Beiträge von Theoden

    Hi an alle ,


    ich finde das Thema spannend.
    Evtl. ist die genaue Funktionsweise der Trinnov ein sehr sehr gut gehütetes Betriebsgeheimnis ;) , und daher bleibt das alles etwas im Unklaren offiziell?
    In irgendeinem Video meine ich gehört zu haben dass Trinnov in hunderten Kinos als Prozessor verbaut ist so dass ich schon denke dass ein recht sinnvoller "Algorithmus" der das von Hocky angesprochene ""smooth, uniform angular panning of sound sources across the screen"" ermöglicht hinterlegt sein muss.
    Ob und in welchem Ausmaß aber mehr Lautsprecher Sinn machen ist so danke ich ist auch abhängig von der zu beschallenden Fläche (absolut) und evtl.auch vom persönlichen Geschmack. Den finanziellen Aspekt mal zunächst völlig außen vor gelassen.


    @ hocky:

    Zitat

    Ah OK - hatte ich überlesen, sorry. :sbier:


    Alles gut - kein Grund sich zu entschuldigen :) .

    Zitat

    Das schöne bei einer Trinnov ist ja dass man das sehr leicht ausprobieren kann indem man einfach Setups mit unterschiedlicher Anzahl von LS anlegt und dann zwischen diesen Presets hin- und herschaltet. :)


    Aries (herzlichen Dank auch für Deine Gedanken die Installation betreffend )

    Zitat

    Sobald Hockys 13.1.6. (oder waren es noch mehr?) Installation fertig ist ...


    Mein Vorschlag wäre hocky baut das bis zum Wochenende mal schnell auf - testet alles in Ruhe durch und informiert uns dann in aller Ausführlichkeit :big_smile:
    Wäre das ok für Dich hocky? ;):sbier:


    @lando:

    Zitat

    Dieses Extrembeispiel kam auch im Webinar vor: ....


    Das Video hatte ich auch schon mal gesehen. Das Beispiel finde ich auch extrem - aber ich denke trotzdem auch dabei dass die LS zumindest sinnvoll angesteuert worden sind sonst würde eine professionelle (?) Installation so nicht präsentiert werden - so hoffe ich zumindest .
    Aber leider hat man zu wenig Hintergründe wie das genau alles eingestellt wurde , mit welchem Material das Ganze gefüttert wurde etc.


    Ich habe ja (noch?) keine Trinnov daher tue ich mich schon etwas schwer da zu versuchen irgendwen bei Trinnov anzurufen (wobei - gibt es da einen Kontakt der mir da tatsächlich Infos geben würde?) - daher dachte ich mir ich höre mal bei Euch hier nach.
    Vom Grundsatz würde ich aber erwarten und denken dass die LS sinnvoll angesprochen werden.
    Aber ob und in welchem Umfang - bei welchen Tonformaten und welchen Upmixern und wie groß der Effekt dann tatsächlich ausfällt. ...... (das findet hocky dann am Wochenende für uns heraus .. (duck und wech .. ;) ).
    Hocky: hast Du eigentlich eine Trinnov für 24 Kanäle?


    Viele Grüße

    Ein Objekt kann aber z.B. auch sowas wie "Regen" oder "Wind" oder "Sprache" sein. Muss nicht immer nur der Hubschrauber sein der von LS zu LS wandert.
    Aber wie viel sich da tatsächlich tut wird wohl nur ein Test klären können. Aber da Trinnov die bei bestimmten Rahmenbedingungen selber empfiehlt um "smooth, uniform angular panning of sound sources across the screen" sicher zu stellen, gehe ich auch davon aus dass sie genutzt werden.


    BTW: Sehe auch gerade dass Trinnov bei meinem Setup ("visual angle is between 20° und 35°" und "number of surround speakers is greater than or equal than 10") auch 5 "screen speaker" (wie Trinnov sie nennt) empfiehlt...


    Danke Euch.


    @ Hocky: genau das schrieb ich ja oben - bei 10 oder mehr Surround Speaker sind Center Wides empfohlen lt. Trinnov Paper.
    Das ist ja auch (aber nicht auschliesslich) Hintergrund der Überlegung zwecks Installation von Center Wides bei meiner Installation.


