Beiträge von Prof.Zweistein

    Ist Netflix-fähig jetzt ein Kompliment? oO Hoffe nicht...


    Also halber Eggers ist ja etwas übertrieben, hat er auch selbst schon relativiert. Habe den Northman leider noch nicht gesehen, wird aber noch passieren, wenn auch wohl leider erst im Heimkino.

    Aber klar, je größer das Budget, desto größer leider die Kompromisse...

    Moin zusammen, ich hoffe es ist ok, wenn ich diesen älteren Faden mal reaktiviere, da ich Fragestellung ja recht allgemein gehalten ist.


    Ich betreibe aktuell mein Heimkino über einen Sony STR -DH 550, den ich damals gebraucht gekauft habe, überlege aber, auf einen 5.1-Receiver der häufiger empfohlenen Marken umzusteigen.

    Da der Markt aktuell ja etwas schwierig ist, würde ich erneut einen Gebrauchtkauf bevorzugen, da meine Ansprüche für Ausgaben von 500 € und mehr im Grunde zu gering sind.


    Ob Yamaha oder Denon ist mir im Grunde egal, allerdings habe ich irgendwo mal aufgeschnappt, dass Denon zuweilen mit Sony-Geräten (habe einen HW 45 und auch einen Sony-Player) herumzickt. Darf gerne in den Bereich der Mythen verwiesen werden.


    5.1 wird aktuell genutzt und ein Ausbau ist auch nicht geplant, genauso wenig ein Umstieg auf 4k.

    Was ich sehr begrüßen würde, wäre eine Funktion, den Delay beim Ton einzustellen, gerne auch mit etwas mehr Spielraum, als es mein Sony-Player kann (120 ms).

    Natürlich habe ich bei Ebay schon ein wenig gewühlt, aber die Geräte, die meinen Ansprüchen auf den ersten Blick genüge tun würden, sind natürlich häufig schon 10 - 15 Jahre alt. Und so eine richtige Vergleichstabelle habe ich auch nicht gefunden für die älteren Modelle.


    Gibt es konkrete Modell-Vorschläge?

    Moin,


    ich wollte schon länger in meinem Heimkino bei ausgewählten Gelegenheiten ein Vorprogramm (Werbung, Trailer, Kinointro) laufen lassen, bin aber aufgrund diverser Widrigkeiten von der Umsetzung mittels Kodi weg.


    Nun habe ich einfach mit dem MovieMaker ein Video erstellt (mp4), das dann per USB Stick über meinen Zweitplayer von Panasonic ( DMT-BDP 167) zugespielt werden soll. Am Rechner läuft auch alles korrekt (verschiedene Formate 4:3 / 16:9). Spiele ich die Datei dann aber über den USB-Anschluss am Player ab, wird alles horizontal gestaucht, also sowohl 4:3, als auch 16:9-Szenen.


    Hat jemand eine Idee, was ich falsch mache? Liegt es wohl am Player, am Receiver ...? Den Movie Maker habe ich eigentlich nicht in Verdacht, da es ja am Rechner über den VLC Player korrekt dargestellt wird.

    ....

    Kann man sich mal ansehen, obwohl der Streifen schon etwas älter ist.


    ....


    7/10

    Also den Satz oben musst du mal erklären, inwiefern ist das Alter eines Films denn ein Kriterium für dich? Und wir reden ja jetzt nicht über schwarz-weiß oder Stummfilm hier :)


    (Die Diskussion mit den Wertungskriterien spar ich mir besser, auch wenn ich 7/10 etwas mau empfinde, da du ja fast nur Gutes über den Film sagst...oder ist das der Altersmalus? :))

    The Suicide Squad hat mir leider gar nicht zugesagt. Da es die Blu-Ray kurz für unter 7 € gab, habe ich mal einen Blindkauf riskiert, da die Kritiken ok waren und James Gunn eigentlich auf dem Gebiet durchaus abliefern kann.


    Die ersten 15 Minuten dachte ich auch noch, dass das was werden kann. Aber dann ging es leider bergab, der Humor wirkte aufgesetzt, die Kills waren zwar bemüht splattrig, aber auch extrem vorhersehbar und null spannend unde die Handlung zerfaserte immer mehr in unnötige Sideplots, die wohl das Vakuum der Hauptstory etwas überdecken sollten. Mit Harley Quinn wurde ich nicht so recht warm, Cena hat irgendwann nur noch genervt und gerade King Shark, auf den ich mich nach ein paar Impressionen im Vorfeld durchaus gefreut hatte, wwar letzten Endes eine unglaublich langweilige Mischung aus Groot und Drax. Der "Endgegner" war dann zwar ganz witzig, aber auch das hat sich schnell abgenutzt.


