Posts by Rocc

    Ride on: Die zweite Chance (2023) - IMDb, 4K UHD, deutsch


    Film:

    Ein Film mit Jackie Chan, der sich irgendwie selbst spielt. Er ist ein gealterter Stuntman, der zusammen mit seinem Pferd versucht, über die Runden zu kommen. Nebenbei wird noch ein Familiendrama mit eingewoben, das jedoch nur Nebenschauplatz ist und so gar nicht zu überzeugen vermag. Die Beziehung zwischen dem Hauptdarsteller und dem Pferd kommt jedenfalls glaubhafter daher als die Vater-Tochter Beziehung. Es gibt viele Rückblenden zu anderen Filmen von Jackie Chan, die zeigen, welche Verletzungen er dort als Stuntman davon getragen hat. Diese Rückblenden hätten für meinen Geschmack etwas länger ausfallen können, integrieren sich aber gut in die Geschichte. Der Film ist leicht und fröhlich und eignet sich sicher als Film für Kinder (wobei es dort bessere Empfehlungen für Filme von Jackie Chan gibt). So bleibt es eher ein Homage an ihn, der Fans von ihm (zu denen ich auch mich zähle) abholt.


    Ton:

    War grundsätzlich gut, mir ist weder etwas positiv noch negativ aufgefallen. Die Explosionen haben ordentlich gerumst, Räumlichkeit hingegen gab es eher weniger, zumindest so mein persönlicher Eindruck.


    Bild:

    Jederzeit scharf und knackig. Das müsste für eine 4k eigentlich Standard sein. Dementsprechend gibts dazu auch nicht mehr zu sagen.

    Empfehlung? Ich weiß es nicht. Vielleicht schaue ich irgendwann mal weiter. Aber aktuell hat die Serie nach etwas mehr als drei von zehn geschauten Staffeln ihren Reiz verloren. Oder kann mir wer sagen, dass sich ein Weiterschauen lohnt?

    Ich teile deine Einschätzung 1:1. Mir war's nach der dritten Staffel auch zu bunt geworden und ich habe die restlichen nicht geschaut. Das ganze hin und her und im Kreise drehen war mir nicht fesselnd genug, um noch länger mitzuschauen.

    :beat_plaste Du kennst ja folgenden Spruch: Not macht erfinderisch. Darin bin ich gut 👍🏻 und aus unserer Wohnung kriegst du uns auch nach einem Lottogewinn nur horizontal raus, wenn du verstehst was ich meine. :byebye:

    Absolut, und mit der neuen Küche noch erst (tolle Sache übrigens)! Bin dann gespannt, was du aus der Not heraus noch so alles erfindest :-D

    Ich hab nicht einmal gewusst, dass es da noch mehrere Filme gibt... Das Remake fand ich ganz gut, entspricht eher den heutigen Sehgewohnheiten, wobei ich das Original, als ich noch jünger war, auch gerne geschaut habe. Ich liebe solche Storys.


    Stephan V.ideo Ich glaube, irgendwann wirst du umziehen müssen. Dir wird über kurz oder lang der Platz ausgehen :-D

    Ich habe seit einiger Zeit einen 100" TV von Hisense. Vorher hatte ich eine 120" Leinwand. Ich kenne somit beide Lager, natürlich nicht in der vollständig superduper Ausführung.

    Der 100" ist als Zwischenlösung gedacht, was später kommt, steht dann später zur Debatte. LED Wände interessieren mich sehr, ich kann aber auch mit einem max 120" grossen TV leben oder eben einem Projektor.


    • Fehlen mir aktuell die 20"? Vielleicht, aber ich kann ja ein wenig näher an den TV heranrücken, wenn es denn sein muss. Da ich bis jetzt die Lautsprecher immer neben der Leinwand hatte und ein DBA auch noch nicht realisiert ist, gehe ich hier zumindest aktuell keine Kompromisse ein. Ein DBA lässt sich gemäss der Dokumentation von FoLLgoTT auch an einem TV vorbei realisieren. Das sehe ich dann aber, wenn es soweit ist. Natürlich verliere ich links und rechts der Leinwand / des TV entsprechend Platz mit den Frontlautsprechern, muss eventuell über einen zweiten Center nachdenken, aber: Sind das wirklich Kompromisse? Das muss jeder für sich entscheiden.
    • Hatte ich Probleme beim Transport? Nein, da hatte ich Glück, dass auch ohne interne Treppen der TV so transportiert werden konnte, dass er an seinen Bestimmungsort gebracht werden konnte. Natürlich ist es so, dass diese Gegebenheiten nicht überall vorherrschen. Das weiss man aber im Voraus.
    • Finde ich das Bild toll? Ja sowas von. Die Helligkeit ist natürlich um Welten besser, gefühlt zumindest.
    • Bin ich zufrieden? Ja, sehr. Ob das letzte Wort gesprochen ist, weiss ich jetzt noch nicht. Aber warten wir's ab was von der Technik her noch alles kommen wird. Es ist und bleibt ja ein Hobby, deshalb ist das alles nur sekundär wichtig, solange einem gefällt, was man hat. Ich war mit beiden Setups zufrieden.


