Beiträge von All-Ex

    Weil ich in meinem Fall auf der 21:9-Leinwand mit konstanter Bildhöhe projizieren möchte. Wenn also im 1,85:1-Film ein kleineres 4:3-Bild mit gleicher Höhe vorkommt, ist das für mich kein MF. Ebenso wenn im 2,35:1-Film ein kleineres 1,85:1-Bild mit gleicher Höhe wie das 2,35:1-Bild vorkommt.


    Für mich sind nur MF-Filme mit Wechseln zwischen 1,85:1 (bei voller Höhe) und 2,35:1 (bei voller Breite) relevant. Dort muss ich mich entscheiden, ob ich auf 1,85:1 gehe und beim 2,35:1-Bild oben/unten schwarze Balken habe oder auf 2,35:1 und beim 1,85:1-Bild oben/unten Bildanteile abschneide. Ohne Höhenänderung im Bild muss ich auch keine Entscheidung treffen.


    Klar, schicke ich Dir gleich.

    Kursk (2018) ist wohl so ein Fall:

    Es ist ein Film, wo der größte Teil in 2.4:1 kodiert wurde mit jeweils 138 encodierten schwarzen Pixeln oben und unten. Aber der Rückblick in den ersten 17 Minuten plus die letzten 7 Minuten vor dem Abspann sind in 1.66:1 kodiert. Allerdings auch mit 138 schwarzen Pixel oben/unten plus jeweils 287 schwarze Pixel rechts und links. Also haben 24 von 110 Minuten (20%) schwarze Balken rings rum.


    Aktuell wird der Film als Multiformat mit 2.4:1 und 1.66:1 erkannt. Das ist erstmal nicht falsch, denn das ist der tatsächliche Bildinhalt. Wenn du passend für deine 21:9-Leinwand in den Einstellungen "Nehme das breitere Seitenverhältnis" auswählst, wird 2.4 als primäres AR eingetragen und damit sollten Zoom und Maskierung passen. Der größte Teil des Films wird leinwandfüllend dargestellt und 20% des Films haben schwarze Balken rechts und links. So lief er vermutlich auch im Kino.


    16:9-Gucker wählen "Nehme das höhere Seitenverhältnis". Dann haben die 20% schmalen Filmszenen nicht die ganze Bildhöhe, also schwarze Balken rings rum. Aber so ist es ja auch kodiert, daher würde ich da mal von "Director's Intent" ausgehen.


    Für mich ist das Beispiel Kursk so stimmig und so wird es auch in der IMDB geführt:

    Aspect Ratio:

    1.66 : 1 (some scenes)

    2.39 : 1

    Dunkirk (2017) ist übrigens anders kodiert:

    Dort haben die breiten Szenen schwarze Balken kodiert (2.20) und die hohen Szenen sind ohne schwarze Ränder bildfüllend (1.78).

    Die Anforderungen kann ich nachvollziehen, dass es bei CIH keinen Unterschied macht, ob es ein anderes Format ist, solange es die gleiche Höhe hat.

    Da bin ich auch bei icebear, denn die Info, dass Teile in 1.66 kodiert wurden ist nicht relevant für dich. Sie sollte aber auch nicht schaden, zumindest solange du in den Einstellungen "Nehme das breitere Seitenverhältnis" ausgewählt hast. Dann wird nämlich immer breitere der beiden ARs als erstes AR gesetzt und es landet 2.4 im Dateinamen.


    fincher Behindert die Info irgendwo deinen Workflow?


    Noch eine Option einzubauen, ist machbar, aber die muss auch erklärt werden und am besten selbsterklärend sein. Evtl. als "versteckte" Option im tmm.json?

    Danke für die Übersicht! Vielleicht magst Du sie im Startbeitrag verknüpfen?

    Ist jetzt vorne verlinkt.


    Bezüglich MultiFormat und tmm habe ich folgenden Hinweis: Wenn ard MultiFormat verwirft, weil weniger als ardMFThresholdPct Samples ein zweites Seitenverhältnis haben, dann sollte dieses gefundene zweite Seitenverhältnis auch tatsächlich verworfen werden. Im Moment ist es so, dass das zweite Seitenverhältnis in tmm landet. Dadurch werden bei mir sehr viele Filme als MF erkannt, obwohl das zweite Seitenverhältnis Falscherkennungen sind.

    Das muss ich mir mal anschauen...


