Beiträge von Mekali

    Hi Speedy7461,


    Auch darf man beim schwarz nicht vergessen das der Epson 120 Nits und der JVC „nur“ 80 auf die LW brachte. Als wir den Epson ganz kurz auch mal auf ca. 80 Nits runter regelten, war der Unterschied im schwarz dann nicht mehr so deutlich. Ich erinnere mich auch an den Beginn des Tests wo der LS12000 erstmal ohne Vergleich lief. Alle vier sagten Wow, was ein geiles Bild. Und schwarz ist völlig akzeptabel. Erst als der N5 im direkten Vergleich dazu kam sah man dann einen Unterschied. Deshalb würde ich nicht von zwei Klassen sprechen.

    jap das spiegelt auch meinen Eindruck wider. Korrigier mich bitte, wenn ich das falsch abgespeichert habe, aber war es nicht so, dass die Helligkeit beim Epson bei 75% bei identischen 80 Nits zum hohen Modus des N5 lag? Somit verliert man ein starkes Argument für den Epson - sprich den Helligkeitsvorteil - hat aber immer noch den - vielleicht nicht mehr Zweiklassenunterschied - sondern nur noch einen Klassenunterschied beim Schwarz.


    Was mich im Nachhinein etwas ärgert, ist das wir nicht den JVC mit Deinen Einstellungen, also 3D LUT und niedriger Modus mit dem Epson verglichen haben. Also meinetwegen 75% Laser wegen des etwas besseren Schwarz vs. N5 mit Deinen Einstellungen. Wobei der N5 im niedrigen Modus dann natürlich auch noch mal im Schwarz zulegt.


    Aber bei Zuspielung per madVR ist das ja auch nicht so einfach umzusetzen, da die Display Nits immer entsprechend des jeweiligen Gerätes angepasst werden müssen.


    Das beste an dem Vergleich war eh die Jungs mal wiederzusehen und sich auszutauschen. Hat sehr viel Spaß gemacht. Auch Danke an den Händler, für die Möglichkeit des doch Weltweit sehr exklusiven Tests vom Epson LS12000 von Privatpersonen.

    :sbier:

    Ich lasse auf alle Fälle meine Vorbestellung beim Händler bestehen und werde in aller Ruhe den Vergleich ausgiebig fortsetzen und dann erst entscheiden.

    Schlaue Entscheidung!

    Zudem find ich die FI bei der N-Serie echt brauchbar für die, die Schärfe suchen, ohne den Filmlook zu verlieren.

    Wobei die vom Epson auch wirklich sehr gut ist und auf dem Level der N Serie. Niedrig ist vergleichbar mit der niedrigen JVC FI. Normal ist noch mal deutlich soapiger, aber Artefakte konnte ich keine feststellen. FI Freunde finden die bestimmt top.

    Ich habe gestern selber mit ein paar anderen Verrückten einen Vergleich zwischen dem LS12000 und einem N5 gemacht. Beide kalibriert und es wurde auf eine Stewart 130G4 microperforiert projeziert.


    Der Epson macht vieles richtig gut. Das vierfach Shift konnte nur bei wirklich feinen Details nicht mit dem Nativen JVC mithalten. Für mich kein wirkliches KO Kriterium. Die gemessene, kalibrierte Helligkeit von 120 Nits bei einer Laserleistung von 100% ist erstmal auch sehr beeindruckend. bei einer Lasereinstellung von 75% ist der Epson sehr leise, aber dann kommen auch "nur" noch 80 nits an. Aber auch bei 100% fand ich das Lüftergeräusch vollkommen in Ordnung.


    Der N5 hatte eine Helligkeit von 80 Nits im hohen Modus. Die FI auf niedrig fand ich ebenfalls gut und neben der von JVC wirklich sehr gut nutzbar. Nachdem wir die Super Resolution ausgeschaltet hatten, wirkte das Bild auch deutlich weniger digital und künstlich.


    Was fiel im direkten Vergleich zum N5 auf?