    Ich gebe mal 5/10

    War leider nicht meins, vielleicht auch zu viel erwartet...

    Die Größe passt auch weitgehend zu den bei Red Bubble erhältlichen Decken, da gibt es dann S bis L.


    In dem Mini-Format kann man es dann auch schon wieder lassen, zumal das materialtechnisch eh höchstens für Stinkefüße und minimalen Wärmegewinn sorgen dürfte.

    Erstmal danke für die sachlichen Antworten, man vergreift sich ja manchmal unbewusst etwas im Ton, vor allem wenn die Antworten mit heißer Nadel gestrickt sind, weil der Junior nach Aufmerksamkeit schreit.


    Ich wollte dich da auch nicht in eine falsche Ecke stellen. Ich habe damals Lynchs Dune ohne Kenntnis des Buches gesehen (wäre interessant, wie ich andernfalls dazu stünde) und mag ihn bis heute sehr gern, ohne dass ich dessen sicherlich vorhandene Schwächen ausblenden muss.


    Auch Villeneuves Version ist sicher kein fehlerfreier Film und für mich auch kein Meisterwerk, sondern eine relativ konsequente und buchnahe Umsetzung mit seinem Stil. Natürlich kann man also da auch anders drüber denken. Ich wollte trotz der z.T. durchklingenden Schärfe nur versuchen, dir ein paar Kritikpunkte zu entschärfen. In diesem Sinne: :sbier:


    PS: Hast natürlich recht, Interstellar = Nolan, keine Ahnung warum ich den jetzt Villeneuve angedichtet habe :beated:


    @ ((( atom )))

    Klar, die Zuschauerzahlen müssen stimmen, ich denke aber, dass man Villeneuve noch genügend Freiheiten gelassen hat, andernfalls bin ich sicher, dass er das auch nicht mitgemacht hätte. Für mich ist der Begriff Mainstream nicht in erster Linie davon abhängig, wieviel Zuschauer letzten Endes reingehen, sondern ob der Film alle Unbequemlichkeiten über Bord wirft, um das zu erreichen. Dein Standpunkt ist aber natürlich auch legitim, ist dann halt Definitionssache.

    Also als Mainstream würde ich den nicht unbedingt bezeichnen, wenngleich Villeneuve sicher ein paar Zugeständnisse macht, z.B hat er an Actionszenen wirklich fast alles rausgehauen was das Buch hergibt. Es ist bei Dune nicht so leicht, den Zuschauer umfassend zu informieren, da im Buch extrem viel in den Gedanken der Protagonisten abgehandelt wird. Klar hätte Villeneuve da den gleichen Weg gehen können wie Lynch, aber das wäre dann vielen auch zu billig gewesen.


    Ich verstehe,dass man ohne Buchkenntnis das Ding schwerer verdauen kann, aber dann sollte man bedenken, dass es nunmal nur Teil 1 ist und abwarten, wie sich das Ganze dann präsentiert.

    Puh...ich mache mir zumindest mal ansatzweise die Mühe, wenngleich es wohl schneller ginge, du würdest das erste Buch lesen :mad:

    Ich lasse das mal im Spoiler, da auch die Antworten viel spoilern.



    Immer wenn man denkt, man hätte alles gehört...zu wenig Filme zum Schauen? Ich habe noch 100 bis 150 ungesehene Filme im Regal (pile of shame) und könnte täglich einen Klassiker mal auf Leinwand genießen (da spielt leider der Junior noch nicht mit). Habe noch von keinem Heimkinobesitzer gehört, der fürchtet, ihm könnte das Material ausgehen.


    Wenn du einen so erlesenen Filmgeschmack hast, dann ist die Investition vielleicht wirklich verschenkt, aber ansonsten: Bildgröße >>> Bildqualität, beim Fernseher kommt für mich kein Kinofeeling mehr auf.

    Schöne Zusammenstellung, wobei mir da der 500er von Sony und der 450er von Panasonic fehlen. Beide ohne Streaming Apps dafür startet der 500er super schnell und hat ein angenehm entschlacktes Menü. Zudem natürlich preislich günstiger.


