Beiträge von Jeez

    Variant-Hifi und Merovinger sind aber zwei verschiedene Firmen, nicht, dass da was falsch rüber kommt ;)


    Was die Regelung angeht, sind diese sich sicher ähnlich, die Technik von Merovinger wurde nach der Übernahme der Firma A.C.T. Subwoofer aber nochmal überarbeitet. Technische Details hab ich leider nicht auf dem Schirm, da wird Dir bei Interesse Peter Werner von Merovinger was zu sagen können.

    Hi Uwe,


    Merovinger baut selber aktive geregelte Subwoofer und Aktiv-Lautsprecher. Da ich nen guten Draht zum Inhaber habe, habe ich mir die Chassis mit dem Mikrofon ausstatten lassen. Die Judges sind bei mir ohne Verstärkereinschub ( ist aber machbar), ich nutze stattdessen eine Monacor STA-2000 Endstufe für beide "Judges", die von Merovinger mit der Regel-Elektronik per Platinenupgrade ergänzt wurde. Zusätzlich noch eine Monacor STA-1000 für einen kleinen Subwoofer (ebenfalls mit Regelung) der hinter der Couch steht zur aktiven Auslöschung diverser Raummoden.
    Zu dieser Regelung gehört also immer ein Beschleunigungsaufnehmer, hier in Form eines kleinen Mikrofons, dass auf der Membran des Chassis aufgesetzt wird und die dazugehörige Regelungselektronik auf der Platine, die entweder in einem Aktivmodul im Subwoofer oder in einer externen PA-Endstufe verbaut wird.


    Das Mikrofon auf dem Chassis nimmt die Bewegungen des Chassis auf, die Regelungs-Elektronik vergleicht anschließend das IST-Membranverhalten im Betrieb mit dem Soll-Membranverhalten und regelt entsprechend nach. Somit wird die Wiedergabe extrem präzise und knackig.
    Übrigens baut Variant-Hifi auch Gehäuse für Abacus und Merovinger ;)


    Meine Endstufe dazu:
    https://monacor-webshop.de/sta-2000d.html





    Link zu Merovinger:
    http://www.merovinger-audio.de/wordpress/?page_id=1107

    Hallo Freunde,
    Die Schreinerei (Variant-Hifi) ist mir gut bekannt :)


    Auf der Suche nach einem geeigneten Betrieb für mein Custom-Subwoofer-Projekt bin ich vor rund 2 Jahren auf die Schreinerei Schmitz gestoßen, deren Firmierung heute zusätzlich den Geschäftszweig "Variant-Hifi" umfasst.
    Glücklcherweise haben der Inhaber und ich den Wohnort "Marburg" gemein und der Kontakt war schnell hergestellt ;-).


    The "Judge" war dann schlussendlich und nach reichlich Feinschliff an Design und Versteifungsmatrix des Wunschgehäuses das Ergebnis dieses Custom-Subwoofer-Projekts.
    Ziel des Projekts war, die Merovinger-Regelung mit Scan Speak Discovery Chassis in ein High-End-Designgehäuse zu verbauen.
    The "Judge" sollte meine zwei A.C.T. Subwoofer (AL 6x2) ersetzen und klanglich noch ordentlich was drauf setzen, sowie deutlich belastbarer werden.
    Verbaut sind übrigens 2 x Scan Speak 30W4558T00 pro Gehäuse, ob man da nun mit oder Merovinger-Regelung arbeiten möchte, liegt beim Anwender, beides ist möglich.


    Zu Variant wurde hier schon einiges gesagt, daher ergänze ich hier gerne, dass Fertigung und Lackierung wirklich top sind, Wunschgehäuse sind ebenso möglich wie diverse Eigenproduktionen.


    Ein Besuch lohnt in jedem Fall! :respect:




    Danke für die Erläuterungen Andi.


    demnach sind K2 und K3 mit die wichtigsten Werte, die man für die Beurteilung heranziehen sollte?
    Ich hab den Screenshot in Deinem Thread mit dem defekten HT gesehen, das zeigt ja recht gut einen Ausreisser nach oben..


    Für die Mains hab ich leider keine Messungen die höher als 250Hz gehen,
    ich werd mir das fürs nächste Mal aufheben und dann mit auf die Klirrmessung achten bzw. kann sie dann gerne mal hier einstellen.


    Die Glättung hatte ich nur reingenommen, um den Unterschied der Gesamtlautstärke im Bassbereich darzustellen, im Normalfall verwende ich maximal die 1/3 Glättung, um einzelne Peaks und Deeps zu erkennen nehme ich dann 1/6 bis 1/24.