    Ein weiterer Hinweis: Wenn die Anzahl Samples mit dem zweiten Seitenverhältnis zwar über ardMFThresholdPct liegt, aber das zweite Seitenverhältnis die gleiche Höhe wie das erste Seitenverhältnis hat, sollte es verworfen werden. Beispiel: A Serious Man ist überwiegend im Seitenverhältnis 1,85:1 (1920x1038) gedreht. Bei einigen Szenen (6%) beträgt der Bildinhalt aber nur 1376x1038 Pixel. tmm erkennt daher einen MultiFormat-Film mit AR1=1,33 und AR2=1,85. 1376x1038 ist zwar annähernd 1,33:1, aber ja nur ein Ausschnitt aus dem vollen 1,85:1-Bild. Ein 4:3-Bild im Sinne eines zweiten Seitenverhältnisses wären eher 1440x1080 Pixel.

    TMM rundet auf die in der GUI aktivierten Seitenverhältnisse und nimmt dann statt 1,326 den angegebenen Wert von 1,33. Zu viele unterschiedliche Seitenverhältnisse machen keinen Sinn, denn die Transfers variieren sehr häufig um wenige Pixel. Das ist m.E. so OK.


    Wenn ich dich richtig verstehe, sollte bei deinem Beispiel "A Serious Man" kein MultiFormat-Film erkannt werden, weil sich die Höhe nicht ändert. Aus welchem Grund sollte das 2. Seitenverhältnis verworfen werden, wenn die Höhe gleich bleibt?


    Edit: Der zweite Hinweis würde die Erkennungsrate noch verbessern. Es gibt doch einige 2,4:1-Filme, wo die Anzahl der Samples mit 1,78:1 >6% ist, das (falsch erkannte) 1,78:1 aber jeweils nur ein Ausschnitt ist und nicht volle Höhe hat. Selbst wenn es nicht falsch erkannt worden wäre und tatsächlich 1,78:1 Szenen (als Bildausschnitt) vorhanden wären, würde Ich bei mir den Film auf der 21:9 Leinwand vollständig mit 2,4:1 projizieren wollen.

    Kannst du mir davon mal einen Trace davon schicken, damit ich das besser nachvollziehen kann?

    Wer nachvollziehen möchte, was der Aspect Ratio Detector in TMM genau macht, installiert am besten Notepad++ (Windows) und öffnet Datei trace.log im Ordner logs des Installationsverzeichnisses von TMM.


    Dann in Notepad++ folgendes ausführen:

    1. Im Menü Suchen / Hervorheben im Feld "Suchen nach" ARDetectorTask eingeben, das Häkchen bei "Lesezeichen setzen" aktivieren, "Alle hervorheben" anklicken und das Suchfenster schließen
    2. Im Menü Suchen / Lesezeichen / "Zeilen ohne Lesezeichen löschen" auswählen

    Jetzt sind nur noch die Ausgaben des Aspect Ratio Detectors sichtbar. Eine Ausgabe wie bars: { 0| 0} {276|276} zeigt die erkannten linken und rechten sowie oberen und unteren schwarzen Balken des analysierten Samples in Pixeln an.


    Gibt es irgendwo zufällig eine Erläuterung der einzelnen tmm-/ARD-Parameter?

    Folgende Parameter des Aspect Ratio Detectors können in der Datei tmm.json im Ordner data verändert werden (beim Editieren muss TMM beendet sein):


    ardMode Einstellung aus der GUI: Erkennungmethode
    ardSampleSettings Jeweils für die schnelle, normale und genaue Erkennung:
    duration: Länge eines Samples in Sekunden
    minNumber: Minimale Anzahl der zu untersuchenden Samples pro Films
    maxGap: Maximale Anzahl von Sekunden zwischen zwei Samples
    ardIgnoreBeginningPct Die angegebenen Prozent des Films werden am Anfang des Films übersprungen, da dort Logos und Intros die Erkennung stören, default: 2.0
    ardIgnoreEndPct Die angegebenen Prozent des Films werden am Ende des Films übersprungen, da dort der Abspann die Erkennung stört, default: 8.0
    ardRoundUp Einstellung aus der GUI: Auf das ähnlichste/nächst breitere Seitenverhältnis runden, default: false
    ardRoundUpThresholdPct Nur, wenn ardRoundUp = true: Es wird nur aufgerundet, wenn der Unterschied zwischen dem berechneten AspectRatio und dem nächstgelegten in der GUI aktivierten Aspect Ratio mehr als der angegeben Wert / 100 beträgt, default: 4.0 (siehe auch #63 und #68)
    ardMFMode Einstellung aus der GUI (Erkennung von Multiformat-Filmen), default: 0
    ardMFThresholdPct Nur wenn ardMFMode > 0: Wenn mehr als die angegebenen Prozent der untersuchten Samples ein zweites Aspect Ratio haben, handelt es sich um einen Multiformat-Film, default: 6.0
    ardPlausiWidthPct Wenn der erkannte Bildinhalt kleiner als die angegebenen Prozent der kodierten Bildbreite ist, wird das Sample verworfen, default: 50.0
    ardPlausiHeightPct Wenn der erkannte Bildinhalt kleiner als die angegebenen Prozent der kodierten Bildhöhe ist, wird das Sample verworfen, default: 60.0
    ardPlausiWidthDeltaPct Wenn der linke und rechte schwarze Rand um mehr als die angegebenen Prozent der kodierten Bildbreite voneinander abweichen, wird das Sample verworfen, default: 1.5
    ardPlausiHeightDeltaPct Wenn der obere und untere schwarze Rand um mehr als die angegebenen Prozent der kodierten Bildhöhe voneinander abweichen, wird das Sample verworfen, default: 2.0
    ardSecondaryDelta Nur wenn ardMFMode > 0: Ein zweites Aspect Ratio wird nur erkannt, wenn es mindestens um den angegebenen Wert vom ersten Aspect Ratio abweicht, default: 0.15

