Klangoptimierung von Dolby Atmos in der aktuellen Ausgabe von c't 03/2026

  • In der aktuellen Ausgabe der c't 03/2026 ist ein Artikel über die Klangoptimierung von Dolby Atmos zu finden. In dem Artikel gibt es auch einen Link zu über 40 Messdateien.

    Über den Link: Heimkinoanlagen mit c’t-Messsignalen in Dolby Atmos optimieren kann man den Anfang (Paywall) des Artikels online lesen. Den ganzen Artikel in Heftform oder auch bei Readly in der aktuellen Ausgabe.


    Wie schätzt ihr die Methode ein? Will das jemand mal ausprobieren? Vielleicht ist es ja für jemanden interessant ...


    Nachtrag:

    In der Ausgabe 04/2026 gibt es einen Artikel zum Thema Heimkino Subwoofer einmessen, der mit 2 Seiten Umfang aber im Vergleich recht dürftig ist. Auch dazu kann man wieder Testsignale über einen Link im Artikel runterladen.

  • Klingt für mich, wie die Spatial Audio Calibration Disc von Techno Dad und Joe 'N'Tell. Wobei bei der Disc bis zu 9.1.6 Dateien vorhanden sind.

    nope …


    das Besondere und Einzigartige an der Spatial Calibration Disc sind für mich die Files um die Laufzeiten zu überprüfen


    Front Left + Center

    Front Left + Surround Left

    Front Left + Rear High Right


    … für nix anderes habe ich die Bluray gekauft und kenne keine bessere Alternative

  • Da der Beitrag hinter einer Paywall ist, weiß ich nicht was da sonst noch so alles steht, aber dieser Abschnitt:


    Quote

    Wir haben ein spezielles Set mit über 40 Messdateien für Dolby-Atmos-Heimkinoanlagen zusammengestellt, mit dem Sie auch große Setups bis 7.1.4 einstellen können. Mit den Dateien prüfen Sie, ob alle Lautsprecher den richtigen Pegel wiedergeben, ob die Frequenzentzerrung schlüssig ist, ob Sie von allen Seiten gleichmäßig vom Sound eingehüllt werden und ob die Phasenkorrektur die richtigen Abstände und Zeitverzögerungen nutzt. Ziel ist ein kohärenter Hallraum, der Sie akustisch aus Ihrem Wohnzimmer in den Film oder das Konzert versetzt.

    klingt nach dem absolut gleichen Prinzip.

  • Ich habe mir den ganzen Artikel jetzt durchgelesen.


    Zuerst stellt man den Pegel für das jeweilige Setup ein. Dazu wird im Artikel geschrieben, welche Dateien für ein 5.1, 7.1, 7.1.2, usw. verwendet werden. Als nächstes wird die Balance der jeweiligen Stereopaare (Front, Side-Surround, Rear-Surround, usw.) mit den genannten Dateien eingestellt. Anschließend kommen weitere Dateien zum Einsatz, die ein 3D -Objekt im Raum kreisen lassen, in den Ecken erfolgt jeweils ein "Ping". Mit weiteren Dateien wird dann die Phase überprüft und dann soll das Ganze fertig sein.

    Das mal so kurz zusammengefasst, wie das bei der C't abläuft.

    Ob sich das mit der Spatial Calibration Disc vergleichen lässt kann ich nicht beurteilen, da ich die Disc nicht besitze.

  • In der aktuellen Ausgabe der c't 03/2026 ist ein Artikel über die Klangoptimierung von Dolby Atmos zu finden. In dem Artikel gibt es auch einen Link zu über 40 Messdateien.

    Über den Link: Heimkinoanlagen mit c’t-Messsignalen in Dolby Atmos optimieren kann man den Anfang (Paywall) des Artikels online lesen. Den ganzen Artikel in Heftform oder auch bei Readly in der aktuellen Ausgabe.


    Wie schätzt ihr die Methode ein? Will das jemand mal ausprobieren? Vielleicht ist es ja für jemanden interessant ...




    Hallo Hexagon,


    ich wollte mich kurz für den Hinweis auf den c't-Artikel **„Klangjustage“ (Heft 3/2026)** bedanken. Der Artikel passt wirklich wie die Faust aufs Auge zu meinem aktuellen Setting.