    Der Atmos Upmixer - bezieht der in seine Rechenoperationen auch die nicht kanalbasierten Teiile der Tonspur ein, also auch das "Bed"?
    Dann wäre ja bei Aktivierung des Upmixers für Atmos zu erwarten dass die Center Wides ordentlich genutzt würden.


    Weiss das jemand?

    Wie schon weiter oben geschrieben funktioniert die DTS:X Pro beta mit Front-Wides, ich glaube nicht dass die extra für Dich da einen Bug eingebaut haben. ;)
    Welche Version hast Du (Timestamp)?


    EDIT: Zu den von Theoden angesprochenen zusätzlichen Center-L/R: ich denke nicht dass die bei den üblichen LW-Größen bis 5m wirklich einen Mehrwert bringen - da würde ich die Kanäle eher in zusätzliche Surrounds / Tops stecken.


    Hi,


    danke Euch allen für die zahlreichen Rückmeldungen.


    Mit Front Wide sind meine Erfahrungen auch ausschließlich positiv. LS auf der Position habe ich ja auch seit geraumer Zeit installiert - die lassen sich durch meine Denon AVP A1 HDA auch schon ansprechen.
    Mir ging es tatsächlich um die Center Wides - Hauptgedanke dahinter ist nicht (nur) eine Lücke in den Winkeln aufzufüllen.
    Das wäre denke ich bei einer 5 Meter LW schon grundsätzlich eine Installation möglich bei kurzem Betrachtungsabstand aber wegen der Winkel alleine noch nicht zwingend notwendig.
    Lt. Trinnov Paper werden Center Wides aber auch empfohlen bei einem Blickwinkel zwischen 20 und 35 Grad bei 10 oder mehr installierten Surround Speakern, möglicherweise um ein sinnvolles Verhältnis in der LS Verteilung zu wahren?


    Ich denke auch daran für den Fall einer Installation einer perforierten Folie als LW sinnvoll mehr Power zu haben für die Kompensation von möglichen Klangverlusten und dabei grundsätzlich mehr Dynamik und Präzision zu gewinnen durch eine Vergrößerung der Membranfläche der hinter der LW platzierten Lautsprecher.
    Was grundsätzlich ja auch nur dann Sinn machen würde wenn diese zusätzliche Membranfläche auch möglichst dauernd und dabei sinnvoll mit angesprochen werden kann.


    Wobei Atmos und DTS X Pro objektbasierte Tonformate sind - daher dachte ich immer wenn mehr "Stützlautsprecher" vorhanden sind werden diese immer mit einbezogen (bei Atmos sowieso und bei DTSX Pro hoffentlich bald auch) - da ja die Soundinformationen eben NICHT kanalbasiert gespeichert sind (wie z.B. bei Auro3D).


    Daher verstehe ich die Aussage nicht dass um die Kanäle in Atmos ansprechen zu können "etwas dafür im Tonsignal drin sein muss".


    Meine Idee war immer das Objekt liegt im Raum vor und der Prozessor (die Trinnov) verteilt diese sinnvoll auf die installierten Kanäle - und da ja vorne i.d.R zwischen Front Rechts, Center und Front Links am meisten passiert müsste die Center Wides doch ständig ins Geschehen mit einbezogen werden, oder nicht?
    Oder bezieht sich "objektbasiert" nur auf die Höhenkanäle, oder grundsätzlich nur auf einige wenige Objekte in der gesamten Tonspur?


    Habe ich da einen Denkfehler?

    Mich würde bezüglich der LS Installation in Verbindung mit einer Trinnov mal noch folgendes interessieren:


    Bei der Trinnov kann man ja neben den zahlreichen LS im Surround und Deckenbereich auch z.B. 2 zusätzliche "Center Wide" LS beispielsweise hinter einer schalldurchlässigen Leinwand platzieren und konfigurieren.
    Angenommen man betreibt diesen Aufwand wäre es ja sinnvoll zu wissen ob und wie man dann die LS dauerhaft vernünftig nutzen kann.


