Beiträge von Holger

    Nimm Sprühkleber, das geht einwandfrei. Damit kleben wir (und auch alle unsere Selbstbau-Kunden) auch alle Module an die Decke (für Diffusoren den Würth Kleber, für leichte Schaumstoff-Module den Sprühkleber).

    Kauf dir dazu für einen Euro eine Plastikfolie im Baumarkt 4x4m oder so und leg die auf dem Boden und auf den Sitzen aus, wenn du Angst vor Sprühnebel hast. Dann beide Seiten (Decke und Schaumstoff) gleichmäßig einsprühen, zwingend die Ablüftzeit laut Hersteller-Angabe einhalten (steht auf der Rückseite der Dose normaler Weise), andrücken und fertig.

    Die Decke sollte aber staub und fettfrei sein, dann hält der Sprühkleber auch auf Betondecken, die mit normaler Wandfarbe gestrichen wurden.

    Wenn ich das richtig sehe, dann hast du eine Sitzreihe geplant.

    Wenn dem so ist, dann bau dir ein SBA ein, lass den Raumteiler weg und dämm die Rückwand um die Tür herum komplett in ausreichender Tiefe. Dann sparst du dir den Bau der Trennwand und die hinteren, nicht optimal (weil nicht wandnah) positionierten Subwoofer.

    Naja. Hast Du Dir mal so einen Speakon genau angeschaut. So dolle sind die jetzt auch nicht.

    Ja, ich hatte schon einmal den einen oder anderen in der Hand in den letzten Jahren... :opi:

    Ich hatte aber auch schon so eine Plastikabdeckung in der Hand und hatte danach Juckreiz *justkidding*

    Mir ist es egal, meine persönliche Tendenz würde halt eher Richtung Speakon gehen, alleine schon weil die Verbindungen viel robuster sind und man beim Serverschrank vorziehen nicht aus Versehen mal die Bananas mit rauszieht (und so eventuell einen Kurzschluss erzeugt, falls der AVR/Endstufe noch angeschaltet sein sollte).

    Ich würde bei Speakon bleiben - gerade diese billigen Blechblenden von Amazon können für Störgeräusche sorgen. Zudem hat man vor Jahren ja mal in den Foren gelernt gehabt, im Mittel- und Hochton lieber so wenig Verbindungen wie möglich zu fabrizieren. Da vertraue ich dem klassischen Speakon Steckern und Buchsen doch noch etwas mehr als den 17 Euro Plastikplatten mit den Anschlüssen für Bananas drauf von Amazon.

    Liebe Leute, zwei Sekunden Google und schon wären alle Spekulationen über die Seriösität dieses Händlers beseitigt gewesen.

    Der Verkäufer ist die Brumberg GmbH & Co. KG (steht ja auch in der Ebay-Anzeige) - seines Zeichens ein großer Expert-Händler in Menden im Großraum Dortmund/Iserlohn mit einem großen Ladengeschäft, der halt auch über Ebay seine Produkte anbietet.


    Auch wenn ich wahrlich kein Freund von Flächenmärkten und Einkaufsverbänden bin, so würde ich mir doch manchmal eine etwas neutralere Sicht der Dinge auf die verschiedenen Vertriebswege und Händlerstrukturen wünschen und nicht gleich hinter jeder Anzeige, jedem Inserat oder jedem Angebot einen unseriösen Betrüger wittern.

    Wer grad in Las Vegas ist, Trinnov stellt dort bis 27.4. am Stand von Ravenna die Lösung vor und beantwortet Fragen.


    Vielleicht bekommen wir ja sonst Futter von amerikanischen Youtubern, die sich das nicht entgehen lassen.


    Wer in 3 Wochen auf der Highend ist, kann auch bei uns in den Räumlichkeiten vorbei schauen und mit David oder Arnaud persönlich sprechen - die werden bei uns mit eigener "Ecke" mit vor Ort sein.

    Ohne Wertung meinerseits empfiehlt Dali für alle ihre Lautsprecher eine parallele Aufstellung zur Wand so wie im Bild zu sehen ist.

    Meine persönliche Erfahrung mit sämtlichen Dalis in den letzten Jahren ist allerdings auch eine etwas andere, da bin ich auch bei Jochen - ein Eindrehen macht durchaus in den meisten Fällen Sinn.

    Beste Live Performance: Will Smith


    Und womit? Mit Recht...

    Der Komiker Chris Rock meint wirklich genauso wie der Pocher, dass er sich unter dem Deckmantel der Comedy alles herausnehmen könne. Böhmermann ist auch so einer, der sich alles erlauben darf auf Kosten der GEZ-Zwangsgebühr - und das dann hinterher als Satire verkaufen darf. Irgendwann kommt man halt mal an den falschen und dann setzt es ein paar Schellen.

