Posts by Latenight

    JA der Film ist in den 60er entstanden. Das war nur einer der ersten Filme die ich damals im Kino gesehen habe. Mein Großvater hat ihn für mich gespielt als er damit beschäftigt war die Werbung und Trailer an die Filmrolle zu schneiden und kleben.


    Es gibt mittlerweile eine ja eine ganz passable Version des Films https://www.blu-ray.com/movies…ines-Blu-ray/6348/#Review

    Danke für den Link. Den Film hatte den auch immer gerne gesehen. Ich hoffe, den kann man heute als Erwachsener immer noch gut ansehen. :poppy:

    Ja, die Transit USB habe ich auch noch hier. Keine Idee ob es da noch aktuelle Treiber für Windows gibt.
    Die Soundkarte muß "multiplexfähig" sein, also abspielen und aufnehmen zur gleichen Zeit können.
    Ich selber verwende zum Messen ein>>> Interface von RME . Da gibt es aber günstigere Soundkarten.


    Hier auf der >>> Downloadseite von REW sind auch immer ein paar gängige Soundkarten zu sehen.
    Die sollten von der Preis Leistung auch passen.

    Hallo Daniel,


    danke für Deinen ausführlichen Bericht. Darüber habe ich mich sehr gefreut. Der Abend mit Dir hat mir wirklich Spaß gemacht.
    Natürlich geht es runter wie Öl so einen positiven Beitrag von Dir zu lesen. Du hast in Sachen Heimkino ja schon einiges gehört, gesehen und entsprechend Erfahrung mitgebracht. Rhein vom heute technisch machbaren geht heute inzwischen schon wieder mehr. Da ist die Cinebar ist schon ein weing in die Jahre geekommen und mit 5.1 und einem JVC 5000 nicht mehr ganz aktuell, aber mir macht das Filme schauen immer noch Spaß hier. Das ist glaube ich an unserem Hobby auch sehr wichtig. Nicht nur immer die Suche nach dem perfekten Bild und Ton.


    Heute haben wir uns >>> Der Mauretanier - (K)eine Frage der Gerechtigkeit angesehen.
    Das holt einen auch emotional ab. Den Film kann ich nur wärmstens empfehlen.


    Mir ist gar nicht aufgefallen welche Fotos Du da aus der Hüfte geschossen hast. Das mit dem DJ hat schon was. :rofl:
    Eines von Dir habe ich auch noch.



    Schön, wenn Du ein paar Musikanregungen mit nach Hause nehmen konntest. Was die Target Curve betrifft, so ist das natürlich auch Geschmacksache. Ich bin immer auf der Suche nach einem Spagat zwischen hoher Auflösung und vollem Grundtonbereich.
    Das ist halt auch immer in Abhängigkeit von der Lautstärke.


    Gerne haben wir Dich bei uns als Gast gehabt. :sbier:
    Schon jetzt freue ich mich auf meinen (unseren) bei Euch. Ich bin gespannt welches Film-Shushi ich von Dir serviert bekomme. :byebye:

    Einer der Filme die mich damals sehr beeindruckt haben war zum Beispiel "Die tollkühnen Männer in Ihren fliegenden Kisten".

    Herzlich Willkommen!

    Mit Deinen 40 Lenzen zählst Du vermutlich noch mit zu den Jüngeren in unserem Forum. :byebye:

    Der Film von den Fliegenden Kisten dürfte vor Deinen besten Jahren gedreht worden sein, oder?

    Ich zumindest kann mich immer nur an die verrauschten Fernsehwiederholungen in SW erinnern. :think:

    Viel Spaß hier!

    Audiophile Grüße aus München

    Andi

    Einer für Alles!?

    Hier im Forum wird oft die Frage nach dem richtigen Lautsprecher für ein Heimkino gestellt.
    Da sich diese Frage jedoch nicht so pauschal beantworten lässt, gibt es oft Rückfragen.