    Wirklich helle Szenen empfand ich auf dem Epson besser, aber nicht so viel besser wie es die 120 Nits bzw. 50% mehr Licht vermuten ließen. Bei helleren und etwas dunkleren Mischszenen war es ein Kopf an Kopf Rennen. Die Farbtemperatur war bei den beiden Geräten etwas anders, aber eher Geschmackssache und nichts, was man nicht weg kalibrieren kann.


    Bei dunklen Szenen wie zum Beispiel Passengers Anfangsszene oder 1917 beim Treffen der beiden Protagonisten im dunklen Zelt vom General war der Schwarzwert vom Epson wirklich erheblich schlechter. Das waren keine kleinen Unterschiede und alle Anwesenden nahmen das sofort mehr als deutlich wahr. Das war ein Zweiklassenunterschied. Und das trotz Laserdimming.


    Zum Schluss haben wir noch JVC gegen Epson Frame Adapt verglichen. Auch hier hatte der N5 das deutlich bessere Bild. Die Farbsättigung war erheblich besser und auch hier herrschte ein Zweiklassenunterschied! Der Epson hat zwar viele Anpassungsstufen, aber das Tone Mapping scheint statisch zu sein.


    Mein Fazit:

    Die Performance in sehr hellen Bildinhalten war im Vergleich zum JVC etwas besser, aber beim Schwarzwert massiv schlechter. Der höhere Inbildkontrast fiel uns auch nur in sehr ausgewählten Szenen auf und das war für mich kaum der Rede wert.


    Die Performance in sehr dunklen Szenen und die deutlich schlechteren Frame Adapt Variante sind für mich entscheidend und der Epson kommt für mich definitiv nicht in Frage. Der JVC hat meiner Meinung nach das bessere Gesamtpaket auch wenn der Epson viele Sachen richtig gut macht. Mein Tipp war daher auch den N5 zu behalten.


    Aber für eine UVP macht der Epson vieles wirklich richtig gut und die 5 Jahre Garantie bzw. 12000 Stunden Garantie sind natürlich sehr nett.

    Wirklich erstaunen tut mich das jetzt nicht. Das die Unterschiede bei einer vergleichsweise kleinen Leinwand und vor allem durch madVR Zuspielung nicht riesig sind, sollte klar sein. Selbst ein HD950 wird unter diesen Rahmenbedingungen noch gut mithalten können. Das Preprocessing über madVR nivelliert die Unterschiede der verschiedenen Projektoren erheblich.


    Bei den hier üblichen Rahmenbedingungen von Leinwandbreiten von mehr als 3m plus Zuspielung fernab eines madVR, Lumagen oder Envy werden die Unterschiede erheblich größer sein. Das man auch mit einem X5/7x00 ein richtig gutes Bild auf die Leinwand werfen kann, sehe ich immer wieder auf der 110 Zoll großen Leinwand eines Freundes der noch einen X7000 betreibt.


    Nur sollte man jetzt nicht so tun, dass die Unterschiede zwischen den Generationen zu vernachlässigen sind. Bei kleiner Leinwand, gutem Preprocessing und dem Weglassen von HDR Zuspielung per Apple TV kann man mit älteren Projektoren viel Spaß haben. In allen anderen Szenarien wird die Luft dann dünn imho.

    Mori

    Auch von meiner Seite ein Dankeschön für Deinen Bericht. Der von mir gesichtete NZ8 hat bei mir einen ähnlichen Eindruck hinterlassen. Insbesondere dunkle Szenen mit vereinzelten Spitzlichtern sehen in meinen Augen schon extrem gut aus und haben eine enorme Bildtiefe.


    Eine Befürchtung Deinerseits war ja die voraussichtlich geringere DCI Abdeckung ohne Filter. Konntest Du in der Kürze der Zeit die DCI Abdeckung überprüfen?


    Noch kurz zum Lüftergräusch im hohen Modus: In einem anderen Forum wird als Grund für die unterschiedlichen Wahrnehmungen der Lautstärke im hohen Modus die Serienstreuung vermutet. Ich halte das für Blödsinn. Und der hohe Modus ist auch lauter als bei der Vorgängergeneration.