    eigentlich besteht aber kein Analyse-Bedarf, ARD hat die beiden Filme nun korrekt erkannt.


    Ich habe die Anzahl der Samples in tmm.json auf 50 erhöht sowie die Dauer auf 5s, damit wird "Ad Astra" nun korrekt als AR2,4 und nicht MF erkannt. Bei "Wonder Woman 1984" sind 6% AR1,9, der Rest AR2,4 - auch das ist korrekt, am Anfang ist doch tatsächlich eine AR1,9-Sequenz. Das Analysieren dauert mit diesen Werten zwar etwas länger, da kann ich aber mit leben, mache ich ja nur einmal pro Film.

    OK, dann passt das ja! Wir hatten auch überlegt noch mehr Konfigurationsmöglichkeiten in die GUI einzubauen, aber das würde viele Nutzer wahrscheinlich überfordern. Deshalb haben wir darauf geachtet, dass Experten alles im .json detailliert einstellen können.


    Die Frage ist, ob die von uns gewählten Voreinstellung so sinnvoll sind? Hast du eine Kombination, die für alle deine Filme passt und trotzdem nicht zu langsam ist?

    Bei meiner Hushbox bilden aufgrund von Platzmangel die gemauerte und verputzte Rückwand des Raumes und die verputzte Betondecke des Raumes Rückwand und Decke der Hushbox.


    Der Boden und die Seiten der Hushbox bestehen aus beschichteter Spanplatte. Der Projektor steht auf dem Boden der Hushbox. Vorne ist ein Deckel aus Spanplatte mit Loch und Museumsglas draufgeschraubt.


    Abgedichtet sind die Übergänge zu Wand und Decke mit Vorlegeband und die Spanplatten werden durch Schrauben ordentlich fest an Wand und Decke des Raumes gedrückt.


    Das funktioniert sehr gut.

    Das Projektorgehäuse ist ja aus Kunststoff und es dürfte deshalb nur sehr wenig Wärme nach außen transportieren. Ich vermute, dass dies im Vergleich zum kräftigen Lüfter im Projektor kaum etwas ausmacht. Ich habe den Projektor so eingebaut, dass am Rand des Gehäuses etwas Luft vorbeiströmen kann. Messwerte habe ich nicht, aber ich denke das passt so.

    Wichtig ist, dass nicht nur die hinteren beiden Lufteingänge des Projektors mit Frischluft versorgt werden, sondern auch der unter dem Projektor vorne.

    Wenn du eh 4 neue Gehäuse baust, kannst du dann nicht die Subwoofer horizontal im gleichen Abstand planen?


    z.B. so:


    Die inneren Säulen etwas nach außen schieben und in die Mitte die 4 neuen Gehäuse passend montieren.

    Mein X7900 steckt in einer Hushbox und ich habe mehrere Temperatursensoren.


    Hier ein typischer Temperatur-Verlauf bei 2,5 Std. Laufzeit:


    Rot: Temperatur direkt am heißen Luftauslass des Projektors (der Sensor ist genauso montiert wie in deinem Foto der linke Fühler)

    Orange: Temperatur in der Hushbox vor dem Ausgang der Abluft

    Blau: Temperatur in der Hushbox an der Rückseite des Projektors an den Ansaugöffnungen des Projektors

    Schwarz: Raumtemperatur


    Bei A wurden Hushbox-Lüfter und Projektor eingeschaltet. Nach gut 2 Std. Laufzeit stabilisieren sich die Temperaturen und steigen nicht mehr.

    Bei B wurde der Projektor ausgeschaltet, kurz darauf geht der Lüfter des Projektors aus. Der Hushbox-Lüfter läuft aber noch. Dadurch sinken die Temperaturen in der Hushbox schnell.