    Bei welchem Upmixern bzw. welchem nativen Tonformat werden diese denn angesprochen?
    Ich denke:
    Atmos (nativ möglich - durch Atmos Upmixer auch)
    Auro3D (nativ nein - Auro 3D Upmixer wohl eher nein)
    DTS X (Pro?) (nativ möglich - Upmixer wohl eher ja)


    Stimmt das so?


    Gibt es darüberhinaus z. B. einen speziellen "Trinnov Upmix Modus" o.ä. oder irgend eine Einstellung in der Trinnov wo diese Center Wide LS z.B. ständig aktiv sein könnten und dabei das Signal sinnvoll errechnet die "Lücke" zu den Front LS rechts und links "füllt" (also nicht einfach nur den Center Kanal 3 mal wiedergibt)?


    Hat jemand bereits Erfahrungen gemacht mit einer solchen Installation?

    :sbier:
    Nein, ich betreibe passive Monitor Audio Lautsprecher so dass das Thema genügend EQ Kompensationsmöglichkeit schon eins werden könnte.
    Im Moment habe ich mit meiner Centerstage XD diesbezüglich wohl keinerlei Probleme.
    Wie viel DB mehr Headroom ab welcher Frequenz brauche ich bei der perforierten Folie im Vergleich dazu?


    Vom Grundsatz würde mich auch mal noch interessieren ab welcher Frequenz sich der Schall gar nicht mehr darum schert ob die Folie nun perforiert ist oder nicht.


    Hi Nils,


    danke für Deine Erfahrungswerte - das hilft mir richtig weiter.
    Werde mich aus Interesse mal belesen über Deine curved Konstruktion um mir darüber auch noch einmal ein Bild machen zu können - obwohl ich wohl doch eher Richtung gerader LW tendiere.
    Und Du hast ja gerade auch einen Thread zum Thema Bildgeometrie gestartet ..........- sry ist OT hier.

    Hi,


    wow Andy, vielen Dank dass Du Dir die Mühe machst und das so ausführlich und anschaulich schilderst :sbier: .


    Bin in der Tat noch recht zufrieden mit der Proki / Anmorhoten Kombi - leider käme für mich nur ein Beamer mit Glasobjektiv als Alternative in Frage - was die Auswahl erheblich einschränkt ;), leider die üblichen Verdächtigen im direkten Vergleich gesehen und für nicht scharf genug befunden... aber das ist hier OT.
    (Und jeder mit Glasobjektiv hat auch so seine Nachteile - zu denen auch der Preis zählen kann : q .)


    Mein Raum ist in der Tat 5,8 Meter breit und eine vernünftige Blickmöglichkeit aus beiden Reihen wäre schon sinnvoll.
    ich tendiere dazu sollte ich eine neue LW anschaffen damit wirklich noch etwas breiter zu werden.
    Auch kommt man von hinten oben rechts in den Raum und der Blick auf die LW beim Eintritt ganz von der Seite ist auch etwas wert.


    Daher tendiere ich nach Abwägung aller Vor- und Nachteile zur einer perforierten Folie in Gain 1,0 - oder besser wie Du empfiehlst 0.9 (unbehandelt).
    Abschließend die Frage: ist Stewart dabei qualitativ (auch wenn man keine Maskierung dazu kauft) unabhängig von einem ggf. höheren Preis qualitativ im Vorteil zu Alternativen wie Screen Research etc.?

    [/quote]Vielen Dank, sehr spannend. :sbier:


    Ich habe für Hochgain herausgelesen:


    - Projektor möglichst horizontal und vertikal mittig
    - Projektor möglichst weit weg von Leinwand (reduziert aber Helligkeit)
    - Sitzplatz möglichst weit weg von Leinwand (urgs)


    Stimmt das? Gibt es auch solche Regeln für curved? :sbier:[/quote]


    Hi suke,
    danke :) .
    Bin mir auch nicht sicher ob ich das abschließend richtig verstanden habe.
    Bedeutet dies also dass der Refllexionswinkel der Gain LW also Einfalls- gleich Ausfallswinkel ist?
    Daher auf einem Sitzplatz z.B. 15 Grad unterhalb der Bildmitte wäre die tatsächliche Helligkeit auf der LW am höchsten bei einer Projektion von 15 Grad oberhalb der Beamerlinse von der Leinwandmitte?