    - Hörst Du eher Musik oder schaust Du eher Filme?
    - Ist der Raum akustisch optimiert, oder handelt es sich um ein Wohnzimmer?
    - Wie groß ist das Heimkino und weit bis Du vom Lautsprecher entfernt?

    - Wie laut hörst Du?

    - Willst Du die Lautsprecher frei stellen oder in einer unendlichen Schallwand verbauen?

    Durch diese Fragen kann einen Anfänger ordentlich verunsichert werden und sie sind auch für einen erfahrenen Hasen gar nicht mal so einfach zu beantworten. Im Grunde ist es immer eine Abwägung von Kompromissen. Einige Anforderungen ändern sich auch noch während oder nach dem Heimkinobau, wenn man eigene Erfahrungen gesammelt hat.

    Natürlich habe ich mir diese Fragen auch oft gestellt und gerade beim Thema Abstrahlcharakteristik ist das gar nicht so klar definiert. IMHO gibt es nicht den einen Lautsprecher, der für jede Situation passt. :think:

    OK, erst mal zu den Basics. Ich glaube es wäre gut, wenn man je nach Heimkinogröße 5 - 11 gleiche Lautsprecher für die untere Ebene zur Verfpgung hat. Identische Lautsprecher haben die gleichen Trennfrequenzen, den gleichen HT, MT oder TT verbaut, das ist für eine harmonische Reproduktion schon mal zuträglich. Aber an jeder Stelle im Raum haben die Lautsprecher mit unterschiedlichen Problemen zu kämpfen.

    Main-Lautsprecher

    Oft fristen die Main Lautsprecher ihr Dasein in Raumecken und strahlen den Schall mit 90 Grad in den Raum ab.
    Das betrifft zumindest für den Bassbereich zu. Der Hoch- und Mitteltonbereich, wird in Abhängigkeit von der Frequenz, der Chassisgröße, einer Schallführung, dann mehr oder weniger stark gebündelt wiedergegeben.



    Warum sollte es ein Problem sein, wenn die Amplitude auf Achse linear ist und nur unter Winkeln aussieht wie eine Achterbahn?
    Der Directivety Plot hat dann die Form von einem Weihnachtsbaum, na und? Gerade die Mainlautsprecher sind so weit vom Hörplatz entfernt, dass mehr Reflexionen am Hörplatz ankommen als Direktschall.

    Ungeschickt ist es wenn der Schall vom rechten Main an der linken Seitenwand reflektiert und sich dann dem Schall des linken Main vermischt. Die Spiegelpunkte sollte man unbedingt mit porösen Absorbern behandeln. Aber das ist heute das kleine 1 x 1.
    Was aber ist mit Boden und Deckenreflexionen?


    Wenn die Raumreflexionen je nach Frequenz unterschiedlich stark sind, dann kommt es zu Verfärbungen im Klang.

    Da hilft es auch nicht, wenn am Ende mit einem DSP alles glatt gezogen wird und das Signal auch Achse linear ist.
    Viele haben die Mainlautsprecher auch hinter der Leinwand, oft lässt sich das auf Grund der geringen Raumbreite auch gar nicht anderes machen, wenn man ein großes Bild haben möchte. Hier möchte ich jetzt nicht auf Pro und Kontra eingehen, sondern die
    Frage stellen. Wie groß sollte der Abstrahlwinkel von einem Main Lautsprecher idealerweise sein? 60 oder 90 Grad?



    Wird der Schall durch ein Horn, ein Waveguide oder ein großes Chassis gebündelt wiedergeben, so kommt es insgesamt zu weniger Raumreflexionen. Wichtig ist, dass die Abstrahlung möglichst gleichmäßig über alle Frequenzen ist. Kommt mehr Direktschall am Hörplatz an, dann wird dadurch auch der Wirkungsgrad des Lautsprecher erhöht. Das ist ja schon mal positiv, weil die Mainlautsprecher durch Ihren größeren Hörabstand Pegelreserven immer brauchen können.


