Mabuse444 , hast Du schon mal versucht das Banding-Problem mit den "Weiche Übergänge" in den Experten-Einstellungen des XW7000 zu verbessern? Es bringt üblicherweise nicht allzuviel, aber einen Test wäre es wert.
Posts by Armin289
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Display More
Gestern Abend bin ich bei der Kalibrierung und dem Abgleich der Farbräume (es gibt Rückfälle beim Kalibrierfieber) über eine ziemlich kuriose Entdeckung gestolpert.
Mapping: JVC Farbmodus vs. madVR Farbraum
DCI <-> REC 709
BT.2020 <-> BT.2020
REC 709 <-> Kino / REC 709
Video <-> DCI / P3
Besonders verwunderlich finde ich, dass der Modus „Video“ bei mir am besten zum DCI/P3 Farbraum passt und das DCI-Profil am ehesten die Sättigungspunkte von REC 709 trifft. Das weicht ja doch erheblich von der Namensgebung ab.
Der Desktop ist unter BT2020<->BT2020 übersättigt, beim Abspielen von Filmen natürlich stimmt wieder Farbraum
Bei DCI/P3<->Video stimmt der Farbraum sowohl für den Desktop als auch beim Abspielen von Filmen.
Welche Farbräume man bei JVC unter DCI, Video und Kino versteht, das kann man in der Bedienungsanleitung nachlesen. Aber so wirklich definiert sind diese nicht.
In Verbindung mit madVR (ohne 3D-LUT-Einsatz) hat man es in aller Regel nur noch mit Bt.709 und BT.2020 zu tun, meistens sogar nur mit Bt.2020. Das ist der Farbraum der dann im JVC eingestellt bleibt. Bei HDR-Content passt der Farbraum dann ohnehin, und SDR-Bt.709-Content codiert madVR automatisch auf Bt.2020 um, damit auch das passt.
Ob der Bt.709, also der SDR-Farbraum, innerhalb des am Projektor eingestellten Bt.2020 seine Farbziel-Koordinaten trifft, lässt sich bestens mit einer HCFR-Messung der 30 Primär-/ u. Sekundärfarbsättigungen prüfen und ggfls. im CMS nachjustieren. Dazu wird in den Preferences von HCFR der Farbraum UHDTV - Rec2020/Rec709 eingestellt, und damit die Bt.709-SDR-Pattern in Bt.2020-Codierung zugespielt. Erzielt man hier ein korrektes Ergebnis für SDR, stimmt automatisch auch der Farbraum für HDR, denn der tatsächlich abbildbare Bt.2020 ist (am JVC, ohne Filter) nicht so viel größer als der Bt.709. Ein Display Gamma (power law) von 2.2 od. 2.4 in HCFR einzustellen ist auch noch wichtig. Bollundus , du hast in HCFR noch das PJ-kontrastabhängig, variable Gamma Bt.1886 eingestellt.
Um ohne madVR, bei Desktop-/ oder externer Zuspielung, auch korrekte Farben zu erzielen, benötigt man einfach noch ein zweites Profil im JVC, welches dann üblicherweise mit Bt.709 belegt ist.
Mehr soll's in diesem Thread dazu nicht sein, denn das sind im wesentlichen madVR-/ u. HCFR-Themen.
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MaNau und Filmpalast 3001
Der VW260 bietet nur bei FullHD-Zuspielung eine Zwischenbildberechnung, bei UHD-Zuspielung steht diese nicht zur Verfügung. Die Rechenkapazitäten reichten hierfür noch nicht aus. Ein Manko das erst mit dem VW270 behoben wurde.
Wenn man den Zuspieler fix auf 1920x1080 einstellen kann, dann werden alle Optionen der Zwischenbildberechnung am VW260 immer zur Verfügung stehen. Ist halt bei dem hohen Umfang von UHD-Content beim Streaming eine echte Einschränkung bei der Detailauflösung.
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Ich vermute, der Wechsel von einem kleinen Fenster auf eine Messung im Fullscreen waren daran beteiligt. (Siehe Bildquelle).
Meine Erfahrung war bisher, dass die Messung im 10%-Fenster zu ca. +0.12 bis +0.15 im Gamma führt. Also genau umgekehrt wie Du es beschreibst. Aber ich kenne auch nur die vorherige Serie der NZ-Serie genauer.
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Nun gut. Ich denke eine neue Lut da drauf wird jetzt nicht viel besser sein.
Mein Kalibrierhunger ist jetzt zumindest stark gesättigt (sic).Ein perfektes Ergebnis.