    Daher auch die Empfehlung den Beamer möglichst weit weg zu stellen um den vertikalen Projektionswinkel so klein wie möglich zu halten falls man etwa auf Bildmitte (Höhe) sitzt?

    sehr lustig, ich habe eine ähnliche Kombi 1100 und ISCO 1,25 im Kino in Betrieb. Mit dem AT V6 Tuch von Dreamscreen, Gain leider nur ca. 0,8.
    Dafür keinerlei Struktur sichtbar bis 0,30m vor der LW. 14% gecurved mit Nils aka FollGotts Konstruktion.Projektor aber fast Mittig LW und 4m von der 375cm breiten LW entfernt. Das HDR Bild ist trotz Lumagen DTM nicht hell, aber der IST Stand gefällt mir. sitze auch ca.0,9 ,wenn seitlich 0,8 Abstand und es passt


    P.S. würde sofort auf 1m breiter gehen ! 4,8m CS wären zu schön, meine LW Tuch ist aussen r/l schon Tuch nahezu direkt am Putz...


    Ja witzig das Du die gleiche Kombi betreibst - das Tuch kenne ich nicht - werde ich mich darüber mal etwas belesen - auch nochmal nach der curved Konstruktion von FollGott - danke für die Infos.
    Bei curved bin ich vom Grundsatz her auch immer etwas im Zweifel ob so eine LW Monster mit 4,8 Meter Breite überhaupt noch einigermaßen im Raum händelbar sein würde.


    Einen mit Stoff bespannten Rahmen kann man - auch in der Breite 4,8 Meter - locker auch noch mal eben hochklappen um dahinter zu gelangen - das Ganze in Curved würde mit einer Holzkonstruktion wohl schon sehr deutlich schwieriger - falls es denn überhaupt noch möglich wäre.
    Spätestens dann wenn es dann es eine "Fertiglösung" wäre mit Stahlrahmen etc. könnte ich mir vorstellen ist es dann ganz damit vorbei wäre.


    Sympathischer ist es mir schon wenn man ohne extreme Maßnahmen auch noch mal in den Bereich hinter der LW kommen würde.
    Zwar hätte ich zu jeder Seite neben der LW im Moment sofgar noch 50 cm Platz - breiter ginge also tatsächlich auch noch :) .
    So wie ich mich kenne wird evtl. daher früher oder später auch die Überlegung zwecks finaler Breite erneut in meinen Focus rücken :beat_plaste .


    Ich hab mir vor einigen Tagen eine XYscreen soundmax 4k bestellt in 4300 x 2050 (nutzen werde ich davon in 16:9 ca. 3,65 x 2,05, der Rest wird mit AT Stoff maskiert. Damit sind die Lautsprecher vom Winkel weiter auseinander als nur 22 Grad). Hängt aktuell in Hongkong mit delay wegen Chinese New Year.


    Danke für die Info - aus welchen Gründen hast Du Dich dafür entschieden?
    Wäre auch gespannt auf Deine Erfahrungen damit :)

    Vielen Dank Euch allen für die Rückmeldungen :) - da sehe ich jetzt klarer.


    Mankra:
    danke - ehrlich gesagt hatte ich das Ziel Hotspotverminderung bei High Gain Leinwänden durch Curved Screens überhaupt gar nicht auf dem Schirm - ich habe bei der Sinnhaftigkeit für Curved immer nur an die bessere Immersion und Umhüllung gedacht.


    Grobalt:
    Das klingt (leider) ziemlich schlüssig und wäre für kurze Sitzabstände dann ja noch mehr von Nachteil. Für welche LW hast Du Dich entschieden?


    Andy:
    Vielen Dank für die ausführliche Erklärung.
    Du betreibst ja eine Rolloleinwand - von daher kam in Deiner speziellen Situation wohl keine Curved in Frage, oder (hättest Du sonst eine bevorzugt)?


