Streben im Subwoofer

  • Ich baue ja gerade die Subwoofer für mein DBA. Ist das erste Mal, dass ich mich mit dem Thema Lautsprecherbau beschäftige. Mit ein wenig Hilfe von Moe bin ich auf mein Strebenkonzept gekommen.


    Bisher dachte ich, man verstrebt, damit der Sub stabiler wird. Genau damit beschäftigt, was "stabiler" denn heißt, habe ich mich nicht.


    Eben finde ich dieses Video. Der Typ erklärt, dass es nicht um Stabilität der Box geht, sondern um die Resonanzfrequenzen der Wände. Er empfiehlt deshalb auch, die Streben asymmetrisch zu verteilen. Fand ich ganz interessant.


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  • Eben finde ich dieses Video. Der Typ erklärt, dass es nicht um Stabilität der Box geht, sondern um die Resonanzfrequenzen der Wände. Er empfiehlt deshalb auch, die Streben asymmetrisch zu verteilen. Fand ich ganz interessant.

    Hi,


    das eine bedingt das andere. Entweder richtig dicke Wände, wo dann die Gehäuse kaum noch transportabel sind oder "dünne Wände" mit vielen Streben.


    Am besten beides B) .


    Und das mit der asymmetrischen Verteilung ist auch richtig - wenn möglich sogar in Dreiecke aufteilen bei großen Flächen...


    LG


    Uwe

  • Neben den Streben kann man auch auf eine größere Plattenfläche ein Stück Material aufkleben. Z.b. auf die Rückwand hinter dem chassis-Ausschnitt eben die ausgeschnitte Scheibe MDF hinten draufkleben (sofern die Gehäusetiefe reicht und genug Luft hinter dem Polkern verbleibt).

    Ergänzung:
    Das Ganze geht natürlich auch noch nachträglich an der Außenseite des Gehäuse, wenn die Optik keine Rolle spielt.

  • Neben den Streben kann man auch auf eine größere Plattenfläche ein Stück Material aufkleben. Z.b. auf die Rückwand hinter dem chassis-Ausschnitt eben die ausgeschnitte Scheibe MDF hinten draufkleben (sofern die Gehäusetiefe reicht und genug Luft hinter dem Polkern verbleibt).

    Gehen wir mal davon aus, das hinter dem Polkern nicht mehr genug Platz ist, sollte die aufgeklebte Scheibe nicht auch genauso auf der Außenseite funktionieren?


    Ist eine theoretische Frage, denn wenn ein Gehäuse flach ist, dann hat das ja seine Gründe.

  • Ich staune, wie aufwändig manche das Thema angehen!


    Respekt!


    In meinem Fall habe ich aus Gewichtsgründen dünnes 15 mm MDF verwendet und gemäß begefügter Fotos versteift.


    … auch bei bei 400 W RMS auf den 15“er vibriert da so gut wie nix!


    … allerdings der gesamte Raum inkl. Möbel, Türen und Fenster!


    Ein vernünftig stabiles Gehäuse ohne Eigenschwingungen und vor allem dröhnenden Resonanzen ist auf jeden Fall wichtig - aber ich persönlich habe da auch schon mit weniger Holz und Aussteifung für mich gute Ergebnisse erzielt.


    PS: Ich bin auch der persönlichen Auffassung, dass die Front nicht zwingend aufgedoppelt werden muss, wenn der Speaker einen stabilen Gusskorb hat und die Fläche um den Speaker klein ist, stabilisiert der Gusskorb ausreichend.




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  • Oder ne schöne matrix machen, dann is es richtig stabil

    Halte ich persönlich für wenig effektiv. Da ist Material an Stellen, wo es eigentlich keinen Mehrwert bringt, dafür viel Arbeit macht.

    Manche Zwischenplatten haben Vorteile beim Zusammenbau des Gehäuses und erhöhen natürlich auch das Eigengewicht. Aber die Lochausschnitte könnten weniger und viel größer sein, ohne dass es Einfluss auf die verbleibenden Plattenresonanzen haben dürfte.

    Andere Beispiele resultieren tlw. einfach aus dem Herstellungsprozess, welches Werkzeug vorh. ist usw. und im kommerziellen Bereich lässt sich viel Arbeit auch gut "verkaufen".

  • Aber achtet ihr drauf, dass die Streben asymmetrisch über die Wände verteilt sind? Ich bin ja großer Freund von Symmetrie und wusste beim Bau noch nicht, dass das gar nicht gut sein soll.

    Der bessere Begriff hier wäre "unregelmäßig" als asymmetrisch.


    Als Beispiel:


    Gegeben sei eine Holzplatte 100 * 30 cm: Versteifungen als hochkantstehende Rippen wie auf deinem Bild. ( Zum einfacheren Rechnen, mache ich die Rippen 0 cm dick :zwinker2: )


    Man könnte jetzt aufteilen :


    3 Rippen regelmäßig aufgeteilt, ergibt drei Flächen mit 33,33 cm Breite.


    Oder:


    3 Rippen, eine in die Mitte, die beiden anderen jeweils 20 cm von der Mitte weg. Ergibt folgende Breiten:


    30+20+20+30 cm breite Flächen.


    Beides ist symmetrisch, aber Nummer 2 ist besser :opi: .


    LG


    Uwe

  • wenn keine streben sonst drin sind, bewegt sich schon noch was.
    Gerade den BMS 862 habe ich simulationen fürs gehäuse und in real gesehen.
    Die Box ist zu groß als das du einfach mit Material dagegen arbeiten kannst.

    Dafür ist der BMS nen monster chassis. Richtig eingesetzt macht der richtig gute arbeit

  • Wo bzw. bei welcher Art von Messung würde man denn sehen, ob sich da etwas bewegt?

    zum richtigen messen um was genaues zu sagen, solange es nicht schlimm genug ist das man es im frequenzgang sieht ( stehende wellen o.ä. ) musst das gehäuse sauber mit dem laser abstasten.

    Das gehäuse kannst aber simulieren, kannst ja relativ genua rechnen welche leistungsimpulse das chassis abgibt.
    Daraus kann man dann erkennen, ohne strebe wird es bei dem Chassis nicht wirklich gehen.

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