    Schlussendlich schaut jeder für sich, es kommt ja niemand und bezahlt ihm sein Kino ;-)

    Reacher (Fernsehserie 2022– ) - IMDb (prime, deutsch)

    Staffel 3


    Serie:

    Was soll ich sagen. Die Staffel 1 fand ich grandios, die Staffel zwei gut, aber schon ein wenig schlechter. Die Staffel 3 konnte mich jetzt noch weniger überzeugen und ich bin mir nicht sicher, wie es mit Staffel 4 weitergehen wird. Gemäss meinem Verständnis soll Reacher ja ein Ex-MP sein. Als ehemaliger Mann des Gesetzes müsste er ja zumindest von Selbstjustiz schon mal etwas gehört haben.

    Ich sehe das eher kritisch und irgendwie geht dadurch auch der Reiz verloren. Scheiss auf Beweise, ich mach, was ich will. Kollateralschaden? Egal, nicht mein Problem, weiter gehts. Es scheint mir auch, dass die weibliche Hauptdarstellerin einen Charakter verpasst bekommen hat, der wohl etwas an Schizophrenie leidet. Mal will sie etwas von Reacher, dann wieder nicht. Ihre Aussagen sind nicht in jeder weise kongruent. Wie so viele Male bin ich der Meinung, man hätte es bei einer Staffel sein lassen sollen. Die wäre dann perfekt gewesen, und man müsste nicht versuchen, sich etwas aus den Fingern zu saugen (es hat zumindest den Anschein), was hier umso erstaunlicher ist, da die Staffel ja auf einem Buch basiert...


    Bild:

    Tolles, scharfes Bild. Die Ausleuchtung fand ich stellenweise komisch (zB die Szene auf dem Schrottplatz zwischen Beck und Neagley, obwohl in der prallen Sonne, waren die Gesichter im Schatten. Der Kontrast war speziell). Ansonsten nichts zu meckern, das passt.


    Ton:

    Ich habe mich zu wenig darauf konzentriert. Passte für mich soweit.

    Eventuell via Unraid? Ich habe das bei mir Laufen und es funktioniert perfekt.

    Film:

    Wurde mir von meinem Nachbarn empfohlen und kannte ich bis dato nicht. Der Film zeigt, wie ein Teilnehmer bei der indischen Version von "Wer wird Millionär" alle Frage aufgrund seiner Erlebnisse richtig beantworten kann, und das obwohl er aus den Slums kommt und entsprechend über wenig bis gar keine Bildung verfügt. Ich gehe davon aus, dass der Film ziemlich gut zeigt, wie es in diesen Slums zur dortigen Zeit aussieht (mein Nachbar war dort und hat zumindest ähnliches erzählt). Mich selber spricht das eher weniger an und ich müsste mich jetzt nicht unbedingt dort aufhalten. Bei dem Leid, welches dort herrscht, bin ich froh, in einem anderen Teil der Welt geboren worden zu sein. Die Ausgangslage hier ist sicher ganz eine andere. Der im Film gezeigte und angedeutete Umgang mit Kindern war harter Tobak, umso mehr, wenn man selber Kinder hat.


    Der Film ist unter anderem als Liebesfilm aufgeführt, und dieser Bogen trägt eigentlich den ganzen Film neben den Rückblicken mit. Diesen Teil fand ich stimmig. Ansonsten drückte der Film doch stark auf die Moral. Das führt dazu, dass der Film, obwohl er nicht schlecht ist, bei mir eher nicht auf die Wiedersehens-Liste kommt. Ich denke, das echte Leben hält schon genügend Herausforderungen parat, da versuche ich lieber, mich bei einem Film davon zu lösen und mir nicht unbedingt vorzulegen, wie schlecht es doch um unsere Gesellschaft steht (das weiss ich leider auch so).


    Bild:

    Eher unscharf, einige dunkle Szenen waren voll von Filmkorn, respektive Artefakten. Ansonsten kann ich dazu wenig sagen, das ist ja aber auch nicht das wichtigste bei diesem Film.


    Ton:

    Nichts Auffallendes dabei.