    Mich würde interessieren ob Du für den Fall einer Installation einer Rahmenleinwand (bsp. in einem Kellerkino) eine Curved Screen eher empfehlen würdest (angenommen 2 Sitzreihen, Reihe 1 bei ca. 0,9, Reihe 2 bei ca. 1.3 SItzabstand, Bildbreite ca. 4.8 Meter CS)?
    Oder eher trotzdem eine nicht gecurvte LW?


    Beamer und Anamorphot sind im Moment ein VW 1100ES und ein Anamorphot Cine Digitar XL 1,25.
    Von einer Gainverstärkung - so verstehe ich Dich - würdest Du aufgrund Deiner persönlichen Erfahrungen auch bei einer Curved in jedem Fall absehen?


    Falls Curved - welche Krümmung würdest Du in dieser Situation genau empfehlen?

    Mal unabhängig vom Glitzern würde ich gerne mal Eure Meinungen und Erfahrungen zum Thema Helligkeit / Blickwinkelabhängigkeit / Hotspot erfahren.


    Laut diesen Infos von der Herstellerseite:
    https://www.stewartfilmscreen.…aterials/studiotek-130-g4
    liegt bei 25 Grad Blickwinkel horizontal bereits einen Gain von unter 1 vor.


    Ich sitze seit geraumer Zeit bereits bei einem Betrachtungsabstand / Bildbreitenverhältnis von ca. 0,9, bzw sogar etwas darunter, das enspricht zu den Seiten jeweils ca. 25 % Blickwinkel oder sogar noch mehr.


    Ich interpretiere die Herstellerinfos so dass - sollte die Gain Beschichtung tatsächlich 1,3 erreichen (bei einem Blickwinkel von 0 Grad also mittig horizontal) - das Bild an den Rändern meiner LW daher bei einem angenommen Gain von 0,95 dort ca. 27% dunkler wäre.
    Stimmt das so?


    Ehrlich gesagt kann ich mir im Moment nicht vorstellen dass das nicht auffallen würde.
    Ist die Stewart mit Gainverstärkung für solche kurzen Sitzabstände überhaupt geeignet, oder erst ab einem Faktor von ca. 1.3 oder mehr o.ä.?
    Hat jemand damit praktische Erfahrung?


    In dem Zusammenhang: wie verhält sich die vertikale Blickwinkelabhängigkeit?
    Angenommen mein Beamer strahlt (mittig aus horizontaler Sicht) gesehen aus einem Winkel von z.B. 15 % vertikal von oben herab auf die Leinwandmitte.


    Ist das Bild für den Betrachter dann am hellsten wenn er genau mittig auf Leinwandhöhe sitzt ( also bei 0 Grad) oder am hellsten wenn man in einem Blickwinkel von 15 Grad unterhalb der Leinwandmitte sitzt (Einfallswinkel = Ausfallswinkel)?
    Wie genau funktioniert das Coating da?


    Wäre ja ggf. auch bei 2 Sitzreihen in verschiedenen Höhen von Relevanz.


    Und dazu noch folgende Verständnisfrage: jemand der bei angenommen 25 Grad links von der LW Mitte sitzt sieht das Bild in der Mitte der LW auch nur in eine Gain von ca. 0,95? Verstehe ich das richtig? Ist aus diesem Blickwinkel das Bild am linken Bildrand der LW dann sogar heller als in der Mitte?


    Diese Fragen lassen sich denke ich nicht mit einem Leinwand"schnipsel" in A4 Blatt Größe klären.

    So unterschiedlich können die Eindrücke sein, ein schönes Beispiel wie wichtig es ist sich nicht ausschließlich auf Empfehlungen zu verlassen sondern sich persönlich ein Bild zu machen.


    Ggf. ist das ein Phänomen vergleichbar wie mit dem Regenbogeneffekt bei DLPs, der eine sieht nichts störendes - der andere schon und dann extrem.