    Holger: Sehe ich aber richtig, oder: die untere Ebene ist in deiner Planung bei Auro zwingend 5.1 und bei Atmos wäre 5.1 oder auch 7.1 möglich?

    Nein, in allen Fällen eigentlich immer 7.1.

    5.1 verwende ich nur, wenn es überhaupt nicht anders geht (beispielsweise nur eine Sitzreihe, oder Sitzposition sehr nah an der Rückwand, oder im Bereich des eigentlichen Surrounds (90 Grad) ist eine Tür etc...)

    Das wird auf dem Bild alles etwas verzerrt dargestellt. Die Front Heights und die Rear Heights sind beispielsweise natürlich gleich hoch (beide an der Decke montiert).

    Ich wollte auch nur darauf hinweisen, dass man sich immer die realen Situationen und die eigenen Wünsche vor Augen halten sollte, unabhängig welches Format man später nativ oder als upmixer verwenden will, anstatt dogmatisch an "so und nur so ist es richtig" festzuhalten.

    Bezüglich der Positionierung der Lautsprecher hier mal ein aktuelles Beispiel aus einer meiner aktuellen Kinoplanungen. Das Kino wird im Mai gebaut und der Kunde weiß noch nicht genau ob er sich für das eine oder das andere Tonformat entscheiden soll. Ich habe spaßeshalber mal die Auro-Positionen (rote Lautsprecher) und die Atmos-Positionen "grüne Lautsprecher) mit den entsprechenden Höhenwinkeln eingezeichnet (die Abstände zu den Seitenwänden und die Ausrichtung der Lautsprecher stimmen bei beiden Positionen nicht, sollte nur quick&dirty sein).


    Man erkennt, dass bei Auro trotz nur 2.33m Deckenhöhe die 30Grad Winkel eingehalten werden können - die Lautsprecher müssen dann ca. 117cm vom vorderen Ständerwerk entfernt an die Decke geschraubt werden. Bei Atmos hängen die vorderen Deckenlautsprecher dann 207cm vom vorderen Ständerwerk entfernt an der Decke.

    Voice of God und die Top Middles befinden sich im 90 Grad Winkel über der ersten Sitzreihe.


    Die hinteren Lautsprecher befinden sich bei Auro (durch Zufall aufgrund der Raumgeometrie) im rückwärtigen Ständerwerk (im Bild ausgeblendet, damit man die Lautsprecher erkennen kann), ca. 15cm von der Rückwand entfernt an der Decke. Die Atmos-Lautsprecher hängen ca. 95cm von der echten Rückwand entfernt an der Decke.




    Man kann also festhalten, dass man auch bei niedrigen Deckenhöhen alle Deckenlautsprecher in dem einen wie auch in dem anderen Layout an der Decke montieren kann. Man kann ebenso festhalten, dass es Fälle gibt, in denen kein Deckenlautsprecher an irgendeiner Wand montiert werden muss.


    Man kann aber auch festhalten, dass es bei zwei Sitzreihen schon deutlich komplexer ist, Atmos noch korrekt zu installieren, so dass beide Sitzreihen etwas davon mitbekommen. Im Beispiel im Bild oben sind alle Lautsprecher auf die erste Reihe ausgelegt und alle Winkel auf den mittleren Referenzplatz bezogen. Die zweite Reihe hätte vom Atmos-Layout überhaupt nichts, weil sie hinter den hinteren Atmos-Lautsprechern sitzen würde. Wenn jetzt die Atmos-Lautsprecher noch zum Referenzsitzplatz angewinkelt wären (was ja oftmals auch hier im Forum gemacht wird), dann würde hinten nichts mehr von der oberen Ebene zu hören sein.

    Das wäre zum Beispiel im Auro-Layout anders. Im Auro-Layout strahlen alle Lautsprecher über die Köpfe der ersten Sitzreihe hinweg. Die Lautsprecher werden nicht zum Sitzplatz eingewinkelt, sondern richten sich an folgendem Bild aus (die Lautsprecher schauen den Hörer an, wenn er am Sitzplatz stehen würde!):




    Das bedeutet aber, dass selbst in der zweiten Reihe noch Schallereignisse der vorderen Deckenlautsprecher wahrgenommen werden - ebenso werden sie von hinten auch noch wahr genommen. Bei zwei Sitzreihen sollte man sich also sehr wohl überlegen, an welchen Positionen man die Deckenlautsprecher montiert (30 Grad oder 45 Grad, unabhängig davon, welches Format man später nutzen will - Atmos funktioniert ja beispielsweise auch gut mit den 30 Grad Positionen).

