich noch nicht. wir hatten tierwesen 1 gesehen, vor den letzen update. mit dem neusten update tierwesen 2, das war sehr gut. aber der zweite teil ist in der bildqualität eh etwas besser ;)


    DPad, macht es erstmal etwas heller. lange habe ich mit 1 oder 2 nicht geschaut und so auch keine artefakte gefunden. wenn man bedenkt das ich vorher lieber mit faktor 3-4 geschaut habe damit mir das bild hell genug erscheint brauche ich die helligkeitsanhebung mit DPad bei 5 fach nicht mehr . vieleicht sollten die user die 1 und 2 bevorzugen mal eine andere grundhelligkeit probieren ;)

  • Kann mir jemand von Euch erklären wie DTM genau funktioniert? Basiert es auf Auslesung der Metadaten? Wird jeder Frame berechnet?


    Das würde dann ja bedeuten, dass der Zuspieler das beherrschen müsste, und würde dies dann nur für UHD Player funktionieren, denn weder Apple TV noch


    mein Zappiti können korrekt Metadaten übermitteln.

  • Nur Jim und Patrick wissen genau, wie es funktioniert (auch wenn es sonst noch Menschen gibt, die meinen, sie wüssten es ;) ).


    Bekannt ist aber, dass sie eine Szenen-Erkennung eingebaut haben und das Tone Mapping auf Basis der Szene festlegen.
    Bevor die "adaptive"-Option dazu gekommen ist, wurde noch MaxDML für das Tone Mapping einbezogen. Das führte aber zu nicht ganz so optimalen Ergebnissen, wenn die Player Fake-Daten geliefert haben. Und bei den Streaming-Diensten war das ohne zweiten Parameter-Satz auch nicht wirklich genießbar, weil das meist alles zu dunkel gemastert wird.
    Welche Metadaten die Player liefern, ist jetzt egal. Meg ist nicht zu hell, Aquaman ist nicht zu hell, und Amazon/Netflix sind nicht zu dunkel.

  • Ich denke auch, dass der Radiance die Helligkeit der Szene (MaxCLL) ausliest und danach das Mapping variiert. Allerdings frage ich mich, wie oft er das tut. Auch ist mir aufgefallen, dass beim Profiling (0532) verschiedene Zuspieler und Formate eine Rolle spielen. Eine Szene als MKV per Zappiti hat andere Werte als die UHD Disc per Oppo. Wirklich sehen kann man das allerdings nicht, und das ist gut so.
    Persönlich finde ich, dass das Dpad noch Luft nach oben hat. Ich würde gerne das Clipping der hellen Umgebung besser "zähmen" können.

  • Persönlich finde ich, dass das Dpad noch Luft nach oben hat. Ich würde gerne das Clipping der hellen Umgebung besser "zähmen" können.


    Bitte bedenke, dass auch die Basis-Gamma des Projektors eine wichtige Rolle spielt. Wenn diese deutlich unterhalb von 2,4 liegt, clippt es mit DTM oben herum.
    Bei Verwendung von Benutzerdef 5 bei den Sony-Kisten muss man besonders darauf achten. Ich habe inzwischen eine 2,55er Gammakurve auf den 2,6er Speicher liegen, um die 2,4 ungefähr zu erreichen. Schon 0,1 Gamma runter merkt man im gesamten Bild. Man kann das beim DTM ja mal einfach mit dem Gammaregler testen.
    Die Sonys sind halt wie Kinder - sie entwickeln sich. :big_smile:


    Und mit dem Dimming etwas vorsichtig sein - Full ist m. E. kontraproduktiv. Habe auf "begrenzt" gestellt.


    Bin seit dem letzten DTM-Update des Radiance äußerst zufrieden. Das ist inzwischen eine komfortable Lösung, die richtig Spaß macht.

  • Nein, die dunklen Bereiche saufen mit dem Contrast Enhacer ab, bei Gamma 2.4. Mit Benutzerdef.5 klappt das schon besser.
    Und ja, ich muss endlich mal ein 3D Lut machen. Hab da noch Defizite mit Lightspace und unglücklicherweise weniig Zeit im Moment.

  • Der Contrast Enhancer des Sony ist ja ein recht primitives Teil, das oben hell und unten dunkel macht. Wenn der noch nach dem DTM eingreift, richtet er mehr Schaden an als er gut macht. Also abschalten und dann säuft unten auch nichts mehr ab. :sbier:


    Wie immer hast Du total recht. Contrast Enhancer auf "Aus" und das Bild sieht wirklich viel besser aus, vor allem in Verbindung mit Benutzerdef.5.


    Jetzt fehlt nur noch eine ordentliche Kalibrierung dieses Farbraums. Ich muss schon sagen, DTM ist DER große Wurf des Pro.

