Beiträge von Reinileini

    Das mit der Flexibilität leuchtet ein, es haben ja einige hier so eine offene BW als Dauerlösung umgesetzt, die Nachteile scheinen ja eher "akademisch" zu sein.


    Was aber schon zu klären ist, bei der Auswahl der LS ist man dann eingeschränkt, denn wenn man sich die Option "geschlossenen BW" offenhalten will, würden vermutlich nur mehr die Follhanks funktionieren.

    Offene Bafflewall bedeutet, die LS und Subs über ein Ständerwerk an der Frontwand montieren und den Zwischeraum mit Damäterial auffüllen, mit Vlies "abdichten" und dann irgendwie verkleiden?


    Da ich noch in der Brainstormingphase bin, habe ich noch keine LS festegelegt, bisher sind aber 2 - 3 Varianten unter detaillierter Überlegung:


    1. da wäre die Variante Follhank im Selbstbau, insgesamt sicherlich recht kostspielig mit der damit verbundenen Elektronik, dafür vermutlich vom Kinofeeling superb
    2. Selbstbau à la Troels Gravesen (3 Way Classic ScanSpeak Discovery)
    3. oder eine Variante Kimmerhorm 630 BC1

    Die LS-Wahl hängt auch von der letztlich umgesetzten Front ab, BW funktioniert vermutlich nur mit 1. Die Varianten 2 & 3 wären vermutlich nur mit einer offenen BW möglich. Ich habe aber immer noch keine klare Vorstellung, wie nachteilig so eine offene BW ist. Ich vermute, da gibt es wesentlich schlechtere Lösungen.


    Eien BW 3-lagig zu bauen ist aber vom Aufwand her auch nicht zu unterschätzen, würde ich mal vermuten und da es sich um einen Altbau handelt, bei dem die Wände sowieso komplett gemacht werden müssen (inkl. Verputz), bin ich auf die Überlegung Ziegel oder YTONG zu nehemn gekommen.


    Ein DBA betrachte ich im momentanen Überlegungsstand als gesetzt.

    Hallo


    Ist es zwingend nötig, eine Bafflewall mit einem Aufbau aus Rigips und OSB Platten zu machen, oder erfüllt eine vorgemauerte Variante (einfach die Räume für LS und Sub frei lassen), wahlweise mit Ziegel oder YTONG auch die Anforderungen an eine BW. Man müsste dann nur mehr die Front bedämpfen und das wäre es dann (keine Dämmung mehr zwischen Wand und BW).


    Was übersehe ich bei dieser Überlegung - diese Frage quält mich schon seit einiger Zeit?


    Eine weitere Frage, was brauche ich elektronisch, um ein DBA zu realisieren, insbesondere, wie stelle ich den Delay und die Invertierung ein?

    Hallo ROGO3000


    Warum nicht das Layout um 180° drehen?


    Bei einer CS LW wäre hinter der LW genügend Platz für die LS und auch entsprechend Platz bis zur LW. Die LW wäre dann immer noch deutlich versetzt in der Nische, bei 4 LW-Breite gäbe das ca. 1.65 m Höhe. Sie wäre dann sicher relativ niedrig montiert, aber der Ton von vorne würde in der Höhe gut zur LW passen. Bei Dolby Kino-Installationen kommt das akustische Zentrum ja aus der oberen Hälfte der LW.


    Selbst in der 2. Sitzreihe bei 40cm Podest bliebe eine Augenhöhe von max 1.6 m - sicher nicht ganz optimal, man hat aber freie Sicht auf die LW. Auf der anderen Seiter gewinnst Du deutlich Raum für die Sitzplätze, verbesserst damit die Wirkung der rückwärtigen LS und vom Gewinn der Optik der breiteren LW müssenw ir gar nicht erst reden.


    Für ein Atmos 7.x.4 Setup sollte der Platz auch reichen.


    Gruss


    Reinhard

    Hallo


    Danke erstmals für die Feedbacks, das heisst also, man kann das bei richtiger Materialwahl der Maskierung so gut ausgleichen, dass die Performance stimmt.


    An dieser Stelle die Frage an diejenigen mit einer CS Leinwand, wie ist euer Verhältnis Breite zu Sitzabstand und eure ehrliche Bewertung davon (passt genau, LW könnte grösser / kleiner sein). Ich wäre froh über recht viele Antworten, um mir ein Bild zu machen, da ja diese beiden Paramater ziemlich wichtig für das Gesamtkonzept sind. Hier werde ich vermutlich auch einmal mit der Frage kommen, ob irgendwer bereit ist, mir sein HK vorzuführen.