    Beim Eshift gibt es diese Serienstreuung allerdings offensichtlich schon. Der NZ8 produzierte bei Zuschaltung von Eshift ein wahrnehmbares Geräusch. Auch in ca. 1,5m Abstand. Hier unterscheiden sich die NZ Modelle wohl nicht von der Geräten der X Serie. Dort gab es auch alles von unhörbar bis nervtötend.

    Auch wenn es nur Schätzwerte sind, spiegeln die gemessenen dB meine subjektive Wahrnehmung bezüglich der Lautstärke wider!

    oto


    Das kann ich definitiv bestätigen. Vor dem Umbau hatten meine Projektoren nur ca. 5cm Abstand zur akustisch unbehandelten Decke. Ich habe den Umbau dazu genutzt das Rack zu kürzen, um mehr Abstand des Projektors zur Decke zu haben.


    Über dem Projektor habe jetzt ein Deckensegel und darunter habe ich 5 cm Basotect angebracht. Hinter dem Projektor ebenfalls Basotect und nun ist der für mich früher immer viel zu laute hohe Modus des JVC endlich nutzbar.

    Die Hoffnung habe ich leider nicht. Ich denke eher, dass die Vorseriengeräte leiser waren, als die Seriengeräte. Warum auch immer. Ich würde eher sagen, dass die Vorseriengeräte einen Firmwarebug hatten 😅


    Ich konnte ja nun sowohl einen NZ7 als auch NZ8 hören und der hohe Modus ist bei beiden Geräten nicht zu ertragen, wenn der Projektor nicht außerhalb des Kinos steht oder wenn man komplett schmerzfrei bezüglich des Lüftergeräuschs ist.

    Die FI fand ich auf niedrig schon zu soapig. Ein Aussteigen der FI oder Artefakte habe ich nicht wahrgenommen. Bezüglich der Abgrenzung von schwarzen zu hellen Inhalten gebe ich nur wider, was ich und alle anderen so wahrgenommen haben. Unabhängig von irgendwelchen ermittelten on off Werten. Mich hat das auch irritiert, aber es war so🤷🏼

    Ich konnte gestern einen NZ8 bewundern und das meine ich wortwörtlich. Der JVC war kalibriert und lief im mittleren Modus auf einer 3m breiten Stewart Studiotek 100 und Zuspielung per Zappiti in einem optimierten Raum. Schon die ersten bekannten Filmschnipsel ließen bei mir und meinem Kumpel die Kinnlade ins Bodenlose fallen.


    Wir haben Szenen getestet, die wir in und auswendig kennen. Guardians of the Galaxy 2, Blade Runner 2049, Hobbit Teil 3, Drachenzähmen leicht gemacht 3, Monster Hunter usw.


    Meine Eindrücke in Kurzform:

    - top Schärfe

    - fast keine helle Ecken

    - top Schwarz ohne Laserdimming

    - klasse Helligkeit ohne Filter (mit Filter wird das Bild erheblich dunkler)

    - Eshift X bietet einen wirklichen Mehrwert bei 4k Zuspielung

    - super Bildruhe

    - sehr natürliche und authentische Farben

    - die FI funktioniert hervorragend und besser als beim ebenfalls gesehenen NZ7. Auch die ist schon gut, aber der NZ8 legt noch eine Schüppe drauf

    - sehr sehr gute Bildtiefe und Durchzeichnung in hellen und dunklen Bildinhalten

    - Frame Adapt macht einen wirklich guten Job


    Mein Kumpel und ich nutzen beide madVR und hatten bei dem Bild des NZ8 so unsere Zweifel, ob man madVR wirklich noch zwingend benötigt. Für eine Plug and Play Lösung sah das sehr sehr amtlich aus. Die Bildtiefe und Plastizität von der Kiste war erstklassig. Helle Elemente wie Feuer oder auch Ornamente auf Rüstungen beim Hobbit hatten extreme Leuchtkraft. Sowohl helle, als auch dunkle Bildinhalte sahen top aus. Ich


    Auch mit viel Mühe konnte ich keine wirklichen Defizite an dem NZ8 feststellen. Der hohe Modus ist allerdings zu laut und der Filter kostet zu viel Licht. Das war es aber auch schon.