    Wie findest Du eigentlich diese aktiven Bass-Absorber, ich hab von diesem BagEnd E-Trap gelesen, einige User scheinen ja echt darauf zu schwören.
    Insbesondere meinen 20 - 30Hz Bereich könnte ich doch so sicher recht gut verbessern.
    Platzmäßig ist das kleine Wooferchen deutlich einfacher zu integieren als ein Riesen-HH-Resonator.
    Wüsste nicht wie ich der tiefen Raummode sonst besser beikommen könnte.

    Richtig, der linke Main steht in der Ecke, ist aber im Gegensatz zum linken Sub ein wenig mehr aus der Ecke herausgerückt, steht dennoch an der Wand.


    Die +6db sollten es rein theoretisch sein, in der Praxis zeigt sich bei den Messungen des linken und rechten Lautsprechers eine geringere Differenz unterhalb 120 Hz, ca 1,5 - 2db bei 1/1 Glättung. Die 1/2 Glättung zeigt etwas genauer wo die Unterschiede bestehen. ( Messung ohne Socken und ohne EQ, absolute Raumsitution )





    Man kann das recht gut kompensieren, so auch mit den Vari-Bass Modulen.


    Leider hab ich gerade keine Messung unter 40Hz von den Mains, Fakt ist aber, dass der linke LS die 56Hz Mode deutlich mehr anregt wie der rechte.
    Hab das gerade mal auf dem Laptop verglichen.


    Mir sagt das einfach, wo de beste Standort für Absorbermaßnahmen ist und das ist die linke vordere Ecke.
    Leider ist dort auch der Platz recht beengt. Naja, geht eben nicht besser.


    Wenn ich mal wieder richtig ausgiebig Zeit habe und nicht nur eine Stunde um Mitternacht, dann werd ich den EQ mal auf den Zahn fühlen.


    Die Klirrmessungen des Subwoofers mit und ohne die Vari-Bass-Module möchte ich Dir aber nicht vorenthalten.
    Wie gesagt, damit hab ich mich bislang nicht befasst, kann sie daher auch nicht wirklich deuten, vielleicht möchtest Du mir da ein wenig helfen.
    hab ich da ein Problem?



    Zu 1:


    Nein ist keine Clipping Anzeige, lediglich ein Pegelausschlag - grüne LED
    Mein Grundrauschen ist sicherlich etwas geringer, ich habe überall Schallschutzscheiben verbaut, es ist also nahezu lautlos im Raum, von außen kommt äußerst wenig rein.


    Zu 4:


    Ja ich habe für den linken Kanal nur den einen Filter gesetzt, da ich für mich nur die 50 - 65Hz als störend angesehen habe, sollte ich besser zwei setzen und den ersten tiefer stellen?
    Hatte in Erinnerung, je weniger Filter desto besser.



    Zitat

    In der Amplitude ist [nicht] sehr viel, aber ein Schritt in die richtig Richtung. :zwinker2:
    Die Wasserfallmessungen um so mehr den Unterschid zeigen. :respect:



    Da fehlte wohl das Wörtchen "nicht" ;)


    Ja das find ich auch, die Wasserfallmessung lässt ja Schlüsse auf das modale Verhalten des Raumes zu.
    Meine Raumabmessungen sind 7,35m Länge und 3,05m Breite, somit 23Hz und 56 Hz.



    Zitat

    Du solltest Dir vom neuen REW auch unbedingt mal die Klirrmessungen ansehen, die finde ich sehr interessant. Beim entzerren des FG solltest Du die nicht aus den Augen verfliegen. :zwinker2:



    Welcher Reiter in REW zeigt denn die Klirrmessung? Damit hab ich mich noch nicht befasst.

    Inzwischen traue ich der Sache wieder ;)
    Ich hab eine neue REW Version, die alte hatte irgendwie ne Macke, oder es lag an meinen Audio-Einstellungen, ich hab keinen Schimmer.
    Wenn ich an der Tascam USB-Karte die Eingangsempfindlichkeit voll aufdrehe, zeigt die Led schon Pegel wenn es absolut lautlos ist im Raum, was eigentlich nicht sein sollte.


    Wie auch immer....erstmal weiter mit dem dem EQ des linken Hauptlautsprechers:


    Hier nochmal zusätzlich der FG wenn die Socken raus sind und der EQ an ist,
    interessant ist nämlich, dass die Socken wie ein EQ wirken ohne den Nachteil die Gruppenlaufzeit zu erhöhen.
    Beachte mal die gelbe Linie ( ohne Socken mit EQ ) und die rote Linie ( mit Socken ohne EQ ).
    Die grüne Linie ( mit Socken MIT EQ ), daher die dünne Bassdarstellung.


