Steckleisten / Stromkreisbelastung

  • Hallo Zusammen


    Da ich nach einer schnellen Suche kein passendes Thema dazu gefunden habe, mache ich kurz ein eigenes auf.


    Aufgrund dessen, dass meine elektrotechnischen Kenntnisse schon sehr begrenzt sind (ich meide Strom wenn möglich wie die Katze das Wasser:virus::big_smile:) wollte ich kurz fragen, was ihr von hochwertigen Steckleisten haltet.

    Ich muss mir eine neue Steckleiste zulegen und dachte, ich investiere für meine Wohnzimmeranlage vielleicht besser mal in ein hochwertiges Modell, da an dieser ja schon viele stromhungrigen Geräte dranhängen.


    Mal zur Einordnung, ich habe bei mir im WZ 2x Arendal Subwoofer (800W RMS), 2x SVS SB13U (1000W RMS), den Oled TV (zieht im Schnitt wohl so ~150W, max. kA), den Denon AVR (Denon 4800, zieht wohl auch so ~150W mit max. 710W), dann noch Zuspieler (Apple TV, BD Player oder Zidoo Media Player) im Einsatz. Das Meiste hängt an einer Steckleiste bzw. Steckdose nur die Subwoofer sind auf mehrere Dosen verteilt. Klar, ein AV-System zieht nur dynamische Lasten und da ich kein Lauthörer bin, sollte der Verbrauch meistens sehr im Rahmen liegen. Ich hatte dahingehend bis jetzt auch noch nie Probleme obwohl das Meiste aktuell nur an einer billigen Ikea-Steckleiste hängt (angegeben bis 2300W) aber wenn ich jetzt mal so darüber nachdenke hängt da schon sehr viel dran :think: Speziell weil ich in einem sehr alten Holzhaus wohne und die Stromleitungen wahrscheinlich nicht gerade die besten sind...


    Deshalb die Frage: lohnt es sich in sowas zu kaufen oder werfe ich da mein Geld nur für Snakeoil raus?


    Die zweite Frage wäre dann, macht es Sinn, die Last auf zwei Steckdosen zu verteilen oder ist das egal, da ja eh beide am gleichen Stromkreis hängen?

  • Deshalb die Frage: lohnt es sich in sowas zu kaufen oder werfe ich da mein Geld nur für Snakeoil raus?

    Naja, eine €50-Steckerleiste würde ich noch nicht in die Kategorie "Snakeoil" werfen. :zwinker2:

    Die Brennenstuhl-Leisten sind schon ordentlich.

    Die zweite Frage wäre dann, macht es Sinn, die Last auf zwei Steckdosen zu verteilen oder ist das egal, da ja eh beide am gleichen Stromkreis hängen?

    Du schreibst die Subwoofer hängen bereits an separaten Steckdosen. Da bleibt ja dann nicht mehr so viel an Last übrig. Da hätte ich keine Bedenken, den Rest an eine Leiste zu hängen.

  • Hm,


    Also entscheidet ist der Weg in der Wand bis zum LS-Automaten, wenn du nur unterschiedle Dosen nutzt und alle auf einem LS liegen kannst du es gleich alles auf eine 6er Verteilung legen.


    Achte sonst einfach ob die Leiste 2,5 oder 1,5 mm2 hat und allpolig schaltet. Steckst du oft an & ab kannst du dann noch auf die Qualität der Kontakte selbst achten, den günstigsten 5€ Verteiler würde ich meiden.


    Grüße

    Tom

  • Ich habe diese 8-fach von Brennstuhl mit Netzfilter gleich zweimal. Beide sind voll, aber bei weitem nicht solche Verbrauchswerte wie der Theadersteller. Nur denon, behringer nx3000 ( war ausgeschaltet zuletzt), minidsp, 2x Fosi v3, sony uhd 800-2, drei esi planet, ein denon 2313. oled 55“, 275/400 peak subwoofer. habe am Wochende umgebaut. Beim Einschalten der ersten kam erstmal die Sicherung. Grund: Vermutlich Dummheit des anwenders (ich) oder schwachstelle in der kette oder es liegt an diesem Verteilern, werde ich analysieren. hängen beide an verschiedenen wandsteckdosen, aber diese wiederum am selben 2,5mm2 kabel zum FI (Entfernung 5 bzw. 2 meter).

  • Also entscheidet ist der Weg in der Wand bis zum LS-Automaten, wenn du nur unterschiedle Dosen nutzt und alle auf einem LS liegen kannst du es gleich alles auf eine 6er Verteilung legen.