  • Ein Update'chen : q



    http://www.lumagen.com/docs/radiance_pro010220.zip

  • Während wir alle auf ColourSpace warten, räume ich mal meinen Desktop auf und habe hier etwas zum Rätselraten gefunden: :sbier:


    Ich könnte mir vorstellen, dass einige der LightSpace+Radiance Pro-User das Radiance Options-Menü in LightSpace noch nie verwendet haben.
    Teilweise sind die Begriffe auch etwas schwer verständlich.


    Wozu braucht man zum Beispiel die Option "Disable input reset on NULL Cube upload"? :think:


    Wenn LightSpace einen Upload eines Null Cubes in den Radiance Pro macht, geht es in drei Schritten vor.


    1. Schritt: Die 3-D-LUT wird resettet - dadurch werden alle Änderungen im 17x17x17-Würfel neutralisiert.
    2. Schritt: Die 1-D-LUT (21-er Gamma) wird auf die neutralen Standardwerte zurückgesetzt.
    3. Schritt: Eventuelle Korrekturen für die Black- and White-Levels sowie für den Color Decoder (Color/Hue+Offsets) werden zurückgesetzt. Siehe auch "Input Menü Display Settings". Solche Einträge braucht man nur, wenn das Display da konkrete Probleme hat.


    Das Aktivieren der Option "Disable input reset on NULL Cube upload" verhindert den Schritt 3, rettet also die im Input-Menü manuell durchgeführten Korrekturen. Naja, gut zu wissen.


    Und was macht die Option "Enable adjustable test patterns with MODE" ? :think:


    So ganz sicher bin ich mir da auch nicht. :unsure:
    Beim Aufruf eines bestimmten Testbildes/Pattern kann man dem Radiance einen "Extra-Befehl" (durch Anhängen des Buchstabens "m") mitgeben, so dass er eine vorher festgelegte Einstellung für den Output-Mode - das sind dann wohl die anderen Parameter im Radiance-Menü - verwendet, also z.B. auf HDR/BT2020 umschaltet, bevor er das Pattern anzeigt.
    Hat das schon mal jemand genutzt?

  • Ich oute mich mal und schreibe, dass ich mich nur mal in das Menü verirrt habe, ohne etwas sinnvolles für mich zu finden. ;)  
    Deine Erklärung für die MODE-Sache klingt plausibel.


    Hast Du schon mal mitgeschnüffelt, was LS so lange macht, wenn man das Options-Menü öffnet?

  • Hast Du schon mal mitgeschnüffelt, was LS so lange macht, wenn man das Options-Menü öffnet?


    Bin ich nicht mehr zu gekommen, da die Trialzeit des Tools abgelaufen war. Habe heute mal das alte Snoopy (nur für USB) getestet. Grundsätzlich läuft es, wenn auch hackelig, aber bei den USB-seriellen Anschlüssen macht es den FTDI-Treiber platt und mein Klein landete im Test-Nirvana. Das Microsoft-Analyse-Tool erschlägt einen gleich in der ersten Sekunde mit tausend Daten. So groß ist der Leidensdruck dann auch wieder nicht.


    Mal eine andere Frage: Gab es beim Radiance die Option in dem Testpattern-Menü, dass man die Anzeige "A" bzw. "R" oben rechts bei den Pattern an- bzw. abschalten kann, schon immer? Die ist mir erst vor ein paar Wochen aufgefallen - dann hätte ich mir ja das ganze Theater mit den Schwarzwertmessungen beim VW760ES durch Abschalten der Anzeige ersparen können. Manchmal ist man wirklich betriebsblind. :cray:

  • Ja das ist auch so, aber die o. a. Option auf "aus" zeigt "A" oder "R" gar nicht erst an. Das Klein misst so schnell, dass die Messung fertig ist, bevor der Buchstabe verschwunden ist.
    Erläuterung für diejenigen, die nicht wissen, worum es hier eigentlich geht:
    Die Sony-Laser-Projektoren unterscheiden zwischen einem Schwarzbild, bei dem alle (!!) Pixel schwarz sind und einem, bei dem nicht alle Pixel schwarz sind. Und da reicht schon ein Pixel, das nicht 100% schwarz ist. Dann hebt die Laserlichtsteuerung die Helligkeit des Lasers um ca. 10 bis 12% an. Das ist natürlich nur ein akademisches Problem bei der ON/OFF-Kontrastmessung, denn innerhalb eines Filmes ist das Bild ja selten (Blende/Szenenwechsel etc.) völlig schwarz.
    Das hat übrigens nichts mit der Laser-Dimming-Funktion zu tun - das ist wieder eine andere Baustelle.

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