Ist Heimkino ein Hobby nur für Gutbetuchte? Umfrage: Einkommensverteilung der Forenteilnehmer

  • Kleines Indiz: keiner unserer Projektkunden hat ein eigenes Einmessmikrofon.


    Man kann das Hobby so und so machen. Der Eine will sich in alles einarbeiten, was fast schon einem Studium entspricht, der Andere will es nur theoretisch verstehen, den Nächsten interessiert sich nur fürs Ergebnis vom Installer.


    Ich würde das eher als zwei Hobbies sehen, die nahe beieinander sind. Das eine ist für mich das Hobby HK, hier gehts um die Technik und Physik. Das andere ist das Hobby "Film". Wer das Hobby oder die Leidenschaft Film hat, hat nicht automatisch etwas HK (Wohnzimmer oder Dezidiert) eingerichtet. Sehe ich z.b. auch oft bei Filmkritikern, wenn man mal dazu kommt, wie die Filme und Serien schauen. Oft einfach auch ein TV.
    Dafür sind die aber sehr sehr Tief im Wissen über Film und was dazugehört.

    Für mich ist daher ein Kunde von z.b. Die Zwei eher ein "Filmliebhaber" der das auch richtig genießen will und hier sind wir eher beides, Technerd und Filmliebhaber. :)

  • Ein entscheidener Punkt ist und ich hab es schon mal erwähnt, ob man sich für Kinobau und für die Technik eines Heimkinos interessiert.

    Jeder kann sich in die Materie einarbeiten. REich und Arm und das beste für sich herausholen. Spaß an dem hobby.


    Mit den Personen kann man auch Fachsimpeln und geweisse Anfänger fehler vermeiden.

    Besonders viele, die nicht so die Möglichkeiten haben, schätze ich sehr, was für super Lösungen Sie für Ihr Kino gefunden haben.


    Der sich überhaqupt nicht für sein Kino interessiert und nur Filme schaut, wird bei jeder kleinen Störung einen Fachmann fragen müssen.

    Man kann das Hobby so und so machen. Der Eine will sich in alles einarbeiten, was fast schon einem Studium entspricht, der Andere will es nur theoretisch verstehen, den Nächsten interessiert sich nur fürs Ergebnis vom Installer. Alle haben das selbe Hobby, nur betreiben die es mehr oder weniger intensiv. Der ein oder andere fährt ja hier vielleicht Ski. Wie viele gibt es die sich für die Technik in den Latten interessieren? Fast Keinen! Trotzdem kommt keiner auf die Idee zu sagen, Du betreibst das Hobby nicht richtig. Es sind einfach nur verschiedene Herangehensweisen. Keine ist besser oder schlechter. Wenn man zusammen Filme schaut ist dann auch wieder alles tutti. Vielleicht sollte der Eine oder Andere, das auch mal wieder machen. Es entspannt total. :sbier:

    Ich finde es viel wichtiger, wenn man sich schon Technik anschafft, soll diese im Raum auch gut funktionieren. Dafür ist das Zeug zu teuer. Deshalb arbeitet man sich auch in die Materie ein. Hobby!


    unwissende haben zwar ihren spass, aber ich finde diesen punkt sehr wichtig!

  • Diese Leidenschaft ist schon zurück gegangen im Forum


    Es werden weniger solche grundlegenden Untersuchungen durchgeführt als früher, stimmt.

    Das ist für mich nicht ein Zeichen abnehmender Leidenschaft sondern der gewachsenen Reife des Hobbies.

    Viele Themen sind mittlerweile breit untersucht, daher bedarf es nicht der Wiederholung um nur zu bestätigen was bereits bekannt ist.


    Dazu ist diese Entwicklung für den Einzelnen bedingt durch den individuell erreichten Stand der Wiedergabe.

    Mit einigen Themen habe ich mich ausführlich in der Theorie befasst und dazu selbst praktische Versuche durchgeführt.

    Mein Ziel war dabei sowohl zu lernen als auch eine bessere Wiedergabe zu erreichen.