    Es ging ja u.A. auch um die Gesamtbelastung der Leiste.

    Grund: Vermutlich Dummheit des anwenders (ich) oder schwachstelle in der kette oder es liegt an diesem Verteilern, werde ich analysieren.

    Vermutlich zu hoher Einschaltstrom bei einem (mehreren) Verbrauchern. Da hilft ein Einschaltstrombegrenzer. Oder halt nacheinander schalten.

  • Klar, ein AV-System zieht nur dynamische Lasten und da ich kein Lauthörer bin, sollte der Verbrauch meistens sehr im Rahmen liegen.

    Ich hab knapp 14.000W an Endstufen-Anschlussleistung hier stehen, davon 4x dicke Eisenscheine mit 2x Proline 3000 und 2x Rotels, im Betrieb sind es trotzdem nur ca. 1000-1100W. Davon nimmt einen Großteil der Beamer mit ca. 300W, der HTPC mit ebenfalls ca. 300W.

    Man überschätzt leicht, wieviel Energie das Soundsystem wirklich braucht, selbst bei gehobenen Pegel.

    Irgendwo gibt es hier dazu auch einen Thread.


    Ob der Strom über externe Steckdosenleisten oder zig Steckdosen in der Wand aufgeteilt wird, ist grundsätzlich egal, wichtig ist die Last pro Phase bis zum Sicherungsautomaten.

    Zumindest solange man keine Billigst €2,95 Steckdosenleisten nimmt. Irgendwas mittleres, wie z.B. oben empfohlen von Brennstuhl, passt.

    Beim Einschalten der ersten kam erstmal die Sicherung.

    Für paar 1/10 kann der Einschaltstrom, das Befüllen der Kondensatoren, zuviel Strom ziehen, wenn die Endstufen extern, über die Stromzufuhr eingeschaltet werden.
    C-Sicherung, Einschaltstrombegrenzer, bei mehreren Endstufen Sequenzer oder vorne am Taster einschalten.

  • Die Zwei und Mankra

    Danke für den Hinweis: Da hilft ein Einschaltstrombegrenzer. Oder halt nacheinander schalten.


    Nacheinander ist sehr schwierig weil teils schwer zugänglich. Mit dem anderen Thema (Einschaltstrombegrenzer) werde ich mich näher befassen. Ein Produkttipp?


    Da die Denon ind die Behringer beide aus waren, können es nur die Fosi gewesen sein, minidsp und esi dürften dafür keine grosse rolle spielen.


    Aber an den Threadersteller: Qualitativ sind diese Mehrfachverteiler iO. Hatte sie gekauft nachdem ich im längeren Disput mit der KI mein „es brummt aus den Lautsprechern“ lösen wollte und mehrere kleine verteiler abgelöst habe. Um dann festzustellen, dass das brummen an einem nicht 100% eingesteckten netzstromkabel des denon lag.

  • Naja, eine €50-Steckerleiste würde ich noch nicht in die Kategorie "Snakeoil" werfen. :zwinker2:

    Die Brennenstuhl-Leisten sind schon ordentlich.

    Du schreibst die Subwoofer hängen bereits an separaten Steckdosen. Da bleibt ja dann nicht mehr so viel an Last übrig. Da hätte ich keine Bedenken, den Rest an eine Leiste zu hängen.

    Stimmt, Snaekoil ist hier schon etwas übertrieben ;) Aber wenn mir ein kundiger sagt, eine 10€ Leiste aus dem Baumarkt sei in Punkto Laststabilität und Sicherheit gleichwertig, muss ich ja nicht unbedingt das Fünffache ausgeben;)


    Ja es hängt nur ein Arendal an der Hauptleiste mit dran, der andere hängt an einer anderen Dose und die SVS werden von der Dose an der Rückwand gespiesen (beide direkt mit der Dose verbunden).

    Also entscheidet ist der Weg in der Wand bis zum LS-Automaten, wenn du nur unterschiedle Dosen nutzt und alle auf einem LS liegen kannst du es gleich alles auf eine 6er Verteilung legen.


    Achte sonst einfach ob die Leiste 2,5 oder 1,5 mm2 hat und allpolig schaltet. Steckst du oft an & ab kannst du dann noch auf die Qualität der Kontakte selbst achten, den günstigsten 5€ Verteiler würde ich meiden.