Das kann eine 3D-LUT auch nicht sichtbar besser. Ich frage mich aber, wie Du das Gamma von 1.90 auf 2.19 gebracht hast. Die Gain-Regler alleine können es wohl nicht gewesen sein. Ein höheres Gamma ausgewählt? -
FoLLgoTT war so hilfsbereit, meine AV-Fotoshow des Vietnam-Urlaubs von 2010 von FHD auf UHD mittels Topaz Video AI zu heben. Heute erhielt ich den USB-Stick mit dem Ergebnis des Upscalings zurück.
Deutlicher noch als im Screenshot hat das Video beim abspielen gewonnen. Die Komprimierungsartefakte der mpeg2-Codierung sind vollständig verschwunden. Dadurch nimmt die Bildruhe beim abspielen des Videos deutlich zu. Die Bilder sind durch den gezielten Ken Burns Effekt ja ständig in leichter Bewegung.
Die Kantenglättung und der Zugewinn an Auflösung (gefühlt von 2k auf 3k) sorgt für sichtbar mehr Bildplastizität. Hier ein direkter Bildvergleich mit Windows-Player auf UHD-Display, also ohne das sicherlich auch gute NGU Sharp, das vorhergehend als Vergleich diente.
Ich bin restlos begeistert vom Ergebnis.

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Fazit
Ich werde meine Versuche, eine 3D-LUT für madVR zu erstellen, vorerst pausieren , ....
Es wird immer ein wenig Glücksache sein, darauf zu vertrauen, dass die 3D-LUT ein durchgehend stimmiges Bildergebnis erzeugt. Falls nicht, weiß man nicht woran es liegt und hat kaum weitere Einflussmöglichkeiten.
Bevor man vermeintlich einfach mit einer 3D-LUT als Alleslöser loslegt, wäre es mMn zunächst sinnvoll zu ermitteln: Wie steht es aktuell um das Gamma und die Farben des Projektors? Wo liegt der Weißpunkt und wie sieht die RGB-Balance der Graustufen aus?
Dafür gibt es bspw. das kostenlose HCFR. Nach Messung der genannten Punkte ergibt sich ein präzises Bild der Abweichungen. Dann kann man überlegen wie man diese behebt. Ggfls. mit einer AutoCAL, und/oder mit den umfassenden Reglern des CMS, oder mit einer 3D-LUT wenn man mit anderen Möglichkeiten zu keinem befriedigenden Ergebnis kommt - was aber eher unwahrscheinlich ist.
Bei der Profilierung eines Sensors mit einem Spektrometer für DisplayCAL oder HCFR werden tatsächlich nur 4 Pattern gemessen. R/G/B+W in 100% Helligkeit. Darauf erfolgt der Abgleich. Das ist schon gut und wirkungsvoll, kann aber bspw. nicht berücksichtigen, wenn der Sensor nur in den niedrigen Graustufen ungenau misst.
Mein Empfehlung ist es deshalb, erstmal das Gamma über 21 Graustufen zu messen. Dafür braucht es auch keinerlei Profilierung des Sensors, denn es geht hier nur um Luminanzen. Weicht das Gamma ab, gehört dies angepasst, denn ohne korrektes Gamma gibt es auch keine korrekten Farben.
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Ja, es wirkt als wären Filme die einen berühren zur Mangelware geworden - mit ihren traurigen wie wunderschönen Momenten. Umso mehr freue ich mich über jede neue Entdeckung hier.
Bewegend und emotional, insbesondere den Schluß finde ich auch von: "I Can Only Imagine"
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Squeezeman - toller Film, habe ihn kürzlich erst gesehen, aber gehört sowas nicht in einen Spoiler, oder weniger eindeutig beschrieben?
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Die Szene, die mir da sofort einfällt, ist aus L. A. Crash - gegen Ende, die mit dem Kind. Überhaupt ein hammermäßiger Film, der bisher kaum Erwähnung fand.
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Ist Heimkino ein Hobby nur für Gutbetuchte?
Natürlich NEIN, zeigt doch die Auswertung, dass mindestens 27% sich diesem Einkommensbereich nicht zuordnen. Selbst wenn es nur ein Einziger wäre, dann wäre die Antwort NEIN. Das ist nicht Statistik sondern nur eine logische Schlußfolgerung.
Immobilienbesitz und/oder ein überdurchschnittliches Haushaltseinkommen erleichtern sicher die Erstellung eines Heimkinos.