    Bei C wurde der Lüfter der Hushbox abgeschaltet. Ab C wird die Hushbox also nicht mehr von Luft durchströmt. Der Projektor gibt weiter Hitze ab und die Temperatur an der Rückseite des Projektors (blau) steigt leicht an und gleicht sich langsam der Ablufttemperatur der Hushbox an.

    Weil die Hushbox schallgedämmt ist, dauert es etwa 10 Std. bis alles komplett auf Raumtemperatur abgekühlt ist.


    Bei mir pendelt sich die Temperatur des heißen Luftauslasses (rot) bei 56°C ein. Sie sollte m.E. in der Hushbox nicht wärmer sein als ohne Hushbox. Die Temperatur an den Ansaugöffnungen des Projektors (blau) beträgt max. 25°C und hat noch viel Puffer bis zu den laut Hersteller erlaubten 35°C.


    Um die Temperatur kontrollieren zu können, würde ich die Fühler an der roten und der blauen Position anbringen.


    Ob der Projektor automatisch die Lüfterdrehzahl erhöht weiß ich nicht. Ich würde es aber auch nicht drauf ankommen lassen...

    Moment, das Pflegemittel trägt man nicht auf der ganzen Fläche auf also auch Sitzfläche und Rückenlehne?

    Zum Pflegeset vom Lederzentrum gibt es hier ein Video:

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    Kurze Frage: Bei den Usit Sesseln, wie viel "Kopf" schaut denn oben noch raus? Im aufgestellten Zustand sollen diese laut Hersteller 109cm hoch sein, ist der Kopf darunter oder darüber? Sagen wir mal bei einer Größe von 185cm.

    Das hatte ich mal gemessen:

    Wenn ich in der Grundstellung meiner USIT-Sessel bequeme sitze, liegt bei mir (1,90 m Körpergröße) die Augenhöhe bei 1,10 m.


    Komplett zurückgefahren ist meine Augenhöhe auf 1,00 m.

    Da kommen dann noch ein paar cm drauf (Auge bis Haare)…

    Seit einem Jahr habe ich die USIT UA-821A in "Full-Leather". Damit sie so makellos bleiben wie bisher frage ich mich, ob eine Pflege mit irgendeinem Ledermittel nötig ist. Ich kenn mich da überhaupt nicht aus...


    Habt ihr Tipps, was ich zum Werterhalt machen sollte? Bisher habe ich die Sessel nur abgesaugt.

    Einfach so was aus dem Drogeriemarkt draufschmieren?

    Um eine Idee zu bekommen, wie viele Absorber du benötigst, kannst du diesen Online-Rechner benutzen:

    https://trikustik.at/rak-rechner/


    Der ist zwar nicht für Wohnräume gedacht, aber als Anhaltspunkt kannst du z.B. die Anforderungen für einen Speiseraum oder einen Musikunterrichtsraum eingeben. Auch in etwa passende Möbel kannst du hinzufügen.


    In diesem Beispiel würden bei 70 m² Grundfläche und durchschnittlich 3,5 m Raumhöhe (245 m³ Volumen) immerhin 60 m² Absorberfläche benötigt:


    Wahrscheinlich wird das nicht genau hinhauen, aber auch nicht um Faktor 5 danebenliegen. Ich würde mal mit einen Akustiker sprechen und dort eine Meinung einholen, bevor du in Eigenregie (teure) Einzelabsorber installierst.

    Hi Moe,

    was genau machst du da? Wenn ich im Kontextmenu "Medieninformationen / Medieninformationen für ausgewählte Filme neu einlesen" wähle, wir das AR nicht neu gelesen.


    Oder meints du statt dessen "Metadaten für ausgewählte Filme scrapen"?

    Dort wird das AR neu analysiert, sofern "Einstellungen / Filme / Automatische Aufgaben / Automatisch Seitenverhältnis erkennen" eingeschaltet ist. Schalte die Option mal aus, dann sollte es so funktionieren, wie du es dir wünschst.

    Man kann auch einen billigen Präsentationsprojektor ("Subtitle-Beamer") benutzen, um weiße Schrift auf die schwarze Stoff-Bespannung unterhalb der Leinwand zu projizieren. Damit kein Licht des Subtitle-Beamers auf die Leinwand fällt und den Schwarzwert versaut, kann vor dem Objektiv eine Maskierung installiert werden.

    Vielleicht ist das günstiger als ein LED-Modul.

    Meine Erfahrung mit dunkler Wandfarbe ist, dass sie sehr empfindlich auf Berührungen reagiert. D.h. es bleiben bei jeder Berührung helle Stellen zurück, die man kaum entfernen kann. Das könnte im Bereich von Lichtschaltern oder bei Haustieren und Kindern problematisch werden.


    Stoff verzeiht sowas eher.