    Für mich war die 1.3 Microperf nicht akzeptabel, dasGlitzern war so stark dass ich erst dachte mit dem Tuch stimmt etwas nicht (es war aber ein aktuelles Muster aus dem letzten Jahr).
    Dass das neue Coating bereits verfügbar ist war mir nicht bewusst - danke für den Hinweis.
    Werde mal bei Gelegenheit ein neues Muster anfordern.


    Viele Grüße
    Theoden

    Hi Suke,


    vielen Dank für Deine Eindrücke.


    So wie ich Dich verstehe hast Du eine Studiothek 130 nicht microperforiert gesehen, würdest aber wenn dann eine Stewart Studiothek 130 microperforiert nehmen.


    Dazu der Hinweis dass die nicht microperforierte einen Gain von 1,3 hat, die microperforierte lt. Stewart aber einen Gain in der Beschichtung von 1,5 hat, welcher durch die Löcher im Tuch wieder im gesamten auf 1,3 sinkt.
    Das Glitzern könnte daher beim microperforierten Tuch um 2/5 also 40 % stärker aus- (und auf-) fallen.


    Ich persönlich fand das Glitzern bereits auf einer Din A 4 Blatt grossen Fläche als deutlich störend,(1,3 microperf) je grösser die Fläche umso mehr fällt es auf - so meine persönliche Erfahrung.


    Daher würde ich Dir raten auf jeden Fall mal eine microperforierte Stewart Studiothek in Gain 1,3 in Echtgrösse anzuschauen.


    Allerdings soll es ja auch bald (?) ein neues Coating geben welches das Glitzern angeblich extrem reduzieren soll (neben der hier bereits erwähnten deutlichen Preisreduktion).
    Wäre dem wirklich so wäre diese LW dann für mich evtl. auch interessant.


    Ggf. weiss da jemand mehr wann das neue Coating in den Handel kommt?


    Viele Grüsse
    Theoden

    Hi Aries :) ,


    wenn die Informationspolitik von Trinnov diesbezüglich gleichgeblieben ist würde das tatsächlich wohl dann noch dauern bis die neue Hdmi Version Einzug hält.


    Von Denon Marantz Seite wurde Ende letzten Jahres kommuniziert dass deren neuen Geräte ab ca. Mitte diesen Jahres die neuen Hdmi Boards mit Hdmi 2.1 bekommen werden.

    Guten Morgen,


    sry. wenn ich bezüglich der Upmixer noch einmal Erklärungsbedarf habe (ggf. werden aber nur unterschiedliche Begrifflichkeiten verwendet die zu meiner Verwirrung führen) :think: ...


    An anderer Stelle wurde mir gesagt dass es keinen speziellen Trinnov Upmixer gibt sonder nur die 3 bekannten (Auro, Atmos, DTSX) angewendet werden können.
    Zum Teil wurde hier ja vom "Trinnov 3D Upmixer" und vom "Trinnov 2D Upmixer" gesprochen.


    Ist es so dass folgende Upmixer zur Verfügung stehen?
    Upmixer auf Basis von :
    - AURO
    - Atmos
    - DTS X
    - "spezieller Trinnov 3D Upmix Modus" (für 3D Sound)
    - "spezieller Trinnov 2D Upmix Modus" (ggf. für Stereo)


    Und deren genaue Funktionsweise ("Trinnov Upmixer") ist nicht bekannt
    Oder bezieht Ihr Euch wenn Ihr vom "Trinnov Upmixer" sprecht darauf dass eben nicht genau bekannt ist wie und wohin und warum die Trinnov remappt auf Basis der aktivierten Upmixer von eben Auro, Atmos und DTSX?


    Falls es diese "Trinnov Upmixer" gibt (bzw. oder auch bei den anderen Upmixern generell):
    Gibt es grundsätzlich (analog z.b. zum Auro Upmixer) noch irgendwelche Eingriffs- und Regelmöglichkeiten den Klang bei aktiviertem Upmixer zu beeinflussen (Bühnenbreite - Gewichtung unten/oben - Gewichtung Front/Surround oder was auch immer)?