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Paris, Texas (UHD, 1.66:1, Stereo) von Wim Wenders
Ein Roadmovie und Beziehungsdrama vor der Kulisse der Wüsten im Südwesten der USA. IMDB 8,1 und Goldene-Palme in Cannes müssen doch sich in 4 Jahrzehnten veränderten Sehgewohnheiten einen gwissen Tribut zollen.
Das extrem bedächtige Tempo des Film, die sehr ruhigen und langen Szenen, das ist man nicht mehr gewohnt. Aber ich war wohl in der richtigen Stimmung für den Film, denn zu allen Hauptpersonen des Films konnte ich eine Beziehung aufbauen und die Geschichte hat mich berührt.
Die 4k-Restaurierung des Originalnegativs (2024) ist wirklich ein Traum. Nur dezentes Korn, gute Schärfe und der original Kodak-Look erstrahlt in den schönsten Farbtönen.
Edit: Ich habe im Booklet zur 4K-Restaurierung des Films nachgelesen. Diese hat Wim Wenders neben dem Senior-Coloristen mit seiner Erinnerungsarbeit begleitet. Er schreibt:
"Mit dem digital restaurierten Bild gibt es keinen Generationsverlust mehr. Im analogen Zeitalter musste man mindestens zwei optische Kopiervorgange für optische Arbeiten, Abblenden und Überblendungen durchführen, bevor man zu einer Verleihkopie kam, die dann einer (mindestens) dritten Generation entsprach. Während des optischen Kopiervorgangs nahmen die Qualität und Schärfe erheblich ab - auch wenn die Interpositive/Internegative ständig besser wurden, so war in Cannes 1984 selbst die Festivalkopie drei Generationen vom Original entfernt. Wenn man sich heute unser 4K-DCP ansieht, sieht man im Prinzip genau das Negativ das durch die Kamera lief."
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Jeder Bond war/ist die passende Figur ihrer Zeit.
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Hast Du vielleicht einen Zahlendreher? Ich komme mit 2800 Lumen bei einer Bildbreite von 1.5m auf ca. 200 Nit und sollte passen - bitte korrigiere mich, wenn ich mich verrechnet habe.
Es gibt anscheinend auch einen Kinomodus (D65) mit ca. 1100Lumen. Das wären bei einer Bildbreite von 1.5m dann ca. 80 Nit (=guter Wert)
Ich habe ohnehin nur einen Gain der Wand/Leinwand von 0,7 angenommen. Bei Gain 1 wären es 700 Nits. Aber der Kinomodus (D65) mit nur 1100 Lumen wäre von großem Vorteil, davon las ich in meiner Publikation nichts.
1,5 x 0,85m LW = 1,265 qm Bildfläche
1100 Lumen / 1,265 / 3,14 = 275 Nits (bei Gain 1,0) bzw. 194 Nits (bei Gain 0,7) Insofern noch ganz okay, entspricht etwas höherer TV-Helligkeit, und etwas Restlicht darf dann auch noch sein.
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Ich habe jetzt nicht die technischen Daten des Optoma HD27E mit dem Projektionsabstand bei Dir in Deinem Raum verglichen, das sollte sehr wahrscheinlich passen.
Kurz um: Der Optoma HD27E für 300€ als B-Ware mit Garantie und wenn nicht i.O. einfach zurück senden ist ein gutes Angebot!
Ja, der Abstand des Projektors ist das 1,5 - 1,6-fache der Bildbreite, das könnte passen. Was mir hier etwas Kopfzerbrechen bereitet sind die 2800 Lumen, selbst im Eco-Modus, auf maximal 1,5m Breite projeziert. Das ergibt ca. 500 Nits im Weißbild. Gut, wenn Restlicht im Raum ist, dann ist es eher ein Vorteil - Bildkontrast hat man dann aber auch fast keinen mehr. Aber ohne Restlicht könnte das sehr anstrengend zum Filmeschauen werden. (f. LuCine - normal hat man ca. 50 bis 125 Nits Helligkeit) Mit der Möglichkeit des Rückversands könnte man es natrülich ausprobieren.
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mir gehts jetzt nur ums Bild. Ich möchte ein scharfes Bild in mind.4k, bei Bewegung soll die Schärfe bleiben und genau da versagt der Sony leider, da er bei 4k keine Zwischenbildberechnung hat.
Keine Schwächen in den Grau bis Schwarz Schattierungen (Moire udgl.)