    Bevor mir wieder einfiel die BR-Öffnungen zu verschließen, war die gelbe Linie mein altbewährtes EQ-Setup, was eigentlich sehr gut passte, sobald ich den EQ abgeschaltet habe, war der Bass dick und dröhnig die Bassdarstellung undifferenziert und nicht so präzise ( blaue Linie )


    Als zusätzlich die Öffnungen zu waren, war die Bassdarstellung recht durchhörbar und sehr straff, was die grüne Linie darstellt.


    Man bedenke aber, dass bei allen vier Messungen hier die Vari Bass in der Ecke standen, generell dürfte ohne die Vari Bass der Bereich zwischen 40 und 65Hz ein bis zwei db lauter gewesen sein und der Bereich über 65Hz im Gegenteil etwas leiser. Das müsste ich jetzt nochmal nachträglich genau messen und gegenüber stellen.
    Ich sagte ja dass die grüne Linie mir etwas dünn vorkam. Ich bin sicher der Bereich war etwas lauter ohne die Vari Bass.


    Nun zu Deinem Vorschlag....die Absenkung etwas herauszunehmen war auch mein Gedanke, lediglich mit der Frequenz ist es bei einem schmalbandigen Filter nicht so ideal, gehe ich mit der Frequenz einen Schritt runter ( 56Hz ) ploppt bei 60 - 65 Hz ein Buckel auf.
    Gehe ich rauf auf 62 Hz und mache den Q auf 4,0 also etwas weiter, senke ich damit die Auslöschung noch weiter ab.
    Ich denke nur den Pegel abzusenken und die Frewquenz zu behalten ist der beste Kompromiss, das sollte aber auch gehörtechnisch noch gecheckt werden.


    Gemessen wurde hier allerdings jetzt immer Full Range, in der Praxis stehen alle LS auf Small und die Front hatte ich zuletzt bei 82Hz getrennt.
    Vielleicht sollte ich besser das erstmal ermessen...die Messung Full Range war eigentlich mehr ein Test, um zu sehen was die Socken bewirken.



    Eine Messung mit und ohne die Vari Bass habe ich übrigens nur vom Subwoofer als Summensignal.
    Die Wirkung wird aber schon deutlich.


    Anbei mal FG und Wasserfalldiagramm jeweils auf 1/6 geglättet, Vari Bass auf ca 55Hz eingestellt ( Rot = Ohne Vari / Grün = Mit Vari )




    Die alte Einstellung des EQs ist recht schmalbandig:
    Frequenz: 59Hz
    Q= 8,0
    Gain -9,0 db


    Dadurch, dass ich die Vari Bass jetzt in die Ecke gestellt habe, ist mir das alte EQ-Setup etwas zu dünn, sodaß ich hier nochmal nachregeln muss.
    Mein letzter Höreindruck im Posting 16887 bezog sich auf die Wiedergabe ohne diese Vari Bass Absorber.
    Es ist schon ziemlich aufwändig das alles anzupassen und braucht ausgiebig Zeit.

    Hallo Leute,


    nun hab ich doch mal ein paar Messungen machen können.


    Rahmenbedingungen:
    Zwei Vari Bass jetzt in die Ecke hinter dem linken Subwoofer gestellt ( Druckmaximum )


    Behringer ECM 8000
    Tascam US144 MKII per USB am Laptop und per Digicoax und ASIO Treiber am Digitaleingang meiner Audionet MAP, so kann ich linken und rechten Kanal einfach per REW unschalten ohne unzustöpseln.
    Alles linker Kanal - Full Range ohne Sub - Frequenzgang geglättet mit 1/6


    Zunächst wollte ich mal wissen, wie sich das Verschließen der Bassreflex-Öffnungen an den Mains auf den FG ausgewirkt hat.


    Blaue Linie ist ohne Verschluss und ohne EQ.
    Wie zu sehen, wird der Bereich unterhalb 200HZ im Pegel mit dem Verschließen der BR-Öffnungen gleichmäßig abgesenkt (rote Linie)
    Demgegenüber hab ich dann den FG mit Einsatz des parametrischen EQs ( altes EQ-Setup ) an der MAP gestellt, mit Verschließen der BR-Öffnung. (grüne Linie)



    Hallo Matthias,


    na dann herzlich willkommen hier und Glückwunsch zum Hauskauf/-Bau :respect:


    Hast Du schon konkrete Vorstellungen, wie Dein Heimkino aussehen soll? Ein Wohnraum mit Technikpark oder eine Dunkelkammer im richtigen Kinostil?


