Beiträge von Kosta

    Ich muss aber mal fragen... wie schafft ihr bitte solche Pegel damit ihr die Chassis wie die ScanSpeak zum Limit bringt? Ich meine ich höre nicht auf 110dB wie in manchen Kinos, möchte mein Gehör ja auch halbwegs schonen. Aber auch bei 100dB sind meine ScanSpeaks noch nie hörbar eingeknickt, auch bei härtesten Szenen die ich kenne, oder sogar Musik wenn man bissl mehr Bass dazutreibt. Ja, sie haben Limit, aber der ist ziemlich weit oben.

    Was müsste man tun, damit ich in Normalbedingungen die zum Limit bringe?


    Und übrigens, ich liebe den Klang meiner Scans... war die richtige Entscheidung!

    Gute Tipps, danke Moe.

    Da ich die aktuelle Position der Atmos nicht unbedingt mag, habe ich vor seichte Gehäuse für die Atmos zu bauen, und zwar so, dass die Gehäuse keine Rückwand haben, aber trotzdem weitgehend durch das Verschrauben an die Decke halbwegs dicht sind. Das werde ich vermutlich mit dem Isolierband und nachträglich noch einem dünnen Strich Acryl machen. Hier werde ich dann die bessere Aufbereitung versuchen :thumbup:


    Aber mal auf das Thema von vorher zurück: was meint ihr zum Thema Maskierung?

    Für‘s nächste Mal. Danke :thumbup:

    Die Lautsprecher sind lackiert. Allerdings den Fehler gemacht nicht mit mehr als 40er zu schleifen, aber gut. Sind ja versteckt.

    Ich wollte und wollte es eigentlich nicht: aber ich komme zum Verständnis dass eine motorisierte variable Maskierung wohl der beste Weg ist aus beiden Welten das beste rauszukriegen.

    Ganz ehrlich, traute ich mich bisher nicht.

    Nun ich frage jetzt mal vorsichtig:

    Gibt es von jemanden eine ausführliche Anleitung wie man sowas macht?

    Ich habe es erstmal hier gelesen, das ist aber nur die Basis:

    Antriebsmechanik für eine automatische Maskierung | Heimkino Praxis (heimkino-praxis.de)


    EDIT:

    Ich ergänze noch ein bisschen.

    Ich habe mir die Sache weiter angesehen, und denke an eine seitliche Maskierung da ich ne Cinemascope-Leinwand plane. 16:9 wäre in der vollen Breite nicht machbar, da hier definitiv meine Füße in Weg kommen würden.

    Somit müsste ich seitlich eine Maskierung machen die auf einer Welle aufgerollt ist, und entsprechend drübergezogen wird.

    Was aber mir sehr wichtig wäre, ist dass das, was über die Leinwand gezogen wird, sehr dünn und unauffällig ist.

    Da ich aber eine beleuchtete Leinwand auch haben will, darf das alles was vorne, vor der Leinwand ist, keineswegs dick sein. Also müsste die Maskierung, wenn sie eingerollt ist, versteckt sein, also nur der Rahmen sichtbar. So viel dazu.

    Nur ist es so, viel Platz gibt es da nicht.


    Vom Lesen der Threads denke ich erstmal an eine Lösung mit Schubladen-Schienen und einer dünnen und nicht allzu breiten Stahlplatte oder was ähnliches, auf der der Stoff fixiert ist. Diese Platte würde dann den Stoff von einer Welle runterwickeln, ähnlich wie eine Markise.

    Für die Bewegung der Schienen würde ich einen Leitspindel mit der Kupplung auf einen Schrittmotor (hab wo hier im Forum gesehen, Christopher1980 glaub hat's verlinkt). So würde die Metallplatte auf den Schubladen-Schienen fahren, gesteuert von je einem Motor oben und unten.

    Jedoch: mit der Elektronik wüste ich nichts anzufangen. In der Elektrotechnik bin ich absolute Niete. Er hat auch paar Elektronikteile genannt, aber letztendlich würde ich gerne eine Lösung haben, mit der ich auf Knopfdruck verschiedene ausgefahrene Positionen speichern kann (eigentlich würde es nur zwei geben, keine Maskierung oder voll ausgefahren = 16:9). Aber falls man sogar was anderes will, zB. 4:3, wäre nett wenn man schon mehrere abspeichern könnte und auf Knopfdruck abrufen kann.

    Noch besser wäre natürlich dass irgendein System vorhanden ist, der die schwarzen Balken erkennt und automatisch die Maskierung einstellt. Das ist aber, nehme ich mal an, ein Traumszenario?


    Was sagt ihr dazu?

    + Subs, und wenn das dann noch ein DBA und Folgott sein System im DBA... ja, 30 Lautsprecher ;-)

    Aber... OT. Sorry.