    Center-Lautsprecher


    Damit der Center-Lautsprecher gleich klingt wie die Main-Lautsprecher, müßte dieser Im Bassbereich potenter sein.
    Der Schall wird nicht mit 90 Grad wie bei den Mains, sondern in einen Halbraum mit 180 Grad abgestrahlt. Wir gleichen den niedrigeren Schallpegel im Bass einfach durch einen DSP oder oder die Vorstufe wieder aus. Vom Abstrahlwinkel könnte ich mir das Abstrahlverhalten ähnlich vorstellen wie bei den Mains. 60 - 90 Grad? Vermutlich wäre das auch für die traute Dreisamkeit am Besten. :think:





    Front Wide Lautsprecher

    Auch hier ist es vermutlich nicht sinnvoll, wenn sie sehr breit abstrahlen.




    Surround-Lautsprecher


    Der Hörabstand von den Surroundlautsprechern ist oft näher. Da bin ich kein Freund für eine starke Bündelung., weil sie Lautsprecher sonst ortbar werden. Es ist mir wichtig, dass die Lautsprecher breit Abstrahlen um einen diffusen, umhüllenden Klang zu erziehen. Die Surroundlautsprecher müssen dann nicht so genau auf einen Sitzplatz ausgerichtet werden. Da bei gleicher Bestückung weniger um fehlende Pegelreserven. In der Praxis könnte ich mir hier ein Abstrahlwinkel zwischen 100 und 150 Grad gut vorstellen.



    ... und für eine Eckaufstellung eignet sich wieder eine 90 Grad Abstrahlung.




    Langer Worte wenig Sinn.

    Ich wollte einen Lautsprecher bauen, mit dem ich durch eine vorgesetzte Schallwand im Nachhinein bestimmen kann, wie breit er abstrahlt. Die Breite des Hornmundes bestimmt, bis zu welcher Frequenz das Waveguide seine Wirkung zeigt. Die tiefe der Schallwand bestimmt den gewonnen Gain. Das geht automatisch mit einer höheren Bündelung einher. Da ist bis zu vorgegeben pysikalischen Grenzen schon einiges möglich.

    Durch die symmetrische Anordnung der Chassispaare werden Boden und Deckenreflexionen wirkungsvoll verhindert.


    ... und so tauchen wieder neue Fragen auf?


    - Ist jede Raumreflexionen zu vermeiden und schädlich?

    - Sind die Reflexionen für Musik förderlich und für Filme schädlich?

    - Welche Bedeutung hat der Energiefrequenzgang für die Bewertung der Akustik?

    - Wie verändert der Wandeinbau die Eigenschaften meines Lautsprechers?


    Vielleicht hat dieses Thema ja noch weiteren Diskussionsbedarf und ihr habt andere Erfahrungen gesammelt!?
    Dann kann ich es gerne auch aus meinem Bauthread für die "Lockdown" raus kopieren.

    ... hier geht es dann bald weiter mit dem ersten Versuch von einer CNC Schallwand mit 19 mm Bautiefe.

    Falls es interessiert kann ich gerne mal ein paar Skizzen und Pläne teilen und zur Diskussion stellen.


    Viele Grüße


    Manfred

    Klar, immer her damit. :respect: Die ATC Super könntest Du sogar noch weiter oben trennen, so bis ca. 350 Hz. Ein 18" Chassis ist allerdings schon riesig, für diese Kombi.
    Das 18" bündelt dann auch schon im Übergangsbereich und die Kalotte strahlt dann wieder breiter ab. Bei den ATC Monitoren sind 15" glaube ich die größten Tieftöner.
    Schön wäre es natürlich gewesen, wenn in der Front drei mal der gleiche Lautsprecher gespielt hätte.


    Die Büdelung vom HT und MT im direkten Vergleich

    Dann die Winkelmessungen als Summe in REW. Noch immer ist eine kleine Kerbe, verursacht durch die Schallwand bei 1500 Hz zu sehen.


    Mit VituixCAT sieht das Ganze dann so aus.