    Mittlerweile bin ich mit der Wiedergabe von Bild und Ton so zufrieden, dass die Motivation für weitere Schritte deutlich reduziert ist. Damit ist mein Bestreben nach weiterem dazu lernen auch nicht mehr so groß wie es einmal war.

    Insofern hat sich mein Fokus von der Optimierung des Heimkinos in Richtung Content (Film, Serien, ...) verschoben.

    Diese Entwicklung werden wohl die meisten so durchlaufen.


    Ist das weniger Leidenschaft?

    Für mich trifft es das nicht, ich empfinde es als Veränderung des Fokus.

  • Der sich überhaqupt nicht für sein Kino interessiert und nur Filme schaut, wird bei jeder kleinen Störung einen Fachmann fragen müssen.

    unwissende haben zwar ihren spass, aber ich finde diesen punkt sehr wichtig!

    Das hat jetzt für mich einen zu negativen Touch ("nicht interessiert", "unwissend").

    Wenn an meinem Auto etwas hakt, dann frage ich auch die Werkstatt und fange nicht selber an zu basteln. Viele andere machen es anders.

    Das Schöne ist doch: wenn man nicht permanent an seinem Setup rumfummelt, dann funktioniert das in der Regel auch problemlos über einen längeren Zeitraum. Und wenn doch mal was hakt, schauen wir kurz aus der Ferne drauf und können in der Regel zum Filmabend das Problem lösen.


  • Wir haben uns damals Wochenlang im Keller eingeschlossen nur um Subwoofer zu vergleichen - haben Lautsprecher geschleppt bis der Arzt kommt

    Diese Leidenschaft ist schon zurück gegangen im Forum - auch ein wenig bei mir.

    Über das "Warum?" kann man nur spekulieren... Vieles kann man hier nachlesen / rauslesen.

    Spekulieren muss man da nicht. In meinem jugenzimmer habe ich auch am anfang aus schrott meine LS und Verstärker zusammen gebaut, mit den ersten ferienjobs kam dan geld um sich die ersten eigenen komponenten zu kaufen. Hat man kein oder wenig geld muss man kreativer sein :zwinker2:

    Der schöne effekt durch euer LS schleppen war ja sicherlich eine erkenntniss, wie, das du jetzt weißt wie die verschiedenen konzepte klingen. Das gleiche haben wir vor gar nicht so langer zeit mit dem vergleich von PJ gemacht, auch eine schöne schlepperei, oder auch mit tonemapping. Auch hier eine klare erkenntniss das wir jetzt wissen was uns bei den verschiedenen konzepten erwartet.


    Jetzt haben wir erstmal das alter erreicht wo wir schon sehr weit dem jugendzimmer entwachsen sind und eben mehr geld zur verfügung haben. Aber unsere erfahrung die wir die jahre gemacht haben die kan uns keiner mehr nehmen. Deshalb steigen wir aus manchen diskussionen aus, wo alte themen über klang oder ASNI durchgekaut werden die wir schon lange hinter uns haben. Das kann dan eben so scheinen das wir gar nicht mehr so brennen wie früher...


    Es geht mir auch in meinen Job so, früher da habe ich so viele Schulungen und Vorträge gehalten. Heute kommen die ´jungen´ mit sachen an die schon vor 30 jahren klar waren und erfinden sie wieder Neu :think: Es dreht sich immer wieder im Kreis, da hab ich so wirklich keine lust mitzumachen. Oder hast du lust leuten sachen zu erklären die sie gar nicht erklärt haben wollen? Vieleicht weil sie ihre eigenen erfahrungen machen müssen um so entspannt wir wir, das HK genießen zu können?

  • Guten Morgen,


    Bitte, bitte nicht!


    Das ist für unser Forum nicht dienlich! Nicht nur das, es zerstört den Forenfrieden.


    Ich kann Stephan V.ideo s Text nur allen nochmals ans Herz legen, er hat da absolut recht.


    Lasst uns ein Technikforum bleiben und uns an schönen Dingen erfreuen.


    Unser Forum muss kein Spiegel unserer Gesellschaft sein!