    Mir als Installer ist es in der Praxis egal, ob wir die Lautsprecher bei 117cm an der Decke oder bei 207cm an der Decke montieren - das ist der gleiche Aufwand, die gleiche Arbeit und die gleiche Anzahl an Lautsprechern, egal ob der Kunde sich selber für Auro oder Atmos entscheidet. Die Wahl überlassen wir immer ihm, er kann sich das bei jedem Händler anhören den er kennt - oder auch bei jeder Privatperson, die er kennt und die das eine oder das andere installiert hat.

    Sollte der Kunde im oben aufgeführten Beispiel sagen, dass ihm nur und ausschließlich der Referenzsitzplatz in der ersten Reihe wichtig ist, dann könnte man beide Positionen (30 Grad und 45 Grad) auswählen. Sollte der Kunde hingegen sagen, dass ihm die zweite Sitzreihe auch wichtig wäre und man dort auch etwas von den Deckenlautsprechern mitbekommen sollte, dann würde ich ihm vermutlich zu den 30 Grad Positionen raten - unabhängig ob er später Auro, Atmos oder DTS-X hören will.

    Unabhängig davon welches Format ihr nutzt und wieso ihr euch dafür oder dagegen entschieden habt:


    Woher kommt die Abneigung gegen Upmixer? Was spricht dagegen, dass wenn ein Verlag kein Geld für eine 3D-Tonspur in Deutsch ausgeben wollte, die via Upmixer (Atmos, DTS-X oder Auro) upmixen zu lassen?

    Was sind die Gründe, die Filme dann nativ in 5.1 oder 7.1 zu schauen anstatt den Upmixer zu bemühen?


    Und wieso kauft man sich dann einen neuen Receiver und zusätzliche Lautsprecher, wenn man diese nur in 10-20% aller Filme nutzen kann?



    PS: die Fragen sind ohne Hintergedanken gestellt, mich interessiert einfach wieso die Upmixer gleich welchen Tonformats so "verteufelt" sind...

    Ich sehe einen sehr sehr großen Unterschied zwischen einem Arbeitsgerät (einem Studiomonitor) und einem Lautsprecher, der einen deutlich größeren Raum in einem (in der Regel) deutlich größeren Abstand mit mehr als einem Sitzplatz (Tonstudio = 1 Arbeitsplatz im Nahfeld, max. Midfield zu Heimkino mit 2-6 Sitzplätzen) beschallen soll.

    Bei den mittlerweile zahllosen hunderten von Besuchen in privaten Heimkinos Kinos, Tonstudios und und und ist mir halt bewusst geworden, dass selbst der "beste" und "linearste" Lautsprecher (ganz gleich welcher Preisklasse und welcher Art) mit dem "besten" Abstrahlverhalten nicht zwangsläufig auch ein (nahezu) perfektes Ergebnis liefert (trotz zumeist sehr gut behandelter Räume).

    Was ich damit sagen will: ich würde gerne mal einen Raum mit einem Lautsprecher hören, wo offensichtlich erfahrene user wie Wooderson sagen: "das ist für ein Heimkino schon nahe der Perfektion". Damit man das theoretisch diskutierte dann auch mal in der Praxis überprüfen und selber hören kann. :respect:  

    Mich würde immer noch interessieren, wie sich der "perfekte" Lautsprecher (sofern es ihn überhaupt gibt) in einem perfekten Heimkino-Raum (sofern es ihn überhaupt gibt) denn so anhören mag.

    Vielleicht hat Wooderson ja so einen Raum oder kennt einen Hersteller/Besitzer/Kunden/oderwasauchimmer, der den perfekten Lautsprecher im perfekten Heimkino stehen hat und wo man sich das mal anhören kann.


    Alles andere ist für mich graue Theorie mit keiner realen Relevanz (in Bezug auf Heimkinos - wir reden ja nicht von Tonstudios etc.).

    im Heimkinobau shop wird Tischlerplatte empfohlen

    In der Tat, wir nehmen Tischlerplatte 19mm und lassen uns das in 6,4cm breite Streifen schneiden (auf 260cm Länge, die Platte ist irgendwie 520cm lang x 260cm oder so ähnlich, habs vergessen).

    Wenn man bei 220cm Länge einen oder zwei Streben einzieht, dann verzieht sich da nichts und man hat immer ganz gerade "Latten" für den Rahmenbau.

    6,4cm Breite deshalb, weil wir dann von beiden Seiten mit dem Mafell Duodübler immer perfekte Bohrlöcher für die Möbeldübel haben.