    Eine Zusatzfrage wäre auch noch, in welcher Höhe die Front LS im Verhältnis zu den Ohren montiert sind und in welcher Höhe die seitlichen und hinteren Surround LS stehen (bei Verwendung einer erhöhten 2. Sitzreihe).

    Hallo


    Mit "welches Format hat denn Atmos im Normalfall" meinte ich eigentlich, was auf den Blurays, UHD Blurays oder von den Steamingdiensten geliefert wird. Insbesondere auch die Frage zu Klassikern, wie z.B. die alten Star Wars Filme, welche Formate sind den da drauf? Da wäre vermutlich der Upmixer sehr entscheidend.


    Zeit werde ich mir in jedem Fall lassen, insbesondere was das Grundlayout anbelangt.

    Die Frage war zugegebener massen nicht gut formuliert. Aber Du bestätigst auch, dass es deutlich mehr Mitglieder gibt, die Atmos nutzen. Welches Format hat denn Atmos im Normalfall und welche LS Konfiguration ist im HK als vernünftiges Optimum? Ich vermute es ist so, wenn ich mehr LS installiert habe, als auf der Tonspur aufgezeichnet sind, dann bleiben die überfälligen LS stumm.

    Hallo


    Ja es ist mir klar, dass es in Auro3D wenig Filme gibt. Bei Atmos in deutsch ist es aber auch nicht so rosig, oder hat sich da die Situation mittlerweile deutlich gebessert?


    So gesehen wäre dann vermutlich der Upmixer ziemlich wichtig. Die Auromatic wird ziemlich gelobt, deshalb bin ich dabei, die Möglichkeiten dafür abzuklären. Gestossen bin ich darauf in einem Beitrag, in dem eine Konfiguration von Atmos und Auro versucht wird (HK Binaptikum aus einem anderen Forum).


    Sehe ich es richtig, dass in diesem Forum hauptsächlich Atmos verwendet wird, wenn 3D Sound zur Anwendung kommt?

    Wenn Du die Lautsprecher so wie eingezeichnet installierst bekommst Du nach meiner Erfahrung eine Lücke in der Abbildung von Phantomschallquellen an der Decke. Ein Jet fliegt dann zum Beispiel Vorne an der Decke los, wird dann sehr diffus und kommt dann wieder hinten an der Decken an. Er fliegt aber nicht klar ortbar von Vorne nach Hinten.

    Der zentrale Deckenlautsprecher käme ja auch noch, würde der das lösen?

    Hallo


    Im Moment schwirren mir die verschiedensten Dinge im Kopf herum, insbesondere habe ich mir die räumlichen Verhältnisse versucht zu skizzieren. Folgendes verfestigt sich im Moment:

    • Grundriss wird bei 6.5 x 5 m bleiben, sonst muss ich mit dem eigentlichen Wohnraum zu viele Kompromisse eingehen
    • daraus ergibt sich ein Sitzabstand für die erste Reihe von ca. 3.6m bei einer LW von 3.6 m Breite und 1.5 m Höhe (CS), dazu nimm ich jetzt mal 0,5 m für den Platz ab Wand bis zur LW (versteckter Einbau mit akust. LW)
    • Atmos Layout ist dann ja ganz easy zu realisieren
    • Leider habe ich diese Tage sehr viel über Auro3D gelesen, scheint vielen zu gefallen, insbesondere der Upmixer und da sieht es etwas komplizierter aus mit dem Layout
    • Ich habe dazu einmal mit Sketup versucht darzustellen, wie die Vorgaben bei meinen Massen passen würden (siehe Bild)

    Vorgegangen bin ich folgendermassen:

    • ich habe im Sitzabstand von 3.6 m die Ohren auf 1.1 m angenommen und an dieser Stelle einen 30° Kegel gezeichnet und mit den Wänden geschnitten.
    • das ergibt dann diese kurvige Schnittlinie in en Wänden
    • Auro3D gibt ja 30°, 110° und 150° für die Positionen der LS im Grundriss vor, die Höhenlautsprecher dann jeweils mit 30° darüber
    • daraus ergeben sich unterschiedliche Höhen für die Positionierung der Höhenlautsprecher -> wäre dann eine schräge Decke sinnvoll unter dem Aspekt der stehenden Wellen?
    • Die Leinwand habe ich jetzt mittig auf den optimalen Platz ausgerichtet, da ist dann viel Platz nach oben, vermutlich kann man aber auch die Höhenlautsprecher auf den Achsen in den Raum ziehen und damit die Höhe insgesamt reduzieren.
    • Der Abstand der LW ist damit 0.35 m vom Boden und für das Podest der 2. Reihe ergibt sich eine Höhe von mind. 0.4 m, eher mehr bei 1.2m Sitzabstand
    • Die Höhe lasse ich jetzt mal weiter offen

    Stimmen meine grundsätzlichen Überlegungen dazu und ist Auro3D (Auromatic) wirklich ein Gewinn, der den Mehraufwand lohnt.