    Schon jetzt sind hier viel zu viel "Reizthema-Thread" offen - welche ausser endlosen Diskussionen und gegenseitigen Animositäten nichts bringt.

    Aus meiner Sicht gehören die alle beendet.


    Und dieser Thread hier gehört ganz oben auf die "Beendet-Liste" So viel Unfrieden gab es schon lange nicht.



    LG

    Uwe

  • Auch sollte der Ein oder Andere sein Vorurteilsdenken ablegen oder zumindest überdenken. :sbier:


    Im Übrigen finde ich die Diskussion auch sehr gesittet, wenn man im Vergleich dazu manche Diskussion über einen "popligen Projektor oder Endstufe" liest.


    Eigentlich bin ich deshalb stolz auf die Forenteilnehmer. :thumbup:

  • Opa Uwe

    ich bin da ehrlich gesagt bei Nilsens und nehme auch keinen wirklichen Unfrieden war.

    Vielmehr sehe ich hier ein recht lebhafte Diskussion, die sogar sehr interessante Züge angenommen hat. Bei dieser Bewertung allerdings Torstens ( Die Zwei ) Aussage eingedenk, dass eine Diskussion ein Austausch ist, der nicht zwingend zu Konsens führen muss.


    Stephan V.ideo

    Danke für deine Gedanken.

    Manche Teile ich, manche kann ich nachvollziehen, aber grundsätzlich bin ich sehr viel optimistischer gestimmt.

    Der Verein selber lebt durchaus und erfährt eine stetige Bereicherung. Die Treffen im realen Leben und die Bekanntschaften / Freundschaften, die entstanden sind zeigen mir dies auf schöne Art.


    Grundsätzlich denke ich, dass eine differenziertere Betrachtung von Nöten ist.

    Nilsens hat schön ausgeführt, wie das Hobby "entdeckt" wurde vor 20 oder 30 Jahren. Aries nennt den Punkt der Reife. oto geht auf die Wiederkehr von Themen über Generationen hin weg ein.

    Ich selber bin der Ansicht, dass wir hier die Bubble in der der Bubble sind.


    Aber:

    Ein Forum ist auch nur ein Spiegel seiner Zeit. Und wir dürfen nicht vergessen, dass sich die Gesellschaft und damit auch die Informationsbeschaffung mit der Zeit geändert hat.

    Oder hat sich die Gesellschaft nicht wirklich geändert, sondern "wir", ein merklicher Teil der User, ist in eine andere Lebensphase eingetreten.


    Sehr sehr viele Themen sind heute für interessierte leicht zu recherchieren. Ach ohne aktive Beteiligung an "Grundlagenforschung".

    Die Szene hat sich zum einen professionalisiert.

    Die Hardware bietet heute Möglichkeiten, die vielen "normalen" Nutzern eine Performance offeriert, die vor 20 Jahren undenkbar gewesen wäre.

    Die Suche und der Umgang mit Tipps zu DIY-Lösungen ist bei "jüngeren" heute ein anderer als bei uns "alten". Wir feiern Threads, in denen mit Leidenschaft kleine, günstige aber superclevere Lösungen ersonnen werden und sind gleichzeitig traurig, dass es weniger davon gibt. Junge Digital Natives haben eine Frage, tippen sie ins Handy ein und nutzen kurzum einfach das gefundene Wissen.

    An dieser Stelle nehme ich in meinem Umfeld auch wahr, dass die Haltung gegenüber Foren beim "Nachwuchs" oftmals eine veränderte ist. Das Internet und Communitys werden anders angegangen und anders genutzt.


    Parallel dazu hat sich die hiesige Userschaft im Lauf der Jahre "spezialisiert" - ja, die meisten hier sind "Spezialisten".

    Es klang bereits an, dass die Errichtung eines "Heimkinos" eine komplexe Sache ist. Und das ganz losgelöst von der Thematik Geld.

    Daher sehe ich nicht nur eine fehlende Repräsentanz der HKV-Teilnehmer für die Bevölkerung. Ich sehe vielmehr ein immer tieferes Eintauchen der User in die Materie als früher - was für mich ein Ausdruck gerade für eine existente Leidenschaft ist.