    Das Thema Heimkino kann sehr komplex sein, wenn man es richtig angehen will.
    Wenn Du magst, kannst Du ja mal einen Grundriss einstellen oder die Raummaße angeben, damit hat man schonmal einen ersten Eindruck über die Größe und raumakustische Gegebenheiten.


    Schöne Grüße,
    Sven

    Für Messungen bräuchte ich einfach mal wieder ausgiebig Zeit.
    Da meine Messungen zuletzt besonders im Bassbereich irgendwie unnatürlich abfallen, traue ich meinem Equipment nicht mehr wirklich. Würde man so einen FG haben, wäre der Bass defintiv ausgedünnt.


    Nun ja, ich hab nun mal zwei VariBass zum Testen bei Reinhard geordert, mal schauen, was damit noch so geht.


    Fest steht jedenfalls, dass ich durch die letzten Maßnahmen jeden Film akustisch neu erlebe durch die neu gewonnene Präzision.
    Das macht schon echt Spaß und zaubert mir ein Grinsen ins Gesicht.


    Es gibt aber noch ne Baustellen mehr, nebenher spiele ich theoretisch und hoffentlich auch bald in real eine richtige 21:9 Projektion durch, mit Anamorphot und etwas breiterer Leinwand.
    Neue Vorhänge für die Durchgänge sollten kommende Woche fertig sein...neverending Story eben.


    Hach, das Hobby kann schon Spaß machen, vor allem wenn was neues ansteht ;)

    Nein, speziell gemessen hatte ich das nicht, das war eine Versuchsanordnung, per Gehör.
    Ich hab bei mir in der vorderen linken Ecke einmal einen Keil Aixfoam und einmal nen Keil Isobond abwechselnd diagonal zur Ecke aufgestellt.
    Es war klar herauszuhören, dass der Bass mit dem Isobond besser, präziser klang, während man mit dem Aixfoam kaum etwas ausmachen konnte.


    Andi, in dieser Liste ist auch das Rigid Fiberglass aus der 700er Serie aufgeführt, das Ethan Winer für seine speziellen Absorber verwendet.

    @Alpi:


    Eine Bezugsquelle für Basotect wurde ja schon genannt.
    Gleichwertig in Bezug auf die Absorptionswerte ist Aixfoam-Akustikschaum, dieser ist in anthrazit, orange, rot oder hellgrau erhältlich, zusätzlich gibt es diesen in der "Design"-Variante auch noch mit Filzoberfläche in vielen Farben.
    Letztere hat allerdings gegenüber der Ausführung ohne Filz andere Absorptionswerte. Im Mittelhochton wird hier deutlich weniger Schall geschluckt. Das kann ganz praktisch sein, wenn man ein wenig herumtesten möchte, im Zweifelsfall kann man das Element, mit der Filzseite nach hinten, umdrehen und hat so vorne wieder die volle Absorption im Mittelhochtonbereich.


    Link zu: Aixfoam
    Link zu: Caruso

    Sicherlich kann man 20 oder 25cm tiefe Kantenabsorber aus Basotect in die Ecken stellen, da spricht nichts dagegen, wenn man das so machen möchte.
    Nach eigener Erfahrungen bin ich aber der Meinung, dass Du im direkten Vergleich und bei identischer Materialstärke mit Isobond deutlich effizienter im Bereich zwischen 100 und 250Hz unterwegs ist.
    Daher schrieb ich auch "frequenzabhängig reflektiv".
    Wichtig ist z.B. auch zu wissen, dass je dicker das Material ist, desto geringer sollte der längenspezifische Strömungswiderstand sein, sonst dringen langwellige Frequenzen nicht tief genug ein.
    Steht so zumindest im "Toole"


    Hab eben gesehen, ohne angemeldet zu sein kommt man an die Caruso Tabelle ja gar nicht dran, als hier nochmal das PDF anbei.
    CarusoSchallabsorptionswerte.pdf

    Hallo miteinander.


    Nach meinem Kenntnisstand hat Basotect einen Strömungswiderstand von etwa 12 - 15 kPa*s/m², was eine hohe Effizienz bei einer Stärke von bis zu 10 - 12 cm bedeutet, darüber hinaus dürfte das Material frequenzabhängig reflektiv wirken.