    Ja, es hängt halt alles am selben Stromkreis aber an den Leitungen in der Wand kann ich halt nichts ändern...


    Die Kupferquerschnittsangaben habe ich bei einigen schon gesehen aber so wie mir ist, waren auch die Brennenstuhl nur 1.5mm2 ? Was heisst allpolig schalten? :virus: :think: und wie sehe ich ob eine Leiste das hat? Oft umstecken muss ich nicht.

  • Nacheinander ist sehr schwierig weil teils schwer zugänglich.

    Da hilft dann z.B. ein Sequenzer.

    Mit dem anderen Thema (Einschaltstrombegrenzer) werde ich mich näher befassen. Ein Produkttipp?

    Wir machen das in der Regel über die von Mankra auch genannten Automaten mit C oder K Charakteristik. Für einzelne Geräte haben wir aber auch schon diese hier eingesetzt.

  • Man überschätzt leicht, wieviel Energie das Soundsystem wirklich braucht, selbst bei gehobenen Pegel.

    Irgendwo gibt es hier dazu auch einen Thread.

    Das mit dem Verbrauch glaube ich sofort. Ich vermute, mein System braucht normalerweise wahrscheinlich wesentlich weniger als man denkt, ich vermute meistens bin ich wohl noch unter 500W, es geht halt um eventuellen Spitzen aber auch da habe ich bei meinen Lautstärken keine Bedenken.

    Ob der Strom über externe Steckdosenleisten oder zig Steckdosen in der Wand aufgeteilt wird, ist grundsätzlich egal, wichtig ist die Last pro Phase bis zum Sicherungsautomaten.

    Zumindest solange man keine Billigst €2,95 Steckdosenleisten nimmt. Irgendwas mittleres, wie z.B. oben empfohlen von Brennstuhl, passt.

    Das ist auch noch eine Überlegung, soll ich alles an eine 8er hängen oder lieber zwei 6er auf zwei Dosen aufteilen (die Subs an der Rückseite sind eh separat)? Du meinst also das macht keinen Unterschied, da es eh der gleiche Stromkreis ist? (sofern die Leiste es handeln kann).

  • Das hier sind die Steckdosenleisten meiner Wahl, und davon habe ich mehrere in meiner Anlage verbaut.


    Ein gutes Maß zwischen Preis und Fertigungsqualität... die Steckdosen sind im 90° Winkel und weit genug auseinander, damit auch Steckernetzteile problemlos nebeneinander reinpassen. Zudem entspricht die Leiste einer Breite von 19 Zoll, so dass sie in Regale mit entsprechendem Maß auch gut reinpassen (da ich kein Rack habe, kann ich nichts zur Passgenauigkeit dort sagen). Mit den Schraublöchern lässt sich diese Leite auch gut an jeglichen Untergrund befestigen.


    Da ich meine Endstufen alle manuell einschalte, habe ich bislang auch noch keine Probleme mit dem Einschaltstrom gehabt - ja, ein Sequenzer wäre hilfreich, aber das Geld spare ich mir lieber

  • ich vermute meistens bin ich wohl noch unter 500W

    Wenn ein großer TV im Spiel ist, wird dieser die Hauptlast erzeugen ;)

    Das ist auch noch eine Überlegung, soll ich alles an eine 8er hängen oder lieber zwei 6er auf zwei Dosen aufteilen (die Subs an der Rückseite sind eh separat)?

    Wenn der Raum, beide Steckdosen, an einer Phase/Sicherung hängt: Komplett egal. Was baulich einfacher ist.

    die Steckdosen sind im 90° Winkel und weit genug auseinander,

    Guter Hinweis, inzwischen auch mein Haupt-Auswahl-Kriterium.


    Nacheinander ist sehr schwierig weil teils schwer zugänglich.

    Deshalb: Sequencer.

    Gibt hier im Forum Anleitungen zum Selbstbau.
    Oder fix&fertig z.B: : https://www.thomann.at/gude_ex…ower_sequencer_8112_2.htm

  • Das hier sind die Steckdosenleisten meiner Wahl, und davon habe ich mehrere in meiner Anlage verbaut.


    Ein gutes Maß zwischen Preis und Fertigungsqualität... die Steckdosen sind im 90° Winkel und weit genug auseinander, damit auch Steckernetzteile problemlos nebeneinander reinpassen. Zudem entspricht die Leiste einer Breite von 19 Zoll, so dass sie in Regale mit entsprechendem Maß auch gut reinpassen (da ich kein Rack habe, kann ich nichts zur Passgenauigkeit dort sagen). Mit den Schraublöchern lässt sich diese Leite auch gut an jeglichen Untergrund befestigen.