    Ja, eine Leidenschaft (oft) für das Thema "Kino als Funktionsobjekt" und nicht nur für das Medium Film.


    Den Blick aus der Bubble hinaus zu werfen lohnt sich mitunter. Dabei auch die eigenen Ansprüche und Gewohnheiten mal hinten anzustellen ebenso.

    Was heutige TVs und Beamer in günstigeren Marksegmenten bieten ist toll. Auch was kompakte und einfache Audiolösungen inkl. automatisierter Einmessung zu leisten im Stande sind ist super.

    Und an dieser Stelle trennt sich dann auch die "Spreu vom Weizen": Für viele besteht in Anbetracht des gebotenen schlicht kein Bedarf für eine bessere Performance. Sie sind zufrieden und können der Leidenschaft Film / Serie / Medienkonsum ihren Ansprüchen adäquat frönen.


    Leidenschaft und Hobby sind nun mal nicht immer deckungsgleich.

    Und wie ein Hobby ausgestaltet und ausgelebt wird, ist auch individuell.

  • Eigentlich müsste man eine Umfrage versuchen mit drei Fragen


    1. wie hoch ist das Jahreseinkommen

    2. wieviel hat das Kino gekostet

    3. Wohnzimmer oder eigener Raum

    ...

    Zumindest zu den ersten 2 gibt's definitiv schon Umfragen - zur dritten vermutlich auch (warum die aber wichtig sein sollte, erschließt sich mir nicht; außerdem sind die Grenzen da fließend)

    Wo die zum von Opa Uwe befürchteten Sittenverfall geführt haben, sehe ich nicht.

    Das dürfte eine weitere Umfrage (die noch auf die Relation abzielt) nicht umbedingt ändern.

  • Ich weiß nicht, ob ich das zwischen den Zeilen richtig verstanden habe oder mir irre, daher korrigiert mich bitte wenn meine Aussage falsch ist:


    Es erweckt sich mir der Eindruck, dass man laut Aussagen hier in dieser Diskussion nur dann ein richtiger Heimkino-Enthusiast ist, wenn man sich mit der Technik auseinander setzt. Wenn man seine Geräte bedienen und einstellen kann, wenn man sich mit der Raumakustik und der Physik dahinter auseinander setzt und wenn man die Unterschiede der Geräte kennt.


    Menschen, die das alles nicht interessiert, die hingegen am Filmeschauen interessiert sind, die anstatt von Daten und Messwerten jeden Regisseur kennen, seine Film-Biographie dazu kennen und auch noch jeden relevanten Schauspieler seit den frühen 50ern (und davor) kennen, die mehrere Tausend Filme in ihrer Sammlung haben und jeden Tag einen Film schauen (keine Serien, kein Streaming, kein TV, nur rein Filme), die sind dann keine wahren Heimkino-Enthusiasten? Die keine Leidenschaft zum eigentlichen Thema haben? Die sich vielleicht nur alles mit viel Geld eingekauft haben, ohne sich wirklich für das Thema zu interessieren?


    Habe ich das so aus dem Tenor einiger Beiträge in den letzten Seiten richtig herausgelesen oder irre ich mich damit und bin auf einem falschen Weg abgebogen?

  • Wil-HT Das ist ein interessanter Aspekt.

    Ich arbeite in der IT und hier ist es ähnlich. Es fällt uns total schwer Nachwuchs zu bekommen der wirklich Bock hat.

    Für mich ist der Grund recht einfach (und ähnlich zum Heimkino): Wir mussten damals in der IT alles von der Picke auf selber erforschen.

    Es gab kein Youtube, keine Foren. Wenn ich so an die erste LAN Party denke mit BNC Netzwerk - und wir haben das irgendwie hinbekommen. Da war aber auch der Weg das Ziel und es hat Mega Spass gemacht. Sprich die Leute, die damals Fit in dem Thema waren, hatten alle eins gemein: Sie haben das als Hobby betrieben.