    Da ich einen HTPC nutze, sind die detaillierten Anleitungen zur Bitstream-Ausgabe via MPC-HC und WASAPI-Exclusive-Mode extrem hilfreich, um die Atmos-Dateien unverfälscht an den Receiver zu schicken.


    Mein Yamaha RX 2060 ist zwar ein klasse Gerät, aber als Modell von 2016 kommt die Einmessautomatik bei der Korrektur von Raumasymmetrien oder komplexen Atmos-Objekten natürlich nicht ganz an moderne Systeme oder das menschliche Gehör heran. Da meine Front-Bühne aus der B&W CDM-Serie besteht und ich bei den Atmos-Kanälen auf die Teufel Reflekt setze, bin ich besonders gespannt auf die Panning- und Balance-Tests. Der Artikel liefert hier super Ansätze, um die Klangfarben der unterschiedlichen Lautsprecherserien im Raum anzugleichen.


    Auch für mein aktuelles Subwoofer-Thema bieten die Phasentests eine perfekte Grundlage, um Auslöschungen direkt per Gehör zu identifizieren.


    Ich werde die Messdateien in den nächsten Tagen durchgehen und hier berichten, was sich im Vergleich zur reinen Automatik-Einmessung noch rausgeholt hat.


    Schönen Abend euch allen!

    2002 Sanyo Z1 -----> 2025 JVC D-ILA NZ-500

  • In der c't erscheint erscheinen jetzt solche Artikel da einer der Redakteure sich wohl durch gesetzt hat. Er ist nämlich bekennender Filmfan und liebt Technik und es gibt jetzt auch einmal die Woche von denen eine Blue-Ray Rezension wo sie die UHD, Blue-Ray und den Stream gegeneinander antreten lassen. Das ganze wird dann von dem Betreiber des Blogs Blue-Ray Rezensionen gemacht. 😄


    Langsam ist das Thema so Nische das es für die c't relevant wird. 🙈

  • Gerne doch und ich bin schon sehr auf deine Ergebnisse gespannt. :zwinker2: Bei mir werkelt noch ein Yamaha RX-2080. :sbier:

  • Klingt für mich, wie die Spatial Audio Calibration Disc von Techno Dad und Joe 'N'Tell.

    Ja, sogar das Videobild dazu ist ähnlich.


    Aber nur der Teil mir den bewegenden Effekten, ist ist nix für REW Messungen dabei.


    Sogar, wenn man nur über Readly liest, kann man die Dateien herunterladen. Deshalb, denke ich, dass sie frei zur Verfügung stehen.

    Es ist aber schon ein Heise+ Artikel.


    Ich würde den Link hier nicht frei einstellen.

    Readly Probeabo ist eh kostenlos.

  • Moin zusammen,


    ich habe mir heute mal die Zeit genommen (gut 2 Stunden), mein 5.2.4-Setup (B&W CDM-Serie kombiniert mit Teufel Reflekt an einem Yamaha RX-A2060) mit dem viel zitiertem Artikel manuell auf den Zahn zu fühlen.


    Naja:

    Das exakte manuelle Einpegeln per SPL-App auf 75 dB(C). Hier gab es zwar keine "Himmelweiten Unterschiede", aber die Feinjustierung hat das Klangbild spürbar runder gemacht. Besonders die Abstimmung der beiden Subwoofer war ein guter Kontrollpunkt.

    Der Rest: Panning-Tests, Balance und Phase waren interessante Erfahrungen, bei denen ich jedoch kaum Korrekturbedarf festgestellt habe. Es war beruhigend zu hören, dass die "Autowäsche" (fühlte mich wie bei Cosy-Wash) auch ohne EQ-Verbiegungen flüssig um einen herum durchlief.


    Fazit: Eine interessante Erfahrung für die eigene Gewissheit, dass die Kette sauber spielt. Wer sein System schon ordentlich stehen hat, wird vielleicht einen kleinen Vorteil mitnehmen, der ganz große "Aha-Effekt" bei den komplexeren Tests blieb bei mir jedoch aus. Was aber auch durchaus meinem Gehör und Anspruch geschuldet sein kann :-)

    2002 Sanyo Z1 -----> 2025 JVC D-ILA NZ-500

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