Farben sollen wie vom Director gewollt sein, also nicht zuviel HDR aber satt.Das Bild soll einfach beeindruckend - gewaltig sein und immer alles scharf. Ich ha...e Unschärfe

Also, ein Valerion Visionmaster Max würde da sicher viele der gewünschten Attribute mitbringen. Sofern deine Leinwand ein Gewebetuch ist, wird auch kein sichtbares Laser-Speckle auftreten, bei Folie müsste man sehen ob es auffällig wird. Das nicht vorhandene Lens-Memory ist auch kein Thema bei einer 16:9-Leinwand.
Die Throw-Ratio zur Leinwand passt auch. Mehr Helligkeit, mehr Farbe, mehr Kontrast und mehr Schärfe wäre damit gegenüber dem VW260 gesichert, und ein Top-Zwischenbildberechnung ist auch an Board. Damit geht schon mal sehr viel in Richtung 'beeindruckendes Bild'.
Bist Du aus Ö? 'Willhaben' ist doch der dortige Gebrauchtmarkt. Einen frisch kalibrierten VW260 kann man schon verkaufen, wenn man keine überzogenen Preisvorstellungen hat. Wer alte ältere Sonys kalibriert sollte hier im Forum auch bekannt sein. -
Ich würde Dir empfehlen doch eher günstig ein Neugerät zu kaufen. Z. B, den Formovie XMING Page TWO. Der Gebrauchtmarkt und der Zustand der Beamer ist in diesem Preissegment schwer einzuschätzen und Vorauszahlung und Versand sind immer mit Risiken behaftet.
Der XMING Page TWO wird hier im Video vorgestellt, und ist als Angebot im Heimkinoraum-Onlineshop für 329.- Euro zu bekommen. Bei Nichtgefallen hast Du ein 14-tägiges Rückgaberecht.
Der Beamer macht für diesen Preis, und für die geplante Maximalgröße von 150x85 cm ein sehr ordentliches Bild, ist allerdings für einen nicht abgedunkelten Raum weniger geeignet. Er hat alle Apps für die Film-/ und Serienanbieter an Board und gibt auch den Ton aus.
Solltest Du doch lieber ein Gebrauchgerät erwerben wollen, dann wäre der genannte BenQ W1070+ meine Wahl. Für die Tonausgabe und die Filmzuspielung brauchst Du dann noch extra Geräte.
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... sollte der pj vom reinen Schwarzwert und dem Kontrast nicht deutlich besser sein aufgrund seines größeren dmd als der Valerion?
Heutzutage zeigt sich die Kontrastfähigkeit eines Projektors durch drei Eigenschaften:
- der native Kontrast des DMD oder LCOS-/LCD-Chips
- der Kontrastzugewinn durch Streulichtminimierung (Verkleinerung der Iris)
- der Qualität der dynamischen Tonwertregelung (dynamischer Laser und/oder dynamische Iris)
Erst in der Summe dieser Eigenschaften zeigt sich der im Film abbildbare Kontrast.
Der XGIMI Titan hat keine regelbare Iris, und nach ersten Test mit dem aktuellen Firmwarestand auch keine dynamische Laser-/Tonwertregelung auf dem Niveau des EBL (von Valerion)
Dennoch ist der XGIMI Titan herausragend bei der Lichtleistung, Speckle-Freiheit (auch auf ALR-Leinwänden) und niedrigem Betriebsgeräusch. Auch der Farbraum ist nur geringfügig kleiner als bei einem RGB-Laser.
Ein User des HF-Forums, der früher einen VW890 hatte, jetzt in China arbeitet und und dort den XGIMI Titan schon länger in Gebrauch hat, ist sehr zufrieden damit.
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Ich hielte seitens der Moderation derzeit eine "Leitlinie bei Nutzung einer KI für Forenbeiträge" als ausreichendes Mittel. Verbote oder Löschungen hatte ich nicht im Sinn.
Ich hoffe, dass die Diskussion auch aufzeigt, welchen Verlust es für das Forum bedeutet, wenn man sich übermäßig von seinem digitalen Gehilfen assistieren lässt.
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Daraus die Forderung abzuleiten, dass...
Philosophisch ergänzte chatGPT dazu ein Zitat welches u.a. Rosa Luxemburg zugeschrieben wird:
„Toleranz ist der Respekt vor der Freiheit des Anderen.“
Ich habe keinerlei Forderung gestellt. Ich hielt es eher nach Marshall Rosenberg, dem Entwickler der gewaltfreien Kommunikation.
- Was beobachte ich?
- Wie geht's mir damit?
- Was ist mein Bedürfnis?
Im Grunde bin ich nur mal deutlich für meine Interessen eingestanden - was man vielleicht so von mir nicht kennt.