    Als ich dann als Azubi zum Groß und Außenhandelskaufmann durch Zufall in der IT gelandet bin, hatte ich mehr Ahnung von Netzwerk und Co. als Angestellten (da Programmierer). So bin ich in dem Bereich hängen geblieben und habe nach der Ausbildung Informatik studiert.

    Dieses "Jungend forscht" gibt es heute nicht mehr so oft. Durch Youtube, KI usw. muss man sich nicht mehr so in die Themen einarbeiten und die Rechner laufen einfach. Da muss nicht erst irgendwie dier Speicher frei gemacht werden, damit man ein Spiel zum laufen bekommen.

    Im Kino ja ähnlich. Was haben die Leute damals noch an den Röhren geschraubt. Da musst man fast Radiotechniker sein um so ein Ding in Betrieb zu nehmen.

    Beim Ton ja ähnlich. Heute stelle ich mir (wenn auch recht teuer) ein Sonos System zusammen, laufe mit dem IPAD durch dem Raum und habe ein Ergebnis, von dem wir früher geträumt hätten.

    So ist der Wandel der Zeit.

  • Holger Da gebe ich Dir recht, so empfinde ich das auch. Meine Beiträge sollten aber das Gegenteil aussagen.


    Wenn ich nach einem halben Jahr HK Bastelei feststelle, dass ich in der Zeit keinen Film geschaut habe, läuft was schief.

  • Habe ich das so aus dem Tenor einiger Beiträge in den letzten Seiten richtig herausgelesen oder irre ich mich damit und bin auf einem falschen Weg abgebogen?

    Ich würde das irgendwie trennen.

    Das eine ist das Hobby "Heimkino - Raum und Technik"

    Das andere ist das Hobby "Film und Co."

    Natürlich gibt es da Überschneidungen und für mich klar kein schwarz und weiß!

    Nun würde ich aber auch nie das eine oder das andere verurteilen.

  • Holger


    Nein, ich sehe es nicht so. Folglich hat sich für mich bei dir ein falscher Eindruck eingestellt.

    Unser Hobby ist ein unglaublich vielfältiges, mit wahnsinnig vielen Facetten.


    Richtig ist wohl hingegen, dass wir hier überproportional viele User haben, die dem Aspekt "Heimkino als Funktionsobjekt" ein sehr großes Interesse entgegen bringen.

  • Ich würde das irgendwie trennen.

    Das eine ist das Hobby "Heimkino - Raum und Technik"

    Das andere ist das Hobby "Film und Co."

    Natürlich gibt es da Überschneidungen und für mich klar kein schwarz und weiß!

    Nun würde ich aber auch nie das eine oder das andere verurteilen.

    Ich kenne jetzt irgendwie keinen, der nur die Technik im Raum macht und keine Filme schaut. Wäre ja auch irgendwie sinnbefreit. Aber so hast Du es wahrscheinlich auch nicht gemeint.

  • Holger Da gebe ich Dir recht, so empfinde ich das auch. Meine Beiträge sollten aber das Gegenteil aussagen.


    Wenn ich nach einem halben Jahr HK Bastelei feststelle, dass ich in der Zeit keinen Film geschaut habe, läuft was schief.

    Es ging mir nicht um deine Beiträge, sondern eher weiter zurück - deine scheine ich offenbar richtig verstanden zu haben...


    Man könnte den Eindruck gewinnen, dass nur Technik-Nerds richtige Heimkinofans sind, die sich dann auch auf Bits&Bytes Ebene mit der Materie auskennen. Nur mal zwei Beispiele, ohne dass ich die jeweiligen user hier angreifen möchte:


    Ich finde es viel wichtiger, wenn man sich schon Technik anschafft, soll diese im Raum auch gut funktionieren. Dafür ist das Zeug zu teuer. Deshalb arbeitet man sich auch in die Materie ein. Hobby!


    unwissende haben zwar ihren spass, aber ich finde diesen punkt sehr wichtig!