    Es war mir nicht bewusst dass Atmos nicht dedizierte Spuren sind? Wie kommen dann die Geräusche von vorne nach hinten? Vielleicht verstehe ich nicht richtig?

    Und Auro3D ist simuliert, so verstehe ich es aus der Doku.

    Man kann auf jeden Fall festhalten, dass mit auro3d mehr los ist um einen und die Atmosphäre dichter wird.

    Klar, das ist so, weil Auro3D simuliert wird (wir reden hauptsächlich davon hier, nicht über dedizierte Auro3D Spuren). So wie andere bisher bekannten Dolby Formate, beginnend mit ProLogic (gab's was früher, kenne ich nicht?).


    Atmos sind halt dedizierte Kanäle. Und genau aus dem Grund müssen diese, wie auch andere Dolby-Kanäle, genug Abstand haben. Das ist so mein Verständnis.

    Das optimalste wäre beide Systeme zu haben halt. 30 Lautsprecher total und gut ist :big_smile:

    Fronts-HT und Center sind da normalerweise auf Ohrhöhe in Sitzposition, so wie es auch für „freie“ LS der Fall wäre.

    Ich denke das kommt eher auf die Lautsprecher an? Wenn man D'Appolito Anordnung hat, dann sind die ganzen Lautsprecher höher positioniert.

    Dazu kommt es auch, dass die Lautsprecher eher in der vertikalen Mitte der Leinwand, aufgrund der Effekte, sein sollten. Da die Leinwand aber oft etwas höher positioniert wird, damit man Füße ausstrecken kann o.ä., sind die Mains auch oft etwas höher, nach unten geneigt, oder täuscht mich das?

    Also ich bin das Dokument durch, das ist echt eine sinnvolle Doku.

    Aber ich bleibe nach wie vor beim Atmos Setup - ich wollte nur ergänzen damit, dass es aus meiner persönlichen Sicht und nachdem was ich sowohl bei dir wie auch bei Anthony Grimaldi höre, keinen Vergleich gibt.

    Bei Auro3D (und das habe ich nicht gewusst), wird Musik vorne in die Heights gespielt, was sicher nicht schlecht ist, aber ich hinterfrage hier das wirkliche Nutzen. Bei Atmos werden die LS hauptsächlich (nur?) für die Effekte genutzt. Daher ist für Atmos 30° von oben und für Auro3D 30° von unten sinnvoll. 45° als Kompromiss macht wie du sagst keinen Sinn, für beides scheinbar schlecht. Im Grunde kannst die zwei nicht verheiraten :big_smile:


    Allerdings eine Sache die nicht erwähnt wird:

    Auro3D wird mir immer mit einem kleinen Bildschirm und vielen Lautsprechern rundherum angezeigt.

    Im Kino (auch Heimkino) verwenden wir aber oft die AT-Leinwand, und daher wandern die Hauptlautsprecher eher hinauf, weil wäre die Leinwand so tief dass die Hauptlautsprecher in der Ohr-Höhe und Leinwand-Mitte (oder annährend sind), wäre die Leinwand ja viel zu tief! Daher rauf mit der Leinwand (weil die Hauptlautsprecher sollten ja in der Mitte der Leinwand sein), und alleine wenn die Hauptlautsprecher etwas unter der Mittenebene sind, sind sie trotzdem über der Ohrhöhe, außer man sitzt erhöht. Was wiederrum den Winkel zu den Auro3D Height verringert. Da müssen sie wieder nach vorne wandern.


    Also verstehe ich vielleicht falsch, aber ist für Einsatz in einem Raum mit der niedrigen Decken und AT-Leinwand eher unpassend?

    Binap, ich lese gerade dein PDF mit großem Interesse.

    Speziell im Bezug dazu, dass ich vor nicht langer Zeit mir zwei Videos von Anthony Grimani (Expert Audio Series - Speaker and Room Layouts Part 1 - YouTube) gesehen habe, wo ausdrücklich empfohlen wird, die Surround und Atmos Kanäle separat zu halten, und dass die Dolby Angabe vollkommen falsch ist. Er spricht von rund 30° Winkel.

    Natürlich, es ist so, dass er hauptsächlich von Dolby Atmos spricht und nicht Auro3D, aber sagt auch dass in richtig gebauten Kinos Dolby Lautsprecher werden über die Hörer platziert und nicht irgendwie seitlich. Auch hat Dolby Atmos in Kinos wesentlich mehr Kanäle was mit Heimkino und AVR Lösungen nichts mehr zu tun hat. Wir haben grundlegend einen Downmix auf unsere 4 Lautsprecher.



    Ich sag jetzt nicht mehr dazu, dass ich noch nicht fertig gelesen habe, aber das hier sticht mir besonders raus.