    Wer kein Streaming abspielt wie ich ist also mit beiden Playern gut beraten.

    Ich hoffe, ich habe es auf den zahlreichen Seiten nicht überlesen, aber was mir hier etwas zu kurz kommt, ist die Synchro-Kultur, die sich in Deutschland etabliert hat. Hier werden immer Faulheit und störende Untertitel erwähnt (mögen auch relevante Gründe für die Synchro sein), aber glaubt ihr wirklich, in Deutschland würde im Gegensatz zu Holland, Skandinavien & Co. so viel synchronisiert geschaut, wenn es nur die Pornosynchros aus DTV-Produktionen (oder leider auch mittlerweile einigen Netflix-Serien) gäbe?


    Es haben sich über die Jahrzehnte so viele professionelle Sprecher etabliert, die viel Herzblut in ihre Rollen legen (teilweise kann man das schon als unsichtbares Schauspiel bezeichnen) und das macht dann auch Spaß. Klar, Asynchronitäten und schlechte Übersetzungen reißen raus, aber es gibt auch zahllose Beispiele, in denen die Synchro ihren Teil zum Filmerfolg beigesteuert hat. Die Spencer / Hill-Filme...für mich undenkbar ohne die - zugegebenermaßen sehr freie und z.T. die Tonalität komplett ändernde deutsche Fassung. Darth Vader - steinigt mich und nichts gegen den wunderbaren James Earl Jones - aber was für ein Erlebnis ist / war Heinz Petruo! Daher habe ich auch vollstes Verständnis für Felix, wenn er hier empfindlich reagiert bei Pauschalurteilen gegen Synchroschauer, hier geht es schließlich auch um seine Arbeit und Leidenschaft.


    Natürlich ist man, wenn man mit der Synchro sozialisiert wurde, ein bisschen immun gegen Probleme wie, dass ein Sprecher (und noch dazu ein markanter) unzählige bekannte Schauspieler übernimmt. Ich kann das problemlos ausblenden und meist muss ich sogar ziemlich lange überlegen, wen derjenige noch so alles spricht. Reißt mich nicht raus, da immer die Verbindung Stimme - Bild vorhanden ist, da kann ich mein Gehirn ganz leicht betuppen. :zwinker2:


    Ein Grund, warum sich bei dem Thema schnell zwei Fronten bilden, ist aus meiner Sicht, dass die Entscheidung für oder gegen den O-Ton kein so weiter Weg ist. Ich schaue zwar beispielsweise nahezu alles auf Deutsch, habe aber keine Problem mit Serien / Filmen, zu denen es keine Synchro gibt. Und es gibt auch Fälle, in denen ich den Film nur noch im O-Ton genießen kann, da ich ihn so kennengelernt habe (z.B. Requiem for a dream) oder bewusst so schaue, da mir in der Synchro zu viel verloren geht (z.B. Blood & Icecream-Trilogie). Da hinterfragt man sich natürlich selbst: wäre es nicht bei den meisten Filmen so, dass man, wenn man sie direkt im O-Ton geschaut hätte, im Nachhinein nicht mehr zur deutschen Fassung gegriffen hätte? Mag sein...


    Ich für meinen Teil bin froh, mit (gut) synchronisierten) deutschen Filmen aufgewachsen zu sein, diese Kultur möchte ich nicht missen. Und trotzdem war für mich, als die DVD rauskam, neben dem Umstand, dass viele Filme endlich einfacher ungekürzt erhältlich waren, die Möglichkeit auf den O-Ton zu wechseln, einer der größten Vorteile.


    In diesem Sinne: beide Seiten haben gute Argumente, also nicht zu viel sticheln, lieber die Kollegen beim Filmabend mal nett fragen, ob sie nicht Lust auf eine O-Ton-Vorstellung hätten (meist kann man da ja sogar mit dem besseren Sound argumentieren) oder auch mal dem O-Ton-Schauer seine persönliche Kult-Synchro näher bringen.:sbier:

    Also da sind aber tatsächlich die allerwenigsten Filme Geheimtipps. Würde sogar soweit gehen, dass ich nicht einen einzigen davon als solchen bezeichnen würde (selbst Otto-Normal-Schauer dürfte den Großteil aus ständigen TV-Ausstrahlungen kennen). Zudem teilweise falsch geschrieben...The Cube gibt es wohl, ist aber nicht der dargestellte Film, der heißt einfach nur Cube).