    So im direkten Vergleich zu vorher sieht das Bündelungsverhalten doch schon etwas gleichmäßiger aus.



    Im Bereich von 500 - 1500 Hz wird der Schall vom Mitteltöner mit der 45° Phase gebündelt und auf eine ca. 90 Grad breite Abstrahlung gebracht.


    Bei 1500 - 2500 Hz ist im Übergangsbereich zum Höchtöner eine Aufweitung zu sehen. Durch die breite Abstrahlung des Hochtöners kommt es dazu. Das Waveguide müßte noch breiter werden, um in diesem Frequenzbereich besser zu wirken, so dass der Übergang gleichmäßiger wird. Alternativ könnte man den Mitteltöner auch bis ca. 2500 Hz rauf spielen lassen. Das würde vermutlich auch schon Besserung bringen.


    Die Einschnürung im Hochtonbereich bei 13 khz kommt durch die orginale Platte des AMT, diese Engstelle ist auch auf der Messung ohne der Schallwand zu sehen.
    Gerade auch bei den Winkelmessungen über 45 Grad ist das deutlich zu sehen. Hier könnte das stellenweise abdecken vom Original AMT noch was bringen....

    macelman

    Das mit dem engeren Hornhals kommt später noch. Das könnte auch gerade bei der Abstrahlung vom Hochtonbereich über 13 khz helfen.

    Ich wollte ich erst mal daran orientieren.



    >>> DIVERSO PRO


    Damit das WG des Hochtöners im gewünschten Frequenzbereich (2000 Hz) seine Wirkung zeigen kann muß deutlich breiter werden. (idealerweise ca. 17 cm)

    Darum habe ich mich mit Raspel und Feile bewaffnet und das Teil auf eine Breite von 145 mm flachgedängelt.

    Damit das Ergebnis am Ende reproduzierbar ist, habe ich mir eine Schablone gemacht, von einer Kontur die sich in anderen Anwendungen schon bewährt hat.





    Hier mal eine Messung mit und ohne Waveguide. Im Übergangsbereich bei 2000 Hz ist der Gain um ca. 3 dB höher.


    Die Amplitude beim Mitteltöner sieht jetzt nicht mehr so sprunghaft aus. Ich denke, das hat auch mit der Verrundung von den Kannten zu tun.


    Hier eine Messung vom MT 100 cm auf Achse. Die hellblaue Linie zeigt den Frequenzverlauf mit der konischen 12 mm Schallwand.

    Jetzt sind auch bei 2 - 3 khz Gain dazu gekommen, auch wenn es mit + 2dB nicht sonderlich viel ist. Das Waveguide muß noch tiefer sein, wenn es denn ein bischen mehr sein darf.

    Es kommen hier in Kürze noch die dazu passenden Winkelmessungen nebst Polar Map dazu...

    Schallwand 12 mm, mit 45 Grad Phase an MT und HT.

    Bei der Anfertigung vom Gehäuse habe ich mir eine Schallwand mit 1100 x 300 x 12 mm mitbestellt, um ein wenig damit experimentieren zu können.
    Diese Schallwand hat eine gerundete Kannte und konische Abfräßungen mit 45 Grad an allen Chassisöffnungen.



    Mir war klar, dass diese Schwallwand keine gleichmäßige Schallführung bringen kann, aber ich hatte sie trotzdem mal gemessen.

    Der Hornhals hat eine Breite von 48 mm und der Hornmund von 72 mm. Wirft man den Rechenknecht an, dann sollte die 45 Grad Phase eine Wirkung nur bis hinunter zu 4760 Hz seine Wirkung zeigen. Doch seht selber.

    Hier eine Messung auf Achse, in 1 Meter Abstand, mit und ohne der aufgesetzten 12 mm Schallwand.



    Die Schallwand zeigt seine Wirkung schon ab ca. 700 Hz, im mittleren Bereich bei 1000 - 2000 Hz liegt der Gainanstieg bei 3 dB, bis 8000 Hz.

