Beiträge von marc_b_koeln

    Da ist was dran; Eigentlich gehört das Umsteckthema hier ja nicht hin, da (so wie ich es verstehe) Audyssey X zum ersten mal die Möglichkeit bietet, alle Lautsprecher direkt im Frquenzgang zu messen.


    Aber: Versteh ich das richtig, wenn wir einen Filter aus Rew exportieren und das dann in Audyssey importieren, werden die Veränderungen, die Audyssey bei der Einmessung für einen Kanal gesetzt hat, gesichert überschrieben? Bei weiter aktiviertem Audyssey?

    Ich hab es bisher so verstanden (aus verschiedenen Diskussionen), dass Multi-EQ-X dir erlaubt jeden Kanal einzeln einzustellen. Da du das aber nicht unbedingt von Hand machen willst, kann dir REW dabei helfen und diese Parameter berechnen. Der Nachteil von REW ist dass er nur 7.1 Signale ausgeben kann, dh ein 7.1.6 kannst du nur als 7.1 korrigieren. Was du dann aber machen kannst ist den oberen Layer einfach als 6.0 an den AVR stecken und wieder mit REW eine 2. Korrektur zu machen und diese Extra abzuspeichern. Mit Multi-EQ-X kannst du dann die 1. Korrektur auf und die untere Ebene legen und die 2. auf die obere (oder die Parameter von Hand eingeben, ich habs noch nicht gemacht, also was jetzt der Beste weg ist. Es kann sein dass man auch nur die 2. Messung lädt, die liegt auf der unteren Ebene, dann kopiert man es hoch und lädt dann die andere die wieder die untere Ebene setzt und hat somit alle Kanäle geladen). Wenn du dann Multi-EQ-X "beauftragst" die Daten in den AVR zu schieben, wird alles was du vorher mal eingemessen hast überschrieben. Das ist bei der IPad-App ja genau so :) Sondereinstellungen wie Dynamic-EQ und alle anderen "Features" des AVR kannst du dann ja trotzdem noch modifizieren.


    Falls ich hier was falsch beschrieben habe, bitte gerne korrieren :)

    Was ist das mit den "sichtbaren" Standlautsprechern? Das kenne ich nur von Wohnzimmern, wo man irgendwie noch Musik hört und dann sich die Dinger im hellen bewundert und sich über die Boxen freut. Sobald du ein Film schaust ist das doch gar nicht mehr wichtig, da ist ein bereites Bild ja wichtiger. 21:9 würd sicher Sinn machen, denn das Problem ist eher wenn das Bild "zu hoch" wird, was bei 21:9 gut abgefedert wird, grade bei der geringen Deckenhöhe :) So wie ich das bei die sehe wäre DBA auf jedenfall geil und 5.x.4 würde erstmal reichen zum rantasten. Also maximal breite AT Leinwand und Sofa nach hinten. Wenn du dann blut leckst bei dem Bild kannst du das Sofa immernoch nach vorne schieben und auf 7.x.4 gehen :)

    Wie es ein anderer User schrieb hab ich es so verstanden, dass Audissey nicht zum "einmessen" genutzt wird. Die Werte für die PEQs werden in REW ermitteln, in Multi-EQ-X importiert und dann dediziert auf die Kanäke kopiert. Dh Audissey macht die Raumkorrektur, nur eben ohne selber einzumessen.

    Ich wollte mich mal wieder melden, nachdem ich jetzt wieder Vollzeit in Lohn und Brot bin gehts nur noch am Wochenende weiter. Da ich meine 150" Leinwand leider einmotten musste hab ich mich entschieden aufgrund diverser akustischer Tests und Hörproben das Kino einmal um 180° herumzudrehen und mir eine 120" Leinwand von WS-Spalluto bestellt, die dann jetzt auch manuell maskierbar ist, ohne ist einfach Kacke :D Da das Akustiktuch erst in 6 Wochen da ist hab ich noch was Zeit zum rumbasteln.