    Und Anthony Grimaldi soll sehr bekannt sein, hat in Skywalker Studios gearbeitet und hat viel Erfahrung in dem Gebiet. Ich kenne ihm nicht, aber es hört sich aus dem Video alles sehr sinnvoll an.


    Vor allem, ich wollte in meinem Projekt die Lautsprecher lassen so wie sie sind, ca. 45° links und rechts, nach diesem Video wollte ich sie umplatzieren, und jetzt bin ich wieder verunsichert. Auro3D Upmixing wäre bei mir ein Thema, ich müsste lediglich eine Auro3D für meinen Marantz SR7009 kaufen und könnte vermutlich sowas nutzen? Aktuell sind die Lautsprecher in ca. 45-50° in allen Richtungen platziert. Ich habe keine Front Height.


    EDIT:

    Und eine Ergänzung: es wird in beiden Fälle von 30° gesprochen, jedoch bei Auro ist das gemeint von der untersten Ebene, beim Video ist gemeint von der vertikalen Achse (also Auro ist eher über die Surrounds, Atmos ist mehr oberhalb des Hörers)

    Du drehst die Schrauben vor dem Lösen des Chassis doch hoffentlich raus :opi:

    Also Leute... :rofl:



    Die Einschlagmuttern fallen manchmal beim Eindrehen der Schrauben von vorne raus... Dann musst du das Gehäuse wieder öffnen und die Mutter suchen.. Sehr nervig, daher Muttern nochmal mit zwei kleinen Holzschrauben drumherum fixieren.

    Verständlich, und ja, nervig. Aber: das müsste ich von innen machen und da komme ich nicht mehr hin. Eventuell mit einer Ratsche, aber das tue ich mir jetzt nicht mehr an. Abgesehen davon dass ich es schlimmer machen könnte wenn ich nicht hinsehe.

    Also kurz gesagt, für den nächsten Bau nehme ich mit, jetzt lassen wir es.


    Damit der Leim sich vom Chassis löst, kannst du entweder dran zerren (was aber schwierig ist, da kein Anfasspunkt vorhanden ist) oder es drehen. Du drehst es am einfachsten, indem du einen Schraubenzieher in eines der Schraubenlöcher am Chassiskorb steckst und kurz dagegenklopftst.

    Aaa, jetzt verstanden! Klar, das geht. Danke für die Aufklärung.

    Ja, ich auch. War eigentlich so verärgert dass ich den Leim mit einem Schleifer entfernen musste um die LS "schön" zu bekommen. War ne blöde Haken...

    Aber trotz Moe's Beschreibung verstehe ich nicht ganz wie das gehen soll. Die Einschlagmutter kann ich nicht mehr sichern, der Sub ist zugeklebt.

    Zum Einen solltest du Einschlagmuttern eh mit 1-2 Schrauben sichern. Zum Anderen ist die Schraube beim Lösen doch schon garnicht mehr im Loch. Einfach ein kleines Holzstück, Schraubendreher, Schraube im Loch so positionieren, dass sie den Korb im oder gegen den Uhrzeigersinn dreht und einen kurzen Hieb. An die Schrauben kommt kein Leim. Du sollst eine kleine Miniraupe mache und keine 1cm Wurst :big_smile:

    Also ist die Schraube im Loch oder nicht? :big_smile:

    Was soll ich mit dem Stück Holz anfangen?

    Leider kann ich nicht ganz nachvollziehen.

    Wobei ich mir schon vorstellen kann dass es gut dichtet, sehe ich wie gesagt zwei Probleme:

    - wie trenne ich die Chassis vom Gehäuse wenn es mal klebt (ich verwende Schrauben die auf der anderen Seite in die Einschlagmütter eingedreht werden, daher muss ich sehr vorsichtig sein, damit die Einschlagmütter nicht rausgeschlagen werden)

    - wie vermeide ich dass der Leim die Schrauben nicht versaut? Kann mir irgendwie nix gutes dabei vorstellen wenn die Schrauben leimig werden und dann in die Mütter eingedreht werden müssen...

    Aber vielleicht verstehe ich das Konzept auch nicht wirklich genau.

    Hmm, OK. Allerdings verstehe ich nicht was du mit Schlag ins Schraubloch meinst. Es gibt meines Erachtens nach keine Stelle wo ich schlagen könnte um es zu trennen. Ich könnte nur mich mit einem Schraubenzieher oder ähnliches reinfahren, aber das beschädigt schnell.

    Tschuldigung, war etwas kurz :beated:


    Qualitativ einwandfrei, habe davon schon einige Rollen sowohl beim Lautsprecherbau als auch für andere Abdichtungsaufgaben genutzt.


    Weißleim haftet nicht fest an Metall oder Lack, das geht ganz gut wieder ab.

    Kein Thema, danke. OK, und welche Dicke wäre passend? 3mm?

    Weißleim: Leim ist eigentlich kein Dichtmittel, heißt es?