    Ich hatte mir mal zu Testzwecken Caruso Isobond (WLG 35)in 10cm Stärke bestellt, hier war der längenspezifische Strömungsiderstand deutlich geringer (unter 8, sodaß diese Platten diagonal in die Ecken gestellt mit Luftpolster dahinter deutlich tiefer absorbieren konnten.
    Hier lohnt sich auch ein stärkerer Aufbau ab ca. 30cm Stärke dann, da der Schall wirklich tiefer eindringen kann, was sich auf die tiefen Frequenzen viel deutlicher auswirkt.
    Basotect ist wie schon Latenight gesagt hat ein breitbändiger Absorber, der nennenswert erst sogar ab 250Hz wirkt.


    Hier mal die Absorptionswerte vom Isobond, ich hatte Nr. 4 bestellt.


    Ich möchte hier natürlich keinen bekehren ;) aber Isobond ist nicht nur ein wirksamer Absorber im Bassbereich, sondern dadurch dass es ein Vliesstoff ist, auch gesundheitlich absolut unbedenklich.

    So, die Phase hab ich gestern abend nochmal durchgetestet, zwar wäre es mit REW sicher genauer gegangen, aber mit dem Pegelmessgerät hab ich die Subs nur um 10cm virtuell verschoben, steht jetzt bei 170cm.


    Um etwas die Dynamik auf den Zahn zu fühlen, wurde anschließend mal Star Trek eingelegt, die Szene in der die Raumschiffe den Warpsprung machen, das geht schon um einiges differenzierter als vorher, zwar noch immer nicht perfekt, aber besser als vorher.


    Am liebsten würde ich jetzt nochmal mit den variablen Bass-Absorbern von Vicoustic experimentieren, um die Problemzonen zwischen 50 & 70Hz anzugehen.

    Die Überprüfung der GLZ ist mit einer Messung per REW möglich, oder gibts da noch andere Lösungen?
    Ich traue meinen Messungen nicht über den Weg. Entweder hat mein Mikro ne Macke oder das Kabel.
    Ich müsste das mal wieder probieren und dann gegebenfalls das defekte Teil austauschen.

    Danke für die Tipps.
    Der Frequenzregler des Sub lässt maximal 200Hz zu, ich müsste ihn später mal abrücken, bin mir aber nahezu sicher. In den ACT Subwoofern ist je ein analoges Sitronik Modul mit 400Watt Leistung verbaut.
    Normalerweise soll man den Regler ja voll offen stehen lassen, das leuchtet mir schon ein, da sich durch weitere Weichen ja gern auch die Gruppenlaufzeit erhöht.


    Ich hab ihn früher noch viel weiter runtergedreht, da mir der Bass zu dick wurde, alles über 100Hz konnte man sich nicht anhören, das war unangenehm.


    Ich habe die ACTs von anderen Räumen noch deutlich eindrucksvoller in Erinnerung, daher ärgere ich mich, dass in meinem Raum diese Qualitäten einfach nicht hinzubekommen sind.


    Wie gesagt, ich teste die Phase mal durch und meld mich hier wieder zu Wort, vielleicht lässt sich da noch was rausholen.


    Gern würde ich auch mal in die Cinebar kommen, Deine Bass-Installation sieht schon sehr einschüchternd aus, leider verschlägt es mich nicht so schnell in diese Richtung und freie Zeit ist bei mir beruflich bedingt ja immer recht knapp. :angry:

    Ja der Kickbass hat definitiv gewonnen, bzw. er ist jetzt gewissermaßen "freigelegt" worden.
    Ich werde die Phase MAin<> Subs nochmal fein anpassen müssen denke ich, denn durch den Verschluß der BR-Öffnungen ist der Frequenzgang sicher ein anderer geworden, vielleicht hab ich vorher sogar ein wenig die Überhöhungen gemessen.


    Dazu bin ich eigentlich so vorgegangen, dass ich die Übergangsfrequenzen in der Vorstufe auf 82Hz eingestellt habe ( Die MAP gibt die Ü-Frequenzen in 3Hz Schritten an) dazu einen Sinuston mit 82Hz hab laufen lassen und mit Pegelmeßgerät die lauteste Einstellung gemessen wurde.
    Dann die Phase im Subwoofer-Phasensetup der Vorstufe (nicht Delay) schrittweise auf 180cm erhöht, hier war die beste Position, bislang.
    Ich werd das die Tage nochmal nachmessen, viellecht hat sich da noch minimal was geändert.


    Ich hab den Frequenzregler der Subs noch ein klein wenig zurückgenommen, also so bis ca. 140Hz, lasse ihn also nicht voll offen stehen. Auch wenn der LFE über 120Hz eigentlich keine Signale mehr bekommt.