    Viele Grüße
    Theoden


    Vielen Dank für die Infos wolf.
    Mit ist es von Grundsatz her wichtig die Funktions- und Arbeitsweise des Gerätes zu verstehen wenn man sich mit dem Gedanken trägt so etwas ggf. tatsächlich wirklich mal anzuschaffen.
    Dann hat man eine bessere Entscheidungsgrundlage z.B. welche Kanäle in welchen LS Positionen und in welcher Anzahl wirklich sinnvoll sind und auch einen deutlichen Mehrwert bringen können (und das eben auch bei welchen Voraussetzungen was das Quellenmaterial betrifft),.
    Das Budget ist ja doch nicht unendlich und ich möchte auch nicht 50 % mehr ausgeben für 2% mehr Klangvorteil.


    Immerhin hätten gefühlt 80% der Quellen die man nutzt wahrscheinlich gar kein natives 3d Tonformat.
    Da finde ich schon wichtig zu wissen ob ggf. und welche LS dann stumm bleiben würden oder müssten.


    Michael: ja - ggf. kann tatsächlich jemand (Stefan?) hier dazu genaueres schreiben.


    Hallo Thaslider,


    zunächst mal möchte ich mich Uwe anschließen - tolles Kino und Respekt für Deine Arbeit :) .
    Ich denke ebenso gerade bei den Raumabmessungen hast du sehr gute Voraussetzungen akustisch ein prima Ergebnis zu bekommen.


    Evtl. kann ich etwas sinnvolles beitragen was den Bassbereich bei Dir betrifft.


    Ich bin nicht so der Freund von Audissey - gerade eben was den Bassbereich betrifft.
    Selbst habe ich recht viele Erfahrungen gemacht in den vergangenen Jahren mit einem Velodyne SMS1 Bassequalizer (habe im Moment ein rudimentär sinnvoll bedämpftes SBA, plane aber ein DBA).


    Grundsätzlich habe ich mit den verschiedenen Filtern beim SMS1 immer so experimentiert, dass ich diese ausschließlich zum Absenken von Spitzenpegeln im Frequenzverlauf genutzt habe und versucht habe das Anheben von zu leisen Frequenzen zu vermeiden.
    Meine persönliche Erfahrung ist daher dass es nur ganz begrenzt Sinn macht noch mehr Energie in Form von einer Pegelanhebung in Bereiche zu geben die aufgrund der (momentanen) Raumakustik und den damit verbundenen physikalischen Voraussetzungen zu leise sind.


    Zumal ich nicht sicher bin ob man überhaupt sehen kann um wie viel DB Audissey die entsprechenden Frequenzen in Bass"löchern" anhebt und ob der Sub dann ggf. sogar Schaden nehmen könnte.
    Aus dem Grund habe ich immer versucht den Frequenzgang ausschließlich über das Absenken zu lauter Spitzen und das Verschieben der Filter entsprechend zu optimieren.


    Aber selbst bei einer SBA Anordnung der Basschassis vorne und einem bei weitem nicht perfekt gedämmten Raum im Bassbereich ist bleibt das ein etwas hügeliger Frequenzverlauf auf anderen Sitzplätzen (außer auf dem Referenzplatz - dort passt es dann schon wirklich sehr gut).


    Daher schließe ich mich Uwe an - mit einem Sub wird es schwer - ggf. bekommst Du es für einen einzigen Abhörplatz einigermaßen gut eingestellt - aber auch da würde ich persönlich dann eher auf einen anderen externen EQ (mit anderen Geräten als mit dem SMS 1 habe ich keine Erfahrung) zurückgreifen.


    Ein Sub mehr würde schon einiges bringen denke ich - Optimierung der Raumakustik natürlich immer vorausgesetzt (Absorption).
    Gerade bei Deinen tollen Raumabmessungen könnte ich mir auch vorstellen dass der einzelne Sub schon Probleme bekommen könnte wenn Du mal oder grundsätzlich gerne etwas lauter hörst.
    Ist ja aber immer natürlich alles auch ein Frage des Budgets und des persönlichen Anspruchs.
    Aber super Voraussetzungen hast Du in dem Raum.


    Viele Grüße
    Theoden