    Das sah insgesamt aus, als ob man aus dem Fenster schaut. Mich hat das Gerät wirklich schwer beeindruckt und da hat definitiv ein Habenwollengefühl eingesetzt. Wenn da nicht der für mich zu hohe Preis wäre. Für die, die die Kohle haben: Ihr könnt Euch da auf einen erstklassigen Projektor freuen, wenn er denn mal lieferbar sein wird.

    Nachdem ich es im JVC NZ Faden schon etwas zum LS12000 geschrieben habe, schildere ich hier noch mal etwas ausführlicher meine Eindrücke zum Projektor:


    Ich konnte gestern den LS12000 im direkten Vergleich mit einem JVC DLA NZ7 sehen. Der vergleich wurde in einer Art Wohnzimmerkino auf einer 2,35m breiten Leinwand durchgeführt. Nachdem sich Speedy7461 bereits äußerst positiv über den Epson geäußert hatte, war ich ziemlich gespannt, wie sich der Projektor im Vergleich zum dopplet so teuren NZ7 schlagen wird. Und ganz ehrlich: Der Epson macht für die Hälfte der UVP einen verdammt guten Job. Mal sah der Epson besser aus und mal der JVC. Trotz Shifttechnik sah der Epson wirklich scharf aus und war heller als der NZ7. Der Epson lief auf 75% und der JVC im mittleren Modus.


    Der Epson ist für mich der Preis/Leistungssieger. Hell, scharf, guter Kontrast, plastisch und für die Hälfe der UVP im Vergleich zum NZ7 ist die Kiste der Knaller. Im Filmbetrieb fand ich mal den NZ7 und mal den Epson besser. Und das ist angesichts des Preises ja auch mal eine Aussage. Insbesondere bei Standbildern war es beeindruckend zu sehen, wie klar der Epson schwarze von weißen Flächen abgrenzen kann. Das sah sehr gut aus! Die Plastizität des Epsons war wirklich gut und das in einem nicht optimierten Raum. In einem optimierten Raum wird der Unterschied vermutlich größer sein und sollte dem Epson in die Karten spielen.


    Daher bin ich auf den Vergleich bei Speedy7461 mit seinem aktuellem sehr guten N5 in seinem sehr gut optimierten Raum gespannt. Auch bei HDR Zuspielung sah das Bild ansprechend aus. Epson hat eine Art Frame Adapt eingebaut und es sah gut aus. Nicht auf dem Level vom JVC, aber damit kann man definitiv arbeiten.


    Ich muss aber auch sagen, dass mir am Epson ein paar Sachen nicht so gefallen haben. Die FI finde ich bei JVC besser und ist mir etwas zu soapig. Wobei ich da auch sehr empfindlich bin und wahrscheinlich nicht dem Durchschnitt entspreche. Das Bild des Epson wirkte auf mich auch etwas künstlich und zu digital. Eventuell waren aber auch digitale Helfer wie Super Resolution oder ähnliches aktiv und man kann dem noch entgegenwirken. Den on off fand ich mit dem dynamischen Dimming erstaunlich gut, aber halt nicht auf JVC Niveau.


    Aber die Kiste hat Potential und ich bin sehr gespannt, wie das Bild mit einer vernünftigen Kalibrierung und konservativer Schärfe aussehen wird.


    Am Ende hatte ich aber den Eindruck, dass weder der Epson noch der NZ7 für mich ein wirkliches Upgrade zu meinem N7 sind.


    Aber ich bin mir sicher, dass sich der Epson extrem gut verkaufen wird. Alleine die 5 Jahre Garantie bzw. 12000 Stunden sind mal ein Wort. und ich bin mir sicher, dass sich der Epson zu diesem Kurs extrem gut verkaufen wird. 2 von insgesamt 4 Anwesenden ziehen den Epson ernsthaft n Betracht, um einen X5000 bzw. X7000 zu ersetzen. Der dritte Anwesende hat den Epson schon geordert.


    Soweit meine Eindrücke:)


    Edit

    Ich kenne auch den Epson TW9400 und der hat mich aufgrund des Fliegengitters nie wirklich überzeugt. Der LS12000 macht das mit dem vierfach Shift deutlich besser!