    Slumdog Millionär (2008) - IMDb (Bluray, deutsch)


    Film:

    Wurde mir von meinem Nachbarn empfohlen und kannte ich bis dato nicht. Der Film zeigt, wie ein Teilnehmer bei der indischen Version von "Wer wird Millionär" alle Frage aufgrund seiner Erlebnisse richtig beantworten kann, und das obwohl er aus den Slums kommt und entsprechend über wenig bis gar keine Bildung verfügt. Ich gehe davon aus, dass der Film ziemlich gut zeigt, wie es in diesen Slums zur dortigen Zeit aussieht (mein Nachbar war dort und hat zumindest ähnliches erzählt). Mich selber spricht das eher weniger an und ich müsste mich jetzt nicht unbedingt dort aufhalten. Bei dem Leid, welches dort herrscht, bin ich froh, in einem anderen Teil der Welt geboren worden zu sein. Die Ausgangslage hier ist sicher ganz eine andere. Der im Film gezeigte und angedeutete Umgang mit Kindern war harter Tobak, umso mehr, wenn man selber Kinder hat.


    Der Film ist unter anderem als Liebesfilm aufgeführt, und dieser Bogen trägt eigentlich den ganzen Film neben den Rückblicken mit. Diesen Teil fand ich stimmig. Ansonsten drückte der Film doch stark auf die Moral. Das führt dazu, dass der Film, obwohl er nicht schlecht ist, bei mir eher nicht auf die Wiedersehens-Liste kommt. Ich denke, das echte Leben hält schon genügend Herausforderungen parat, da versuche ich lieber, mich bei einem Film davon zu lösen und mir nicht unbedingt vorzulegen, wie schlecht es doch um unsere Gesellschaft steht (das weiss ich leider auch so).


    Bild:

    Eher unscharf, einige dunkle Szenen waren voll von Filmkorn, respektive Artefakten. Ansonsten kann ich dazu wenig sagen, das ist ja aber auch nicht das wichtigste bei diesem Film.


    Ton:

    Nichts Auffallendes dabei.


    Hier noch der entsprechende Thread: Slumdog Millionär (2008) - Filme - Heimkinoverein

    Die KI-Entität will die Menschheit auslöschen. Das will Ethan Hunt, der bereits in sieben Mission Impossible Filmen unterwegs war verhindern. Tom Cruise, der bereits in sieben Mission Impossible Filmen unterwegs war, zeigt immer noch vollen Einsatz beim Bekämpfen der KI-Entität, die die Menschheit auslöschen will. Vor allem die U-Boot-Szenen sind wirklich gut gelungen. Leider werden die Actionszenen, in denen Ethan Hunt, der bereits in sieben Mission Impossible Filmen zu sehen war, die KI-Enthität, die die Menschheit auslöschen will bekämpft, von unglaublich lahmen, langwierigen und nervend repetitiven Dialogen unterbrochen. Der Film hat kaum etwas Neues mitzuteilen. Die KI-Entität, die die Menschheit auslöschen will, wirkt wenig bedrohlich. Man hätte vielleicht zeigen müssen, dass sie bereits loslegt und auf die Welt einwirkt, bevor sie zum großen Schlag ausholt. So schaut man halt Tom Cruise, der bereits in sieben Mission Impossible Filmen mitwirkte bei spektakulären Stunts zu, während die KI-Entität versucht die Menschheit aus zu löschen. Sieht gut aus und klingt auch gut. Ärgerlich ist aber, dass zigmal erklärt wird, dass Ethan Hunt bereits in sieben Mission Impossible Filmen unterwegs war und dass die KI-Enthität die Menscheit auslöschen will.

    Tatsächlich schon 7 Mal? :-D

    Danke für den Lacher und sorry fürs OT.

    Coole Sache!

    Wie viele Schichten MDF hast du da aufeinander geklebt um die notwendige Tiefe zu erhalten? 4?

    Soeben entdeckt:


    External Content youtu.be
    Content embedded from external sources will not be displayed without your consent.
    Through the activation of external content, you agree that personal data may be transferred to third party platforms. We have provided more information on this in our privacy policy.


    Das sieht kurzweilig aus. Jack Reacher mag ich auch gerne ;-)

    Hallo Martin


    Ein herzliches Willkommen auch von meiner Seite. Gibt hier viele tolle Leute, die dich kompetent beraten werden ;-).


    Gruss aus der Romandie

    Enttäuschend waren die Kampfszenen. Nichts mehr von der Eleganz aus IP-Man. Sondern sehr schnelle Schnitte, sehr nah aufgenommen, so dass man nur wenig davon sieht, bzw. das Double nicht erkennt.

