Hallo zusammen,
ich habe, nach knapp 10 Jahren, bei einem der bekannteren Anbieter von Leinwänden eine neue Rahmenleinwand als Ersatz für meine (siehe auch Biete/Suche) alte Leinwand bestellt.
Hauptsächlich, weil ich damals nicht die maximal mögliche Breite ausgenutzt hatte und das jetzt halt nachholen will.
Die Neue ist dann halt kein 4K Tuch mehr sondern natürlich 8K. Damals wie heute als akustisch transparent.
Mittlerweile ist die neue Leinwand geliefert worden und zwei Dinge sind mir sofort aufgefallen:
1. Die Struktur ist tatsächlich deutlich gröber als vor 10 Jahren - Ich habe das mit einem "kleinen Stück" getestet und während bei der "alten" in ganz hellen Szenen (z.B. Himmel) eine horizontale Linienbildung erkennbar ist, ist auf dem kleinen Musterstück die Fläche komplett homogen. Das ist also definitiv besser.
2. Die neue ist Beige Gelb. Hat also einen Farbstich. Die alte Leinwand hatte das nicht und ich habe immer angenommen, dass eine LW auch so "reinweiß" wie möglich sein sollte um eine Farbverfälschung zu vermeiden.
Ich habe mal Fotos von der alten und der Neuen, jeweils mit einem Blatt reinweißen Kopierpapier als Referenz für den Weißabgleich erstellt.
Hier die ALTE LW mit der Referenz:
Hier die NEUE LW mit dem Farbstich:
Auf Anfrage schrieb mit der Hersteller:
"Das Tuch kommt ohne Weißmacher aus. dem entsprechen ist die Projektion auch hier näher an den Originalaufnahmen, so wie der Film auch produziert wurde.
Das ist eine Weiterentwicklung. Im direkten Vergleich zu einer Leinwand mit Weißmachern erscheint daher das Tuch leicht beige."
Ich habe natürlich nicht so viele (moderne) Tücher als Vergleich, aber irgendwie erscheint mir das nicht so richtig sinnig, weil durch den Gelbstich zwar alle Farben von Gelb - Rot intensiviert werden, Farben wie reines Blau z-B. aber ja ins grünliche abdriften.
Was meint/wisst ihr dazu?
Danke und Gruß
Willow