    Da ich meine Endstufen alle manuell einschalte, habe ich bislang auch noch keine Probleme mit dem Einschaltstrom gehabt - ja, ein Sequenzer wäre hilfreich, aber das Geld spare ich mir lieber

    Ganz genau. oder eine Bachmann


    https://www.bachmann24.com/bac…-steckdosenleiste-300-006


    pasted-from-clipboard.png


    Ich habe die sogar zusammen mit den Kollegen von Cinemike in einem Stromversorgungskonzept für die unterschiedlichen Geräte auf eine andere Zuleitung und Schukostecker umgebaut, hat toll funktioniert

    "Furcht führt zu Wut, Wut führt zu Hass, Hass führt zu unsäglichem Leid." (Yoda)

    Edited once, last by Bumblebee ().

  • Gibt es auch zu empfehlende Verteiler mit integrierter Stromverbrauchsmessung per App? Oder alternativ einen laststabilen Steckeradaptermit App Messung, den man dann zwischen die Wanddose und dem Verteiler stecken kann?

  • Die Kupferquerschnittsangaben habe ich bei einigen schon gesehen aber so wie mir ist, waren auch die Brennenstuhl nur 1.5mm2 ? Was heisst allpolig schalten? :virus: :think: und wie sehe ich ob eine Leiste das hat? Oft umstecken muss ich nicht.

    Eigentlich ganz simpel, wir nutzen Wechselstrom, 50 Hz bedeutet 50x wird N+P "getauscht" (N bleibt immer N, aber durch drehen des Steckers ist es nicht offensichtlich wo N anliegt). Du kannst deswegen ein Stecker "nicht" verkehrt gepolt in die Steckdose stecken. Allpolig heißt dann einfach das sowohl N UND P beim Schaltvorgang getrennt/geöfnnet werden.


    Stimmt, die Leitung in der Wand kannst du nicht ändern, aber solange du unter 3680W bzw. bei einigen Verteilungen unter 2600W bleibst (immer hinten lesen) musst du eben nur 1und1 zusammen addieren.


    Querschnitt: kurz gesagt je höher der mm2 desto geringer der Widerstand -> mehr Strom kann ohne viel Wärmeentwicklung verteilt werden.


    Da spielt aber noch Verlegart, fest oder mobil, Umgebungsvariablen (Temperatur, lose oder gebündelt etc.) mit dazu.


    Bei einer Mehrfachverteilung kann man immer von einer Mobilennutzung ausgehen -> Empfehlungen dann eben 2,5mm2, auch wenn in der Wand zum Beispiel nur 1,75NYM liegt.


    Alternativ auch einfach eine smarte Steckdose z.b. von TP-Link kaufen, dort kannst du dann einfach Sequenz oder Automationen so einstellen wie du magst.


    Grüße

    Tom

    Edited 2 times, last by Tomskibel: Rechtschreibung + Verdeutlichung angepasst sowie Anführungszeichen hinzugefügt. ().

  • Gibt es auch zu empfehlende Verteiler mit integrierter Stromverbrauchsmessung per App? Oder alternativ einen laststabilen Steckeradaptermit App Messung, den man dann zwischen die Wanddose und dem Verteiler stecken kann?

    Klar, Tapo (TP), Shelly, Eve und viele weitere.


    Beachte nur welches Protokoll + Technologie du verwenden willst (Matter,Wifi,Zigbee, 433mhz etc)


    Und wass du benötigst: Messung, nur schalten, Zeitpläne etc.


    TP Link P300 ist z.b. 3Fachleiste( einzeln schaltbar) plus USBC ABER ohne Messung von Watt, erfasst aber die Betriebsstunden.