    Ich denke, dass hängt mit dem doch schon fortgeschrittenem Alter von Donnie Yen zusammen. Das haben aber ja alle alternde Schauspieler gemein. Positiv bleibt mir da Pierce Brosnan in Erinnerung, der spielt jetzt eher Rollen, die auch seinem Alter zugeschnitten sind.


    Danke für den Tipp mit Raging Fire, merk ich mir für ein anderes Mal.

    Film:

    Der Film basiert lose auf einer echten Geschichte, wobei der Filmbeschrieb bei imdb falsch ist. Es handelt sich nicht um einen ehemaligen Staatsanwalt, sondern um einen ehemaligen Polizisten, der sich als Staatsanwalt ausbilden lässt und fortan als solcher gegen das Verbrechen kämpft und besagten Fall neue aufrollt. Toller Film mit sagenhaftem Einstieg. Ich war ein bisschen enttäuscht, dass es nicht in der selben Intensität weiterging. Donnie Yen mag ich sehr gerne und finde sein Schauspiel überzeugend. Die restlichen Schauspieler liefern auch eine solide Leistung ab. Die Szenen wechseln sich mit Action und Ermittlung passend ab und sind nie zu lang gestaltet.


    Bild:

    Fand ich toll. Auch die Einstiegsszene mit der POV-Ansicht in der Schiesserei (nichts für Leute mit einer Abneigung für Wackelkameras, wenn auch nur kurz). In den ruhigen Szenen alles scharf und ansonsten nichts grossartiges aufgefallen.


    Ton:

    Die Einstiegsszene fand ich toll. Alle Lautsprecher hatten sehr viel zu tun, es schoss aus allen Ecken und die Explosionen waren wuchtig. Die Dialoge waren klar. Leider kann der Rest des Filmes nicht mit dem Anfang mithalten, der sticht für mich wirklich heraus.

    The Prosecutor (2024) - IMDb, Mediabook Edition Blu-ray UHD


    Film:

    Der Film basiert lose auf einer echten Geschichte, wobei der Filmbeschrieb bei imdb falsch ist. Es handelt sich nicht um einen ehemaligen Staatsanwalt, sondern um einen ehemaligen Polizisten, der sich als Staatsanwalt ausbilden lässt und fortan als solcher gegen das Verbrechen kämpft und besagten Fall neue aufrollt. Toller Film mit sagenhaftem Einstieg. Ich war ein bisschen enttäuscht, dass es nicht in der selben Intensität weiterging. Donnie Yen mag ich sehr gerne und finde sein Schauspiel überzeugend. Die restlichen Schauspieler liefern auch eine solide Leistung ab. Die Szenen wechseln sich mit Action und Ermittlung passend ab und sind nie zu lang gestaltet.


    Bild:

    Fand ich toll. Auch die Einstiegsszene mit der POV-Ansicht in der Schiesserei (nichts für Leute mit einer Abneigung für Wackelkameras, wenn auch nur kurz). In den ruhigen Szenen alles scharf und ansonsten nichts grossartiges aufgefallen.


    Ton:

    Die Einstiegsszene fand ich toll. Alle Lautsprecher hatten sehr viel zu tun, es schoss aus allen Ecken und die Explosionen waren wuchtig. Die Dialoge waren klar. Leider kann der Rest des Filmes nicht mit dem Anfang mithalten, der stich für mich wirklich heraus.


    Hier der Thread im Forum: The Prosecutor (2024) - Musik- und Filmrezensionen - Heimkinoverein

    Film:

    Eine Empfehlung aus dem Forum hier. Besten Dank dafür. Der Film ist ruhig und normalerweise eher nicht mein bevorzugtes Genre, habe ich aber für meine Frau ausgewählt. Die Story um den Hauptdarsteller und seine Beziehung zu seinem "Lehrling" entwickelt sich etwas vorhersehbar, aber das ist grundsätzlich kein Problem. Was mir am Film am besten gefallen hat, ist die Szene mit der Einsicht des Vaters, welche mir die eine oder andere Träne aus der entsprechenden Drüse gedrückt hat. Toller Film, der meiner Meinung nach gut aufzeigt, in welche Welten man mit Lesen abtauchen kann. Das Ende war ebenfalls vorhersehbar, aber das tut der runden Sache keinen Abbruch. Eine klare Empfehlung von mir, wenn's mal ruhiger und bedächtiger sein darf.


    Bild:

    Passend. Ist bei einem solchen Film ja auch nicht das Hauptaugenmerk.


    Ton:

    Nicht wichtig.