    Über 9 khz kommt es auf Achse zu einer unschönen Auslöschung. Das ist weniger schön.

    Da der Hochtöner erst ab ca. 1800 Hz spielen darf, muß die darunterliegende Erhöhung auf die 45 Grad Phase des MT zurückzuführen sein.

    Das wollte ich mir nochmal näher ansehen. Hier also der MT alleine. Die Kannten der 45 Grad Abphasung hatte ich bis hier hin noch nicht gerundet.


    Dann will ich mir das Ganze mal unter Winkeln anschauen. Hier die dazu passende Kurvenschar. Dieses mal mit gefensterter Messung, 1/12 geglättet.





    Im Vergleich zur Abstrahlung ohne Waveguide sieht das nicht besser aus. Der Vollständigkeit noch den Directivety Plot aus VituixCAT



    Ich finde die Grafik für das Bündelungsverhalten zeigt ganz gut das Problem von der konischen Schallführung.



    Der Mitteltöner bündelt den Schall zunehmend bis ca. 1300 Hz. Wenn der Hochtöner bei 1800 Hz übernimmt, dann ist die Abstrahlung wieder deutlich aufgeweitet.
    Die Schallführung ist mit einer Breite von 48 mm viel zu klein um beim Übergangsbereich zum MT eine ausreichende Wirkung zu erzielen.



    Das die Kontur im Frequenzbereich bei 5 - 7000 Hz einschnürt kann man dann auch gut auf dem Polar Map gut erkennen.
    Das passt dann auch gut zur Größe vom Hornmund und der vorher berechneten Frequenz bei 4764 Hz.

    Das geht besser!!! ...

    Ich muss auch dazu sagen, dass die Folienschwinger nicht ideal platziert sind. In den hinteren Ecken habe ich bei einem entsprechenden Sinuston ca. 2dB mehr Pegel. Eigentlich müssten sie also dorthin.

    Die Nachhallzeit in Deinem Raum liegt ja selbst im Bassbereich nur bei 300 Millisekunden. Das ist schon super so. :respect:
    Da wirken so relativ kleiner Folienschwinger auch nicht mehr besonders. Auf welche Frequenz hattest Du sie denn abgestimmt?


    Die Nase in Deinem Wasserfall bei 50 Hz bekommt er nicht weg. Ein echt hässlicher Zinken.
    Das ist eine Resonanz von Deiner Wand oder so was!? Hast Du inzwischen schon rausgefunden woran das liegt?

    Ich finde 2,11 m sind zu hoch. :byebye:

    Schallwandgeometrie

    Mir ist aufgefallen, dass ich mir, bei den Messungen mit dem Drehteller und der originalen 30 cm Schallwand, eine Kerbe bei 1500 Hz eingefangen habe. Wenn man ein bisschen reinzoomt und die Glättung raus nimmt, dann sieht das so aus.


    Diese Kerbe ist dann auch in Folge unter allen Winkeln sichtbar.


    Auch wenn man den MT einzeln misst, dann man sie sehen.



    Besagte Kerbe verschwindet, wenn man den Lautsprecher in einen Bafflewall einbaut. Das könnte mit der Schallwand und einer >>> Kantendiffraktion zu tun haben. :think:
    Dem möchte ich nochmal näher auf den Grund gehen. Hierfür nehme ich mir das kostenlose Programm Edge zur Hilfe.


    >>> Hier kann der Edge Baffle Designer kostenlos runtergeladen werden.


    Füttert man dieses kleine Tool mit Informationen zur Schallwandgröße und der Postitionierung von den Chassis, dann bekommt man eine Simulation des Frequenzverlaufes mit Gehäuseeinfluss auf die Anstrahlung, ohne einer Kompensation.
    Die Chassis sind, ohne der zusätzlichen Schallwand, symmetrisch angeordnet und es gibt so auch keine gerundeten Gehäusekannten.

    Bei einer Schallwandgröße von 1100 x 300 mm und mittiger Anordnung des AMT, wirft mir Edge die nachfolgende Amplitude raus.