    Hallo


    Kann mir einer helfen, den oben genannten Link zu finden, der funktionuiert leider nicht mehr.


    Danke Reinhard

    Ich brauche den Raum für Lift und Toiletten, ausserdem wird das Kino vermutlich hauptsächlich von mir allein genutzt werden, die grösseren Runden werden zwar auch stattfinden, aber in Relation eher selten. So gesehen sind 6.5 * 5m immer noch ziemlich gross (auch im Vergleich zu anderen Kinos hier im Forum) und irgendwo muss man ja immer Entscheidungen treffen und Kompromisse eingehen. Ich w


    3.2m Höhe könnte bei 6.5m Länge schon wieder die Modenthematik etwas verstärken, oder sehe ich das falsch. Dazu kommt ebenfalls, dass ich nicht in dieser Höhe arbeiten will (ich habe schon einmal in einem Loft mit 3.8m hohen Räumen gewohnt, eine Lampe montieren ging mit eine entsprechenden Leiter ja noch, aber alle Montagearbeiten, die etwas mit der Installation eines Heimkinos zu tun haben, ist halt eine ganz andere Nummer.


    An der Stelle mal eine gaz grundsätzliche Frage zu Moden: Welche Masse verwendet man bei der Berechnung, das der massiven Wand oder das z.B. der Verkleidung bei einer Vorsatzschale (inklusive Akustikmassnahmen)? Zusatzfrage, welches Mass bei Verwendung einer Bafflewall?


    IMAX wird dann für mich keine Rolle spielen, CInemascope war schon vorher meine bevorzugte Wahl und ich denke, da kommt wirklich das beste Kino-Feeling auf.

    Nein keine Kathedrale, nur ein Raum in einer alten Fabrik, direkt neben meinem Loft (muss noch ausgebaut werden).


    Für die Leinwandgrösse wäre es ja nicht zwingend nötig, die Raumhöhe auf 4m oder mehr festzulegen. Gehe ich recht in der Annahme, dass beim Grundriss von 6.5 x 5m eine Höhe von 3.25, resp. 2.5m schlecht wären. Wie wäre es dann irgendwo in der Mitte dazwischen, so 2.8 bis 3m. WAs sagen die Spezialisten dazu?


    Geplant sind 2 Sitzreihen (vorne 3, hinten 4 Plätze) und die Leinwandbreite sollte schon möglichst gross sein. Ich bin mir noch nicht schlüssig, ob ich eine 16:9 auf 2.4:1 maskieren soll oder umgekehrt. Tendenziell lese ich aus den verschiedenen Beiträgen, dass die erste Variante zum Sehen von 16:9 zu gross ist. Referenzplatz wäre in der vorderen Reihe 38% der Raumlänge von hinten, also bei einer Byfflewall gut 3.5m von der Leinwand. Das sollte dann so ziemlich das Maximum der Leinwandbreite darstellen.


    Budget ist noch nicht wirklich zu Ende überlegt, unter 30 - 40 k€ wird es wohl nicht klappen. Mir ist auch klar, dass da keine Trinnov und dergleichen drinnen liegt, aber darum ist es auch wichtig, ein vernünftiges Konzept auf die Beine zu stellen und dann das Geld dort zu investieren, wo es am meisten bringt. Es soll möglichst ausgewogen gut in Bild und Ton sein.


    Was genau ist das IMAX Format, das hatte ich bisher im Heimkino-Bereich so gar nicht auf dem Radar.

    Erste Gedanken


    In meiner Vorstellung habe ich meine Absicht geäussert, ein Heimkino zu planen und umzusetzen. Dafür ist reichlich Zeit vorgesehen und ich möchte zur Phase 1 kommen, dem Grobkonzept. Dazu gibt es einiges zu überlegen und entscheiden, das in den späteren Phasen nur mehr aufwändig korrigiert werden kann.