    Ebenso ist der Plan das Kino möglichst versteckt zu bauen, wie es wird sehr ihr dann ja hier, hab ein paar sehr coole Ideen, deswegen bekommt das Kino auch den Namen "The Secret Escape" :)


    Aber erstmal hab ich dann doch zu einem Rack gegriffen:



    Da ist noch so einiges an Luft nach oben, aber wie man es so kennt, das wird schneller voll als man denkt. Die Verkabelung könnte sicher besser, bin da kein Experte was Racks angeht.



    Die dicke Rückwand wird im Zuge dessen noch etwas verkleinert um Platz für das Rack zu schaffen, aber die Dicke der Wand wird wegen dem Rack trotzdem 60cm bleiben und somit auch viel Dämmung erhalten bleiben.



    Derweil hab ich noch etwas Cleanup an der neuen Vorderwand betrieben und mich als "Christo" betätigt:



    Das Einpacken der Steinwolle macht mehr Spaß als gedacht und ich kanns nur empfehlen, wenn man kein "Für die Ewigkeit"-Kino baut, so muss ich das Gartenfliess nicht mehr ans Ständerwerk tackern und kann und jederzeit nochmal an Kabel dran oder Upgrades machen:



    Fehlt jetzt noch bisschen Holzwerk und dann kann ich die neue Leinwand anbringen. Mal sehen was bis morgen Abend noch geht :)

    ... als aktive Weiche für 2 Stück 4-Wege Lautsprecher ideal, da mit FIR Funktionalität ein phasen- und zeitrichtiger Lautsprecher realisiert werden kann.

    So ist es z.B. bei meinen Lautsprechern, für die ich das 4 kanalige miniDSP Flex einsetze (eines pro Lautsprecher).

    Wenn es letztes Jahr schon das 8 kanalige Flex gegeben hätte dann hätte ich das genommen, das hätte für mich ideal gepasst.

    OK wenn man sowas feines zuhause hat, dann macht das durchaus Sinn :)

    Aber was mach ich mit 2 Eingängen und 8 Ausgängen im Kino? Was mir da einfallen würde, wäre Multisub schick einmessen oder BI-Amping beim Stereo-Setup. Oder ist das eher dafür gedacht, wenn ich die verschiedenen Stereo-Inputs habe gewisse Dinge zu tun?

    Ich hab diese Daytons nur die etwas günstigeren und einen ähnlichen Raum zumindest von der Fläche her jedoch 4 Chassis pro Seite. Da die Dinger bis 500 Watt vertragen hab ich die grösste Dynacord als Endstufe genommen, bei 4 Ohm Dual-Channel kann das Ding dann 1700 Watt (die Chassis vertragen sicher noch mehr). Wenn die Endstufe auf 50% Auslastung läuft habe ich schon sehr ordentlich Bassdruck im Raum, so dass man es schon am Hosenbein merkt. Falls du die Sorge hast, du hast zu wenig Bass, kann ich dich beruhigen :D


    Wichtiger ist nun eher die korrekte Auswahl der Position der Subs und die richtige Gehäusegrösse, damit du keine physikalischen Nachteile hast (unnötigerweise). Ob man so ein DBA nun mit REW "sinnvoll" simulieren kann, weiss ich nicht, die frage ist ja welche Erkenntnis du dabei suchst.

    Nach meiner Erfahrung wird das Arbeiten in so einem Raum doch schnell bedrückend und ist dann der Kreativität/Arbeitsleistung nicht förderlich.

    Die Erfahrung musste ich auch machen, der Arbeitsplatz war dann eher nur cool wenn es eh dunkel war. Also nichts wo man 8 Std am Tag sitzen will.

    Meines Wissens nach kauft förch auch nur zu, was dazu führt, dass der Lieferant / produzent je nach Produkt auch mal wechselt.

    Gut davon hab ich keine Ahnung, bisher war die Qualität konstant nach einigen tauschen Schrauben. Aber man kann natürlich auch Würth nehmen, ist ja mittlerweile auch für privat erhältlich :)

    Es sind tatsächlich Spax Universalschrauben - mea culpa 🤷‍♂️

    Ist doch nicht so schlimm ;) Der Vorteil ja, wenn die einem ausgehen gibts die um die Ecke im Bauhaus. Die Bauhaus Profi Schrauben haben mich enttäuscht, da reissen die Schraubenköpfe superschnell ab. Seit dem Test im Bauforum24 hab ich für den Kinobau "Förch" Schrauben, mit denen bin ich sehr zufrieden und besser als Spax (halten besser im Bit, kippeln nicht, kannst auch mit einer Hand am Akkuschrauber leicht eindrehen etc).