    Auf der Simu ist durch die Kannteneinflüsse auch eine Kerbe zu sehen, allerdings bei ca. 1900 Hz.





    Wenn die Chassis in der Mitte angeordnet sind, dann ändert sich daran nichts zum Vorteil, wenn man die Schallwand von 300 mm auf 400 mm verbreitert.
    Die Auslöschung wander lediglich ein wenig weiter runter.




    Erst bei asymmetrischer Anordnung verschwindet die Kerbe. Bei dobiger Simu hat die Schallwand 2500 x 400 mm.
    Das sieht doch gleich besser aus! :respect: Im geplanten Einsatzbereich des HT ist ab ca. 1500 Hz keine drastische Unebenheit zu sehen.
    Das Versetzen des HT funktioniert auch bei kleineren Schallwänden gut.



    Der Vollständigkeit halber noch die Simu von den beiden Accuton Mitteltönern, bei gleicher Schallwandgröße.



    Im geplanten Einsatzbereich des MT sind in der Simulation keine wesentlichen Einbrüche zu sehen.

    Wenn die Lockdown als im Surroundbereich nicht vollständig in einer Bafflewall verschwindet, sondern auf den Sitzplatz angewinkelt wird, dann könnte das so umgesetzt werden.

    Wenn man nun einen solchen Lautsprecher in eine unendliche Schallwand einbaut, dann verschwinden die Beuge- und Kannteneffekte und der Bafflestep des Originalgehäuses.
    Da der Schall über den gesamten Frequenzbereich mit 180 Grad in den Raum abgestrahlt wird, erhöht sich der Pegel um + 6 dB. (Halbraumstrahler)
    Vom reinen Messergebnis wird so die glatteste Amplitude erziehlt.


    In der Praxis werden wir in unseren kleinen Räumen keine unendliche Schallwand zur Verfügung haben.
    Hier habe ich eine Schallwand mit einer Größe von 250 x 250 cm simuliert. Ist die Schallwand breiter und höher, so verschiebt sich der Bafflestep entsprechend nach unten, hier im Beispiel bei 200 Hz. Wenn der Lautsprecher in einer Kannte oder Ecke verbaut wird, dann erhöht sich der Pegel nochmal entsprechend. Der Roomgain ist bei dieser Betrachtung noch gar nicht berücksichtigt.

    FoLLgoTT
    Der Pegelbereich lässt sich grob einstellen, die Farben leider nicht. Hier die Skalierung die Deinen Angaben am ehesten entspricht.



    Das ist ein Pegelbereich von 30dB (-24 bis +4dB). Ist das so besser?
    Die Farben der Grafik sind damit nicht mehr wirklich mit ARTA vergleichbar. Die Minus 6dB Linie liegt nun zwischen gelb und grün.

    Mei, hätte das mit dem Absacker auf dem Sommerfest geklappt hätte ich Dich solange mit Shots versorgt, bis ein anderer Name gefunden worden wäre! :big_smile:

    Ich erinnere mich an unsere Gespräche. :rofl:
    Vielleicht wäre es mir aber auch gelungen Dir aufzuzeigen die Zeit des Lockdowns auch seine guten Seiten hatte. :sbier:

    - ATC SM75 150S


    Servus Manfred


    herzlich willkommen in Heimkinoforum!
    Hier wirst Du sicher ein paar Gleichgesinnte finden. Aber ich muß Dich vorwarnen, das kann teuer und zeitintensiv werden. :beat_plaste
    Bei Deinem zukünftigen Ton wirst Du mit 55" nicht mehr viel reißen können.

    Eine "Bärennase" bringt schon mal gute Voraussetzungen für ein tolles DIY Projekt mit. Das ist ein feines Teil. :sbier:
    Wo gibt es die denn heute noch zu kaufen? Wirst Du mit dem 18" auf Fullrange gehen?
    Ich bin schon auf Dein Projekt gespannt. Halte uns bitte auf dem Laufenden.


    LG aus München

    Andi