    Ich würde das eher als zwei Hobbies sehen, die nahe beieinander sind. Das eine ist für mich das Hobby HK, hier gehts um die Technik und Physik. Das andere ist das Hobby "Film". Wer das Hobby oder die Leidenschaft Film hat, hat nicht automatisch etwas HK (Wohnzimmer oder Dezidiert) eingerichtet. Sehe ich z.b. auch oft bei Filmkritikern, wenn man mal dazu kommt, wie die Filme und Serien schauen. Oft einfach auch ein TV.
    Dafür sind die aber sehr sehr Tief im Wissen über Film und was dazugehört.

    Für mich ist daher ein Kunde von z.b. Die Zwei eher ein "Filmliebhaber" der das auch richtig genießen will und hier sind wir eher beides, Technerd und Filmliebhaber. :)


    Überhaupt dreht sich die ganze Diskussion hier - und auch im Rest vom Forum - vordergründig immer nur um die Technik.


    Ich kenne aber wirklich viele Kunden, denen die Technik komplett egal ist. Die wollen ein tolles Heimkino haben, um nach dem Alltagsstress in eine eigene Welt abzutauchen, das drumherum zu vergessen und sich voll und ganz auf das Geschehen auf der Leinwand einzulassen. Die interessiert die Technik dahinter nicht, sie möchten einfach nur guten Filmgenuss haben. "An" auf der Control4 drücken und alles soll von alleine geschehen, ohne dass man sich groß in die Technik einarbeiten will.


    Hier im Forum wird sehr stark auf Bits&Bytes Ebene, über Messwerte und Diagramme diskutiert und darüber geurteilt, ob dieses oder jenes Produkt gut oder schlecht ist - teilweise sogar mit dem Tenor, dass die Käufer dieser Produkte dann dumme und verblendete Laien seien und sich blenden lassen würden (Beispiel JVC ohne FI etc.). Man vergisst dabei aber oftmals, dass es einfach verschiedene Ansätze gibt sich dem Thema Heimkino zu nähern und zu widmen. Einigen ist die Technik besonders wichtig ("wenn ich jemanden besuche, dann möchte ich interessante Lösungen sehen"), anderen ist das Medium Film, Kino etc. wichtig über welchen sich ausgetauscht werden soll und wieder anderen sind die Menschen dahinter wichtig.




    Aber wenn mein Eindruck hier auf den letzten Seiten falsch war, dann bin ich auch schon wieder ruhig und lese weiter fleissig mit. :sbier:

  • Ich kenne jetzt irgendwie keinen, der nur die Technik im Raum macht und keine Filme schaut.

    Nilsens schreibt ja, dass es sich überschneidet.

    Und trotzdem macht die Trennung Sinn. Schaut man sich Film Foren/Gruppen an, dann spielt dort die Technik kaum eine Rolle. Tw. werden dort noch Filme von VHS geschaut, DVD ist sehr weit verbreitet, 65er TVs eher die Regel als die Ausnahme.

    Auf der anderen Seite gibt es eben "Das Heimkino" die technische Seite. Das Basteln, Optimieren, weiter zu verbessern der Technik hat, z.B. in diesem Forum, schon einen hohen Stellenwert.

    Es sind zumindest getrennte Bereiche, die eine getrennte (Kosten) Betrachtung sinnvoll machen.

  • Ich kenne jetzt irgendwie keinen, der nur die Technik im Raum macht und keine Filme schaut. Wäre ja auch irgendwie sinnbefreit. Aber so hast Du es wahrscheinlich auch nicht gemeint.

    Naja, es gibt Leute, die kennen jeden Schauspieler, Hintergründe, schauen sich Making Offs an und für die ist die Technik nur Mittel zum Zweck.

    Dann gibt es Leute wie mich, für die ist "übertrieben" der Film Mittel zum Zweck um gutes Bild und guten Ton zu genießen. Wie gesagt, das Thema ist nicht schwarz weiß.


    Ist doch in allen Hobby so. Es gibt den Schrauber und den Fahrer. Beide haben vielleicht Spass an schnellen Auto und doch ganz andere Hobbys.

    Der eine Eisenbahner hat das Hobby wegen dem Modellbau-Element, der andere interessiert sich eher für die Locks und Co. und die Geschichte dahinter. Und bei allem gilt: es ist erlaubt was Spass macht.

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