  • Auch nicht schlecht... hier würde mich allerdings der 45° Winkel der Steckdosen stören... Stichwort: Steckernetzteile

  • Auch nicht schlecht... hier würde mich allerdings der 45° Winkel der Steckdosen stören... Stichwort: Steckernetzteile

    Da hast du mich erwischt! Ich nutze tatsächlich die Variante mit Schalter, da sind die Anordnungen auch horizontal, was mir auch sehr wichtig war.


    https://www.bachmann24.com/bac…l-rack-kompatibel-300-000


    Beim 2. hinsehen gibts aber auch die normale so angeordnet


    bachmann-handwerkerleiste-6x-steckdose-19-zoll-rack-kompatibel-300-000_11_1_1920x1920.jpg

    "Furcht führt zu Wut, Wut führt zu Hass, Hass führt zu unsäglichem Leid." (Yoda)

  • Wow, da habe ich ja was losgetreten :shock: :) Aber schön zu sehen, wie dieses Forum hier funktioniert, innert Kürze so viele hilfreiche und kompetente Antworten auf so eine "simple Frage" - danke so macht ein Forum Spass! :sbier:

    Eigentlich ganz simpel, wir nutzen Wechselstrom, 50 Hz bedeutet 50x wied N+P getauscht. Du kannst deswegen ein Stecker "nicht" verkehrt gepolt in die Steckdose stecken. Allpolig heißt dann einfach das N UND P getrennt/geöfnnet werden.

    OK, also verstehe ich das richtig, dass in dem Fall alle gescheiten Leisten so funktionieren sollten?

    Stimmt die Leitungen in der Wand kannst du nicht ändern, aber solange du unter 3680W bzw. bei einigen Verteilungen unter 2600W bleibst (immer hinten lesen) musst du eben nur 1und1 zusammen rechen.

    Stimmt, ist bei dynamischen Lasten allerdings schwierig zu eruieren wieviel die komplette Anlage denn effektiv verbraucht. Das ginge wahrscheinlich nur mittels Messgerät... momentan funktioniert ja alles ohne Probleme auch wenn ich da schon drüber wäre, wenn ich die Maximalwerte meiner Geräte aufaddieren würde - diese Werte erreicht man in der Praxis ja nie... In nächster Zeit kommen aber wahrscheinlich nochmals zwei hungrige Geräte dazu (Buttkicker Amp für Körperschallwandler und ev. dedizierte Endstufe).

    Querschnitt: kurz gesagt je höher der mm2 desto geringer der Widerstand -> mehr Strom kann ohne viel Wärmeentwicklung verteilt werden.


    Da spielt aber noch Verlegart, fest oder mobil, Umgebungsvariablen (Temperatur, lose oder gebündelt etc.) mit dazu.


    Bei einer Mehrfachverteilung kann man immer von einer Mobil Nutzung ausgehen und empfehle dann eben 2,5mm2 auch wenn in der Wand zum Beispiel nur 1,75NYM liegt.

    Verstehe, das macht Sinn allerdings nutzen wohl wie gesagt auch die etwas hochwertigeren wie die Brennenstuhl "nur" 1.5mm2...

    Alternativ auch einfach eine smarte Steckdose z.b. von TP-Link kaufen, dort kannst du dann einfach Sequenz oder Automationen so einstellen wie du magst.

    Danke für den Tipp, hab grad auch gesehen, dass es mittlerweile schon "smarte" Steckleisten gibt :think:Ich nehme an du würdest das einsetzen um einer Spitze beim gemeinsamen Einschalten entgegenzuwirken? Die Master-Slave- Variante wäre da auch interessant, so wären nicht ständig alle Geräte im Standby (obwohl ich jetzt kein grosser Stromsparer bin :big_smile:).


    Also unterm Strich kann man gut etwas "Anständiges" kaufen. Noch eine Frage: Bringen die von Brennstuhl beworbenen Überspannungsschutz und "RF-Störungsfilter" (was auch immer das ist :big_smile:) etwas oder ist das überflüssig?

  • Dein „Problem“ ist bei mir exakt das Gleiche!

    Ähnliche Geräte, alle an der selben Steckdose und beängstigend viele in einer Mehrfachsteckdose…nein, sogar in 2 Mehrfachdosen in Reihe. Nur der Sub hat eine eigene Wanddose, aber eben auch der selbe Stromkreis. Die Sicherung ist mir auch schon mehrfach rausgeflogen.

    Ich habe aber vor kurzem meine Rotel Endstufe gegen NAD C298 getauscht. Die Endstufe scheint einen Einschaltstrombegrenzer eingebaut zu haben. Es klackert mehrfach beim Einschalten!


    Wie auch immer…ich wollte hauptsächlich den Hinweis geben, dass zumindest mein NAD T778 AVR die Möglichkeit hat zeitliche Verzögerungen für die Trigger Ausgänge einzustellen! Vielleicht kann das dein AVR auch?

    NAD T778, NAD C298, B&W 804D2 & HTM71s2, LYNGD MH-2 & MH-3, SVS SB-3000 Micro, Epson LS12000

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