    Mein Budget ist sicher nicht unendlich aber auch nicht ganz knapp, trotzdem sollte von Anfang an die Kostenfrage im Blick behalten werden, sprich, wo sollte das Geld hinfliessen, damit unter den folgenden Aspekten das beste (vorläufige) Gesamtergebnis erzielt werden kann:

    • Ein richtiger Kino-Look muss sein, bedeutet für mich vorne eine grosse Leinwand = akustisch transparent, tendenziell eher zu gross als zu klein (Maskierung notwendig – sinnvoll?), vernünftige akustische Massnahmen, wenig auffällige Lautsprecher (Stichwort Integration).
    • Hauptfokus liegt auf Filmen, aber auch Fussballabende mit Freunden (Format LW, Maskierung) à 2 Sitzreihen (1. Reihe 3 & 2. Reihe 4 Plätze) à 1 oder 2 Surround LS pro Seite?
    • 3D-Sound (Atmos und / oder andere Formate) ist eigentlich gesetzt!
    • Tiefer aber kontrollierter Bass – SBA – DBA?
    • Bafflewall oder nur die LS hinter der Leinwand verstecken und die Bereiche dazwischen nur dämmen?
    • Aktive (Follhank) oder passive LS (Troels Gravesen etc.)?
    • Steuerung (sollte mit dem Rest der Haussteuerung kompatibel sein).
    • Ach ja, es gibt so gut wie kein bestehendes Equipment, das weiterverwendet werden muss.

    Kann man daraus einen Aufteilungsschlüssel finden, z.B.: 50% in Raum und Akustik, 1 X% LS, X% Elektronik, etc. auf dem man dann parallel zu den technischen Festlegungen eine finanzielle Planung mitziehen kann. Ich werde sicher nicht in eine Trinnov investieren, das Geld ist vermutlich in ein sauberes Grundlayout, verbunden mit entsprechenden Akustikmassnahmen, besser investiert. Hier hoffe ich auf tatkräftige Inputs.


    Gehen wir es an.

    Festlegung der Abmessungen des Kinos

    Der bestehende Raum ist ca. 7,5 x 6,5 x 6 m gross. Davon möchte ich ca. 2,5 m abzwacken und eine Wand einziehen, dann bleibt eine Grundfläche ca. 6.5 * 5 m für das HK. Das passt, habe ich zumindest aus den diversen Rechnern unter «Grundlagen für den Heimkinobau» so ermittelt (ein Dank an dieser Stelle an den Autoren). Die optimale Höhe würde dann bei ca. 4 m liegen. Das ist sehr hoch, ür meinen Geschmack zu hoch, ich würde da gerne einen Kompromiss eingehen und niedriger werden. Bloss was ist ein klanglich vernünftiger Kompromiss, dazu habe ich nicht viel Hinweise gefunden.


    Dazu meine ersten Fragen:

    • wie kann ich am besten einen vernünftigen Kompromiss ermitteln, ohne dass ich mehr als nötige Moden habe. Wie hoch ist vernünftig für den Sound im HK, z.B.: wie wichtig ist die Höhe für die Atmos Lautsprecher?
    • Mit welchen Materialien soll die Zwischenwand (Trockenbau, Ziegelwand, Beton, Ytong, etc.), erstellt werden? Das gilt mit dem Hintergedanken, dass ich einigermassen Kino-Feeling haben will, ohne dass im angrenzenden Wohnbereich der Hund jault?
    • Wo wäre dann in der 6,5 m langen neuen Seitenwand des HK die Türe am besten platziert oder kommt diese Frage zu früh im Ablauf? Was gilt es dabei zu beachten – Platz wäre vor den Sitzreihen am besten, hier ist aber vermutlich der beste Bereich für akustische Massnahmen?
    • Ich spiele mit dem Gedanken, innen rundum eine Vorsatzschale zu montieren, was haltet ihr von «Herakustik» anstelle von Rigips? Könnte man damit schon eine gewisse akustische Wirkung erzielen und wenn ja, wie wäre die zu bewerten. Hintergrund dazu, ich habe das jetzt in verschiedenen Räumen als Decke erlebt, die Sprachverständlichkeit und der Hall wird damit massiv verbessert, wie ich meine.
    • Kann man eine Bafflewall auch aus anderem Material machen (aufmauern, Ytong, etc.)? Was muss man dabei in jedem Fall beachten.

    Soviel jetzt einmal als Starpunkt, mal sehen wie sich das in der nächsten Zeit entwickelt, es ist ja gewissermassen immer noch Ausnahmezustand.