    Hier ging es ja ums Processing, nicht um teuer = besser. Ich habe es aber eben nochmal in einem Artikel gefunden:


    "Wer mit 8K und Gaming nichts am Hut hat, für den zaubert der AVC-X4700H einige Audio-Trümpfe aus dem Ärmel. Ein Highlight ist die Unterstützung von Auro 11.1. War die Wiedergabe von Back-Rear-Kanälen bei Auro-Ton bisher dem Flaggschiff AVC-X8500H vorbehalten, so beherrscht dieses Kunststück nun auch der weniger als halb so teure AVC-X4700H – entweder in 7.1.2-Konfiguration oder unter Nutzung von zwei Pre-outs und einer externen Stereo-Endstufe im 7.1.4-Modus."


    Sieht wohl so aus, dass man mit dem 4700er keine Nachteile mehr hat bei 7.1.4... eine Stereo-Endstufe findet sich ja bei Bedarf, bietet sich dann ja auch an für die Fronts, wenn die was dicker werden. Also wäre das der oben angesprochene "aktuelle Denon" der auch die App kann.

    Da wette ich dagegen, bei absolut identischer Lautstärke an den selben Lautsprechern im gleichen Raum….da wird man im Blindtest kaum einen unterschied raushören.


    Ich lasse mich da gerne überzeugen ;)

    Richtig, aber nur, wenn die LS die Unterschiede auch wiedergeben können. Die Dali OnWall konnten es nicht, die Phantoms aber schon :)

    Ja, A/B Vergleiche machen auf jedenfall Sinn :) Dazu sollte man aber auch noch die eingesetzten Boxen betrachten, ob die einem gefällig genug spielen.


    Aus meiner persönlichen subjektiven Erfahrung verlief es wie folgt: Ich hatte nach dem Umzug den Yamaha Aventage A880 (bevor ich ihn verkauft hatte) und den Denon 6500H hier stehen und habe mit meinen alten Dali Oberon OnWall und den neuen Dali Pahntom 955 (mit dem besseren Hybrid-Hochtöner getestet) und bei verschiedenen audiophilen Tracks verglichen. Ich hab die beiden AVRs in Pure Direct laufen lassen um alle Korrekturen auszuschalten. Bei den OnWalls hab ich dann kaum was an Unterschied gehört, bei den Phantoms hatte ich dann bei intensiven Gesangseinlagen eher das Gänsehautgefühl bei dem Yamaha, beim Denon fehlte mir was. Mit Auro2D hab ich das dann (ohne PureDirect) dann auch über den Denon hinbekommen. Mein persönliches Fazit war dann, dass mir die Denon-Endstufen klanglich nicht so gut gepasst haben und ich immer Auro benötige. Mit der IOTAVX Endstufe (da gibts sicher auch andere, keine Kaufempfehlung, nur eine Erfahrung meinerseits) kam ich dann aber bei den Phantoms wieder auf das Yamaha Niveau über meinen Denon auch im PureDirect-Modus. Ich mag Auro aber es zu benötigen, damit es gut klingt, fand ich dann irgendwie blöd.


    Ist also alles eine Frage des Geschmacks und wie man gerne hört. Ich mag es gerne wenn man sozusagen "luftigere Höhen" hat, das hat mir der Denon jetzt nicht so geliefert aber der Yamaha. Mit meiner Lösung komm ich da aber auch wieder ran. Wenn man also bei Vorstufe -> DSP -> Endstufe frei wählen kann, kann man denke ich im Nachgang immernoch korrigieren. Bei einer 1-Geräte-Lösung, sollte das schon besser direkt passen, wie Bumblebee schreibt und am Besten auf die eingesetzten Lautsprecher. Und man sollte sich beim Händler (oder sogar verschiedenen) einfach mal paar Stunden Zeit lassen bevor man paar Tausend Euro versenkt :)